1 | 2 | 3 | 4 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | ®
absteigend sortieren Textkörper
Munsell-Farbsystem

Ein System zur Bestimmung einer Farbe mit den drei Attributen Farbton, Sättigung und Helligkeit durch visuellen Abgleich der Probe (zu bestimmende Farbe) mit einer Vergleichsfarbe im Munsell-Farbmusterbuch.

Mustererkennung Die Mustererkennung ist eine Technologie, mit der man die computergestützte Erkennung von Bildern und Klangmustern beschreibt. Die Bild- oder Klangmuster werden digitalisiert und in Arrays gespeichert. Beim Vergleich werden Eingangsinformationen mit den bereits gespeicherten Mustern ( Arrays ) verglichen. In der Praxis findet man Verfahren zur Mustererkennung: z.B. Zeichenerkennungssysteme (optische Zeichenerkennung) und in Industrierobotern.
Musterseite Enthält Elemente die auf den Dokumentseiten erscheinen sollen.
N-i-N-Druck

Siehe auch Nass-in-Nass-Druck.

Nachbreite (siehe Fleisch)
Nachformung
Hochdruckplatte, hergestellt durch Abformen einer Hochdruckform als Mater (= Matrize), die vulkanisiert wird.
Nachrichten (Google News)
Nachsehen Abschließende Qualitätskontrolle für ein handwerklich hergestelltes Buch oder eine Broschur.
Nachteil: Voraussetzung ist eine optimale Kopiertechnik, um die ca. 15 bis 20 µm großen Punkte einwandfrei auf der Druckplatte wiederzugeben. (siehe AM-Raster)
Nachteil: Minderung der Bildqualität, Details können verloren gehen.
Nachteil: Optische Aufheller sind nicht lichtecht, sie zerfallen also am Licht und die Papierweiße lässt nach. Weiterhin schaffen sie Umweltprobleme bei der Herstellung und der Verwendung. Naturweiße Papiere verzichten auf optische Aufheller. Legt man ein Papier das optische Aufheller enthält, unter eine sogenannte Schwarzlichtlampe (die UV-Strahlen abgeben), remittiert das auftreffendes Licht deutlich stärker als Papier ohne diesen Zusatz und so können optische Aufheller nachgewiesen werden.
Nachtränkfarbe
Zum Nachtränken von z.B. eines Permasstempels oder Stempelkissens. Für selbstfärbende Stempel und Paginierstempel unbedingt vorgetränktes Ersatzkissen des jeweiligen Herstellers verwenden.
Nano

In der Physik die Bezeichnung „n“ vor einer Einheit. Die Einheit ist mit 10-9 zu multiplizieren. Beispiele: Nanometer (nm), Nanosekunde (ns).

Nanometer Der milliardste Teil eines Meters, nm. Die Wellenlänge des sichtbaren Lichts beträgt ca. 380 bis 780 nm.
Nanometer

Abk.: nm. Eine physikalische Längeneinheit, die 10-9 Meter entspricht. 1 nm = 0,000 000 001 m = 0,000 001 mm.

Nanosekunde Der milliardste Teil einer Sekunde, ns. Die Zugriffszeit eines Prozessors auf den Arbeitsspeicher wird in ns gemessen.
Nanosekunde

Abk.: ns. Eine Nanosekunde = 10-9 Sekunden = 1 milliardster Teil einer Sekunde. Zugriffszeiten auf gespeicherte Daten werden z.B. in Nanosekunden angegeben.

Naß in Naß N-i-N, steht für den Druck auf Mehrfarbenmaschinen. Der Druck einer zweiten oder der weiteren Farben erfolgt auf die noch nicht getrocknete zuvor gedruckte Farbe.
Nass-in-Nass-Druck

Im Druckprozess in Mehrfarben-Druckmaschinen ist beim Drucken der einzelnen Farben die vor gedruckte Farbe noch nicht getrocknet, wenn bereits die folgende Farbe aufgedruckt wird. Dieser Vorgang wird Nass-in-Nass-Druck genannt. Abk.: N-i-N-Druck.

Naturpapier Bezeichnung für sämtliche ungestrichenen Papiere. Es kann maschinenglatt oder satiniert sein.
Naturpapier

Bezeichnung für ungestrichene Papiere aller Art.

Nebeln (Stäuben) Nebenerscheinung bei der Farbspaltung, insbesondere an schnellaufenden Farbwalzen. Dabei lösen sich sehr kleine Farbtröpfchen aus den Farbschichten am auslaufenden Walzenspalt. Sie bilden mit der Umgebungsluft ein Aerosol, können zu Druckstörungen führen und tragen zur Verschmutzung der Maschine bei. Nebeln ist stark abhängig von der Rheologie, insbesondere von der Zügigkeit (Tack) der Farbe, auch von Geschwindigkeiten der farbführenden Oberfläche und der Geometrie der Walzen. (siehe Spritzen)
Negativ Die Tonwerte sind, im Vergleich zum abgebildeten Original, umgekehrt. Das Original ist das ÑUrbildì. So ist Schrift zwar lesbar, aber die Darstellung der Tonwerte entspricht nicht dem natürlichen Helligkeitsverlauf. Negativvorlagen sind beispielsweise Schwarzweiß- oder Farbnegativfilme. Bei Farbnegativen wirken die Farben verfremdet, und sind oftmals nur mit einiger Mühe zu erkennen, da sie komplementär zum Original sind. (siehe Vorlagenarten)
Negativ

Umgangssprachlich für negativfilm. Die Ton- und Farbwerte einer Bildvorlage oder eines Film sind bei dem Produkt in entgegensetzten Werten (Helligkeit, Farbe) wiedergegeben.

Negatives Nachbild Illusion durch einseitige Reizung der Lichtsinneszellen, die solange andauert, bis der Sehfarbstoff regeneriert ist.
Negatives SEO Bezeichnung für Black Hat SEO-Aktivtäten, bei dem z. B. durch Setzen rankingreduzierender Backlinks versucht wird, das Ranking eines Mitbewerbers zu verschlechtern.
Negativkopie

Die lichtempfindliche Kopierschicht auf der Druckform arbeitet negativ, d.h. sämtliche Tonwerte auf der Kopiervorlage (Informationen) werden in entgegensetzten Werten auf der Druckform wiedergegeben. Wird demnach eine negative Kopiervorlage auf eine negativ arbeitende Kopierschicht übertragen, so ergibt dies ein positives Druckbild auf der Druckform.

Negativschrift

Die Schrift erscheint hell (weiß) auf einem dunklen Hintergrund, z.B. weiße Schrift auf einer schwarzen Fläche.

Nettoreichweite Reichweite, reduziert um Doppelkontakte. Beispiel: Wenn eine Person eine TV-Werbung dreimal gesehen hat, zählt das bei der Nettoreichweite nur als einmal.
Netzwerk Wenn mehrere Computer miteinander verbunden sind, spricht man von einem Netzwerk. Meistens werden die Daten zentral von einem Server verwaltet.
Netzwerktopologien (siehe KdM)
Neukunden-Sale Im Affiliate-Marketing verwendeter Begriff für Provisionszahlungen, wenn ein Umsatz von einem Neukunden generiert wird. In Abgrenzung zum Bestandskunden-Sale, für den meist ein niedrigerer Provisionssatz gezahlt werden muss.
Newton(sche) Ringe Sir Isaac Newton, 1643 - 1727, englischer Physiker, Mathematiker und Astronom. Begründer der Gravitationsgesetze, entdeckte die Zerlegung des Lichts in seine Spektralfarben an einem Prisma. Newtonringe können entstehen wenn z.B. verglaste Dias nicht völlig plan- und ohne Lufteinschlüsse auf-einander gepresst werden.
Newtonringe

Interferenzerscheinungen, sichtbar durch eine Folge heller und dunkler bzw. farbiger Ringe. Diese Erscheinung tritt  zwischen Glasflächen und darauf nicht absolut plan- und vakuumdicht liegenden Medien auf. Sichtbar werden die Newtonringe durch Interferenz des Lichtes. Senkrecht auftreffendes Licht wird an der vorderen und an der hinteren Glasfläche reflektiert, dabei kommt es zu einer Überlagerung verschiedener Wellenbereiche.

Niederhalten Verringern der Rückensteigung eines Buchblocks durch Pressen oder Klopfen.
NIP Non-Impact-Printing. Drucktechnologie, die keine feste Druckform benötigt, und daher prinzipiell von Druck zu Druck eine unterschiedlich bedruckte Seite erzeugen kann. Zu den wichtigsten NIP-Verfahren gehören Elektrofotografie, Elektrografie und Ink-Jet. Die Bezeichnung hat ihren Ursprung im Ñanschlaglosenì (non-impact) Verfahren im Gegensatz zu Verfahren mit Anschlag (impact), z.B. bei Nadeldruckern.

Seiten