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Bild von Dont_Enter_1408

Oder meint ihr wir bekommen eine Rechenaufgabe?

Selbst bei einer Rechenaufgabe muss man wissen, was wann abgezogen wird, wie sich Skonto, Rabatt, MwSt. etc. zu einander verhalten.
Grüße

Peter

 Ja das weiss ich ja. Aber ich möchte wissen, ob man Vor- und Nachteile kennen muss, die Begrifflichkeiten oder nur das Rechnen...

Können SIe eine Beispielaufgabe einstellen?

Bild von Kimberly

Hast du das "Informationen verbreiten" Buch? Auf Seite 544 ist eine ganz gute Beispielsaufgabe.

Ansonsten schau doch mal hier nach (Aufgaben Seite 93):

Titelei und einige Probeseiten
aus Matheaufgaben Mediengestaltung (PDF) von Ulrich Paasch

 

Hallo,

könnte mir jemand sagen was die Valutafrist ist?

Und was der Unterschied zwischen einer Valutafrist und einer Zielfrist ist?

Und für was braucht man einen Lieferantenkredit, wenn es doch die Zielfrist gibt.

Meines Wissens nach ist der Lieferantenkredit doch nur eine Angabe wie lang man Zeit hat zum Zahlen?

 

Vielen Dank im voraus

Carina

 Ich weiss es aber ich hoffe ich kanns auch richtig erklären:

Valutafrist beudeutet, dass die Rechnung auf einen bestimmten Zeitpunkt nach der Lieferung datiert (valutiert) wird sie ist also nicht tagesaktuell.Der Fachbegriff für das Valtuadatum ist die Wertstellungsfrist. Und dieser Begriff erklärt sich von selbt.

Sagen wir bspw. Du gibst etwas in Auftrag (einen Druck) und die Druckerei hat einen bestimmten Zeitpunkt wo sie alle Aufträge verrechnet (z.B. Mitte des Monats). DU hast aber plötzlich noch etwas was Du drucken willst, und die Druckerei kann ja jetzt nicht komplett die Auftragsabrechnung wegen einem neuen Auftrag von dir ändern. So wird die Wertstllungsfrist dazu notiert. 

Beispiel mit Kreditinstitut

Überweisungseingang bei Bank am 20.04.
Gutschrift (Buchung) auf Girokonto des Kunden am 22.04.

Valuta auf dem Girokonto des Kunden am 20.04.

 

Zielfrist ist der Zeitpunkt zwischen Rechnungsdatum und de, endgültigen Zeitpunkt der Rechnungsbegleichung z.B. 
2000,80 € - sofort 2 %, 14 Tage netto

 14 Tage netto bedeutet also, dass die Rechnung bis zu diesem Zeitpunkt beglichen werden muss. Bei Soforzahlung werden 2% Skonto gewährt. Zielfrist kannst Du dir eig. leicht merken.

Ich kann Dir gerne ncoh ein Beispiel geben:

Du bist Druckerin und bekommst einen Auftrag. Du sagst Deinem Auftraggeber dass er 14 Tage zum bezahlen Zeit hat -> Zielfrist oder  er kann sofort zahlen und Du gewährst ihm 2 % Skonto, damit hast Du Deine Sicherheit und erhöhst Deine Liquidität. Oder er  zahlt es in 14 Tagen aber bekommt kein Skonto. 

Oder: 45 Tage nach Rechnungseingang muss Zahlung auf Bankkonto des Schuldners gutgeschrieben sein -> Das ist auch ein Zahlungszeiel/Zahlungsfrist 

 

Lieferantenkredit beudeutet dass der Lieferant dem Kunden eine Zahlungsfrist gewährt, er streckt das Geld sogesehen vor und lässt dem Kunden Zeit das Geld zurück zu zahlen.

Lieferantenkredit ist in dem Sinne eig. dasselbe wie das Zahlungsziel nur Du musst unterscheiden, dass der Lieferant in dem Zeitpunkt der Gewährung einer Zahlungsfrist für das Material usw.. aufkommt. Er könnte ja auch seinem Kunden sagen, dass er erst Geld haben will und DANN Material einkaufen geht (z.b. bestimmt Papiersorten oder ähnliches) -> bei so einer Situation gibt es beispielsweise KEINEN Lieferantenkredit. 

Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

 

Vielen Dank schon mal.

also hab ich das so richtig verstanden.

Valuta:

Ich kaufe die Ware bekomme die Rechnung und hab dann bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zeit das Geld zuüberweisen. Also z.B 10 Tage 3% Skonto ansonsten 30 Tage netto.

 

Zielfrist gibt einfach an bis wann etwas überwiesen sein muss.?????

...Zahlungsarten wissen - das ist der Wahnsinn was es da an Begriffe gibt...

Sollte man vielleicht einfach nur den Unterscheid zwischen "Dokumentäre" und "Nichtdokumentäre", sowie "Langfristige" und "Kurzfristige"-Zahlungsarten wissen, oder auch die ganzen dazugehörigen Punkte ?

Ich neige dazu das Thema einfach durchzustreichen an der Prüfung....

 

Grüß,

Arev

Sollte doch klar sein soweit:

b) dokumentäre Zahlungsbedingungen:
(1) Dokumenteninkassi (Dokumenteninkasso), die unter Einschaltung von Banken gegenüber dem Importeur als Zug-um-Zug-Geschäft abgewickelt werden: Der Importeur erhält die Exportdokumente nur ausgehändigt, wenn er - je nach Art des Inkassos - zuvor Zahlung geleistet, einen (Nachsicht-)Wechsel akzeptiert oder einen unwiderruflichen Zahlungsauftrag unterzeichnet hat.
(2) Dokumentenakkreditive (Akkreditiv), ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen einer Bank (der sog. eröffnenden Bank; der Hausbank des Importeurs) zugunsten eines Exporteurs umfassen. Der Akkreditivbegünstigte erhält Zahlung aus dem Akkreditiv, sofern er die Akkreditivbedingungen erfüllt, v.a. die darin geforderten Exportdokumente vorlegt. Akkreditive können zahlbar sein bei Sicht (Sichtzahlungsakkreditiv), nach Sicht (z.B. 90 Tage nach Verladung) als Deferred-Payment-Akkreditiv oder als Akzept-(Rembours-)Akkreditiv, wobei weitere Gestaltungsmöglichkeiten mit Sonderformen der Akkreditive bestehen.

c) Refinanzierungsinstrumente: Mit diesen Zahlungsbedingungen und -instrumenten korrespondieren kurz- bzw. mittelfristige Finanzierungsinstrumente, die vom Kontokorrentkredit über Geldmarktkredite (in Euro oder in Fremdwährung) bis zur (kurzfristigen) Forfaitierung reichen; vgl. Abbildung „Außenhandelsfinanzierung - Kurz- bzw. mittelfristige Zahlungsbedingungen und Refinanzierungsinstrumente”.