U12: Raster Image Processor

Anleitung für das Wiki
In diesem Wiki könnt ihr gemeinsam Lerninhalte erstellen. Jedes Wiki ist direkt und für jeden angemeldeten User editierbar. Wenn bereits bei vorherigen Prüfungs-Wikis zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Ansonsten einfach hier diesen Eintrag überschreiben und mit entsprechenden Inhalten füllen.
Um Beispielaufgaben etc. zu bearbeiten haben wir extra eine Lerngruppe (https://mediencommunity.de/lerngruppe-mediengestalter-ap-sommer-2020) eingerichtet, bitte diese für das gemeinsame Lösen von Aufgaben nutzen.
Viel Erfolg beim Lernen.
Das Team der mediencommunity

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Der Raster Image Prozessor ist zumeist ein Stück Hardware, das in einem PostScript- oder PDF-fähigen Laser- (oder LED-) Drucker eingebaut ist. Normalerweise hat man es dabei mit Laserdruckern oder -belichtern zu tun. Der RIP errechnet ein Bitmap (ein Bild aus nur weißen und schwarzen Pixeln), das den Laser steuert: weiße Pixel = Laser an, schwarze = Laser aus. 
Errechnet werden muss dazu für Halbtöne beim AM-Raster die Rasterweite, Rasterpunktform und der Rasterwinkel. Aber auch FM- und Hybridraster werden vom RIP berechnet. 
Das Bitmap hat die Auflösung des Druckers / Belichters – letztere haben zumeist eine Auflösung von 2400 dpi, seltener sind 2540 dpi = 1000 Zeilen / cm. 
 

Außerdem berechnet der RIP die Farbauszüge. 
Deshalb können wir auf unseren billigen Tintenstrahldruckern keine Separationen drucken – die haben keinen RIP. 

Neben den Hard-RIPs gibt es auch Software-RIPs. Dabei wird die Berechnung des Bitmaps mit einer Spezialsoftware (eben Software RIP) auf dem druckenden Rechner ausgeführt, nicht im Drucker  / Belichter.