FARBE IM DRUCK

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

Altona Testsuite und FOGRA-Medienkeil

FOGRA-Medienkeil

  • Der Medienkeil ist ein digitales Kontrollmittel der Farbverbindlichkeit von Proof und Druck.
  • Der Medienkeil ist eine Datei mit abgelegten Farbwerten.
  • Die Sollwerte ergeben sich aus der ISO 12642 für die jeweiligen Papierklassen.
  • Die Istwerte werden mit dem Druck des Medienkeils durch ein Spektralfotometer ausgemessen.

Der Delta-E-Wert ist das Maß für den Farbunterschied, z. B. bezüglich der Wiedergabe einer Farbe in Vorlage und Druck, in Proof und Druck oder in den aufeinander folgenden Drucken einer Auflage.

Fogra_Medienkeil_CMYK_V3.0.jpg

Altona Testsuite

Altona Testsuite ist ein Satz aus drei Testdateien (Measure, Visual, Technical) im PDF-Format, mit denen getestet wird, ob ein Digital-Proof-System die Norm PDF/X-3 korrekt umsetzen kann. Das Anwendungspaket enthält zusätzlich zu jeder dieser drei Dateien Referenzdrucke auf den fünf Standard-Papierklassen nach ISO 12647. Dieses Testpaket wurde gemeinsam von der ECI, dem Bundesverband Druck und Medien sowie Ugra und Fogra entwickelt.

Weiterführende Links

Bewertung: 
4
Durchschnitt: 4 (1 Stimme)
Textoptimierte Version in Einfacher Sprache: 



Fogra Medienkeil

Der Fogra-Medienkeil ist eine Datei mit festgelegten Farbwerten. Der Medienkeil muss auf dem Prüfdruck (Proof) abgebildet sein.

Mit dem Fogra-Medienkeil kann man Farbunterschiede zwischen Proof und Druck kontrollieren. Man sagt auch: Die Farbverbindlichkeit feststellen.

Fogra_Medienkeil_CMYK_V3.0.jpg

Soll- und Ist-Werte

Die Soll-Werte sind die Werte aus der ISO 12642 für die jeweilige Papierklasse.
Die Ist-Werte kann man beim Druck des Medienkeils mit dem Spektral-Fotometer messen.

Der Delta-E-Wert misst Farbunterschiede zwischen Soll- und Ist-Werten beim Vergleich zwischen Vorlage und Druck, Proof und Druck oder zwischen verschiedenen Druck-Auflagen.



Altona Testsuite

Die Altona Testsuite umfasst 3 Test-Dateien (im PDF-Format):

  • Measure
  • Visual
  • Technical

Die Test-Dateien prüfen, ob ein Digital-Proof-System die Norm PDF/X-3 korrekt umsetzt. Die Altona Testsuite enthält Referenzdrucke auf den 5 Standard-Papierklassen ISO 12647. Sie wurde entwickelt von: ECI, Bundesverband Druck & Medien, Ugra, Fogra.



Arbeitsfarbräume

Arbeitsfarbräume sind Farbräume, die von einem Programm zur Farbbearbeitung vordefiniert werden. Wird in Photoshop ein Arbeitsfarbraum im Farbmanagement definiert, so erhalten ihn alle neu erstellten Bilder. Wenn ein Bild ein eingebettetes ICC-Profil enthält, welches nicht mit dem Arbeitsfarbraum übereinstimmt, entscheidet der Anwender, ob das Bild in den Standardarbeitsfarbraum konvertiert werden soll, oder ob der Farbraum des Bildes beibehalten wird. Unter der Rubrik Arbeitsfarbräume werden auch die Ein- und Ausgabeprofile zugeordnet.

Folgende Anforderungen ergeben sich für einen Arbeitsfarbraum:

- er umfasst möglichst alle Prozessfarbräume,

- ist nicht wesentlich größer als der größte Druckfarbraum, damit es keine Farbverluste durch Kompression in der Konvertierung gibt

- die Farbwerte der Primärfarben sind definiert

- der Gammawert ist festgelegt

- der Weißpunkt entspricht der Norm von D50 (5000 Kelvin)

- er ist geräte- und prozessunabhängig.

Die Beziehung der Prozessfarbräume ist linear, d.h. gleiche Farbwerte ergeben ein neutrales Grau. Der Farbraum ist gleichabständig, d.h. geometrische und visuelle Farbabstände entsprechen sich.

CMYK-Farbräume sind immer geräte- und prozessabhängig.
Lab-Farbräume sind zu groß.
RGB-Farbräume sind geeignet als Arbeitsfarbräume.

RGB-Standardfarbräume
Bekanntermaßen übernimmt das CIE L*a*b*-Farbmodell die Übersetzung von Farbraum A in Farbraum B. Das CIE L*a*b*-Farbmodell schafft die Möglichkeit, Farben mathematisch genau zu beschreiben. Die Übersetzung kann theoretisch also ohne Farbveränderungen geschehen, sofern alle Farben im Farbumfang von Farbraum A, auch in Farbraum B enthalten sind. Nun wurde ein Standard geschaffen, der RGB-Werten die entsprechenden CIElab Werte zuordnet.
Folgende RGB-Arbeitsfarbräume, wie man sie z.B. in Photoshop findet, sind in CIElab vordefiniert.

Adobe RGB
Dieser Farbraum ist heutzutage ein häufig eingesetzter Farbraum in der professionellen, grafischen Produktion. Er umfasst einen ziemlich großen Farbraum, sodass nur wenige Monitore alle seine Farben anzeigen. Moderne Digitalkameras arbeiten ebenfalls mit Adobe-RGB. Die Größe des Farbraums kann bei voller Nutzung Kompressionseffekte im gedruckten Bild hervorrufen.
Die Parameter sind Gamma 2,2 und Weißpunkt D65 (6500 Kelvin).

eciRGB 1.0
Dieser Standardfarbraum ist durch die European Color Initiative (ECI) als Arbeitsfarbraum definiert. Er hat einen ähnlichen Umfang wie Adobe RGB, ist aber minimal kleiner. Der eciRGB-Farbraum umfasst alle heutigen Druckfarbräume, wie Bogen- und Rollenoffset, Tief- und Zeitungsdruck. Gleiche Werte von Rot, Grün und Blau ergeben im Druck neutrale Grautöne.
Die Parameter sind Gamma 1,8 und Weißpunkt D50 (5000 Kelvin).

sRGB
Dieser Farbraum ist der Standard für Web-Browser. Er wurde als Standard für einfache PC-Monitore entwickelt. Der Farbumfang fällt kleiner aus als der für andere RGB-Farbräume, die für die Druckproduktion eingesetzt werden. Das deutlich kleinere sRGB wird von der Mehrzahl der preiswerten Digitalkameras verwendet.
Die Parameter sind Gamma ca. 2,2 und Weißpunkt D65 (6500 Kelvin).

Apple RGB
Das Farbspektrum dieses Farbraumes ist nicht viel größer als das von sRGB. Auch dieser Farbraum ist für die Druckproduktion nicht geeignet.
Die Parameter sind Gamma 1,8 und Weißpunkt D65 (6500 Kelvin).

Color Match RGB
Dieser Farbraum entspricht dem RGB-Farbraum des Radius PressView-Monitors, der in der grafischen Produktion weit verbreitet ist. Der Farbraum ist vergleichsweise klein, beschränkt übersättigte Farben und war deshalb lange ein Standard für produktionstechnische Bedingungen.
Die Parameter sind Gamma 1,8 und Weißpunkt D50 (5000 Kelvin).

Wide Gamut RGB
Dieser Farbraum ist ein so großer Farbraum, dass die meisten Farben nicht auf einem durchschnittlichen Monitor, geschweige denn im Druck dargestellt werden können. 13% des Farbraums liegen außerhalb sichtbarer Bereiche. Ähnlich wie bei Adobe RGB ergeben sich viele Probleme bei der Konvertierung von RGB in CMYK.
Die Parameter sind Gamma 2,2 und Weißpunkt D50 (5000 Kelvin).

Monitor RGB
Dieser Farbraum verwendet die Monitoreinstellungen, um einen RGB-Farbraum zu errechnen.

eciRGB_v2
Dieser Standardfarbraum ist durch die European Color Initiative (ECI) als Arbeitsfarbraum empfohlen. Die Veränderungen zum ursprünglichen eciRGB 1.0 definieren sich darin, dass es keinen Gammawert gibt, sondern L*-Gradationskurve wie sie im theoretisch optimalen CIE L*a*b* kodiert ist. Der Farbumfang (Gamut) des eciRGB_v2-Profils wie auch dessen Weißpunkt sind mit dem des ursprünglichen eciRGB 1.0 Profils identisch.
Der Sinn einer L*-Gradation liegt hierin: Heutige Monitore mit TFT-Panels können nahezu alle Farbräume vollumfänglich anzeigen. Für bereits vorhandene Daten, die nicht in eciRGB_v2 vorliegen, wird von einer Konvertierung zu eciRGB_v2 abgeraten, um unnötigen Konvertierungen vorzubeugen, da jegliche Art von Konvertierung zwischen Farbräumen zu Verlusten führt bzw. beim Zuweisen falsche Profile ausgewählt werden könnten.

Weiterführende Informationen der European Color Initiative (ECI) und der definierten Farbräume:
http://www.eci.org/de/colourstandards/workingcolorspaces

Bewertung: 
5
Durchschnitt: 5 (1 Stimme)
Textoptimierte Version in Einfacher Sprache: 


Was ist ein Arbeitsfarbraum?

Ein Farbraum ist der Teil eines Farbbereichs, den das menschliche Auge erkennen kann. Jedes Ausgabegerät hat einen speziellen Farbraum. Auf Monitoren, Scannern und Druckern können Farben jeweils ganz anders aussehen. Aber ein Bild, das mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, soll an jedem Ausgabegerät möglichst gleich aussehen. Man spricht dann von Farbtreue.

Farbtreue kann man mit dem Farb-Management eines Programms erreichen. Im Farb-Management werden Farbräume definiert. Ein Farbraum ist ein definierter Bereich von Farben.

Beispiel:

Wenn in Photoshop ein Farbraum definiert ist, dann bekommen alle neuen Bilder diesen Farbraum. Wenn ein Bild einen anderen Farbraum hat, kann der Anwender das Bild in den Standard-Arbeitsfarbraum konvertieren.

Hinweis:

Jede Konvertierung zwischen Farbräumen kann zu Verlusten führen!


Anforderungen an einen Arbeitsfarbraum:

  • Soll möglichst alle Prozess-Farbräume umfassen.
  • Soll nicht viel größer sein wie der größte Druck-Farbraum. Dann gibt es keine Farbverluste bei der Konvertierung.
  • Die Farbwerte der Primärfarben müssen definiert sein.
  • Der Weißpunkt soll gemäß der Norm von D50 (5000 Kelvin) sein.
  • Soll unabhängig sein von Geräten und Prozessen.


Merkmale von Prozess-Farbräumen:

  • Gleiche Farbwerte ergeben ein neutrales Grau.
    (= lineare Beziehung der Prozess-Farbräume)
  • Geometrische und visuelle Farbabstände sind gleich.
    (= der Farbraum ist gleichabständig)
  • CMYK-Farbräume sind immer abhängig von Geräten und Prozessen.
  • Lab-Farbräume sind zu groß.
  • RGB-Farbräume sind gute Arbeits-Farbräume.


Primärfarben

Primärfarben = Grundfarben, aus denen alle anderen Farben gemischt werden.

Es gibt 2 Arten von Mischungen:

  • Additive Mischung mit: Rot, Grün, Blau
  • Subtraktive Mischung mit: Cyan, Gelb, Magenta (im Farbdruck genutzt)


RGB-Standard-Farbräume

Das CIE L*a*b*-Farbmodell (CIELab-Modell) übersetzt Farbraum A in Farbraum B.

CIELab ist das internationale Modell zur Farbmessung. Mit dem Modell kann man Farben mathematisch genau definieren und unabhängig von unterschiedlichen Geräten beschreiben.

Wenn alle Farben von Farbraum A auch in Farbraum B enthalten sind, dann kann ein Farbraum ohne Farbveränderung in den anderen übertragen werden.

Für die Zuordnung von CIElab-Werten zu RGB-Werten wurde ein Standard entwickelt.


RGB-Arbeitsfarbräume in CIELab


Adobe RGB

Der Adobe RGB-Farbraum wird oft in der professionellen grafischen Produktion verwendet. Der Farbraum ist so groß, dass nur wenige Monitore alle Farben dieses Farbraums anzeigen können. Im gedruckten Bild kann es deshalb Kompressionseffekte geben.

Moderne Digitalkameras arbeiten mit dem Adobe RGB-Farbraum.

Hinweis:

Bei der Konvertierung von RGB in CMYK können Probleme entstehen.

Parameter: Gamma 2,2 – Weißpunkt D65 (6500 Kelvin)


eciRGB 1.0

ECI = European Color Initiative. Der eciRGB 1.0 Farbraum ist nur ein wenig kleiner als der Adobe RGB-Farbraum. Er kann Grundlage sein für alle modernen Druckräume, z. B. Bogenoffset und Rollenoffset, Tief- und Zeitungsdruck.

Rot, Grün und Blau ergeben im Druck neutrale Grautöne.

Parameter: Gamma 1,8 – Weißpunkt D50 (5000 Kelvin)


eciRGB_v2

Die ECI (European Color Initiative) empfiehlt eciRGB_v2 als Arbeitsfarbraum.

Unterschied zu eciRGB 1.0:

Es gibt keinen Gamma-Wert, sondern eine L*-Gradationskurve. Diese ist nach einem optimalen CIEL*a*b*-Farbraum berechnet.

Vorteil der L*-Gradation:

Monitore mit TFT-Panels können fast alle Farbräume vollständig anzeigen. Der Farbumfang von eciRGB_v2 ist identisch wie bei eciRGB 1.0

Hinweis:

Daten ohne eciRGB_v2-Farbraum nicht in eciRGB_v2 konvertieren!

Parameter: Gamma nicht vorhanden – Weißpunkt D50 (5000 Kelvin)


sRGB

Der sRGB-Farbraum ist Standard für Webbrowser. Der Farbumfang ist kleiner als bei anderen RGB-Farbräumen. Einfache Digitalkameras arbeiten mit dem sRGB-Farbraum.

Hinweis:

sRGB ist für die Druckproduktion nicht geeignet.

Parameter: Gamma 2,2 – Weißpunkt D65 (6500 Kelvin)


Apple RGB

Der Farbumfang ist ungefähr so groß wie bei sRGB. Deshalb ist Apple RGB auch nicht geeignet für die Druckproduktion.

Parameter: Gamma 1,8 – Weißpunkt D65 (6500 Kelvin)


Color Match RGB

Color Match RGB entspricht dem RGB-Farbraum des Radius PressView-Monitors, der oft in der grafischen Produktion eingesetzt wurde.

Hinweis:

ColorMatch RGB ist technisch nicht mehr aktuell und wird nicht mehr empfohlen.

Parameter: Gamma 1,8 – Weißpunkt D50 (5000 Kelvin)

Wide Gamut RGB (weite Farbräume)

Wide Gamut RGB ist ein sehr großer Farbraum. Die meisten Farben können auf einem durchschnittlichen Monitor und im Druck nicht dargestellt werden. 13 % des Farbraums liegen außerhalb des sichtbaren Bereichs.

Hinweis:

Bei der Konvertierung von RGB in CMYK können Probleme entstehen.

Parameter: Gamma 2,2 – Weißpunkt D50 (5000 Kelvin)


Monitor RGB

Der Monitor RGB wird über die Einstellung des Monitors berechnet.

Farbseparation

AnhangGröße
PDF icon Farbseparation_NEU.pdf836.23 KB
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

HKS

Das HKS-System ist ein Farbsystem aus Sonderfarben. Entwickelt wurde es von den Unternehmen Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co.

Das Farbsystem

  • besteht aus ca. 90 Basisfarben und über 3000 Mischfarben.
  • Es gibt Farbfächer für folgende Papiersorten: Naturpapier (N), Kunstdruckpapier (K), Endlosdruck auf Kunstdruckpapier (Ek) und Zeitungspapier (Z).
  • HKS-Farben bestehen aus einer Ziffer und einem Buchstaben.
    Beispiel: HKS 13 K (rot)
  • Anders als bei Pantone werden bei HKS die Farben für jedes Untergrundmaterial neu abgemischt, um auf jeder Oberfläche die gleiche Optik zu erzielen.
  • HKS-Farben können annähernd auch durch Mischungsverhältnisse von Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz simuliert werden.

Verwendung
HKS-Farben sind das am häufigsten verwendete Farbsystem der Druckbranche.

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung
Textoptimierte Version in Einfacher Sprache: 


HKS-Farben

Das HKS-System ist ein Farbsystem aus Sonderfarben.

Umfang: ca. 90 Basisfarben – ca. 3000 Mischfarben.

Die einzelnen Farben werden mit einer Nummer und einem Buchstaben gekennzeichnet, z.B. HKS 13 K. Der Buchstabe nennt die Papiersorte.

Farbfächer für 4 Papiersorten:

  • HKS N - Naturpapier
  • HKS K - Kunstdruckpapier
  • HKS E - Endlosdpapier
  • HKS Z - Zeitungspapier

HKS-Farben werden für jede Papiersorte so gemischt, dass die Farbe auf jedem Material gleich aussieht. Dies ist beim Pantone-System anders.

HKS-Farben können auch durch Mischung von Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz simuliert werden. Dann sind die Farben aber nicht mehr zu 100% gleich.

HKS-Farben werden in der Druckbranche am häufigsten verwendet.


Pantone

Das Pantone Matching System ist ein Farbsystem aus Sonderfarben. Entwickelt wurde es vom gleichnamigen Unternehmen 1963 in den USA.

Das Farbsystem

  • besteht aus 14 Grundfarben – die restlichen Farben ergeben sich aus der Mischung dieser Grundfarben
  • Es gibt Farbfächer für folgende Papiersorten: coated, uncoated und matte.
  • Pantone-Farben bestehen aus einem vierstelligem Nummerncode sowie einem Kürzel für die Papiersorte (C = coated, U = uncoated, M = matte).
    Beispiel: PANTONE 2738 M (blau)
     

Verwendung
Pantone Farben kommen gerne im Bereich des Corporate Designs zum Einsatz. Bekannte Beispiele: Puma (PANTONE 485 C) und Starbucks (PANTONE 3425 C). Weiterhin ist Pantone mit seinem Textile Color System in der Textil- und Modebranche führend (Branche der Firma Pantone).

Für den Vierfarbdruck bietet Pantone noch ein Process Color System mit 3000 Farben an, die über CMYK abgemischt werden können.

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung
Textoptimierte Version in Einfacher Sprache: 


Pantone-Farben

Das Pantone-System ist ein Farbsystem aus Sonderfarben.

Umfang: 14 Grundfarben – ca. 3000 Mischfarben

Die einzelnen Farben werden mit einer Nummer für die Farbe und einem Buchstaben gekennzeichnet, z.B. PANTONE 2738 C (blau). Der Buchstabe nennt die Papiersorte.

Es gibt Farbfächer für 3 Papiersorten:

  • C - coated (glänzend beschichtetes Papier)
  • U - uncoated (nicht beschichtetes Papier)
  • M - matte (matt beschichtetes Papier)

Für den 4-Farbdruck gibt es bei Pantone ein Process Color System mit 3000 Farben, die über CMYK gemischt werden. Für die Textil- und Modebranche gibt es das Textile Color System.

Anwendung:

  • Corporate Design, z.B. Puma (PANTZONE 485 C), Starbucks (PANTONE 3425 C)
  • Textil- und Modebranche


RAL

Das RAL-Farbsystem ist ein System aus Sonderfarben. Entwickelt wurde es vom RAL-Institut 1927 in Deutschland.

Das Farbsystem

  • besteht aus 14 Grundfarben – die restlichen Farben ergeben sich aus der Mischung dieser Grundfarben
  • Es gibt 4 Farbpaletten: RAL classic, RAL effect, RAL design und RAL digital. Das älteste ist dabei RAL classic und besteht aus 210 Farben.
  • RAL-Farben bestehen aus einem vierstelligem Nummerncode, wobei die erste Ziffer eine tiefergehende Bedeutung hat: 1 steht für gelbe, 2 für orange, 3 für rote, 4 für violette, 5 für blaue, 6 für grüne, 7 für graue, 8 für braune und 9 für weiße und schwarze Farbtöne.
    Beispiel: RAL 4010 (Telekom Magenta)
  • Eine Besonderheit beim RAL-Farbsystem ist, dass die Farben Namen bekommen haben, um Verwechslungen noch mehr auszuschließen. So gibt es beispielsweise Ginstergelb (RAL 1032), Verkehrsgelb (RAL 1023) oder Lichtgrün (RAL 6027).

Verwendung
Farbliche Normierung von staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen und Unternehmen wie z.B. Deutsche Post, Bundeswehr, Lufthansa, Katastrophenschutz sowie Normierung von Farben für Produkte, Branchen, Rohstoffe und Etiketten. Eigentlich so ziemlich alles. Nummer 1 ist das RAL-Farbsystem bei Autolack und Anstrichen.

Bewertung: 
3
Durchschnitt: 3 (1 Stimme)
Textoptimierte Version in Einfacher Sprache: 


RAL-Farben

RAL-Farben sind in normierte Farben. Sie sind im RAL-Farbsystem definiert. Dieses System wurde 1927 vom RAL-Institut in Deutschland gegründet und wird international verwendet.

Das Farbsystem hat 14 Grundfarben. Alle anderen Farben ergeben sich aus der Mischung dieser Grundfarben.

4 Farbpaletten

  • RAL classic (älteste Farbpalette mit 210 Farben)
  • RAL effect
  • RAL design
  • RAL digital

RAL-Nummern

RAL-Farben haben eine 4-stellige Nummer, z.B. RAL 4010 = Telekom Magenta. Die erste Ziffer steht für einen bestimmten Farbton.

  • 1 = gelb
  • 2 = orange
  • 3 = rot
  • 4 = violett
  • 5 = blau,
  • 6 = grün
  • 7 = grau
  • 8 = braun
  • 9 = weiß und schwarz

Besonderheit:

Die Farben haben Namen, z.B.: ginstergelb (RAL 1032), verkehrsgelb (RAL 1023), lichtgrün (RAL 6027). RAL-Farben werden eingesetzt, wenn ein einheitliches Erscheinungsbild wichtig ist.

Beispiel Produkte:

Bei Autolacken ist das RAL-Farbsystem sehr verbreitet.

Beispiel Institutionen:

Telekom, Deutsche Post, Bundeswehr, Lufthansa, Katastrophenschutz.