Prüfungsvorbereitungswiki (Zwischenprüfung 2019)

Erneut unterstützt die Mediencommunity die Prüfungsvorbereitungen für Mediengestalter/innen und Medientechnologen/innen Druck in Vorbereitung auf die Zwischenprüfungen am 21.03.2019.

In unserem Prüfungsvorbereitungswiki können:

sich Auszubildende auf ihre Prüfungen vorbereiten, indem sie Beiträge im Wiki lesen, kommentieren, verbessern und erweitern oder selbst Beiträge einstellen;

andere Azubis neu eingestellte Beiträge korrigieren;

Moderatoren - das sind zur Zeit Peter Reichard und Thomas Hagenhofer - hilfreiche Hinweise geben und fehlerhafte Beiträge korrigieren, soweit sie noch nicht von anderen Azubis verbessert worden sind.

Zusätzlich bieten wir eine Azubi-Lerngruppe an, in der die Mitglieder Aufgaben einstellen und gemeinsam beantworten können.

Auf diese Weise können sich Azubis eigenständig ihre Prüfungsthemen gemeinsam mit anderen erarbeiten, während sich gleichzeitig ein ständiger Verbesserungsprozess nach dem Wikipedia-Prinzip vollzieht.

Noch einige wichtige Hinweise zum Prüfungsvorbereitungswiki:

Die Moderatoren sind in keiner Weise an der Erstellung der Prüfungsaufgaben beteiligt gewesen.  Daher können sie auch keine Informationen zu konkreten Prüfungsaufgaben geben.

Die Mediencommunity kann aufgrund der oben dargestellten Abläufe keine Gewähr dafür bieten, dass die Angaben im Wiki immer fehlerfrei sind. Die Moderatoren werden sich bemühen, die Beiträge kontinuierlich auf ihre sachliche Richtigkeit hin zu überprüfen. Daher sind alle Nutzer/innen aufgefordert, alle Beiträge kritisch zu hinterfragen und zusätzlich auch andere Quellen (Fachliteratur) zu nutzen. Die Inhalte sollten also auch immer wieder auf aktuelle Veränderungen hin gecheckt werden.

Auszubildende sind in erster Linie selbst für ihre Prüfungsvorbereitung verantwortlich - auch dieses Wiki nimmt Ihnen diese Arbeit nicht ab.

Auf der Seite Kurzanleitung zum Erstellen eines Wikibeitrags kann man nachlesen, wie man eigene Beiträge erstellen kann. Eigene Beiträge, Kommentare und Bewertungen können nur Nutzer/innen eingeben, die in der Community angemeldet sind.

Technische Hilfe und Unterstützung gibt es unter info@mediencommunity.de.

Verlinkung auf Übersichtsseiten: 
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1. Medienprodukte typografisch gestalten: Schriftmischung

Anleitung für das Wiki

In diesem Wiki könnt ihr gemeinsam Lerninhalte erstellen. Jedes Wiki ist direkt und für jeden angemeldeten User editierbar. Wenn bereits bei vorherigen Prüfungen Wikis zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Ansonsten einfach hier diesen Eintrag überschreiben und mit entsprechenden Inhalten füllen.

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Schriftmischung

Bei der Schriftischung unterscheidet man zwischen dem Mischen a) innerhalb einer Schriftfamilie, b) innerhalb einer Schriftsippe und c) Mischen unterschiedlicher Schriftcharaktere.

a) Man verwendet Schriftschnitt um z.B. Zitate, Namen oder bestimmte Hervorhebung zu markieren. Zum Beispiel Garamond regular für den Fließtext, Garamond italic für direkte Rede und Garamond semibold für Überschriften.
Diese Mischung ist in der Regel problemlos, wenn nicht zu viele Kategorien zur Auszeichnung nötig sind. Einsatzgebiete: Romane

b) Ebenfalls ergeben sich unproblematische Schriftmischungen durch die Verwendung von Schriftschnitten aus Schriftsippen. Bei Schriftsippen (oder auch Type System genannt) haben z.B. die Serif- und Sans-Serif-Schnitte den gleichen Schriftcharakter, das gleiche Grundgerüst (häufig gleiche x-Höhen). Das sie sozusagen aus dem gleichen Stall kommen passen sie gut zusammen. Z.B. die Rotis-Sippe (Sans Serif, Serif, Semi-Serif), Palatino und palatino Sans, ...

c) Das Problematische beginnt bei der Kombination von gänzlich unterschiedlichen Schriften.

Schriftmischung wird ja entweder zur Auszeichnung im Fließtext oder zur Hervorhebung von Headlines angewendet. Das bedeutet, dass sich die Schriften für den Leser – nicht nur für den typo-Experten – klar voneinander unterscheiden, da die Auszeichung ja einen bestimmte inhaltliche Kategorie beschreibt und dem Leser helfen soll diese schnell zu erfassen.

So dient als Orientierung die Faustregel: Keine Mischung von Schriften aus der gleichen Gruppe innerhalb der DIN-Schriftklassifikation. Also nicht Frutiger und Univers oder Baskerville mit Times New Roman.
Schriften sollten stilistisch gut mit einander harmonieren, und sich doch deutlich unterscheiden

Als Faustregel kann man sagen, dass nicht mehr als zwei oder drei Schriften gemischt werden sollten.

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2. Den Medienbetrieb und seine Produkte präsentieren: Kostenzuordnung und Visualisierung

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Kosten- und Leistungsrechnung

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3. Ausgabedateien druckverfahrensorientiert erstellen: Farbsysteme

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Farbreproduktion

Farbreproduktion ist nicht nur die Umwandlung von einem Farbraum in einen anderen wie weiter unten von ausgeführt. Als ersten Schritt muss man zunächst die gegebenen Farben einer Vorlage bestimmen. Ohne sie zu kennen, kann keine saubere Reproduktion gelingen. 

Klassisches Beispiel: ein Scan, der gedruckt werden soll. 

Es muss ein Scannerprofil erstellt werden, das die gerätespezifischen Farben des Scanners korrigiert. Dazu wird zumeist eine IT8-Karte (Target) eingescannt. Auf dieser sind 24 Graufelder sowie 264 Farbfelder in 22 Spalten vorhanden.

Zu dieser Karte wird immer eine Textdatei geliefert, in der die vermessenen Farbwerte (z. B. in Lab) dieser Karte gespeichert sind. Diese Werte wurden mit einem Spektralfotometer erstellt. 

Zum Erstellen eines Scanner-Profils braucht man ein Programm, dass den Scan der Karte vergleicht mit den Werten in der Textdatei. Da jedes Gerät einen Farbstich hat, wird der San farblich nicht genauso aussehen, wie die Farben der Vorlage (der it8-Karte). Die Abweichungen werden vom Profilierungsprogramm erkannt und in ein Profil geschrieben. 

Wird dieses Profil dem Scan zugewiesen, werden die falschen Farben korrigiert (die Farbwerte bleiben dieselben, das Farbaussehen ändert sich). Das passiert in jeder Scansoftware, die auf individuelle Scanner-Profile zugreifen kann.

siehe auch die Seite:

http://www.targets.coloraid.de

Ein anderes Beispiel ist die Reproduktion mit einer Kamera. Auch hierfür gibt es Farb-Karten, die fotografiert werden können, um die nicht ganz korrekten Farben der Kamera beziehungsweise die Verfärbungen durch künstliche Beleuchtung zu erkennen und mittels eines Profil, ähnlich wie oben beschrieben, zu korrigieren. (Auch hier wird das Profil zugewiesen.)

siehe beispielsweise die Seite: 

http://xritephoto.com/ph_product_overview.aspx?id=1257

Bei letzterer Lösung wird ein Profil erstellt, dass sich in den RAW-Converter einklinkt und nur dort ansprechbar ist. 

Wichtig beim Fotografieren einer Vorlage ist, dass man die Kamera auf manuellen Betrieb stellt, sodass nicht unterschiedliche Helligkeiten entstehen aber auch die Farbtemperatur nicht immer wieder neu von der Kamera (anders) beurteilt wird. 

Was sind Farbmodelle und Farbräume?

  • Farbmodelle:
    Beispielsweise CMYK /RGB/Lab
     
  • Farbraum:
    Ist die praktische Anwendung eines Farbmodells, das Gamut (Bereich) eines Farbmodells.

Was ist Farbreproduktion?

Von Farbreproduktion spricht man, wenn man einen Farbraum in einen Anderen konvertiert.
Z.B. der Farbraum einer Digitalkamera in den eines Laserdruckers.

Um keine Verluste oder Veränderungen der Farben zu bekommen, müssen die Farben innerhalb der Schnittmenge der Farbräume liegen.

Welche Probleme können bei unterschiedlicher Größe der Farbräume auftreten?

Ist der ursprüngliche Farbraum größer als jener in den umgewandelt werden soll, ist es sehr wahrscheinlich dass bei der Reproduktion bestimmte Farben vom Zielmedium nicht korrekt abgebildet werden.

Wozu Farbprofile?

Jedes Ausgabegerät hat einen speziellen Farbraum. Monitore geben Farbe anders aus, als Scanner sie wiedergeben und im Druck kommen Farben erneut ganz anders raus.

In einer Produktreihe macht es daher Sinn, alle zu verwendete Geräte innerhalb eines Workflows zu kalibrieren und zu profilieren. Alle Geräte arbeiten dann in einem und denselben Farbraum. Gespeichert werden diese Daten in einem Profil.
 

Wie ist eine Profildatei aufgebaut?

Die genormten Informationsträger, die den Farbraum eines Ein- oder  Ausgabegerätes beschreiben, nennt man ICC-Profile. Das *ICC-Profil besteht aus einem Header (Kopfbereich) mit den Basisinformationen wie Profiltyp, Profilersteller und das verwendete *Farbmanagement-Modul. Es folgt eine Art Tag-Tabelle, eine Übersicht darüber um welches Ausgabemedium es sich handelt, um ein Eingabe- (scnr), Monitor- (mntr) oder Ausgabeprofil (prtr).

Diese Inhalte werden auch Profilklassen genannt. Diese erkennen ob ein Monitor benutzt wird oder auch welcher Drucker die Ausgabe übernimmt und welchen Farbraum der Scanner besitzt. Der Hauptteil solch einer Datei besteht allerdings aus dem LUT (Look-Up-Table). Hier ist der passende Farbwert zu jedem Farbwert zu finden.
 

Was ist ein Farbmanagementmodul - Color Management Modul (CMM)?

Alle Farbtöne die eine Tabelle eines Profils nicht enthält wird rechnerisch ermittelt müssen, das ist neben der Farbraumanpassung, ebenfalls eine Aufgabe des CMM: Das Interpolieren aller Farbwerte mittels der in den Profilen enthaltenen Farbwerttabellen.

FAZIT: Das Color-Management-Modul/*Farbmanagement-Modul rechnet von einem Ursprungsprofil in ein Zielfarbraum um - wird auch Farb-Engine genannt, und ist eine Komponente im Farbmanagement-System um die Farbtreue auf allen Geräten zu gewährleisten, es ist das Herzstück jedes Farbmanagementsystems.

Wenn man beispielsweise ein CMYK-Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnet, sorgt das Farbmanagementmodul dafür, dass das Bild gut auf dem RGB-Monitor zu sehen ist. Es arbeitet hauptsächlich im Hintergrund - doch wenn wir selbst auf RGB-Bild in CMYK-Bild umwandeln gehen, nutzen wir es auch manuell.

 

ICC-Profile?

Ein *ICC-Profil  ist eine genormte Datei der den Farbraum enthält für diverse Farbwiedergabegeräte. Alle ICC-Profile sind formal gleich aufgebaut.

Der ICC-Standard wird heute von wichtigsten Anwendungen unterstützt. Einige ICC-Profile werden von Anwendungsprogrammen zur Verfügung gestellt. Welches Profil gebraucht wird, hängt von der individuellen Arbeitssituation ab. Neben individueller Drucker- & Scannerprofile benötigt man in der Regel nur eine Handvoll Standardprofile.

ISO- Profile sind von der ECI (European Color Initiative) entwickelte Standards für den Auflagendruck mit unterschiedlichen Papiertypen. ISO-Profile sind ICC-Profile - nicht das der Eindruck entsteht es seien zwei verschiede Varianten.
 

Was sind die wichtigsten Farbprofile?

  • RGB-Profile: eciRGB v2, Adobe-RGB (größerer Farbraum wie sRGB), sRGB
  • CMYK-Profile:
    • ISO Coated v2 (ECI)
    • ISO Coated v2 300% (ECI)
    • ISO Uncoated
    • ISO Webcoated

Was ist CIE-Lab?

Basiert auf den LAB- Farbraum. Der Lab-Farbraum ist drei demensional und besteht aus drei Achsen. Das Modell dient der geräteunabhängigen Farbbeschreibung und umfasst die Farbräume des RGB- und des CMYK-Modells, darum dient es im übertragenen Sinne als "Übersetzungshilfe" für die Farbraumtransformation im Farbmanagement-Modul.

  • Die drei Achsen: L (Helligkeitsachse) A (rot-grün-Achse) B (gelb-blau Achse)

 

Umwandlungsmethode Rendering Intents:

Es gibt vier verschiedene Rendering Intens:

  • Perzeptiv (fotografisch)
  • Relativ farbmetrisch
  • Absolut farbmetrisch
  • Sättigung

Bei einer Konvertierung von RGB in CMYK eignet sich relativ farbmetrisches Rendering, ebenso eignet sich diese Rendering Methode, wenn von einem CMYK Farbraum in einen anderen CMYK-Farbraum konvertiert werden soll.

Ergänzung:

Redering Intent heißt übersetzt so viel wie Berechnungs-Absicht. Da Farbräume unterschiedlich groß sind, kann es zu Farbverschiebungen kommen, wenn die Farben des Quellfarbraums (z. B. RGB) in die des Zielfarbraums (z. B. CMYK) umgewandelt werden.
Die Berechnungsabsicht versucht, uns diese Unterschiede möglichst wenig deutlich werden zu lassen. 

Relativ farbmetrisch eignet sich, wenn nicht all zu bunte Farben in der Ausgangsdatei vorhanden sind. Bunte Farben liegen am Rande des jeweiligen Farbraums. Ist der Zielfarbraum kleiner (z. B. CMYK) dann werden die bunten Farben beschnitten und sehen im Zielfarbraum alle gleich aus - Beispiel knallbunte Blumen. Die Zeichnung in den roten Farben kann hier verloren gehen. 
Der Vorteil allerdings: alle anderen Farben bleiben gleich, werden also nicht verändert. 

Perzeptiv geht anders vor. Auch die Unterschiede der sehr bunten Farben aus dem Quellfarbraum werden in den Zielfarbraum geholt. Dazu müssen allerdings alle Farben verändert werden, damit die Abstände der Farben zueinander im Zielfarbraum einigermaßen erhalten bleiben. 

Absolut farbmetrisch: nur für Proofs, wo man von einem kleinen Farbraum (zu proofendes CMYK) in den großen Farbraum des Proofdruckers geht. Ein Proofdrucker hat normalerweise 8 Tinten, um möglichst viele verschiedene Druckumgebungen simulieren zu können. Er kann deshalb wesentlich bunter drucken als es im Offsetdruck möglich ist. 
Damit nun der Proof nicht bunter wird als das zu proofende CMYK-Bild, sollen alle Farben exakt am selben Farbort (auf der Lab-Schuhsohle) liegen bleiben. Das macht absolut farbmetrisch. 
(Für eine Wandlung der Farben von RGB nach CMYK ist dieser Rendering Intent nicht gedacht.) 

Ende Ergänzung

 

Wie wird Farbe reproduziert - aus RGB und CMYK?

"CMYK ist ein kleinerer Farbraum als die RGB-Farbräume von Monitoren, digitalen Kameras und Scannern – das CMYK-Gamut ist gegenüber RGB-Farbräumen eingeschränkt. Das bringt sowohl Fotografen als auch Drucker in Schwierigkeiten – insbesondere, wenn der große AdobeRGB-Farbraum für die Aufnahmen benutzt wurde. Der größere RGB-Farbraum muss in den kleineren CMYK-Farbraum komprimiert werden. Die Umsetzung von RGB-Bildern in den CMYK-Farbraum für den Drucker wird auch als Farbseparation bezeichnet."

Quelle :http://www.wisotop.de/vonRGBnachCMYK

 

Es gibt drei Konzepte, an welcher Stelle konvertiert wird:

  1. Early Binding
  2. Intermediate binding
  3. Late binding

 

Early binding:

Hierbei legt man den CMYK-Farbraum früh fest, bereits zu Beginn der Produktionskette. Dies ist in sofern umständlich, da man die Daten doppelt vorliegen hat, denn die ursprünglichen RGB-Daten sollten nicht überschrieben werden und immer noch zusätzlich abliegen. Sinn macht dieses Konzept ohnehin nur in der High-End-Bildbearbeitung, wo nichts dem Zufall überlassen werden darf. Zudem sollte das Konzept nur dann angewendet werden, wenn man bereits zu Beginn weiß wo gedruckt wird.

 

Vorteil

Nachteil

  • Direktansicht von Farbe/Bild
  • Umständlich auf Grund doppelter Datenaufbewahrung
  • Für High-End-Bildbearbeitung geeignet
  • Sinnlos wenn nicht klar ist wo gedruckt wird

 

 

Intermediate binding:

Hierbei arbeitet man noch während der Bearbeitung der RGB-Bilddaten im RGB-Modus. Konvertiert wird bei der PDF-Erstellung. Bei diesem Konzept bleibt man flexibel.

 

Vorteil

Nachteil

  • Arbeit im RGB-Modus

Da PDF-Export alles komplett umwandelt

  • Für High-End-Bildbearbeitung ungeeignet
  • Spart Speicherplatz
  • Erst am Ende sieht man wie die Bilder im Prodfil aussehen

 

 

Late binding

Bei diesem Konzept werden die RGB-Bilddaten in die PDF geschrieben und erst kurz vor Ausgabe in oder von der Druckerei in CMYK konvertiert. Das hat den Vorteil, dass die Druckerei entscheiden kann welches Profil sie anwendet und geeignet ist für den individuellen Druckauftrag. Diese Methode eignet sich besonders für Aufträge an denen noch nicht klar ist welches Druckverfahren angewendet wird. Speziell für diesen Druck wurde das PDF-X3 entwickelt.

 

Vorteil

Nachteil

  • Man kann bis zum Schluss im Modus bleiben
  • Man kann nicht sicher sein, wie die Druckerei mit den RGB-Daten umgeht

 PROOF                                                                     

Proof steht für Prüfdruck und wird selbst erklärender Weise zum prüfen von Druckdaten verwendet. Damit möchte man erreichen früh möglichst einen Eindruck über die gedruckte Ausgabe seiner Arbeit zu bekommen.

Man unterscheidet hier unter Softproof und Hardproof

Softproof:

Der Farbeindruck der späteren Ausgabe wird auf einem Monitor simuliert. Die dafür notwenigen Informationen liefert das ICC-Profil (Ausgabenprofil)

Folgende Voraussetzungen sind für einen Softproof notwendig:

  • Neutrale Umgebungsbedinungen (z.B. Lichtverhältnisse)
  • Farbraum des Dokument/Bilds muss bekannt sein
  • Druckfarbraum muss bekannt sein
  • Monitor muss den Farbraum des Dokuments im Druck darstellen können
  • Etc.

 

Hardproof:

Es wird nicht bloß simuliert, unter Hardproof versteht man vor allem dem Kontrolldruck in Form eines Drucks auf Papier. Unter diesem Verfahren unterscheidet man außerdem in:

  • Blaupause (Blue Print)
  • Layoutproof

Ist ein farbiger Druck im Gegensatz zum Blue Print

  • Standproof/Formproof

Zeigt die Platzierung auf dem Druckbogen

  • Halbtonproof/Kontraktproof
  • Maschinenproof
  • Remoteproof

 

BILDAUFBAUVARIANTEN                                        

Buntaufbau

Alle Farbtöne werden aus den bunten Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb aufgebaut. Schwarz wird hierbei nur zur Tiefenzeichnung benutzt.

Um alle Varianten verständlich zu erklären, lernen wir an Hand eines Beispiels - welches für alle folgende Varianten fortgeführt wird.

Beispiel:

70% Cyan + 80% Magenta + 90% Yellow + 0% Schwarz = Braun mit 240% Flächendeckung

 

Nachteile für den Drucker:

  • Graubalance ist schwer zu halten, durch den hohen Buntaufbau
  • Erhöhte Trocknungszeit
  • Hoher Farbverbrauch

Der Unbuntanteil dieser Farbe aus dem Beispiel besteht aus:
70% Cyan + 70% Magenta + 70% Yellow

Der Buntanteil dieser Farbe wäre demnach:
10% Magenta + 20% Yellow

(80% Magenta - 70% = -10% Magenta)
(90% Yellow - 70% = -20% Yellow)

Der Unbuntanteil ist quasi der Teil, der für das Schwarz im Bild sorgt - denn im CMYK ergeben alle Farben übereinander gelegt schwarz. Dieses Schwarz ist aber kein Schönes, eher ein dreckiges Braun, darum gibt es die Schlüsselfarbe Schwarz - das "K". Im Buntaufbau wird Dieses aber nicht verwendet, d.h. man erzeugt ein Schwarz über die Drei Farben Cyan, Magenta und Gelb.

Wie eben bereits erwähnt ergeben alle Farben zusammen ein "Schwarz" - werden also wie in diesem Beispiel 70% jeder der drei Farben übereinander gelegt, passiert das Gleiche wie wenn man 100% übereinander legt, das einzige was sich ändert ist der Flächendeckungsgrad.

Man nimmt die Farbe mit dem niedrigsten Auftrag, in diesem Beispiel Cyan, quasi die Mannschaft ist so stark wie das schwächste Glied, und zieht diesen Prozentsatz von den anderen Farben ab, um den Unbuntanteil zu ermitteln. Ist deutlich warum dieser Teil nun Unbuntanteil heißt? Wenn nicht, tut es mir leid besser kann ich es nicht erklären.

Dieser Teil ergibt keine bunte Farbe, die Farben die mehr aufgetragen werden als die niedrigste Farbe, ergeben das Farbbild. Hier berechnet man dann logischerweise nur noch die Differenz - eben der Farbauftrag der übrig bleibt, wenn die Menge an Farbauftrag abgezogen wurde, die man benötigte um das "schwarz" zu erreichen.

 

Buntaufbau mit Unterfarbenreduzierung
UnderColorRemoval (UCR)

Die Unterfarbenreduzierung ist eine Variante des Buntaufbaus.  Hierbei wird ein Teil des Unbuntanteils durch schwarz ersetzt.

 

Beispiel:
Durchführung einer 30%-igen Unterfarbenreduzierung des vorigen Brauntons:

 

70% Cyan + 80% Magenta + 90% Yellow + 0% Schwarz = 240% Flächendeckung
70% - 30% = 40%
40% Cyan + 50% Magenta + 60% Yellow + 30% Schwarz = 180% Flächendeckung

(40% Magenta + 10% Magenta = 50% Magenta)
(40% Yellow + 20% Yellow = 60% Yellow)

 

Vorteile für den Drucker:

  • Graubalance ist leichter zu halten

 

Unbuntaufbau
Grey Component Replacement (GCR)

Bei diesem Verfahren werden generell alle Unbuntanteile durch schwarz ersetzt. Ziemlich simpel, bedeutet nämlich einfach nur 70% Schwarz!

0% Cyan + 10% Magenta + 20% Yellow + 70% Schwarz = 100% Flächendeckung

 

Vorteile für den Drucker:

  • Wenig Farbverbrauch
  • Farbannahmeverbrauch wird deutlich verbessert!

 

Die Flächendeckung darf nicht unter 100% betragen! Dafür gibt es folgende Möglichkeit..

Unbuntaufbau mit Bundfarbenaddition

Under Color Addition (UCA)

Dies ist eine Variante des Unbuntaufbau´s in der bei zu geringer Dichte, Anteile aus Cyan, Magenta und Gelb wieder hinzugefügt wird.

Beispiel bei einer Reduzierung um 25%:

0% Cyan + 10% Magenta + 20% Yellow + 70% Schwarz = 100% Flächendeckung
25% Cyan + 35% Magenta + 45% Yellow + 45% Schwarz = 150% Flächendeckung

Bewertung: 
5
Durchschnitt: 5 (1 Stimme)

4. Computerarbeitsplatz und Netzwerke nutzen, pflegen und konfigurieren: Netzwerk

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Netzwerk-Begriffe

File-Server:

  • Mittelpunkt eines Netzwerkes
  • Verwaltet den gesamten Datenbestand und stellt alle Daten und Programme bereit

Host:

  • Hostrechner erfüllen Kommunikationsaufgaben
  • zentrale Dienstleistungsrechner

Gateway:(Einfahrt)

  • ermöglicht die Kommunikation zwischen Rechnern, die in unterschiedlichen Datennetzen oder Datei-Diensten integriert sind (z.B. zwischen Compuserver bzw. BTX/T-Online und dem INTERNET)
  • Übersetzt unterschiedliche Netzwerkprotokolle
  • Verbindet LANs mit externen Netzwerkkonfigurationen oder WANs mit GANs

Repeater:

  • Gerät zur Signalverstärkung
  • wenn mit zunehmender Kabellänge die im Netzwerk gesendeten Daten zu schwach oder fehlerhaft den Empfänger erreichen.
  • Hauptsächlich bei Netzwerken der Bus-Topologie
  • Durch Repeater wird das Netzwerk in Segmente unterteilt

Bridge:

  • ermöglicht Netzwerkerweiterung (bezogen auf Kabellänge und Stationen-Anzahl)
  • Verbindung von LANs mit gleicher Netzwerktopologie möglich
  • Bridges erhöhen die Ausfall-Sicherheit des Netzwerkes

Router:

  • Entscheidet, welchen Weg die Daten nehmen
  • können Netzwerke auch unterschiedlicher Topologien miteinander verbinden
  • Unterstützt mehrere Protokolle (Multiprotokoll-Router)

Brouter:

  • Bridge-/Router-Kombination

Hub:

  • Knotenpunkt von Leitungen in einem sternförmig angelegten Netzwerk

SCSI:

  • Small Computer System Interface 10 base 2
  • Durchlaufstärke (10 Mbit/s) – Entfernung von den Geräten (200 m)
Bewertung: 
3
Durchschnitt: 3 (1 Stimme)

Netzwerke

Peer to Peer

  • keinen festen Server
  • zur Vernetzung kleinerer Anlagen

Client-Server-Netz

  • hat einen oder mehrere feste Server
  • zur Vernetzung komplexer Rechnernetze mit mehreren 100 PCs

Topologien

  • Bus Netz
  • nutzt Koaxialkabel
  • linear Netzwerk mit Terminatoren am Ende
  • Leitungslänge ist begrenzt
  • Anschluss weiterer Stationen nur durch Unterbrechung des Netzes
  • billig

Ring-Netz

  • Server nicht unbedingt notwendig (Peer to Peer)
  • keine Längenbeschränkung
  • Erweiterung nur durch Unterbrechung des Rings
  • Ausfall eines Rechners legt Netz lahm, wenn keine Überbrückungskabel vorhanden sind

Stern-Netz

  • keine Datenkollision (Jamming)
  • Erweiterung ohne Unterbrechung
  • am teuersten
  • Twisted Pair Kabel braucht es
  • läuft mit HUB
  • kann peer to peer aber auch mit Server sein

Kabelverbindungen

Koaxialkabel

  • Kupferkabel
  • bis zu 10 mbit/s
  • für Ethernet-Netze

Twisted Pair

  • Am meisten genutzt
  • 2 verdrillte Kupferleitungen, deshalb weniger Störfelder
  • Im Sternen-Netz vorzufinden
  • UTP=Unshild = ohne Abschirmung ca 64 kbit/s
  • STP=Shild = mit Abschirmung 10-100 mbit/s

Glasfaserkabel

  • 1 dünne Glasfaser umhüllt vom Glasmantel
  • Abhösicher
  • ca 100 mbit/s bis 1 Gbit/s
  • zu teuer deshalb meist für Backbone-Netze genutzt

Ethernet

  • häufigste Netzwerkarchitektur
  • 1-10 mbit/s
  • Fast Ethernet 100mbit/s
  • arbeitet mit CSMA/CD Zugriffsverfahren (Carrier Multiple Access Collison Detect)
  • Carrier Sense = Abhören des Netzes zum Senden und Empfangen
  • Multiple Access = Rechner sendet Daten, wenn Netz frei ist, sonst nach Wartezeit
  • Senden zwei Rechner gleichzeitig kommt es zur Datenkollison (Jamming) und dann setzt die Collision Detection ein. Das merkt die Störung und meldet es an alle Rechner. Dann wird erneut gesendet, wenn freie
  • Leitung.

Token Passing

  • Token Ring Netze haben eine Übertragugsrate von 4 bis 16 mbit/s
  • Token Passing sendet im Netz Signale. Einmal Frei Toen und belegt-Token
  • wenn der rechner dann was senden will, wandelt er das Frei-Token in belegt-Token um und hängt daran seine Daten, die er dann sendet. Nach dem Erhalt wird eine Bestätigung wieder zum Sender geschickt und das Token passing weiß das es die Daten aus dem Netz nehmen kann. Das belegt-Token wird wieder in ein Frei-Token gewandelt und kreist wieder im Netz.

Hub

  • Aktive Hubs enthalten Repeater und verstärken zusätzlich das Datensignal
  • zum Verbinden mehrerer Rechner, ohne das Netz unterbrochen wird

Router

  • verbindet auch unterschiedliche Netzwerke
  • somit auch Anbindung ans Internet möglich

Repeater

  • ist ein Zwischenverstärker

Bridge

  • ist im Repeater eingebaut
  • Netzwerkstruktur muss gleich sein, aber Betriebssystem kann unterschiedlich sein!

Gateway

  • Mischung aus Hub, Bridge, Router, Repeater
  • Kann alle Topologien und Systeme miteinander verbinden
Bewertung: 
2.5
Durchschnitt: 2.5 (2 Stimmen)

Koaxialkabel

Anwendungsgebiete:

  • Netzwerkverkabelung (meistens Busnetz und ARCnet)
  • Funk- und Fernsehtechnik

Aufbau:

  • besteht zumeist aus Kupfer (=> Kupferkoaxialkabel)
  • besteht aus 3 Schichten
  1. Kabelkern: mittels elektrischer Impulse werden Daten gesendet oder empfangen
  2. Mantel: besteht aus nichtleitendem Material (Dielektrium)
  3. Drahtgeflecht: zur Abschirmung
  • außen ist eine Kunststoffschicht zum isolieren

Koaxialkabel lassen sich in Breitband- und Basisbandkabel unterteilen

Breitbandkabel: (Funk- und Fernsehtechnik)

  • erlauben gleichzeitige Übertragung mehrerer Datenkanäle (z.B. ARD, ZDF)
  • Den Kanälen werden bestimmte exklusive Bandbreiten zugeordnet
  • Sie teilen sich die Bandbreite und können daher gleichzeitig übertragen werden.

Basisbandkabel: (Ethernet)

  • es gibt nur einen Datenkanal
  • digitale Daten werden bidirektional über eine analoge Frequenz übertragen
  • Dazu ist die gesamte Bandbreite erforderlich.

Dämpfung:

  • Abschwächung der Signalstärke beim Durchlaufen des Kabels
  • Dicke Kabelkern-Querschnitte bewirken eine geringere Dämpfung und ermöglichen daher weitere Übertragungswege.
  • Thicknet: dickes Koaxkabel
  • Thinnet: dünnes Koaxkabel

 

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

Netzwerkkabel

Übertragungsmedien

Koaxialkabel
Max. Übertragungsrate: 10 Mbps
Es gibt Thicknet Durchmesser: 1cm, Kabellänge: bis 500m
oder Thinnet Durchmesser. 0,5cm, max. Länge: 185m, leicht zu verlegen, billig

Twisted-Pair-Kabel
Besteht in der einfachsten Form aus zwei isolierten Adern, die verdrillt sind.
Übertragungsrate. Bis 100Mbps
Es gibt das Kabel geschirmt oder ungeschirmt.

Glasfaserkabel
Besteht aus dünnen Glaszylindern, dem Kern oder Core, der von einer Glasschicht umgeben ist. Die Signale werden nur in eine Richtung geschickt.
Hohe Übertragungsrate, gute Sicherheit, Kabelkosten sind ok.
Nachteile: teuere Gerätetechnik

Bewertung: 
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Netzwerkprotokolle

MAC-Adresse

  • festgelegte Adresse, an die Hardware gebunden

  • kann nicht verändert werden

  • ermöglicht die grundlegenste Kommunikation zwischen Geräten innerhalb des LAN ohne Router

IP - Internet Protokoll

IP-Adressen werden lokal vom Router vergeben (über DHCP oder manuell vom Admin).

Im Internet wird dem Internetanschluss vom Internet-Service-Provider (ISP) eine IP-Adresse vergeben. Der Router ist dabei die “Brücke” zwischen der vom ISP vergebenen IP-Adresse und den lokalen Adressen des Netzwerks.

 

Jedes Gerät (Client) erhält eine Adresse, damit es innerhalb eines Netzwerks identifiziert und angesprochen werden kann.

Aufbau

Max. 32 Bit (4 Blöcke á 8 Bit)

172.16.x.x → Netz-ID, sozusagen die “Vorwahl” des Netzes

x.x.36.125 → Host-ID, Adresse der Clients

 

Die mögliche Anzahl der Clients ist begrenzt, je nachdem wie viele Blöcke der IP-Adresse Netz-ID sind und wie viele veränderbare Host-ID. Dies erkennt man über die Subnetzmaske.

Subnetzmaske

255.255.0.0 → Eine 255 zeigt an, dass es sich um die Netz-ID handelt

255.255.0.0 → 0 signalisiert den Bereich der Host-ID

Begrenzung / mögliche Anzahl der Clients

Ein Block der IP-Adresse kann maximal 8 Bit (0-255) haben. Die möglichen Clients sind also begrenzt. Zusätzlich verboten für Clients sind die Adressen .0 (IP-Adresse des Netzes) und .255 (sog. Broadcast-ID, über diese können alle Clients gleichzeitig angesprochen werden). Es bleiben also 254 mögliche Adressen pro Block. In unserem Beispiel 2 Blöcke der Host-ID

→ 16 Bit = 2^16 = 65.536 mögliche Adressen.

Weitere Protokolle und deren Nutzen

http / https

Hypertext transfer protocol, dient der Übertragung von HTML (Hypertext Markup Language). Der Zusatz “s” (https) steht für “secure” und bedeutet, dass die Verbindung zwischen Client und Server verschlüsselt ist.

ftp

File transfer protocol, dient der Übertragung von Dateien auf Server (bspw. um eine Website hochzuladen oder große Daten zu übertragen). Kann sowohl über den Browser als auch über spezielle FTP-Programme verwendet werden.

Bewertung: 
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Twisted-Pair-Kabel

Twisted Pair

Anwendungsgebiete:

  • Telefon- und Computernetze

Aufbau:

  • verdrillte isolierte Kupferleitungen
  • meist mit Kunststoffhülle ummantelt
  • Mehrere verdrillte Kabelpaare erhöhen die Datenübertragung und Flexibilität der Netzwerkarchitektur
  • Verdrillung verbessert die elektrische Leitereigenschaft
  • Um den Übersprech-Effekt (z.B. im Telefon) zu verringern gibt es Kabel mit zusätzlichen Abschirmungsfolien.

UTP (Unshielded Twisted Pair):

  • Kabel ohne jegliche Abschirmung
  • maximale Kabellänge: 100 m
  • Einsatzgebiet: Ethernet mit Twisted-Pair

STP (Shielded Twisted Pair)

  • besitzen Abschirmung für jede Ader, jedes Adernpaar und zusätzlich einen Gesamtschirm
  • Anwendung: strukturierte Verkabelung, Token-Ring
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5. Eine Website gestalten, erfassen und bearbeiten: Web-Typografie

Anleitung für das Wiki

In diesem Wiki könnt ihr gemeinsam Lerninhalte erstellen. Jedes Wiki ist direkt und für jeden angemeldeten User editierbar. Wenn bereits bei vorherigen Prüfungen Wikis zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Ansonsten einfach hier diesen Eintrag überschreiben und mit entsprechenden Inhalten füllen.

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Webfonts

Hintergrund: Beim Interpretieren von HTML-Code kann der Browser im Regelfall nur die Schriften, die im Computersystem des Besuchers aktuell installiert sind, nutzen, um HTML-Text anzuzeigen.
Sobald der Browser die Anweisung erhält (z.B. per CSS), eine Schrift zu verwenden, die nicht installiert ist, muss er wohl oder übel auf eine der installierten Schrift ausweichen, also die Anweisung zur Schriftart ignorieren.
Das hat dazu geführt, dass Webdesigner sich in der Vergangenheit auf Schriftarten beschränkt hatten, die auf möglichst vielen Computersystemen installiert waren, wie z.B. die ARIAL-Schriftart. Zudem gab man stets mehrere Schriftarten an, um in etwa steuern zu können, welche Schriftart der Browser nutzen sollte, falls die zuerst angegebene Schrift nicht auf dem Computersystem installiert war.

Das alles war sehr unbefriedigend, konnte man doch z.B. keine Hausschrift einer Firma für ihren Webauftritt verwenden. 

Nun kommen die Webfonts ins Spiel. Schon seit Jahren können Browser Fonts in Form von Dateien nachladen und diese wie die installierten Schriftarten nutzen.
Das erlaubte endlich die Nutzung von nahezu jeder Schrift im Browser, egal ob sie auf dem Computer installiert waren oder nicht.

Weiterführende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Webtypografie

http://www.fontshop.de/Schaufenster/Bereich/Schriften/Webfonts/

http://www.typolexikon.de/w/webfonts.html

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6. Bilder gestalten, erfassen und bearbeiten: Digitalfotografie

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In https://mediencommunity.de/system/files/repro_von_farbe/ReproduktionFarbe_2008_3_Kreation.pdf, Kapitel 2.6 Digitale Fotografie

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7. Daten für verschiedene Ausgabeprozesse aufbereiten: PDF

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Druckbedingungen nach Medienstandard Druck

Was ist MedienStandard Druck?

Dies ist eine Broschur bzw. eine Datei, in der definiert wird, wie Dateien angelegt werden müssen, damit sie überall gleich gedruckt werden können. Somit ist eine schnelle "firmenübergreifende" Zusammenarbeit möglich.

Dateiaufbereitung

Beschnitt min. 3mm 

Druckzeichen Eck-, Falz-, Mitten- und Schneidzeichen sind anzubringen

                         Passkreuze müssen 2-4 mm Abstand zum Bildrand haben

Bildauflösung bei periodischen Rastern 2 Pixel pro Rasterweite

                        (z.B. 120 Pixel pro cm für den 60er Raster)

                        bei nichtperiodischen Rastern 1 Pixel pro fünffacher Durchmesser des        

                        kleinsten Rasterpunktes

                        Diese Pixelbelegung darf nicht um mehr als die Hälfte überschritten  

                        werden.

- PDF      PDFx-1a  Early-Binding und Intermediate Binding

               PDFx-4    Late-Binding

                               Transparenzen

                               geräteunabhängige Farbinfo zu erhalten

- keine offenen Daten verschicken

- ICC-Profile in Datei einbetten oder Empfänger zur Verfügung stellen

- Schriften in PDF einbetten oder Datei mitschicken

 

Kontrollmittel

Ein Kontrollstreifen muss außerhalb des Drucks vorhanden sein.

eindimensionale Anordnung von Farbfeldern

 

Die technischen Richtlinien zum Medienstandard Druck gibt es als PDF zum runterladen hier: 

https://www.bvdm-online.de/fileadmin/user_upload/bvdm_MedienStandard_Druck_2018.pdf

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PDF/X Standard

Mit dem PDF/X-Standard wird das Ziel verfolgt einen zuverlässigen Austausch von PDF-Dokumenten zwischen den, an der Produktion von Drucksachen Beteiligten, zu gewährleisten.

Mit dem "X" in PDF/S soll deutlich gemacht werden, dass ein solches PDF Dokument "blind" (blind eXchange) ausgetauscht und verarbeitet werden kann.

Die PDF/X Standards definieren druckvorstufen-spezifische Eigenschaften. Es handelt sich bei PDF/X-Datein nicht um eine Untermenge von PDF, sondern um Beschränkungen innerhalb des PDF-Formats, auf die in der Druckvorstufe relevanten Aspekte.

Alles, was nicht für die Druckausgabe notwendig ist, darf in einer PDF/X-kompatiblen Datei nicht enthalten sein. 

Der kleinste gemeinsame Nenner einer solchen Anforderung ist die PDF-Spezifikation 1.3.

 

Die PDF/X-Anforderungen:

  • alle Schriften eingebunden
  • alle bilder eingebunden (kein OPI)
  • Angaben zu Erstellungsdatum, Dokumententitel und Erzeugungsprogramm
  • die Definition des Netto-Seitenformats (Trim Box) und des Anschnitts (BleedBox)
  • Information zur Überfüllung
  • Festlegung eines Ausgabefarbraums

 

PDF/X-3 erlaubt die Verwendung von medienneutralen Farbräumen wie Lab der RGB (im Gegensatzu zu PDF/X1a, nur CMYK).

Vorraussetzung ist, dass RGB Daten mit ICC-Profilen versehen sind.

Nicht erlaubt sind:

  • Verschlüsselung
  • Transparenzen
  • Anmerkungen innerhalb der druckbaren Seite
  • Formularfelder
  • LZW-Kompression (lizenzrechtliche Gründe)
  • JavaScript, interaktive und Multivedia-Elemente
  • Transferkurven

 

Trim Box:

beschreibt das eigentliche, beschnittene Endformat. Funktioniert wie eine Maske, alles ausserhalb wird abgeschnitten.

 

Bleed Box:

erlaubt die Aufnahme von Anschnitt und Infobereich im PDF. Vergrößert die Maskierung der Trim Box.

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