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Blockchain for Education: Lifelong Learning Passport

Weiterbildungsblog - 17. Juli 2018 - 9:51

In den letzten Wochen ist nicht nur viel über die Blockchain geschrieben worden. Es wurde auch viel über die Blockchain und ihren Nutzen für die Bildung geschrieben. Der vorliegende Artikel, der ein Projekt der Fraunhofer-Gesellschaft (Fraunhofer FIT) vorstellt, ist da ganz typisch. Am Beispiel der „Blockchain for Education platform“ des FIT wird erläutert, „how blockchain can be used for educational qualifications to provide a guarantee of authenticity for digital certificates“, „a practical solution for issuing, validating, and sharing of certificates“.

Wir sind hier also auf der administrativen Seite der Bildung und des lebenslangen Lernens. Die Herausforderung aus Sicht der Autor*innen: das Management von Zertifikaten, ob als Printouts oder in digitaler Form, ist aufwändig, fehlerbehaftet und schwer zu überprüfen. Hier soll die Blockchain helfen. Dafür haben die Fraunhofer-Experten die Anforderungen der Prozessbeteiligten in Anwendungsfälle übersetzt und als Grundlage für die Entwicklung des Prototyps der Blockchain for Education-Plattform herangezogen. Das ist sehr kompliziert und sehr technisch. Wenn ich dann noch überlege, dass der Umgang mit Zertifikaten, Zeugnissen und Abschlüssen sicher nicht das drängendste Problem unseres Bildungssystems ist, erlaube ich mir, das Stichwort „Blockchain“ weiterhin auf „Beobachten“ zu setzen.
Wolfgang Gräther, Sabine Kolvenbach, Rudolf Ruland, Julian Schütte, Christof Torres und Florian Wendland, in: dotmagazine, Juli 2018


Weitere Artikel, die jüngst zum Thema „Blockchain in Education“ erschienen sind:

– Donald Clark: Blockchain – got married on it but fell out of love with it…., Donald Clark Plan B, 21. Juni 2018
– Tony Bates: Woolf University: the Airbnb of higher education or a sheep in wolf’s clothing? online learning and distance education resources, 19. Juni 2018
– Charlotte Venema: Themen des Corporate Learning Camp’s 2018: Neue Lernwelten mit der Blockchain? Corporate Learning Community, 15. Juni 2018
– Andreas Wittke: Blockchain in Education und die Relevanz im eLearning, SlideShare, 14. Juni 2018
– David McArthur: Will Blockchains Revolutionize Education? EDUCAUSE Review, 21. Mai 2018
– Pamela Hogle: Buzzword Decoder: How Blockchain Affects eLearning, Learning Solutions Magazine, 7. Februar 2018

Bildquelle: Fraunhofer FIT

Kategorien: Lehren und Lernen

How Video is Used in Education: The State of Video In Education 2018

Weiterbildungsblog - 17. Juli 2018 - 7:29

Okay, Video ist in der Bildung ja längst ein Selbstläufer. Und Kaltura, Anbieter einer Video-Plattform, ist alles andere als unbefangen, wenn es um Einsatz und Nutzen von Videos geht. Trotzdem sind die Argumente, Zahlen und Prognosen dieser Studie vielleicht für den einen oder anderen nützlich. In der Rubrik „Video Usage“ zum Beispiel erfahren wir, dass die häufigsten Einsatzszenarien „Video shown in the classroom“ (82%), „Supplementary course material“ (74%) und „Student assignments“ (69%) sind.

Bei der Frage nach innovativen Video-Formaten liegen „Closed caption“ (52%), „Mobile apps for watching video on the go“ (39%) und „Synchronized slides“ (35%) vorne. In der Rubrik „The Value and Future of Video“ setzen die Befragten vor allem auf „Interactive video“, „Self-paced curriculums“, „Predictive analytics“, „Auto-scoring“ und „VR/AR/360 video“.
Rebecca Rozakis, Kaltura/ Blog, 10. Juli 2018

Bildquelle: State of Video In Education 2018

Kategorien: Lehren und Lernen

Wandel in der Arbeitswelt: Lebenslang lernen – aber wie?

Weiterbildungsblog - 16. Juli 2018 - 19:01

Der Artikel versucht, den Begriff des „lebenslangen Lernens“ mit vielen kurzen Erfahrungsberichten und O-Tönen mit Leben zu füllen. Zuerst wird der Rahmen gesetzt: Digitalisierung, Automatisierung, neue Technologien, neue Kompetenzen, neue Jobs. Dann gibt es den Blick hinter die Kulissen eines Beratungscenters für lebenslanges Lernen. Diese sind noch in der Pilotphase, gehören zur Arbeitsagentur und bieten Hilfe bei der Neuorientierung. Die weiteren Stichworte des Beitrags liefern unter anderem Vertreter*innen der Arbeitgeberverbände, der Gewerkschaften, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), die Vodafone Stiftung, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE). Es geht um Orientierung, Lernkultur und Selbstverantwortung.
Christina Küfner, Deutschlandfunk Kultur, 5. Juni 2018

Bildquelle: geralt (pixabay, CC0)

Kategorien: Lehren und Lernen

Weiterbildung mit Udacity – So macht Audi seine Mitarbeiter zu Digital-Experten

Weiterbildungsblog - 13. Juli 2018 - 9:55

Zur Vorbereitung auf den Corporate Learning Sprint („Blended Learning mit kuratierten Inhalten bei Audi“) wird auf diesen Beitrag verlinkt. Im Vorspann heißt es: „Für die großen Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz und Big Data bildet Audi seine Mitarbeiter auch über die Online Akademie Udacity weiter. Warum das Unternehmen auf die Plattform setzt und wie Audi die Abbruchquote bei fast null hält, hat Blog-Autorin Olivia Faulbacher von zwei Absolventen erfahren.“

Um das Geheimnis um die Abbruchquote zu lüften: Es gibt Audi-interne Präsenzschulungen und Tutorien, die das offene Kursangebot ergänzen. Das motiviert die MitarbeiterInnen dranzubleiben.
Olivia Faulbacher, Audi Blog, 5. Juli 2018

Kategorien: Lehren und Lernen

SpatialStories: Laien gestalten VR-Umgebungen

SAL-Feeds - 13. Juli 2018 - 9:09

Bislang ist der Aufbau einer „virtuellen Welt“ noch mit großen Programmierleistungen verbunden. Auch für IT-Spezialistinnen und -Spezialisten dauert es mehrere Tage, um beispielsweise im 3D-Raum ein eingerichtetes Badezimmer zu erstellen. Ein zentrales Ziel des Projekts SVL2020 ist es, dass Ausbildende und Berufsschullehrer/innen ohne Programmierkenntnisse VR-Umgebungen für Lehrzwecke selbst erstellen und verändern können. Dieses Ziel verfolgt auch das Tool „SpatialStories“ von der schweizerisch-amerikanischen Firma „Apelab“.

SpatialStories funktioniert schon jetzt mit den VR-Brillen HTC Vive, Oculus Rift, Samsung Gear VR und der Microsoft HoloLens, allerdings noch in der Beta-Version. Es handelt sich dabei um ein Software Development Kit (SDK), das für die Entwicklungsumgebung Unity konzipiert ist. Sprich, bis jetzt müssen Anwendungen wie gewohnt konventionell erstellt und kompiliert werden — eine eigenständig nutzbare Version, die eine Content-Erstellung für VR direkt in VR ermöglichen soll, ist zudem angekündigt.

Mit SpatialStories sollen somit später auch Laien in die Lage versetzt werden, ein dreidimensionales Objekt in einem VR-Raum mit verschiedenen Eigenschaften zu versehen. Diese Eigenschaften beinhalten unter anderem Funktionen in Verbindung mit Blicken, Positionen im Raum, Drag&Drop (z.B. Herausnehmen einzelner Gegenstände), Interaktionen (z.B. Musik abspielen auf Knopfdruck), Teleportation und Veränderungen. Diese Funktionen lassen sich im Programm sofort testen. Allerdings ist auch hier der Rechenaufwand sehr hoch.

Ein Beispiel für die Arbeit mit SpatialStories ist das Spiel „Break a leg“, für das auch Personen ohne Programmierkenntnisse Gegenstände und Figuren entwickelt haben. Das Game für die VR Gear-Brille spielt im 19. Jahrhundert, es geht um Magie und Außerirdische. Erscheinen wird es im Oktober 2018. Ein Trailer bietet einen ersten Eindruck, wie die importierten VR-Objekte aussehen und welche Funktionen sie haben.

Ein kurzes Resümee: SpatialStories ist auf jeden Fall eine interessante Entwicklung, da das Tool auch Personen ohne Programmierkenntnisse dabei unterstützen soll, VR-Umgebungen zu gestalten. Einige Einschränkungen gelten aber auch hier:

  • Die kostenlosen Versionen von Unity und SpatialStories sind nicht für kommerzielle Zwecke vorgesehen. Hierfür müssen dann entsprechende Nutzungslizenzen erworben werden.
  • Es müssen zurzeit noch eigene Anwendungen mittels des SDKs entwickelt und programmiert werden.
  • Ein direkter Import von CAD-Daten (z.B. im step-Format) wird voraussichtlich nicht möglich sein.

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Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie

Weiterbildungsblog - 13. Juli 2018 - 8:56

Offene Lernangebote wie MOOCs haben mit hohen Absprungquoten zu kämpfen, also TeilnehmerInnen, die sich still und leise aus dem Kurs verabschieden. Können hier möglicherweise begleitende Präsenzangebote wie wöchentliche Treffen in Lerngruppen vor Ort helfen? Die AutorInnen berichten von einem MOOC, der diesen Weg gegangen ist. Das Konzept nennen sie „Inverse Blended Learning“, weil hier – im Gegensatz zum Blended Learning – das Online-Angebot den Ausgangspunkt bildet.

Der EBmooc („Erwachsenenbildungs-MOOC“) fand 2017 statt und basierte auf diesem Konzept des „Inverse Blended Learning“. Mit 48,2 Prozent (bei 3.64 registrierten NutzerInnen) konnte der Kurs eine sehr Zertifizierungsquote aufweisen, die deutlich über den bekannten Werten anderer MOOCs liegt. Also haben sich die OrganisatorInnen die Aktivitäten und Rückmeldungen der TeilnehmerInnen genauer angeschaut (Stichwort „Learning Analytics“). Sie vermuten, dass nicht zuletzt das zusätzliche Angebot, sich mit anderen TeilnehmerInnen zu treffen und auszutauschen, zum überraschend hohen Aktivitätslevel über den gesamten Kursverlauf beigetragen hat. Die Ergebnisse der Befragung der AnbieterInnen von Begleitangeboten unterstützen diese Vermutung.
Martin Ebner, Sandra Schön, Mohammad Khalil, Markus Ebner, Birgit Aschemann, Wilfried Frei, David Röthler, in: ZHBW -Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung, 2018/ 1 (via Academia.edu)

Bildquelle: https://erwachsenenbildung.at/ebmooc/

Kategorien: Lehren und Lernen

2.000 Registerstanz- und Abkantmaschinen

Druckspiegel - 13. Juli 2018 - 0:35
Anfang Juni wurde bei der Brüder Neumeister GmbH (NELA) die 2.000. vollautomatische optische Registerstanz- und Abkantmaschine VCP fertig gestellt. Eine Erfolgsstory, die in den 1980er Jahren begann und das Unternehmen nach eigenen Angaben zum Weltmarktführer machte. Dabei blieb das technische Grundprinzip bis heute vorhanden.
Kategorien: Management-News

DFTA-Herbstfachtagung 2018

Druckspiegel - 13. Juli 2018 - 0:35
Am 13. September 2018 findet in Fulda das Branchenhighlight im Herbst statt. Der DFTA Flexodruck Fachverband präsentiert die 77. DFTA-Fachtagung erstmalig im Esperanto Hotel in Fulda.
Kategorien: Management-News

Sentez Gruppe schließt Subskriptionsvertrag ab

Druckspiegel - 13. Juli 2018 - 0:35
Im Zuge seiner Wachstums- und Digitalisierungsstrategie setzt der türkische Verpackungsproduzent Sentez mit rund 550 Mitarbeitern und Sitz in Istanbul auf das Subskriptionsangebot der Heidelberger Druckmaschinen AG. Die Sentez Gruppe ist damit zugleich das erste türkische Unternehmen, dass sich bei Heidelberg für diese Vertragsform und auch die Nutzung einer Maschine im Großformat entschieden hat.
Kategorien: Management-News

Innovative Klebstoffanwendungen

Druckspiegel - 13. Juli 2018 - 0:35
Als Partnerunternehmen von Bobst präsentierte Baumer hhs Anfang Juni auf der Hausmesse Competence 18 der Schweizer Unternehmensgruppe in deren Competence Center in Mex seine jüngsten Innovationen für Leimauftrag und Qualitätskontrolle in der Faltschachtelherstellung. In dem Demozentrum sind sechs Faltschachtel-Klebemaschinen von Bobst mit neuester Technik von Baumer hhs ausgestattet.
Kategorien: Management-News

Wechsel bei der Felix Schoeller Group

Druckspiegel - 13. Juli 2018 - 0:35
Ein geordneter und von langer Hand geplanter Wechsel erfolgte in der Führung der Felix Schoeller Group, Osnabrück. Dr. Bernhard Klofat übergab nach zwölf Jahren als CEO die Führung an Hans-Christoph Gallenkamp, der die letzten drei Jahre bereits als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und seit Januar 2017 als Chief Operating Officer (COO) tätig war. Der stellvertretende Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Andreas Georgi wurde zum Vorsitzenden des Beirats gewählt, Dr. Klofat zu seinem Stellvertreter. Der langjährige Beiratsvorsitzende Hans-Michael Gallenkamp wurde zum Ehrenbeiratsvorsitzenden ernannt.
Kategorien: Management-News

4 Ways to Create a Learning Culture on Your Team

Weiterbildungsblog - 12. Juli 2018 - 23:59

Lernkultur, was ist das eigentlich? Die Autoren dieses Harvard Business Review-Artikels geben uns eine Lesehilfe an die Hand: „… a culture that supports an open mindset, an independent quest for knowledge, and shared learning directed toward the mission and goals of the organization“. Eine solche Lernkultur steht und fällt natürlich mit den Führungskräften, und an diese richten sich auch die vier Empfehlungen: „Reward continuous learning“, „Give meaningful and constructive feedback“, „Lead by example“ und „Hire curious people“. Einfach gesagt, schwer umgesetzt.
Tomas Chamorro-Premuzic und Josh Bersin, Harvard Business Review, 12. Juli 2018

Bildquelle: Val Vesa (Unsplash)

Kategorien: Lehren und Lernen

Auszubildende präsentieren SVL auf Festival für digitale Bildung

SAL-Feeds - 11. Juli 2018 - 15:49

Auszubildende der Heidelberger Druckmaschinen AG haben Anfang Juli 2018 in Heidelberg auf dem Festival für digitale Bildung Projekte zur digitalen Transformation in der Berufsbildung vorgestellt. Organisiert wurde das Festival, zu dem insgesamt 1.200 Besucher/innen kamen, von der Landesregierung Baden-Württemberg. Die Veranstaltung ermöglichte den Teilnehmenden einen guten Einblick, wie Auszubildende in Zukunft in der „Virtuellen Realität“ lernen. Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Digitalisierungsminister Thomas Strobl zeigten sich bei einem Besuch am Stand beeindruckt von der Qualität der Lernwelten und dem souveränen Umgang der Azubis mit diesen neuen Lernmedien.

„Ein komplexes Produkt wie eine Druckmaschine wird dadurch gläsern und für unsere Auszubildenden leichter begreifbar“, erklärte Christian Beck, Leiter der beruflichen Bildung bei Heidelberg und verantwortlich für die technischen Berufe. Mittels einer speziellen VR-Brille sind die Auszubildenden in der Lage, sich in einer virtuellen Umgebung zu bewegen und dabei Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten zu simulieren. Bevor die Azubis solche Aufgaben an einer realen Maschine ausführen, können sie sich in der virtuellen Welt vorab einen guten und praxisorientierten Überblick verschaffen. Zukünftig können die jungen Mitarbeiter zudem bestimmte Aufgaben bearbeiten, die ihnen die Ausbildungsmeister mithilfe eines speziellen Autorentools erstellen.

In einem nächsten Schritt wird diese Technologie bei der Montage eines Apium P220 3-D-Druckers zum Einsatz kommen, den Heidelberg im Auftrag des Karlsruher Start-up-Unternehmens Apium Additive Technologies fertigt und gemeinsam weiterentwickelt. Der Drucker wird auch von Auszubildenden montiert – auf diese Weise sind sie frühzeitig in das Projekt und die komplette Produktionskette eingebunden. Dabei setzt Heidelberg auch die selbst entwickelte Software View2Connect ein. Diese macht es u.a. möglich, aus den CAD-Daten von Apium digitale Arbeitspläne abzuleiten.

„Bei unseren Auszubildenden und Studierenden, also den ‘Digital Natives‘ bei Heidelberg, kommen diese Instrumente generell gut an“, stellt Andreas Blum, Leiter der beruflichen Bildung für die kaufmännischen Berufe und verantwortlich für die Studienausbildung bei Heidelberg fest. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, die Attraktivität der Heidelberger AG als Ausbildungsbetrieb weiter zu steigern.

Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung

Fotos: Heidelberger Druckmaschinen AG

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Wappnen für die digitale Revolution

Weiterbildungsblog - 11. Juli 2018 - 6:34

Digitalisierung, agile Organisations- und Arbeitsprozesse bilden den Rahmen. Um ihn zu füllen, benötigen Mitarbeiter Kompetenzen zum selbstorganisierten Handeln, zur problemorientierten und selbstorganisierten Gestaltung ihrer Lernprozesse. Werner Sauter: „Agile Werte- und Kompetenzentwicklung im Arbeitsprozess und im Netz sind daher die Zentren beruflicher Bildung der Zukunft.“

Im Artikel werden die Eckpunkte „agiler Werte- und Kompetenzentwicklung“ beschrieben: agile Lernsysteme, Ermöglichungsdidaktik, Social Workplace Learning und die damit einhergehenden Veränderungen für Corporate Learning. Dabei handelt es sich um einen Buchauszug („Agile Werte- und Kompetenzentwicklung“), der sich auf eine komprimierte Skizze der Gesamtarchitektur konzentriert.
Werner Sauter, BlendedSolutions’s Blog, 17. Juni 2018

Bildquelle: Industrieanzeiger

Kategorien: Lehren und Lernen

„Wo ist unser Mut? EdTech und Künstliche Intelligenz muss unser Fokus sein.“

Weiterbildungsblog - 10. Juli 2018 - 15:58

Auf die Frage nach der „Schulcloud“ merkt Christoph Igel (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz/ DFKI) an: „Wir haben eine Bildungs-Cloud, die weltweit verfügbar ist, mit Inhalten gefüttert wird, zugänglich für nahezu alle Menschen ist, und die gerade für Lehr- und Lern-Prozesse ein nahezu unerschöpfliches Reservoir bereithält: das Internet.“ 

Weitere Stichworte, die im Interview fallen: mehr „individuelle Selbstbestimmtheit“, wenn es um den Umgang mit Technologien und Daten geht; und Schulen als „digitale Bildungs-Startups“.
Ulrich Schmid, Interview mit Christoph Igel, Digitalisierung der Bildung/ Bertelsmann Stiftung, 10. Juli 2018

Bildquelle: Igor Starkov (Unsplash)

Kategorien: Lehren und Lernen

Twenty Years of Edtech

Weiterbildungsblog - 9. Juli 2018 - 17:25

Beim ersten Überfliegen der Artikel und Links, die während meiner Urlaubszeit in meinen Netzwerken erschienen sind, bin ich bei diesem Überblick hängengeblieben. Martin Weller hat sich zum 20. Geburtstag von EDUCAUSE an einem Stück Technologiegeschichte versucht: „Twenty Years of EdTech“. Von 1998 bis 2018 hat er jedes Jahr mit einer bestimmten Bildungstechnologie verknüpft und diese Auswahl eingeordnet und kommentiert. Über die genaue Zuordnung kann man diskutieren, aber die kurzen Einschätzungen und Wertungen machen das Ganze zu einer lesenswerten Übung – vor allem, wenn man die Geschichte an vielen Stellen unmittelbar erlebt hat.

Hervorheben möchte ich folgende Punkte: Zum einen ist das Interesse an EdTech und seiner Geschichte noch sehr jung. Und die Geschichte beginnt ja weit vor 1998. Eigentlich hat das Nachdenken über EdTech erst 2012, mit dem Start der MOOC-Anbieter und dem Einstieg des Silicon Valley in die Bildung, langsam begonnen.

Zum anderen ist die EdTech-Geschichte gespickt mit Hoffnungen und Erwartungen, die sich (noch) nicht erfüllt haben. Martin Weller zählt zum Beispiel auf: „failed to fulfill their potential“ (Wikis), „never really took off“ (Learning Objects), „remain so full of potential“ (Blogs), „has only just begun“ (Learning Analytics“). Überhaupt nehmen die „offenen“ Bildungstechnologien hier einen breiten Platz ein, was sicher mit der Herkunft und den Erfahrungen des Autors als Professor an der Open University (UK) zusammenhängt.

Martin Weller hat, wie er selbst einräumt, den Fokus mehr auf „Tech“ als auf „Ed“ gelegt. Begriffe bzw. Konzepte wie Blended Learning, die ja gerade im Unternehmenskontext feste Bausteine einer EdTech-Geschichte sind, sucht man vergebens. Aber vielleicht ist das noch einmal eine eigene, separate Perspektive.

Seine Anmerkungen zum Status Quo sind dann noch interessant: AI und Blockchain, meine Kandidaten für das laufende Jahr, hat er bereits für 2016 und 2017 verbucht. Blieben noch Augmented und Virtual Reality und Chatbots, um die er einen Bogen gemacht hat. Sein vorsichtiger Vorschlag für das laufende Jahr: „the dark side of edtech“, und hier verweist er auf Cambridge Analytica und andere Krisenphänomene.

„When we look back twenty years, the picture is mixed. Clearly, a rapid and fundamental shift in higher education practice has taken place, driven by technology adoption. Yet at the same time, nothing much has changed, and many edtech developments have failed to have significant impact. Perhaps the overall conclusion, then, is that edtech is not a game for the impatient.“

1998: Wikis
1999: E-Learning
2000: Learning Objects
2001: E-learning Standards
2002: Open Educational Resources (OER)
2003: Blogs
2004: The LMS
2005: Video
2006: Web 2.0
2007: Second Life and Virtual Worlds
2008: E-Portfolios
2009: Twitter and Social Media
2010: Connectivism
2011: PLE
2012: MOOCs
2013: Open Textbooks
2014: Learning Analytics
2015: Digital Badges
2016: The Return of AI
2017: Blockchain
2018: TBD

Martin Weller, EDUCAUSE Review, 2. Juli 2018

Bildquelle: EDUCAUSE

Kategorien: Lehren und Lernen

Veröffentlichung des PSD-Handbuchs 2018

Druckspiegel - 6. Juli 2018 - 12:33
Die aktualisierte Version des bekannten ProzessStandard Digitaldruck (PSD) ist ab sofort verfügbar. Seit der Etablierung im Jahr 2011 durch den Arbeitskreis Digitaldruck verfolgt der ProzessStandard Digitaldruck das Ziel, dem Anwender sowohl im klein- als auch im großformatigen Digitaldruck eine vorhersagbare Druckqualität zu ermöglichen. Die hierfür notwendigen, objektiven Prüfmethoden inklusive deren Sollwerte und Toleranzbereiche wurden zusammen mit praktischen Arbeitsanweisungen im PSD-Handbuch veröffentlicht.
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Erste Installation der Acuity Ultra Superwide

Druckspiegel - 6. Juli 2018 - 12:33
Der Kreativdienstleister Echo House in Großbritannien wird globaler Vorreiter mit der neuen Superwide-Plattform von Fujifilm. Nach dem Zuschlag auf der Fespa 2018 wurde die Acuity Ultra schon im Juni bei Echo House installiert und in Betrieb genommen.
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Canon kooperiert mit Startplatz

Druckspiegel - 6. Juli 2018 - 12:33
Canon hat seine Kooperation mit dem in Düsseldorf und Köln ansässigen Gründerkompetenzzentrum Startplatz bekannt gegeben. Gleichzeitig ist das Unternehmen neuer Partner des Rheinland-Pitch, der sich nach eigenen Angaben zum größten Startup Pitch-Event Deutschlands etabliert hat.
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Neustart für Feldmuehle

Druckspiegel - 6. Juli 2018 - 12:33
Mit der sanierenden Übertragung der ehemaligen Feldmuehle Uetersen GmbH auf eine Tochtergesellschaft der Berliner Beteiligungsgesellschaft Kairos Industries AG firmiert das neue Unternehmen seit 15.06.2018 unter dem Namen Feldmuehle GmbH. Das Unternehmen bleibt mit seinem kompletten Portfolio in den Bereichen Etiketten- und Verpackungspapiere sowie erweitertem Angebot bei den grafischen Papieren aktiv. Die Produktion erfolgt weiterhin auf zwei Papiermaschinen.
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