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Textkörper |
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| Hydrophob |
Wasserabstoßend. Nicht löslich in Wasser. |
| Hydrophob | Feuchtigkeitsmindernd (wasserfeindlich). Phobie - krankhafte Angst, bezogen auf Wasser. Im Offsetdruck die farbführenden (oleophilen), druckenden Bereiche auf der Druckplatte. Hydrophobe Metalle sind : Kupfer, Silber, Messing, Gold. |
| Hydrophil |
Wasseranziehend, feuchtigkeitsliebend. |
| Hydrophil | Feuchtigkeitsfreundlich (wasserfreundlich). Im Offsetdruck die nicht farbführenden (oleophoben), bild-freien Bereiche auf der Druckplatte. Hydrophile Metalle sind : Aluminium, Zink, Chrom, (Stahl). |
| Hybridsystem |
Ein aus mindestens zwei verschiedenartigen Teilen bestehendes System, z.B. Offsetdruck und Flexodruck in einer Druckmaschine. |
| Hybridrechner | Eine Kombination von Analogrechnern und Digitalrechnern. |
| Hybrid-Technik /-Verfahren | Der Verbund unterschiedlicher Technologien innerhalb einer Funktionseinheit. Zum Beispiel die Kombination verschiedener Druckverfahren oder Drucktechnologien in einem Produktionssystem. |
| Hybrid-Druckfarben |
Hybrid = „aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt“. Hybrid-Bogen-Offsetdruckmaschinen sind Standardmaschinen mit speziellen Zusatzausstattungen: – UV-Zwischentrockner zwischen dem letzten Druckwerk und dem Lackwerk – Lackwerk – Auslageverlängerung mit Kombinationstrockner (Infrarot und Thermoluft) – UV-Endtrockner – Absaugung von Ozon und Staub |
| Hurenkind | Traditionelle Bezeichnung für die letzte Zeile eines Absatzes der vorhergehenden Seite oder Spalte am Anfang der folgenden Seite oder Spalte, der als typografische Todsünde ungewünscht ist, und abgesehen von der unästhetischen Wirkung den Leserhythmus unnötig stört. (siehe Schusterjunge) |
| Hülsenstempel | Hülsenstempel sind kleine Stäbchen aus Holz, Kunststoff oder Metall, die im unteren Teil in einer Hülse aus Kunststoff stecken. In dieser Hülse befindet sich das Farbkissen. Die Form des Hülsenstempels kann rund oder eckig sein. Verwendung findet diese Art Stempel hauptsächlich als Kontrollstempel. |
| Hülse |
Papierschlauch zum Verbinden und Verstärken von Buchblockrücken und Buchdecke. |
| Hülse |
Schlauchartig gefalzter und zusammengeklebter Papierstreifen, der beim Bucheinband eine zusätzliche Verbindung vom Buchblock zur Buchdecke herstellt. Die H. wird einerseits auf den Buchblock-Rücken geklebt und auf der anderen Seite beim Anpappen gegen die Rückeneinlage geklebt. Die H. muss aus sehr festem Papier gefertigt werden, damit sie der Belastung beim Öffnen des Buches dauerhaft standhält. Neben der Aufgabe, den Bucheinband stabiler zu machen, dient die H. zum einen als Hinterklebung für den Buchblock, zum anderen dem Gegenkaschieren der Rückeneinlage. |
| Hue | (siehe Farbe) |
| Hub | Knotenpunkt in sternförmig angelegten Netzen. Es werden aktive und passive Hubs unterschieden, die entweder nur Verzweigungen darstellen (passiv) oder zusätzlich die elektronischen Signale im Netzwerk verstärken und überwachen (aktiv). |
| HTTPS | Hypertext Transfer Protocol Security: Protokoll für verschlüsselte HTTP-Übertragungen. |
| HTTP-NG | Hypertext Transfer Protocol-Next Generation (Hypertext-Übertragungsprotokoll der nächsten Generation): Weiterentwickelte Form des HTTP-Standards mit eingebauten Sicherheitsmechanismen gegen Datenmissbrauch und mit schnellerer Abwicklung von Transaktionen. |
| HTTP | Hypertext Transfer Protocol. Protokoll, das für den Transfer von Dokumenten zwischen Web-Servern und -Clients eingesetzt wird, also ausschließlich für WWW-Seiten. |
| HTTD | Hypertext Transfer Protocol Demon. Serverprogramm zur Bereitstellung von HTTP-Diensten. |
| HTML5 | Seitenbeschreibungssprache, die tendenziell HTML ablöst. |
| HTML | Von Tim Berner Lee entwickelte erste Seitenbeschreibungssprache für Webseiten |
| HTML |
HTML (Hypertext Markup Language) ist die wichtigste Basis für die Darstellung von Internetseiten mit einem Browserprogramm (Internet Explorer, Mozilla, Opera u.a.). Es ist keine Programmiersprache, vielmehr bezeichnet man HTML als eine Auszeichnungs- oder Darstellungssprache. Mit HTML alleine ist es nicht möglich, eine dynamische Inhaltsausgabe zu automatisieren. Mithilfe von HTML werden Text-, Bild- und sonstige Layoutelemente zusammengefasst und optisch in eine darstellbare, vom Webbrowser interpretierbare Form gebracht. HTML wird auf der Client-Seite interpretiert (Browser). |
| HSL/ HSB | Farbmodelle auf Grundlage von drei Koordinaten : Abk. für Hue (Farbton), Saturation (Sättigung), Luminance, bzw. Brightness (Helligkeit). Farbräume bei denen die Farben nicht in drei Grundfarben zerlegt sind, sondern in die Komponenten Farbton (Ort auf dem Farbkreis, angegeben als Winkelabstand von Rot), Sättigung (angegeben als Distanz von der Grauachse) und der Helligkeit (Position auf der Grauachse). (siehe Farbe) |
| HSB |
Farbmodell, das auf den drei Koordinaten Farbton (Hue), Helligkeit (Luminanz) und Farbsättigung (Saturation) aufgebaut ist. Basis ist die menschliche Farbwahrnehmung. Das HSB-System wird zur Definition von Farbe in Programmen wie z.B. Adobe Photoshop, Adobe Illustrator eingesetzt. |
| HPGL | Abkürzung für Hewlett Packard Graphics Language. Kommandosprache für Plotter von Hewlett-Packard, die sich zum Standard entwickelt hat, der auch von anderen Herstellern übernommen wurde. |
| hp-Höhe | Größenmaß für Schrift, dabei wird von der Oberkante der Oberlänge bis zur Unterkante der Unterlänge gemessen, auch größte vertikale Ausdehnung oder Vertikalhöhe genannt. |
| HP | Hewlett Packard. Amerikanische Computerfirma, welche sich vor allem mit Workstations, PC-Drucker und Plotter einen Namen gemacht hat. |
| Howto | Howto heisst frei übersetzt Wie geht das? und bezeichnet Kurzanleitungen, wie man ein bestimmtes Ziel erreichen kann. Howto use the remote control wäre die Kapitelüberschrift zu der Anleitung: Wie benutze ich die Fernbedienung ?. |
| Hotspot | Ist der Bereich einer Grafik, der, wenn er angeklickt wird eine Verknüpfung aktiviert und auf eine andere Seite verweist. |
| Hotmelt-Klebebindung | = Schmelzkleber Schnelltrocknende Kunstharzbindung mit Klammerwirkung |
| Hotmelt | Schmelzklebstoff, der vorwiegend für das Klebebinden eingesetzt wird. H. besteht zu 100% aus chemisch erzeugten Kettenmolekülen („Polymere“) sowie Wachsen und Harzen, die die Verarbeitungs- und Klebeeigenschaften verbessern. H. wird als Granulat geliefert, das vor der Verarbeitung zunächst auf ca. 170° C aufgeschmolzen werden muss. Um die Temperatur im Leimbecken des Klebebinders zu halten, muss dieses beheizt werden. Nach dem Auftragen des H. auf den Buchrücken erstarrt der Klebstoff in wenigen Sekunden. Der Einsatz von H. hat für die industrielle Massenfertigung von Broschuren erhebliche Vorteile: Es ist ein billiger Klebstoff, der aufgrund seines schnellen Erstarrens hohe Maschinenleistungen ermöglicht. Da H. kein Wasser enthält müssen die so klebegebundenen Produkte auch nicht mit hohem Energieaufwand getrocknet sondern nur abgekühlt werden. Zudem kann keine durch Wasser verursachte Wellenbildung im Papier oder Karton auftreten. Dem stehen aber auch Nachteile gegenüber: H. hat eine vergleichsweise schlechte Benetzung auf Papier, was zu einer relativ geringen Festigkeit der Klebebindung führt. Die recht dicke Klebstoffschicht auf dem Buchblockrücken hat ein schlechtes Aufschlagverhalten des Produktes zur Folge. H. ist nicht sehr alterungs- und temperaturbeständig. Sehr nachteilig ist auch, dass H. nicht zum Binden vollflächig bedruckter Produkte geeignet ist. Die in der Druckfarbe enthaltenen Mineralöle wandern in den Klebstoff und lösen die Verklebung. |
| Hotmelt | Lösemittelfreier, thermoplastischer Schmelzklebstoff, der in Klebebindemaschinen und bei Verpackungen eingesetzt wird. |
| Hotlist | Eine vom Benutzer zusammengestellte Liste von besuchten Web-Seiten inklusive ihrer URL´s beim Browser Mosaic. Sie steht jederzeit zur Abrufung zur Verfügung. |
| Hot-Key | Spezielle Tastenkombination, die einen festgelegten Befehl oder Vorgang starten kann. |
| Hot Java | Bezeichnung für den von Sun Microsystems entwickelten Web-Browser, der neben der Darstellung von HTML-Seiten auch Java-Applets ausführen kann. |
| Host | Hauptrechner in einem Computernetzwerk, der das gesamte Netzwerk und die anderen Rechner steuert und überwacht und besonders rechenintensive Aufgaben übernimmt. |
| Homeshopping | Wareneinkauf per Telefon- oder PC. |
