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U7: Audio-Bearbeitung

Anleitung für das Wiki
In diesem Wiki könnt ihr gemeinsam Lerninhalte erstellen. Jedes Wiki ist direkt und für jeden angemeldeten User editierbar. Wenn bereits bei vorherigen Prüfungs-Wikis zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Ansonsten einfach hier diesen Eintrag überschreiben und mit entsprechenden Inhalten füllen.
Um Beispielaufgaben etc. zu bearbeiten haben wir extra eine Lerngruppe (https://mediencommunity.de/lerngruppe-mediengestalter-ap-sommer-2020) eingerichtet, bitte diese für das gemeinsame Lösen von Aufgaben nutzen.
Viel Erfolg beim Lernen.
Das Team der mediencommunity

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Kommentare

Was kann man sich unter diesem Thema wohl vorstellen? Ich finde es schon sehr speziell und schwierig vertrauenswürdige Informationen/Materialien dazu zu finden. Im Kompendium finde ich das ganze sehr schwammig und oberflächlich behandelt...

Sehe ich auch so ... sehr schwierig einzuschätzen was dort kommen kann ... kann von der Berechnung bis hin zur bearbeitung alles dran kommen...

Wahrscheinlich so Sachen wie Digitalisierung, Komprimierung, Bittiefe und Samplingrate normalisieren, ausrechnen wieviele Audio-Dateien auf einen Datenträger passen etc.

Vielleicht hilft es ja dem ein- oder anderen.
Die Beispiele werden mit dem Adobe Program: Audition CC verdeutlicht!
Quelle: Bibliothek der Mediengestaltung (Band: AV-MEDIEN)

Audioformate
Zur Bearbeitung von Sound gilt – wie bei der Bildbearbeitung auch –, dass dieser unkomprimiert in einer möglichst hohen Qualität vorliegen sollte. Eine eventuell notwendige Kompression sollte immer erst beim Exportieren in das gewünschte Endformat erfolgen. Bei der Auswahl eines Dateiformats / der Datenrate muss dabei ein Kompromiss zwischen einer akzeptablen Soundqualität und maximal zulässiger Datenmenge bzw. -rate gefunden werden.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, Audiodaten abzuspeichern:

  • • unkomprimiert, ohne Qualitätsverlust (WAV, AIFF)
  • • verlustfrei komprimiert, ohne Qualitätsverlust (FLAC, Apple Lossless)
  • • verlustbehaftet komprimiert, mit Qualitätsverlust (MP3, AAC, WMA, OGG)

 

Es ist ähnlich wie bei der Bildbearbeitung mit Photoshop: Die Möglichkeiten zur Nachbearbeitung eines Sounds sind nahezu grenzenlos.

Beispiele für die Bearbeitung von Sound

Rauschen entfernen
Nahezu jede Aufnahme enthält Störungen, die als (Hintergrund-)Rauschen bezeichnet werden. Ziel ist es, dieses Rauschen zu entfernen.

S-Laute reduzieren
Fast jede Aufnahme enthält Zischlaute, die überwiegend bei Wörtern mit „s“ oder „sch“ vorkommen. Zur Reduktion bietet Audition CC im Menü Effekte > Amplitude und Komprimierung einen Filter namens DeEsser …, den Sie hierfür ausprobieren können. Alternativ, und mit möglicherweise besserem Resultat, bietet sich die Multiband-Komprimierung an.

Klang optimieren
Audition CC stellt mehrere Equalizer, kurz EQ, zur Verfügung, mit denen sich gezielt Frequenzveränderungen vornehmen lassen. Das Frequenzspektrum der Aufnahme wird hierzu in Frequenzbänder unterteilt, die individuell verstärkt oder abgeschwächt werden können. So lassen sich beispielsweise tiefe Frequenzen (Bässe) verstärken und hohe Frequenzen (Höhen) absenken.

Normalisieren
Wenn im Vorfeld richtig ausgepegelt wurde, kommt es bei der Aufnahme nicht zur Übersteuerung (Clipping). Man hat vielleicht doch bemerkt, dass durch die Anwendung von Filtern die Gesamtlautstärke oft reduziert wird. Durch Normalisieren verstärken Sie die gesamte Aufnahme bis zu einem Grenzwert. Diese Funktion ist insbesondere auch dann wichtig, wenn die Gesamtaufnahme aus mehreren Dateien besteht und Sie erreichen möchten, dass der Ton überall gleich laut ist. 

Multitrack-Session
Die oberen Beispiele wurden hauptsächlich mit nur einer Audiospur (Track) bearbeitet. Oft werden Sie jedoch mehrere Spuren (Multitrack) benötigen, z. B. um ein Musikstück mit mehreren Instrumenten oder eine Sprachaufnahme mit mehreren Mikrofonen abzumischen. 

- dies sind nur ein paar genannte Beispiele, für die "möglichen Bearbeitungsmöglichkeiten" -
Im oben genannten Buch (siehe Quelle) sind für Audition CC auch Tutorials hinterlegt.
Und da ich selber nur Azubi bin, weiß ich natürlich auch nicht, was genau bei diesem Thema dran kommen kann. :)

wir haben als Beispiel diese Aufgabe bekommen:

Sie erstellen ein Audio-Projekt aus mehreren einzelnen Audio-Dateien. Dazu nor- malisieren Sie die Audio-Dateien und reduzieren diese auf die gleiche Bittiefe und Samplingrate. Das Projekt wird in der Qualität einer „Compact Disc Digital Audio" erstellt und hat eine Gesamtlänge von 30 Minuten.

  1. a)  Erklären Sie, warum bei einer „Compact Disc Digital Audio" eine Samplingrate von 44,1 kHz verwendet wird.

  2. b)  Erläutern Sie, was unter „Normalisierung" zu verstehen ist. (2 Punkte)

c) Für das Internet wird das Projekt in Stereo auf eine Samplingrate von 22,1 kHz und eine Datentiefe von 8 Bit angepasst. Berechnen Sie die unkomprimierte Datenmenge in MByte.

Also ich denke da kommt eine Rechenaufgabe dran.

Danke für die Aufgabe. Ich übernehme sie mal für die Lerngruppe.

a) Unterscheiden  Sie zwischen diegetischem und  nichtdiegtischem Ton.

b) Definieren Sie den Begriff asynchone Ton-Bild-Montage

c) wie kann der Ton die Wirkung eines Films beeinflussen ? Erläuteren Sie die Möglichkeiten ?

kann jemand auf oben Aufgaben beantworten !?

Hier eine Lösung für b)

Wenn Ton und Bild nicht synchron wiedergegeben werden, kommt es zu Erscheinungen der Asynchronisierung. Ich denke hierunter fällt auch z.B die Lippensynchronisation... z.B wenn die Audiospur (das Gespräch) vor der Lippenbewegung (im Bild) beginnt. 

zu c.)

Der Ton kann die Wirkung eines Filmes beeinflussen, indem zum Beispiel eine Harmonie zwischen Musikstück und dem Bild ensteht... so können bestimmte Szenen im Film hervorgehoben werden und wirken spannender.
Audioeffekte/Bearbeitungsmerkmale die mir spontan einfallen um die Wirkung zu beeinflussen wären: Dynamische Effekte (Kompression und Verzerrung), Zeitbasierte Effekte (Echo) und jegliche Filter z.B Rauschunterdrückung.

Danke dir