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U11: Standardisierung nach Medienstandard

Anleitung für das Wiki
In diesem Wiki könnt ihr gemeinsam Lerninhalte erstellen. Jedes Wiki ist direkt und für jeden angemeldeten User editierbar. Wenn bereits bei vorherigen Prüfungs-Wikis zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Ansonsten einfach hier diesen Eintrag überschreiben und mit entsprechenden Inhalten füllen.
Um Beispielaufgaben etc. zu bearbeiten haben wir extra eine Lerngruppe (https://mediencommunity.de/lerngruppe-mediengestalter-ap-sommer-2020) eingerichtet, bitte diese für das gemeinsame Lösen von Aufgaben nutzen.
Viel Erfolg beim Lernen. 
Das Team der mediencommunity

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Kommentare

Hallo, ich komme in diesem Themengebiet nicht ganz vorran. Wie tief muss man denn in die Materie gehen. 

Vielen Dank & liebe Grüße

der Himmel :) 

Ich weiß nicht, ob das jetzt doppelt ist, an anderer Stelle habe ich diesen Beitrag schon einmal eingestellt: 

Es geht um folgendes: 
"Ziel ist …, den heute vielfach arbeitsteiligen Produktionsprozess so effizient wie möglich zu gestalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Zwischen- und Endergebnisse eine vorhersehbare Farbqualität aufweisen." 
Zitat von hier:
https://www.fogra.org/fogra-standardisierung/standardisierung-pso/der-prozessstandard-offsetdruck.html

Dafür werden die Druckbedingungen eingeschränkt
wenige Papiertypen: gestrichen Typ 1/2, ungestrichen Typ 4, Zeitung newspaper
dafür genau passende Farbprofile: PSO Coated v3, PSO Uncoated v3, ISO Newspaper

siehe z. B. hier:
https://print-assistant.de/press/papiertypen-nach-iso-12647-2-eine-uebersicht/
oder S. 56 unten im "bvdm_MedienStandard_Druck_2018.pdf"

Mit diesen Farbprofilen lassen sich auch farbverbindliche Proofs auf Digitaldruckern erzeugen und über einen sogenannten Softproof (Darstellung am Monitor) das erwartete Druckergebnis am (kalibrierten und profilierten) Monitor begutachten. Und mit genau diesen Profilen drucken auch die (Offset-) Druckereien. 

Also: Monitordarstellung, der Proofdruck und letztlich der Auflagendruck sollen möglichst gleich sein. 
Wenn man diese Vereinfachung im Hinterkopf hat, kann man den Medienstandard quer lesen – die Tabellen muss man nicht auswenig lernen. 

Wahrscheinlich sollte man auch wissen, warum es denn schon wieder neue CMYK-Profile gibt: 
PSO Coated v3 anstelle von ISO Coated v2, PSO Uncoated v3 anstelle von PSO Coated v2. 
Wenn man einem Bild abwechselnd jeweils das ältere (v2) und neuere Profil (v3) zuweist, dabei den Softproof inklusive Papiersimulation aktiviert hat (egal ob in Photoshop oder InDesign), wird man sehen, dass mit den neueren Profilen das Aussehen etwas kälter ist. 
Damit wird der Entwicklung Rechnung getragen, dass in Papieren zunehmend sog. Aufheller (blaue Pigmente) verwendet werden, die das Weiß des Papiers strahlender aussehen lassen. Und das Papierweiß hat natürlich Einfluss auf das Aussehen der Farben, die auf dieses Papier gedruckt werden. 
Deswegen die neuen CMYK-Profile.