Lexikon Mediengestaltung

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= Unterschneidungswert Der kleine Raum (im Bleisatz Spatium) ist der Abstand, der kleiner ist als der minimale Wortabstand und dient dazu Zeichen, Maßeinheiten und mehrgliedrige Begriffe optisch voneinander abzutrennen oder zu gliedern. Entspricht etwa einem Achtelgeviert.
Damit wird das Drücken auf eine Maustaste oder einen Trackball bezeichnet. Hiermit kann man einige Funktionen auslösen. Klickt man auf ein Ikon, öffnet sich das (durch dieses Ikon repräsentierte) Programm usw.. Es wird ausserdem noch zwischen Einfachklick und Doppelklick unterschieden.
Knoten in einem Fischernetz sind jene Stellen, wo die Fäden zusammenlaufen; genau dasselbe gilt im Internet. Jeder Computer, der eine Verbindung zum Internet hat, wird Internet-Knoten genannt, auch diejenigen, wo eigentlich nur ein einziger Faden hingeht (z.B. ein PC, der über Modem und EINE Telefonleitung mit dem Provider verbunden ist). Es gibt aber auch wichtige Internet-Knoten, wo viele Fäden zusammenlaufen, z.B. diejenigen, die an einem der Hauptfäden des Internet, einem Backbone angeschlossen sind.

Druckfarben-Skala, die von der Firma Kodak für den Farbdruck entwickelt wurde. Die Hauptfarben sind Cyan, Gelb, Magenta. In der Kodak-Skala sind die Farben warm, im Gegensatz zur DIN-Skala (kalt) und der Europa-Skala (neutral). Die Kodak-Skala wird hauptsächlich im englichsprechenden Raum verwendet. Die unterschiedlichen Farbeindrücke (Farbtemperatur) sind der Hauptgrund warum die amerikanischen Drucksachen oft "kitschig" wirken, bzw. umgekehrt die Amerikaner unsere für zu "kalt" halten.

Einordnung in Rubrik: 
1. Prüfen der Bogen in der Buchbinderei auf Vollzähligkeit (Flattermarken kontrollieren). 2. Zusammenführung einzelner Papierbahnen (in Endlosdruck), Bogen oder Falzbogen in der gegebenen Reihenfolge zu einem vollständigen Produkt.
Am Kopf oder Fuß einer Seite stehende Kolumnenziffer (Seitenzahl). Wird die Kolumnenziffer durch Angaben über den Inhalt einer Seite, des Kapitels oder ähnliche Zusätze ergänzt, spricht man vom lebenden Kolumnentitel. Besteht der Kolumnentitel ausschließlich aus der Seitenzahl (Pagina) am Fuß, oder Kopf der Seite, spricht man vom toten Kolumnentitel. Der lebende Kolumnentitel gehört zum Satzspiegel, der tote Kolumnentitel steht außerhalb des Satzspiegels.
Reduktion des Umfangs digitaler Daten, die somit schneller transportiert werden können und weniger Speicherkapazitäten benötigen. Die unterschiedlichen Methoden führen zu verlustfreien (non-lossy) oder verlustbehafteten (lossy) Kompressionen mit mehr oder weniger guter Bildqualität. RLE (Lauflängenkodierung), LZW, JPEG.
Darunter wird das Einstellen eines Gerätes, z.B. einem Drucker oder einer Baugruppe verstanden. Mit dem Konfigurieren werden diese aufeinander abgestimmt. Dies geschieht entweder per Software (Konfigurationsprogramm) oder durch einstecken von Steckbrücken (Jumper) an dafür vorgesehene Anschlüsse. Windows ist inzwischen in der Lage, neue Karten selber zu erkennen und automatisch zu zuordnen.
Größengleiche Direktübertragung auf lichtempfindliches Material. Vorlage und zu belichtende Material liegen in direktem Kontakt zueinander. Das geschieht grundsätzlich Schicht auf Schicht. Dadurch erfolgt eine Seitenumkehr.

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