U7: Digitale Außenwerbung

Anleitung für das Wiki
In diesem Wiki könnt ihr gemeinsam Lerninhalte erstellen. Jedes Wiki ist direkt und für jeden angemeldeten User editierbar. Wenn bereits bei vorherigen Prüfungs-Wikis zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Ansonsten einfach hier diesen Eintrag überschreiben und mit entsprechenden Inhalten füllen.
Um Beispielaufgaben etc. zu bearbeiten haben wir extra eine Lerngruppe (https://mediencommunity.de/lerngruppe-mediengestalter-ap-sommer-2020) eingerichtet, bitte diese für das gemeinsame Lösen von Aufgaben nutzen.
Viel Erfolg beim Lernen.
Das Team der mediencommunity

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Digitale out-of-home Medien (DOOH) sind ein fester Bestandteil in den meisten Stadtbildern und befinden sich oft nicht nur „draußen“, sondern in sehr unterschiedlichen Umgebungen.

Sie fügen sich sehr gut in ihr entsprechendes Umfeld ein, da sie in der Regel Zusatzinformationen (z.B. Nachrichten, Wetter, News) bieten und die Zielgruppen zum Verweilen einladen. Auch deshalb ist hier die Akzeptanz in der Zielgruppe sehr hoch.

DOOH Medien lassen sich zielgruppengenau nach Umfeldern (s. Beispiele) selektieren:

  • Freizeit
    Burger TV, Mc Donalds TV, Cinemaxx-TV, Lanxessarena-TV, Hairstyling-TV, digitale Screens in Fußballstadien

  • Reisen
    NetContact Airport, DUS Ad Board, Airport Window, Ad Walk, Airport Media, Travel-TV in Reisebüros

  • Gesundheit
    TV-Wartezimmer

  • Einkaufen
    ECE flatmedia (digitale Werbung in Shopping Centern), Saturn-TV, Media-Markt-TV, ShoppingCenter TV, REWE TV, TV an Tankstellen,  Schaufenster-TV, Kaufland-TV

  • Transport
    Fahrgast-TV im ÖPNV, Out-of-Home-Channel in Bahnhöfen, Digitale Screens an Bahnhöfen, Infoscreen, digitale City-Light-Poster, digitale City-Light-Boards, Tablets in Taxis

  • Öffentlicher Raum
    Videowall, digitale City-Light-Poster, digitale City-Light-Boards, Videoscreens, Videoboards, Big City Wall.

DOOH ist die Abkürzung für Digital-Out-of-Home, also für digitale Außenwerbung über Bildschirme im öffentlichen Raum.

Anders als herkömmliche Papierplakate finden sie sich nicht nur auf der Straße, sondern überall, wo sich Menschen bewegen und aufhalten: An Flughäfen, in Raststätten und Bahnhöfen, in Supermärkten usw.

Dieses noch junge Medium verfügt in Deutschland über nahezu 120.000 Screens und ist das am stärksten wachsende Medium weltweit. Das hat vielfältige Gründe:

DOOH verbindet zunächst alle Vorteile der klassischen Medien (Öffentlichkeit, Reichweite) mit den Vorzügen der digitalen: Bewegtbild, digitale Auslieferung nach Tag, Uhrzeit, Standort oder Wetter und einer Variation bei der Einblendungsfrequenz.

Während andere One-to-many-Massenmedien derzeit an Reichweite und Werbeumsatz verlieren, liefert DOOH neben einer signifikanten Reichweite gleichzeitig nahezu jede gewünschte Zielgruppe. Denn Menschen sind heute mobiler denn je – aber dabei weitaus häufiger off- als online. DOOH erreicht Junge und Alte, Frauen wie Männer, Entscheider ebenso wie Familien.

DOOH-Zielgruppen erwischt man auf ihren Wegen von und zur Arbeit und in ihrer Freizeit – der „physischen“ Customer Journey folgend. Man erreicht sie vor allem unmittelbar vor Konsumsituationen und vor ihren Käufen – demnach am Ende des Brand Funnels, wo es vor allem um Aktivierung und den erhofften Einfluss auf ihre Kaufentscheidung geht.

Geht es der Kommunikation darum, die richtige Botschaft an die richtige Zielgruppe im richtigen Augenblick auszusenden, spielen die DOOH-Screens ihre besondere Stärke aus. Während sich hier die Werbung selbst zumeist in Nachrichten- oder Unterhaltungs-Content einbettet, kann sie die hoffentlich relevante Botschaft für ihre Zielgruppe formulieren.

Damit erfüllt DOOH einerseits alle Forderungen nach Relevanz und zielgruppenspezifischem Content des modernen Marketings, wird jedoch an dieser Stelle auch zur Herausforderung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Mediaexperten und Kreativen im (Er-) Finden des geeigneten Contents.

Der Schritt zum programmatischem Einkauf, soll weiter augebaut werden, mit WLAN- und Beacon-Technologie sowie Gesichtserkennung – soweit erlaubt – wird dafür sorgen, dass das Medium in den nächsten Jahren sowohl zielgenauer als auch messbarer wird.

http://www.digitalwiki.de/dooh-digital-out-of-home/