Medien produzieren

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Alle Fachrichtungen

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U1: Feedback

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U2: HTML/CSS-Syntax

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U3: Druckverfahren

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Druckverfahren

Die Norm DIN DIN 16500 unterscheidet vier Hauptdruckverfahren: Hochdruck, Tiefdruck, Durchdruck und Flachdruck.

1. Hochdruck
Der Hochdruck ist das älteste Druckverfahren. Die druckenden Teile sind erhaben, die nichtdruckenden vertieft. Es ist ein direktes Druckverfahren, das heißt, von den eingefärbten druckenden Elemente, die spiegelverkehrt vorliegen, wird die Farbe ohne Zwischenstufe direkt auf den Bedruckstoff übertragen. Während anfangs die Druckform (Buchseite, Stempel) aus nur einem Element bestand und z.B. aus einem einzigen Holzblock geschnitten wurde, wurde später in Korea und dann in Deutschland der Druck mit einzelnen, beweglichen Lettern entwickelt. Maßgeblich daran beteiligt war Johannes Gutenberg, der eine feste Metalllegierung zur Herstellung der Lettern sowie den Gießapparat erfand.
Ca. 500 Jahre lang war der Hochdruck das dominierende Druckverfahren. Heutzutage wird es aufgrund von Zeit-, Platz- und Kostengründen nur noch in einigen wenigen Druckereien kommerziell angewendet. Verbreitung hat es noch in künstlerischen Gebieten, u.a. als Linol- oder Holzschnitt.
Druckprodukte im Hochdruckverfahren erkennt man meist an dem Quetschrand sowie an dem leicht erhabenen Druckbild auf der Rückseite des Bedruckstoffs.
Im Bereich der Weiterverarbeitung werden Hochdrucktechniken für Prägungen sowie zum Perforieren und Stanzen genutzt.

1.1. Flexodruck
Eine Weiterentwicklung des Hochdrucks ist der Flexodruck. Die flexible Druckform besteht aus Gummi oder einem Fotopolymer und kann für Auflagen von 5000 bis 500.000 Exemplaren genutzt werden. Anwendungsgebiete sind hauptsächlich der Verpackungsdruck (Schachtel, Beutel, Papiertragetaschen), aber auch Pappbecher, Etiketten, Folien und Tapeten. Technisch bedingt ergibt sich beim Flexodruck an den Rändern ein Quetschrand, an dem die in diesem Verfahren hergestellten Produkte leicht zu erkennen sind.


2. Tiefdruck
Historisch gesehen ist der Tiefdruck das Verfahren, das später als der Hochdruck entwickelte wurde und parallel zu ihm bestand, hauptsächlich zunächst als Kupferstich vor allem im künstlerischen Bereich.
Mittlerweile sind die Druckformen rotierende Stahlzylinder, die mit einer ca. 2 mm starken Grundkupferschicht ummantelt sind. Auf diese Grundkupferschicht wird entweder gravierfähiges Kupfer oder eine nach dem Druck entfernbare so genannte Ballardhaut aufgebracht. Beide Schichten sind 100 μm stark und stellen die eigentliche Druckform dar.
In ihr werden die druckenden Elemente (»Näpfchen«) elektromechanisch oder mittels Laser vertieft eingraviert und werden mit Farbe gefüllt. Die überflüssige Farbe an der nichtdruckenden Oberfläche wird mit einem Rakel entfernt. Auch der Tiefdruck ist ein direktes Druckverfahren, die Farbe wird über Druck ohne Zwischenstufe auf den Bedruckstoff übertragen.
Technisch bedingt wird mit dem Tiefdruck eine sehr gute Farbwiedergabe erreicht, da die druckenden Elemente nicht nur in der Tiefe, sondern auch in der Fläche unterschiedlich sein können. So können aufgrund der unterschiedlichen »Füllmenge« echte Halbtöne gedruckt werden.
Industrieller Tiefdruck ist aufgrund der großen und stabilen Druckform für hohe Auflagen ab 100.000 Exemplare bis in den Millionenbereich wirtschaftlich interessant. Druckprodukte sind Zeitschriften (Spiegel, Stern, diverse Frauen- und Fernsehzeitschriften etc.) und Versandkataloge (Neckermann, Otto, Ikea), aber auch Verpackungen wie Schachteln, Folien und Tetra-Packs. Auch Tapeten und Textilien werden bei entsprechender Auflage im Tiefdruck bedruckt, ebenso Banknoten und Wertpapiere.
Neben dem charakteristischen saugfähigen Papier ist der Sägezahneffekt das wichtigste Merkmal bei Tiefdruckprodukten. Er entsteht, weil nicht nur Bilder, sondern auch Texte in Näpfchenform gebracht werden und so keine gleichmäßige Linie darstellen. Bei qualitativ minderwertigen Massenprodukten lässt sich dieser Effekt mit bloßem Auge erkennen.


2.1. Tampondruck
Neben dem direkten Tiefdruck gibt es seit 1968 den Tampondruck, der auch als indirekter Tiefdruck bezeichnet wird.
Auch hier findet eine vertiefte Druckform Verwendung, in die wie beim Tiefdruck Farbe gefüllt und abgerakelt wird. Diese Farbe wird dann von einem Tampon aus Silikonkautschuk aufgenommen und nahezu verlustfrei auf den Bedruckstoff übertragen. Aufgrund des flexiblen Tampons ist das Bedrucken von nichtplanen Gegenständen möglich, zudem kann das Druckbild sehr feine Details aufweisen, wodurch der Tampondruck für viele Branchen interessant ist.
Anwendung findet das Verfahren in weiten Bereichen der Werbemittelbrache, aber auch auf Spielzeug, Modelleisenbahnen, im medizinischen Bereich (Spritzen), Geschirr und in der Automobilindustrie (Bedruckung von Scheibenwischerhebel etc.). Die Motive sind technisch bedingt meist eher kleinformatig bis ca. DIN A4.
Einige Druckereien bieten Tampondruck ab einer Auflagen von 1000 Exemplaren an. Je nach Material des Tiefdruckklischees sind Auflagen von 6000 bis über 3.000.000 Exemplare möglich, mit einem Tampon jedoch nur bis maximal 100.000, so dass er bei höheren Auflagen gewechselt werden muss.


3. Siebdruck
Die historischen Ursprünge des Siebdrucks sind im Gegensatz zu den anderen Druckverfahren nicht vollständig geklärt. In Japan gibt es ein traditionelles Schablonenverfahren zur Bedruckung von Textilien, das Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Europa und den USA Verbreitung fand. Gleichzeitig wurden in den USA Versuche gestartet, Schilder mit schablonierter Seidengaze zu bedrucken (daher auch der englische Begriff »silkscreen«). Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitete sich diese Technik dort schnell, es wurde auch Patente darauf angemeldet. In den 1920er Jahren wurde der Siebdruck auch in Deutschland zur Bedruckung von Schildern und Textilien eingesetzt, später auch für Werbedrucke. Mitte der 1940er Jahre wurden in den USA erstmals Nylongewebe eingesetzt, die im Laufe der Zeit durch Polyestergewebe ersetzt wurden.
Grundlegendes Prinzip des Siebdrucks ist, dass die druckenden Stellen farbdurchlässig sind, die nichtdruckenden farbundurchlässig. Die Farbe wird durch das Gewebe bzw. Sieb mit einem Rakel auf den Bedruckstoff aufgebracht (daher auch der Name »Durchdruck«). Die Detailgenauigkeit, jedoch auch der Farbauftrag stehen im direkten Zusammenhang mit der Maschengröße des Gewebes. So kann mit einem grobmaschigen Gewebe mehr Farbe aufgetragen werden, feine Details sind jedoch nicht mehr möglich. Siebdruckfarben sind wesentlich deckender als Farben anderer Druckverfahren, Rasterbilder sind jedoch auch möglich.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von Textilien über Straßen- und Werbeschilder, Planen- oder Bandenwerbung in Stadien, Give-Aways (Feuerzeuge) bis zu Verpackungen. Auch das Bedrucken von nicht planen Gegenständen wie Mineralwasser- oder Bierkästen, Leiterplatten, oder Armaturenbretter ist möglich. Die Auflagen bewegen sich im Bereich der (künstlerischen) Einzelfertigung bis mindestens 20.000 Exemplare.


4. Offsetdruck
Alois Senefelder erfand im Jahr 1798 den Steindruck oder die Lithografie (vom Griechischen lithos = Stein und graphein = schreiben), bei dem druckende und nichtdruckende Elemente auf der gleichen Ebene liegen (Flachdruck). Das grundlegende Prinzip des Flachdrucks basiert auf dem chemischen Phänomen des gegenseitigen Abstoßens von Fett und Wasser. Die druckenden Elemente nehmen die fetthaltige Druckfarbe an (lipophil bzw. hydrophob), die nichtdruckenden angefeuchteten Elemente weisen die Farbe ab (lipophob bzw. hydrophil).
Bis ins erste Viertel des 20. Jahrhunderts war die Lithografie das mit am meisten angewendete Verfahren für den Farbdruck. Das Verfahren ist heutzutage nur noch im künstlerischen Bereich zu finden, aus ihm entwickelte sich jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA und Deutschland zunächst unabhängig von einander der Offsetdruck. Dabei wurden die Lithographiesteine durch biegsame Metallplatten (meistens aus Zink, später Aluminium) ersetzt, die auf einen rotierenden Zylinder gespannt waren. Um den Bedruckstoff nicht zu verletzen, wurde ein Zylinder zwischen Druckform und Bedruckstoff geschaltet, auf den ein elastisches Gummituch gespannt war. Aufgrund dieser Lösung wird das Offsetverfahren auch als indirektes Druckverfahren bezeichnet.
Durch den Einsatz verschiedener hintereinandergeschalteter Farbwerke sowie evtl. Lack- und Trockenwerke und Wendeeinrichtungen sind Offsetmaschinen individuelle für die Anforderungen einer Druckerei konfigurierbar.

Unterschieden wird nach Papierzufuhr in Bogen- und Rollenoffset. Im Bogenoffset ist das Papier (oder auch Karton bzw. Pappe) in einzelne Bogen geschnitten, während es im Rollenoffset, wie der Name schon sagt, von einer großen Papierrolle kommt.
Im Bogenoffset sind Druckgeschwindigkeiten von bis zu 23.000 Bogen pro Stunde möglich, in der Praxis bleibt man jedoch zur besseren Kontrollmöglichkeit häufig darunter. Auflagenhöhen zwischen 500 und 50.000 Exemplaren sind der Normalfall, Druckprodukte sind Broschüren, Magazine, Zeitschriften oder auch Umschläge für im Tiefdruck gedruckte Zeitschrifteninhalte, Bücher, Prospekte, Mailings, Flyer, Geschäftsausstattungen usw.
Der Rollenoffset ermöglicht durch die durchlaufende Papierrolle, die im laufenden Betrieb ersetzt werden kann, höhere Geschwindigkeiten von bis zu 75.000 Druckformen pro Stunde. Nach Druck und Trocknung wird das Papier direkt inline weiterverarbeitet. Je nach Druckerei wird die Minimalauflage für Rollenoffset unterschiedlich angegeben, von 10.000 bis 50.000 Exemplaren. Bei einer Auflagenhöhe von 500.000 bis 750.000 Exemplaren ist die Obergrenze der Wirtschaftlichkeit erreicht. Druckprodukte sind Kataloge, kleinformatige Streu-Werbemittel, Telefonbücher oder auf Zeitungsdruckmaschinen auch Tageszeitungen.
 

Bewertung: 
3.2
Durchschnitt: 3.2 (5 Stimmen)

Druckverfahren unterscheiden

Arten der Druckverfahren

Konventionelles Druckverfahren
  • auch IP-Verfahren genannt (Impact-Printing)
  • unter Einsatz von Druckformen (Klischees)
  • Informationsübertragung erfolgt durch eine feste eingefärbte Druckform (Druckbildspeicher) mit mechanischer Druckkraft, dem so genannten Anpressdruck, auf einen Bedruckstoff
   → Hochdruck (Buchdruck, Flexodruck), Flachdruck (Offsetdruck), Durchdruck (Siebdruck), Tiefdruck (Rakeltiefdruck, Tampondruck)
 
 
Kontaktlose Druckverfahren
  • auch NIP-Verfahren genannt (Non-Impact-Printing)
  • ohne Einsatz von Druckformen
  • Text-/Bildinformationen werden ohne statische Druckform mit Hilfe  von Farbe oder Toner auf den Bedruckstoff übertragen
  • berührungslose Informationsübertragung oder Übertragung mit minimalem Anpressdruck
  • Übertragung wird durch elektrostatische, magnetische oder sonstige elektronisch gesteuerte Kräfte gesteuert
   → alle Digitaldrucksysteme, die mittels Elektrofotografie oder Inkjet-Technologie arbeiten
 
 

Rakeltiefdruck (Tiefdruck)

Das Tiefdruckverfahren ist ein direktes Druckverfahren.
Bei dieser Drucktechnik liegen die Näpfchen vertieft und nehmen Farbe auf (druckende Elemente). Je tiefer das Näpfchen, umso dunkler ist der Farbton. Je flacher das Näpfchen, umso heller ist der Farbton.
Überschüssige Farbe wird mit einer Rakel oder einem Wischer entfernt (nichtdruckende Elemente), so dass sich die Druckfarbe nur noch in den Vertiefungen befindet.
Die Farbübertragung geschieht direkt von der Druckform (seitenverkehrt) auf den Bedruckstoff. Ein hoher Anpressdruck zwischen Bedruckstoff und Farbe bewirkt die Farbübertragung.
Bei der Druckform handelt es sich um einen gravierten Tiefdruckzylinder als Komplettdruckform.
 
Als typische Druckerzeugnisse gelten Zeitschriften, Prospekte, Kataloge und Beilagen ab einer Auflagenhöhe von ca. 200.000 Stück.
 
Erkennungsmerkmale:
  • Sägezahneffekt an den Rändern von Buchstaben
  • hohe Farbbrillianz
  • Tiefschwarz
  • echte Halbtöne
Mögliche Auflagenhöhe von einer Druckform:
  • Kupferzylinder bis 1 Mio.
  • verchromte Zylinder deutlich höher
Workflow:
  • Konformes PDF
  • Ausschießen
  • Zylinder gravieren
  • Druckmaschine einrichten
  • Druck
  • Weiterverarbeitung
Zeitaufwand: Stunden
 

Offsetdruck (Flachdruck)

Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren. Das Druckbild wird also nicht direkt vom Druckbildspeicher auf den Nutzen aufgebracht, sondern zunächst auf eine Übertragungsdruckform, das Gummituch.
Die Farben für den Offsetdruck sind auf Fettbasis. Die druckenden und nichtdruckenden Elemente liegen auf einer Ebene. Druckende Stellen sind dabei farb- bzw. fettfreundlich (lipophil / hydrophob), nichtdruckende Stellen sind wasserfreundlich bzw. fettabweisend (hydrophil / lipophob), d.h., sie nehmen keine Farbe an.
Bei der Druckform handelt es sich um eine vorbeschichtete Aluminiumplatte, welche seitenrichtig ist.
 
Als typische Druckerzeugnisse gelten Akzidenzen (z.B. Visitenkarten), Geschäftsdrucksachen, Zeitschriften, Prospekte, Bücher, Kataloge und Beilagen mit mittleren Auflagenbereich bis max. 200.000 Stück.
 
Erkennungsmerkmale:
  • meist hohe Qualtität (bis 120er Raster)
  • Veredelungen wie Lacke und Sonderfarben
  • "Offset-Rosette" bei vierfarbigen Stellen
  • Buchstaben an den Rändern leicht ausgefranst (mit Fadenzähler sichtbar)
  • lohnend erst bei hohen Auflagen (Achtung: Es gibt mittlerweile Hybridmaschinen, bei denen Inkjet-Köpfe in Offset-Maschinen verbaut sind, deren Ergebnis sich nicht vom Offset-Druck unterscheidet. So sind individualisierte Offset-Produkte möglich.)
     
Mögliche Auflagenhöhe von einer Druckform:
  • bei Aluminiumplatten hoher Qualität 100.000 und mehr
  • Bogenoffset eher weniger
  • Rollenoffset höher
Workflow:
  • Konformes PDF
  • Ausschießen
  • Druckplatte beschichten (Film oder CTP)
  • Druckmaschine einrichten
  • Druck
  • Weiterverarbeitung
Zeitaufwand: Stunden
 
 

Toner-Digitaldruck (NIP)

Der Digitaldruck kann je nach System ein direktes oder indirektes Druckverfahren sein.
Das Druckbild wird direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird.
Die druckenden Elemente werden auf dem Druckzylinder elektrostatisch geladen. Die nichtdruckenden Elemente stellt der nicht geladene Bereich dar.
Die Farbübertragung erfolgt direkt vom Druckzylinder auf den Bedruckstoff oder indirekt über ein Gummituch.
 
Als typische Druckerzeugnisse gelten der personalisierte Druck, Kleinstauflagen bei Akzidenzen / Geschäftsdrucksachen, Zeitschriften, Prospekte, Bücher, Kataloge und Beilagen.
 
Erkennungsmerkmale:
  • Qualität schwankend von fast identisch mit Offset bis schlecht (wolkig, Tonwertabrisse).
  • meist gröberes Raster
  • Glanz durch Öl-Fixierung
Mögliche Auflagenhöhe von einer Druckform:
  • 1! Nach jeden Druck wird der Zylinder neue elektrisch geladen.
  • Mischprodukte aus Digitaldruck/Offset möglich
Workflow:
  • Konformes PDF
  • ggf. Ausschießen
  • Druckmaschine einrichten
  • Druck
  • Weiterverarbeitung
Zeitaufwand: Minuten
 

Siebdruck (Durchdruck)

Das Siebdruckverfahren ist ein direktes Druckverfahren.
Die Druckfarbe wird mit einem Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe auf das zu bedruckende Material gestrichen. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht. Die Druckform (farbdurchlässiges Siebgewebe mit aufgebrachter Schablone) ist seitenverkehrt.
 
Als typische Druckerzeugnisse gelten Glaskörper, Dosen, Stoffe, Sportgeräte und Werbeartikel aller Art. Im Großformat/Out-of-Home-Bereich eher zurückgedrängt vom Digitaldruck.
 
Erkennungsmerkmale:
  • Siebstruktur ist z.T. erkennbar (Sägezahneffekt)
  • starker, fühlbarer Farbauftrag
  • Bedruckstoff, der nur für Siebdruck geeignet ist
  • leuchtende Farben, vor allem auf dunklen Untergründen
Mögliche Auflagenhöhe von einer Druckform:
  • abhängig von der Siebqualität und der Rakeleinstellung
Workflow:
  • Konformes PDF
  • Ausschießen
  • Sieb mit Schablone beschichten
  • Druckmaschine einrichten
  • Druck
  • Weiterverarbeitung
Zeitaufwand: Stunden
 
 
Buchdruck (Hochdruck)
Der Buchdruck ist ein direktes Druckverfahren.
Die druckenden Elemente liegen dabei erhöht (Halbtöne werden durch autotypische Raster gebildet) und die nichtdruckenden Elemente somit vertieft. Die Farbübertragung erfolgt direkt von der Druckform, welche seitenverkehrt ist, auf den Bedruckstoff. Bei der Druckform handelt es sich um einen Bleisatz, Zinkklischee, Kunststoff oder andere starre Materialien.
 
Heute fast nur noch zum Stanzen, Prägen und Perforieren eingesetzt. Selten noch Zeitungen.
 
Erkennungsmerkmale:
  • Quetschrand
  • Schattierung auf der Rückseite eines Druckbogens
  • nur grobe Rasterweiten möglich (48er - 60er)
  • wolkig in dunklen Bereichen
  • unbefriedigende Zeichnung in hellen Bereichen
Mögliche Auflagenhöe von einer Druckform:
  • 10.000 Stück von einer Bleisatzform
  • von Kunststoffformen mehr
Workflow:
  • Konformes PDF
  • Ausschießen
  • Druckform herstellen
  • Druckmaschine einrichten
  • Druck
  • Weiterverarbeitung
Zeitaufwand: Stunden
 
 
Flexodruck (Hochdruck)
Der Flexodruck ist ein direktes, rotatives Druckverfahren.
Die druckenden Elemente liegen dabei erhöht (Halbtöne werden durch autotypische Raster gebildet) und die nichtdruckenden Elemente somit vertieft. Die Farbübertragung erfolgt direkt von der Druckform, welche seitenverkehrt ist, auf den Bedruckstoff. Bei der Druckform handelt es sich um Gummi-, Kunststoff- oder Fotopolymermatten.
Es können dünne und druckempfindliche Materialien bedruckt werden.
 
Als typische Druckerzeugnisse gelten Verpackungen (fast 50% Marktanteil), Folienverpackungen, Etiketten, Faltschachteln, Lottoscheine, Tapeten- und Dekore sowie billige Postwurfsendungen.
 
Erkennungsmerkmale:
  • Quetschrand
  • nur grobe Rasterweiten möglich (max. 60er - 80er)
  • Schrift mindestens 10 pt und ohne feine Serifen
  • spezielle Rasterwinkelung (Y = 82,5°, M = 67,5°, C = 7,5°, K = 37,5°) = DIN +7,5°
Mögliche Auflagenhöe von einer Druckform:
  • bis 500.000
Workflow:
  • Konformes PDF
  • Ausschießen
  • Druckform herstellen
  • Druckmaschine einrichten
  • Druck
  • Weiterverarbeitung
Zeitaufwand: Stunden
 

Inkjet (NIP)

Der Inkjetdruck ist ein direktes Druckverfahren. Kleinste Tintentropfen werden auf das Papier aufgebracht.
Dies geschieht im Falle des Drop-on-Demand (DOD) Verfahren entweder durch gezieltes Erhitzen (BubbleJet, Canon und HP) oder durch Anlegen einer Spannung an keramische Piezo-Kristalle (Epson), was zu einer Abgabe der Tropfen führt.
Bei professionellen Druckern gibt es außerdem das Continous-Inkjet (CIJ) Verfahren, bei dem die Tinte kontinuierlich im Druckkopf zirkuliert und kleinste Tropfen durch elektrostatische Ladungsänderung auf den Bedruckstoff abgelenkt wird.
Druckende Elemente: Farbauftrag über Düsenkopf im Drucker; nichtdruckende Elemente: kein Farbauftrag.
 
Als typische Druckerzeugnisse gelten großformatige Drucke, Plakate in kleiner Auflage, Fotorealistischer Druck (Digigraphie) und Proof sowie private Drucke im Home-Bereich.
 
Erkennungsmerkmale:
  • Stochastisches Druckraster (alle Punkte gleich groß, nur Verteilung schwankt)
  • verlaufende Tinte auf saugfähigem Material
  • Fotorealismus auf Spezialpapier
  • Überformat
Mögliche Auflagenhöe von einer Druckform:
  • Digitaldruckverfahren, Auflagenhöhe 1 bis ...
Workflow:
  • Konformes PDF
  • ggf. Ausschießen
  • Druckmaschine einrichten
  • Druck
  • Weiterverarbeitung
Zeitaufwand: Minuten
 

Tampondruck (Tiefdruck)

Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren. Dabei wird aus den Vertiefungen eines Klischees mit dem Tampon Farbe aufgenommen - deshalb Tiefdruck
Die Druckfarbe wird durch ein elastischen, sogenannten Tampon aus Silikonkautschuk von der Druckform auf den Bedruckstoff übertragen. Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit beim Druck können komplex geformte Oberflächen bedruckt werden. Die Druckform ist seitenrichtig.
 
Bedruckstoffe: 
Besonders geeignet für Kunststoffe wie Kugelschreiber, Feuerzeuge, auch Tassen, Golfbälle, Naturprodukte wie Nüsse etc., aber auch Pappe und Papier.
 
Erkennungsmerkmale:
  • scharfe Kanten
  • feine Linien
  • unebener/gewölbter Bedruckstoff
Mögliche Auflagenhöhe von einer Druckform:
Je nach Material des Tiefdruckklischees sind Auflagen von 6.000 bis über 3.000.000 Exemplare möglich, mit einem Tampon jedoch nur bis maximal 100.000, so dass er bei höheren Auflagen gewechselt werden muss.
 
Nachteile: 
  • Im Vergleich zum Siebdruck ist es rein physikalisch nicht möglich auf ein Produkt genügend Farbe zu drucken. Da der Tampon eine begrenzte Farb-Aufnahmefähigkeit hat, weshalb dunkle Materialien mit hellen Farben vorbedruckt werden müssen.
  • Motivgröße begrenzt bis ca. 30 cm im Durchmesser
  • niedrige Druckgeschwindigkeit
Vorteile: 
  • enorme Flexibilität, die Beschaffenheit des Tampons erlaubt nahezu jeden Gegenstand zu bedrucke, ob konkav, konvex, rau, glatt etc.
  • Auflösung übertrifft die des Siebdrucks bei weitem
  • kurze Umrüstzeiten (Klischee und Farbe lassen sich schnell austauschen)

 

Bewertung: 
4.7
Durchschnitt: 4.7 (10 Stimmen)

U4: KI

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U5: Bildbeurteilung

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/u10-dateiformate

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Bildanalyse

 

MÖGLICHE FRAGESTELLUNGEN AUS SICHT DES BETRACHTERS:

Jeder Aspekt wird interpretiert, um abschließend die Bildaussage deuten zu können.

Motiv
    * Was ist abgebildet? Ist das Bild eventuell eine Kollage?
    * Welcher Ausschnitt wurde gewählt? Liegt ein Objekt im Anschnitt?
    * Hoch- oder Querformat? Panorama oder Quadrat? Weshalb?

Wie ist das Bild aufgebaut?
    * Was befindet sich im Vordergrund, was im Mittel-, was im Hintergrund?
    * Welche Elemente werden als zusammengehörig empfunden?
    * Wie wird der Blick des Betrachters durch das Bild geführt?
    * Existieren geometrische Grundelemente im Bild?
    * Worauf liegt der Fokus? Gibt es einen Eyecatcher?

Welche Farbwirkung hat das Bild?
    * Schwarz-Weiß, Duplex, kalte oder warme Farben? Welcher Farbschlüssel wurde gewählt?
    * Gibt es starke Farbkontraste?
    * Unterstützt die Farbwahl die kommunikative Wirkung des Motivs?

Räumlichkeit
    * Welche Perspektive wurde gewählt und weshalb?
    * Wie wird der Raum im Bild genutzt? Liegen die wichtigen Objekte im Goldenen Schnitt?

Licht und Schatten
    * Welche Lichtquellen gibt es?
    * Welche Elemente befinden sich im Licht/Schatten? Und auf welche Art: frontal, Streiflicht, seitlich, Gegenlicht?

Schärfe und Unschärfe
    * Welche Kameraeinstellungen wurden gewählt und weshalb?
    * Wurde ein Objekt durch Detailschärfe hervorgehoben oder wurde Bewegungsunschärfe erzeugt?

Typografie
    * Falls Text im Bild oder dessen Umgebung vorhanden ist: Harmonieren Text und Bild? Passt die Typo zum Thema?
    * Falls kein Text vorhanden ist: Wäre in dem Bild eventuell Platz für eine typografische Botschaft?

Wie wirkt das Zusammenspiel der abgebildeten Objekte zueinander? Liegt das visuelle Gewicht eher in einem harmonischen Gleichgewicht oder wird hier Dynamik erzeugt?

Welche Botschaft soll das Bild transportieren? Ist dies gestalterisch gelungen oder könnte man das Bild auch anders interpretieren? Was spricht für das Bild und was dagegen? Was könnte man gestalterisch besser machen?

 

GEOMETRISCHE GRUNDELEMENTE:

Quadrat: ausgeglichen, neutral, harmonisch, beruhigend, statisch, spannungslos

Querformat: stabil, panoramaartig

Hochformat: Größe, Stärke, übergeordnet, erhaben, beherrschend, eindrucksvoll, dynamisch

Dreieck: stabil, Blickfang, richtungsbestimmend

Kreis: leicht, aufgeschlossen, stabil, Ruhe, Harmonie, Unendlichkeit - durchbricht aber auch eckige Flächen als Eyecatcher
            
Linien: leitend, führend

waagerechte Linien: ruhig, stabil, dauerhaft, zuverlässig, Gleichgewicht

senkrechte Linien: stabil, spannungsvoll, Blickfang

aufsteigende Diagonale: (in Leserichtung) positiv, dynamisch

absteigende Diagonale: negativ, fallend    
   

Visuelle Gewichtung: Rund ist leichter als eckig, senkrecht ist spannungsvoller als waagerecht, asymetrische Formen erzeugen Spannung.
Vertikale Anordnung: Oben wirkt leichter und spannungsvoller als unten.
Horizontale Anordnung: Links ist dynamisch und stabil, rechts kommt der Blick zum Ruhen.

 

GOLDENER SCHNITT UND RULE OF THIRDS

rote Linien - Goldener Schnitt (überlagert)

graue Linien - Rule of Thirds oder auch Neuner-Teilung

Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnitts, wenn das Verhältnis kurze Strecke Minor (a) zu langer Strecke Major (b) gleich ist mit dem Verhältnis lange Strecke (b) zu ganzer Strecke (c)

a : b = b : c   bzw.   a : b = b : (a + b)   bzw.   1 : 1,618...

Das Teilungsverhältnis der Laméschen Zahlenreihe wird als besonders harmonisch empfunden:     3 : 5 : 8 : 13 usw.

 

PERSPEKTIVE
ALS RÄUMLICHE TIEFE:


Die Bildwirkung wird stark von der Perspektive beeinflusst. Ein Objekt, aus der Froschperspektive aufgenommen, kann bedrohlich wirken, das gleiche Objekt aus der Vogelperspektive wirkt klein.

 



Die Prinzipien der Zentralperspektive beruhen auf der perspektivischen Verkürzung: Alle ins Bild laufenden (Flucht-)Linien schneiden sich im so genannten Fluchtpunkt, der auf der Horizontlinie liegt. Dinge, die vom Betrachter weiter entfernt erscheinen sollen, sind kleiner dargestellt als Gegenstände im Vordergrund. Der so genannte Augenpunkt bestimmt den Blickwinkel des Betrachters.

Liegt der Augenpunkt hoch im Bild, erscheint es in der Vogelperspektive, liegt er sehr tief, sieht der Betrachter aus der Froschperspektive.
Liegt die Horizontlinie oben im Bild, handelt es sich um eine Vogelperspektive, ebenso, wenn der Fluchtpunkt unterhalb des Horizontes liegt.

Bei der Normalperspektive befindet sich das Motiv auf der Augenhöhe. Das Motiv wird in seiner natürlichen Wirkung abgebildet. Diese Perspektive eignet sich besonders, wenn Personen oder Gegenstände möglichst originalgetreu abgebildet werden sollen.Sie entspricht der natürlichen Wahrnehmung des Zuschauers.

Bei der Farbperspektive ändert sich der Farbverlauf, zum Beispiel nimmt die Farbkraft des Gesamtmotives ab, je weiter die Objekte entfernt sind. Sie basiert auf dem Kalt-Warm-Kontrast.

Als Luftperspektive (natürliche Unschärfe) bezeichnet man die bei fortschreitender Entfernung vom Betrachter auftretende Unschärfe der Dinge, als ob ein Dunstschleier die klare Sicht nehmen würde, bis hin zur Auflösung der Konturen.

Die Formperspektive stellt die räumliche Tiefe durch den Formvergleich dar, ähnliche Objekte eines Gesamtmotives werden zum Beispiel in der Ferne immer kleiner.

 

FARBASSOZIATIONEN:

Gelb: hell, sonnig, Licht, Sommer, Wärme, Reichtum, Neid, Geiz, sauer, Angeberei

Rot: Wärme, Glück, Freude, Energie, Liebe, Erotik, Sexualität, Blut, Hektik, Dynamik, Agressivität, Gefahr, Verbote, Krieg

Orange: Aroma, Erfrischung, Vitamine, Vergnügen, Wärme, Energie, im Buddhismus die Farbe der Vollkommenheit

Grün: Vegetation, Frühling, Leben, Jugend, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Gesundheit, Sport, Erholung,
Toleranz, Gift, sauer,
kirchliche Sonntagsfarbe, Farbe des Islam

Blau: kalt, klar, seriös, treu, zuverlässig, männlich, selbständig, wissenschaftlich, modern, Tiefe, Vertrauen, Sympathie

Weiß: sauber, hell, klar, sachlich, neu, frisch, unschuldig, fromm, festlich, einsam, leer, klug, ehrlich, Hochzeit, Glaube, Anfang,  Vollkommenheit, Ewigkeit, Sterilität, Neutralität, Leichtigkeit, Einfachheit,
Bescheidenheit, Wahrheit

Schwarz: edel, mächtig, sachlich, Ende, Leere, Traurigkeit, Tod, Trauer

Grau: abweisend, unsicher, kalt, gefühllos, gleichgültig, neutral, sachlich, stiller Schmerz, Vergessen

Cyan: kalt, frisch, sportlich, jung, winterlich, sachlich

Magenta: modern, kühl, kommunikativ

Violett: extravagant, unkonventionell, modisch, fromm, Macht, Glaube, Magie, Dekadenz, Künstlichkeit
kombiniert mit Rot: verboten, unmoralisch, Leidenschaft, Verführung
Richtung Lila: introvertiert, altmodisch

Rosa: Zärtlichkeit, Romantik, Charme, Harmonie, Schwärmerei, Träumerei, Freundlichkeit, Kindlichkeit, Naivität

Gold: edel, wertvoll, warm, eingebildet, Luxus, Ruhm

Silber: edel, wertig, kühl

 

Psychologische Wirkung
Persönliche Erfahrungswerte (positiv/negativ)
Beispiel: wärmende, gelbe Sonne

Symbolische Wirkung
Beispiel: Grün ist die Farbe der Hoffnung


Kulturelle Wirkung
Bei uns bedeutet Schwarz „Trauer“,
in Ägypten bedeutet es „Wieder-
geburt“

Politische Wirkung
Rot ist z.B. die Farbe der Linken in der Politik

Traditionelle Wirkung
Gift wird häufig als Grün empfunden, da grelles Grün damals auch aus dem
giftigen Arsen hergestellt wurde.

Kreative Wirkung
Ein rotes Herz steht für Liebe, ein grünes Herz erzeugt mehr Aufmerksamkeit.

 

FARBKONTRASTE:
        
Hell-Dunkel-Kontrast
Mit dem Hell-Dunkel-Kontrast ist die Helligkeit einer Farbe (Tonwert) gemeint. Wandelt man Farben in Graustufen um lässt sich der Hell-Dunkel-Kontrast gut erkennen.

Kalt-Warm-Kontrast
Der Kalt-Warm-Kontrast wird subjektiv und emotional wahrgenommen.In der Regel wird Blaugrün als die kälteste und Rotorange als die wärmste Farbe empfunden. Warme Farben rücken in den Vordergrund, kalte in den Hintergrund.

Komplementärkontrast
Komplementärfarben liegen sich auf dem Farbkreis gegenüber. Tendenz zum Flimmern.

Simultankontrast
Der Simultankontrast entsteht, wenn das Auge zu einer Farbe die jeweilige Komplementärfarbe verlangt. So scheinen an farbige Flächen angrenzende graue Flächen in der Komplementärfarbe gefärbt zu sein, was eine Kontraststeigerung zur Folge hat.

Sukzessivkontrast
Dieser Nachfolgekontrast erzeugt ein komplementäres Nachbild. Starrt man zum Beispiel lange auf eine violette Fläche und dann ruckartig auf eine weiße,
erscheint diese in der Komplementärfarbe
Gelb zu leuchten. Dieser Effekt tritt auch
bei Schwarz und Weiß auf.

Qualitätskontrast
Unter Farbqualität versteht man den Reinheits- oder Sättigungsgrad von Farben. Werden reine, gesättigte gegenüber getrübten Farben gestellt, sieht man einen Qualitätskontrast. Die Trübung der reinen Farben, also die Verminderung ihrer Intensität wird erreicht durch das Mischen mit: Schwarz, Weiß, Grau, oder der entsprechenden Komplementärfarbe.

Quantitätskontrast
Der Quantitätskontrast erfasst die Wirkung des Verhältnisses der Farbflächengrößen zueinander.

Buntkontrast und Unbuntkontrast
Beim Buntkontrast entsteht eine lebendige, laute, kraftvolle Wirkung, da drei oder mehrere reine Farben unmittelbar zusammentreffen. Ein stark ausgeprägter Buntkontrast ist bei Gelb-Magenta-Cyan vorhanden.
Der Unbuntkontrast ist eine Erweiterung des Buntkontrastes um Schwarz und Weiß. Seine besonders hohe Auffälligkeit wird in Signalen wie zum Beispiel Gefahrenschildern in schwarz-gelb genutzt. Er entsteht dadurch, dass auf der Netzhaut abwechselnd die beiden konträren Rezeptoren gereizt werden: die Zapfen (Buntempfänger) und die Stäbchen (s/w-Empfänger).

Sekundärfarben sind jene Farben, die im Farbkreis zwischen den zwei Primärfarben liegen. Sie entstehen durch Mischung beider Primärfarben und sind komplementär zu den nicht verwendeten Farben.

 

FOTOTECHNISCHE ASPEKTE:

Kameraeinstellungen:

Blende:    
Je kleiner die Blendenöffnung, desto größer ist die Tiefenschärfe.
    Blende 4         - kleine Blendenzahl - große Öffnung - viel Licht - geringe Tiefenschärfe
    Blende 22       - große Blendenzahl - kleine Öffnung - wenig Licht - hohe Tiefenschärfe

Belichtungszeit:  
Je länger die Belichtungszeit, desto mehr Bewegungsunschärfe.
    1 Sekunde    - lange Belichtungszeit - bewegungsunscharf - Schweifbildung
    1/1000          - kurze Belichtungszeit - bewegungsscharf - Einfrieren

ISO:    
Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit
    ISO 100        - kleiner ISO-Wert - lichtunempfindlich - Außenaufnahmen im Sonnenlicht
    ISO 800        - großer ISO-Wert - sehr lichtempfindlich - Kerzenschein
    Je höher der ISO wert, desto mehr Rauschen!

Objektiv:  
Es gibt verschiedene Objektive für unterschiedliche Brennweiten.
Je kürzer die Brennweite, desto größer ist die Tiefenschärfe.
    Weitwinkel    - kann einen größeren Blickwinkel oder Bildwinkel als das menschliche Auge erfassen
            - hohe Tiefenschärfe, mögliche Vignettierung (Abdunkelung der Bildecken)
             - Brennweite unter 40 mm
    Normalobjektiv     - ist mit dem Blickwinkel des Menschen gleichzusetzen
            - Brennweite 50 - 60 mm
    Teleobjektiv    - vergrößert weit entfernte Objekte, holt sie näher heran
            - geringe Tiefenschärfe, höhere Detailschärfe bzw. selektive Schärfe
            - Brennweite bis 300 mm, Brennweite über 300 mm - Superteleobjektiv (Tierfotografie)
    Makroobjektiv     - großer Abbildungsmaßstab, wird zur Detailfotografie verwendet
            - gleichmäßige Schärfe

Bildformat:  Hochformat, Querformat, Panorama
Bildausschnitt und Perspektive: z.B. Totale (Gesamtansicht), Halbtotale (Figuren von Kopf bis Fuß), close-up (Großaufnahme / Portrait) - Zentral-, Vogel- oder Froschperspektive
Modus:    Schwarz-Weiß oder Farbfoto

Durch die Verwendung spezieller Beleuchtung, z.B. bei Produktfotos (unter Verwendung einer Tageslichtlampe), können Fotografien zusätzlich beeinflusst werden. Durch die Verwendung von Schärfe bzw. Unschärfe kann der Eindruck von Bewegung entstehen,
 so genannte Bewegungsunschärfe. Auch die Nachbearbeitung mit Effekten und Filtern oder Änderung des Farbmodus, sowie der Tiefen und Lichter ist möglich. Bei der Bildanalyse sollte man auch darauf achten, ob das Foto echt oder konstruiert ist, d.h. ob es sich um ein Composing (eine Collage aus mehreren Bildern) handelt.

 

BEISPIEL EINER KURZEN BILDANALYSE:

- Dreieck von links nach rechts - Aktionsrichtung der Bedrohung
- Fluchtpunkt, Horizont und Kinder liegen im Goldenen Schnitt - Fokus
- Bedrohung liegt im Vordergrund und im Zentrum des Majors - Kraft
- leichte Froschperspektive - Horizontlinie leicht erhöht - bedrohlich
- Person im Vordergrund anonymisiert durch Anschnitt
- Erster Eindruck: in die Ecke gedrängt
- beschreibende Adjektive: ängstlich, hilflos, schutzlos, ausgeliefert

Interpretation:
Der Fotograf stellt sich mit seiner Bildaussage auf die Seite der Kinder.

 

GRUNDSÄTZE ZUR ERWECKUNG VON AUFMERKSAMKEIT:

Intensität und Farbe:   

Satte, reine, bunte und warme Farben fallen mehr auf als blasse, monochrome, kalte Farben oder Mischtöne.
 

Dissonanz:        

Aus Erfahrungswerten wissen wir, wie etwas auszusehen hat. Wenn ein Bild nicht der Realität entspricht, erzeugt es Aufmerksamkeit, wie z.B. die Blue Man Group.  

 
Biologische Signale: 

In die Wiege gelegte Eyecatcher, die instinktiv unsere Blicke auf sich ziehen, wie Gesichter, Augen, Bewegung und sexuelle Reize.

Weiterführende Links
blog.seibert-media.net/2007/09/18/grundlagen-zur-analyse-von-fotografien-ueber-bildsprachen-und-deren-wirkung/

 

 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zeichnungen: Everix

Quellen: ABC der Mediengestaltung, Sabine Butzhammer - Spickzettel, Prüfungswissen für Mediengestalter Digital und Print

 

Bewertung: 
5
Durchschnitt: 5 (7 Stimmen)

U6: Medienneutrale Daten

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/u6-bilddaten-0

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Medienneutrale Daten

Allgemein

Definition

Als medienneutral bezeichnet man Daten, die nicht für eine spezielle Ausgabebedingung vorbereitet sind, sondern als Grundlage für viele verschiedene Ausgabesituationen dienen können. Vorgehensweise wird auch als „Cross Media“ bezeichnet.

Ziel

Daten können im Internet sowie auch im verschiedenen Druckverfahren mit unterschiedlichen Bedruckstoffen ausgegeben werden.

• Mehrfachnutzung der Daten (Internet/Druck)

• Flexibilität bei der Wahl des Druckverfahrens

Lösung

• Fotos werden auch nach dem bearbeiten in RGB abgespeichert

Flexibilität bei der Wahl des Druckverfahrens

Anwendungsbereiche

• Bei den Farbbildern ist eine gute Konvertierung am wichtigsten

• CMYK-Bilder sind nur dann angesagt, wenn der Schwarzaufbau sehr wichtig ist

• Texte, Grafiken und Graustufenbilder sind nicht so kritisch und sollten wie bisher in Geräte-CMYK oder Graustufen angelegt und später nicht mehr konvertiert werden

Alte Arbeitsweise

Fotos wurden schon in Photoshop in CMYK umgewandelt

-> Nachteil: Druckverfahren, Bedruckstoff musste zu diesem

Zeitpunkt bekannt sein und eine Mehrfachnutzung (z.B. Anzeige in Zeitung, Katalog auf gestrichenem Papier, Siebdruck) der Daten war nur möglich wenn die Datei im RGB-Modus und dann jeweils in den verschiedenen CMYK ICC-Profilen abgespeichert wurde.

Vorgehensweise

• RGB-Bilder sollten in möglichst großem Farbraum erstellt sein. (ECI-RGB optimal, am besten kein sRGB.). Trotzdem sehen wie es gedruckt aussehen wird: Im Softproof in Photoshop/Indesign kann man dies simulieren. Außerdem kann man in Photoshop die Farbumfangswarnung anklicken, um zu sehen welche Farben in CMYK nicht umsetzbar sind.

• RGB-Bilder werden dann erst kurz vor dem Druck in den Ausgabefarbraum konvertiert

Die 3 Konzepte (Wann wird konvertiert?)

• Early Binding (am Anfang wir gleich in CMYK konvertiert): keine medienneutralen Daten! -> alte Arbeitsweise

• Intermediate Binding (bei der PDF-Erstellung wird in CMYK konvertiert)

• Late Binding (PDF ist noch in RGB, konvertiert wird erst von Druckerei im Ausgabeworkflow oder sogar erst im RIP des Belichters oder der Digitaldruckmaschine)

 

Vorteile

• große Flexibilität in Bezug auf die Wahl des Druckverfahrens und des Papiers

• Verschiebung der Verantwortung: Dadurch verschiebt sich natürlich die Verantwortung für die richtige Farbe vom Erzeuger der Druckvorlage zur Druckerei.

• Druckerei kann entscheiden welches Profil für den Auftrag am besten ist

• Eine unnötige Zerstörung von Daten (Farbumfang) wird vermieden

• alle Bilder eines Druckjobs werden mit den gleichen Einstellungen (z.B. Schwarzaufbau, Gesamtfarbauftrag) separiert, was dem Drucker die Arbeit wesentlich erleichtert.

• Speicherplatz wird eingespart (es müssen nicht die RGB und die CMYK Bilder gespeichert werden)

Nachteile

• Farbeinfluss des Erstellers geht weitestgehend verloren -> zur High-End-Bildbearbeitung eher weniger geeignet

• Nur zu empfehlen wenn bekannt ist, dass die Druckerei genau weiß was sie tut (Fachmänner sind dazu nötig)

• Für viele Anwender noch ungewohnt

• Es ist eine Umstellung/Umdenken beim Erzeuger wie auch in der Druckerei notwendig

 

Stichwort —  „Cross Media Publishing“

Seine Daten fehlerfrei  in einen strukturierten Datenbestand überführen, der Medienunabhängig, also sowohl für Print als auch Digital, ist.

Das Ziel bei der Verwendung Medienneutraler Daten ist:

Mit möglichst geringem Aufwand in einer einzigen Quelle vorliegende Inhalte mehrfach nutzen und in unterschiedlicher Zusammenstellung über verschiedenste Kanäle zum Kunden bringen.

 

Allgemeine technischen Anforderungen an medienneutrale Daten

-       Grundvoraussetzung: Fehlerfreier Datenbestand (dient als Quelldatenformat).

-       Plattformneutralität: die Daten müssen auf allen Computersystemen verwendbar sein.

-       Herstellerunabhängigkeit: Nicht an Hard- und Software eines bestimmten Herstellers gekoppelt

-       Sprachunabhängig: Ein Format, auf das man prinzipiell mit beliebigen Programmiersprachen zugreifen kann

-       Die Möglichkeit, Daten gemäß ihren spezifischen Inhalten und Strukturen automatisch auswerten zu können: Eine Überschrift ist als eine solche gekennzeichnet, ein Paragraph ist als Paragraph gekennzeichnet etc.

 

 

Strukturen statt Formatierungen

 

Die Struktur wohnt dem Dokument aus seinem Inhalt inne, während die Formatierung nichts Absolutes ist. Anders gesagt: Ein Dokument kann auf unterschiedlichster Weise formatiert werden, ohne das es seine Struktur verliert.

 

Schon immer war es die Aufgabe eines Schriftsetzers, die Struktur des Textes mit Hilfe von Typographie sichtbar zu machen — Dafür muss er sich mit der Struktur und dem Inhalt der Texte auseinandersetzen. Die Methode, die Struktur eines Textes in einer objektivierten und für den Rechner lesbaren Form im Dokument abzuspeichern, löst eine ganze Reihe von Problemen:

-       Der Test wird automatisiert weiterverarbeitet, unabhängig von der Typographie

-       Es entfällt die Notwendigkeit, das die Struktur immer wieder durch die  unterschiedlichsten Stellen (Lektorat, Redaktion, Gerstellung, technischer Betrieb) erschlossen werden muss

-       Daten sind nun durch intelligente Suchanfragen recherchierbar

-       Der Weg zu kostengünstiger Mehrfachnutzung ist frei

In einem Text lassen sich sehr viel mehr Informationen abspeichern als zur rein typographischen Umsetzung benötigt werden, z.B. Verwaltungsinformationen, die überhaupt nicht gedruckt werden sollen, aber für einen Verlag von großem Nutzen sein können. Bei einem Lexikon kann dies zum Beispiel der Autor sein, um die Autorenabrechnung nach Zeilen/Anschlägen vollautomatisch berechnen zu können.

 

 

XML als Format für medienneutrale Daten

Auf Basis der oben genannten Anforderungen und auf der Suche nach einem „Standard“ fand sich 1986 die SGML (Standard Generalized Markup Language). Sie ist eine Auszeichnungssprache, die alle auf der Welt befindlichen Texte beliebiger Sprache strukturieren kann. Da sich SGML für viele Anwender als zu komplex erwies, gilt seit 1998 XML als Standard für inhaltliche und strukturelle Kodierung medienneutraler Daten.

 

Verlagsprojekte und XML

Bei allen Vorteilen ist XML nicht für jedes Verlagsprojekt geeignet. Folgende vier Hauptgesichtspunkte sprechen für die Arbeit in medienneutralen Strukturen:

-       Die Mehrfachverwertung des Datenbestandes ist sehr wahrscheinlich: Das allein ist ein Grund, die mehrfache Datenpflege zu vermeiden und alle Korrekturen in einen zentralen, automatisch weiterverwertbaren Datenbestand einzutragen.

-       Es ist eine recherchierbare, elektronische Ausgabe des Datenbestandes geplant

-       Durch den Einsatz von CML lassen sich Zeit und Kosten in Redaktion und Herstellung sparen: Durch klare, immer wiederkehrende Abläufe lässt sich ein schlanker, überprüfbarer Workflow etablieren. Sinnvoll ist dies bei allen regelmäßig aktualisierten Werken wie bei Werken mit vielen Autoren und umfangreichen Redaktionen

-       Die inhaltliche und/oder administrative Arbeit wird durch den Einsatz von XML signifikant erleichtert:

Jeder Verlag, der XML verwendet, wird einen neuen Titel auf die oben genannten vier Punkte prüfen und anhand dessen entscheiden, ob der Titel konventionell (also z.B. mit einem DTP-Programm) oder auf Grundlage eines medienneutrale ausgezeichneten Datenbestandes produziert wird.

Der Weg zu XML

Mittlerweile gibt es diverse XML-Standards für die medienneutrale Kodierung von technischen Dokumentationen oder literarischen Texten. Dort, wo die Texte nicht in einen solchen Standard passe, kann man sich eine eigene XML-Struktur definieren und festlegen, wie die Daten zu verarbeiten sind.

Zuerst gilt es also zu bestimmen, ob die Inhalte die man hat, in einen schon bestehenden XML-Standard passen oder ob eine eigene Struktur geschaffen werden muss. Hierzu bedient man sich häufig externen Dienstleistern und Experten.

Der Übertrag der Daten kann auf drei Wegen geschehen: Erfassung in XML, Satz in XML, Konvertierung vorhandener Satzdaten in XML

Erfassung in XML

Für externe Autoren wird dies wohl die Ausnahme sein, da diese selten von ihrer gewohnten Arbeitsumgebung (Textverarbeitungsprogramm) abgebracht werden können. Man kann mit dem Einsatz geeigneter Software (XML-Editor, evtl. in Verbindung mit einem Redaktionssystem) die Arbeitsabläufe von vornherein optimierten. I.d.R. sollte ein solcher XML-Editor an die Erfordernisse des Bearbeiters angepasst werden. Diese Editoren haben ein ähnliches –Look and Feel- wie normale Textverarbeitungsprogramme.

Medienneutrale Farbräume

 

Bewertung: 
4.333335
Durchschnitt: 4.3 (3 Stimmen)

U7: Englischsprachige Informationsquellen

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe eBook Fachenglisch und Fachwörterbuch MedienEnglisch

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U8: Arbeitsdokumentation

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/informationsgrafik

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Projektmanagement

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U9: Angebote vergleichen

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U10: Rechnungserstellung

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U11: Kalkulation digitaler Medien

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/drei-arten-der-kostenrechnung

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Ansätze zur Kalkulation von Designhonoraren

Was ist Design wert, wie kann man nachvollziehbar für Kunden Designleistungen berechnen? Um diese und andere Fragen zu klären haben verschiedene Berufsverbände der Designbranche Kalkulationsmodelle entwickelt. Ein beispilehafter Ansatz ist der, der Allianz deutscher Grafikdesigner (AGD).


Wer bisher die Kalkulation von Druckprodukten nach dem Kosten- und Leistungskatalog des BVDM kennt, wird bei Designleistungen eine komplett unterschiedliche Herangehensweise finden. Denn von wesentlicher Bedeutung ist es, dass bei Designleistungen Nutzungsrechte vergeben werden.

 

Eine Designleistung besteht aus drei Elementen, die zusammen das Endhonorar ausmachen:

  1. die eigentliche Entwurfsleistung
  2. die zu vergebenden Nutzungsrechte
  3. und zusätzliche Leistungen, für die keine Nutzungsrechte erhoben werden (Beratung, Meetings, Materialkosten, Kuriere)


Zunächst ist es so, dass der Urheber eines Designs durch das deutsche Urheberrecht geschützt ist, diese Recht wirkt automatisch sobald etwas »künstlerisches« geschaffen wird und ist nicht veräußerlich. Jedoch können vom Urheber Nutzungsrechte vergeben werden.

Aus diesen Nutzungsrechten ergibt sich dann bei der Kalkulation eine Größe der Berechnung.
So können Nutzungsrechte »einfach« oder »ausschließlich« dem Auftraggeber überlassen werden.
»Einfach« bedeutet, dass z.B. die Nutzung eine Illustration auch an weitere Auftraggeber vergeben werden kann, während bei einem »ausschließlichen« Nutzungsrecht der Auftraggeber das alleinige und exklusive Nutzungsrecht bekommt.

Weitere Faktoren sind das geografische Gebiet (Regional, National, International), die Dauer der Nutzung, sowie der Umfang (Auflagenhöhe, etc.)

Zur konkreten Kalkulation empfiehlt der AGD z.B. die Verwendung von Nutzungsrechtsfaktoren. Diese schwanken zwischen 0,5 für die minimale und 6,0 für die maximale Nutzung.

Nutzungsart einfach       ausschließlich
                       0,2                      1,0

Nutzungsgebiet regional national europaweit weltweit
                           0,1           0,3           1,0            2,5

Nutzungsdauer 1 Jahr 5 Jahre 10 Jahre unbegrenzt
                            0,1       0,3         0,5           1,5

Nutzungsumfang gering mittel groß umfangreich
                               0,1       0,3    0,7         1,0
 

 

Kalkulationsbeispiele nach AGD

Nutzungsart einfach 0,2
+ Nutzungsgebiet regional 0,1
+ Nutzungsdauer 1 Jahr 0,1
+ Nutzungsumfang gering 0,1
= Beispiel 1 minimale Nutzung NF 0,5


Nutzungsart einfach 0,2
+ Nutzungsgebiet national 0,3
+ Nutzungsdauer 5 Jahre 0,3
+ Nutzungsumfang groß 0,7
= Beispiel 2 mittlere Nutzung NF 1,5


Nutzungsart ausschließlich 1,0
+ Nutzungsgebiet europaweit 1,0
+ Nutzungsdauer 10 Jahre 0,5
+ Nutzungsumfang umfangreich 1,0
oder Nutzungsart einfach 0,2
+ Nutzungsgebiet weltweit 2,5
+ Nutzungsdauer 1 Jahr 0,1
+ Nutzungsumfang groß 0,7
= Beispiel 3 umfassende Nutzung NF 3,5


Die maximale Nutzung wird wie folgt berechnet:
Nutzungsart ausschließlich 1,0
+ Nutzungsgebiet weltweit 2,5
+ Nutzungsdauer unbegrenzt 1,5
+ Nutzungsumfang umfangreich 1,0
= maximale Nutzung NF 6,0

(aus: AGD Vergütungstarifvertrag Design (AGD/SDSt))


Gesamtvergütung = Entwurfsleistung + (Entwurfsleistung x Nutzungsfaktor) + Zusatzleistungen

Bewertung: 
4.5
Durchschnitt: 4.5 (2 Stimmen)

U12: Produktgewicht

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/11734-verschiedene-kostenarten-im-%C3%BCberblick

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Bucheinband berechnen

Der Begriff Bucheinband beschreibt die den Buchblock umschließende äußere Hülle eines Buches.

Der Bucheinband setzt sich aus zwei Buchdeckeln und dem Buchrücken zusammen. Das ergibt den gesamten Bucheinband. Bei einem Softcover ist diese Hülle meist stärkeres Papier (Karton in der Grammatur von 200 bis 300 g/qm) und bei einem Hardcover meistens beschichtete bzw. veredelte Pappe (ca. 600 g/qm). Die Pappe des Bucheinbandes ist ganzflächig mit Papier oder Gewebe versehen. Das Bezugspapier kann bedruckt sein. Dann ist auch kein Schutzumschlag notwendig.

Die meisten Druckereien möchten den Bucheinband als extra PDF/X-Datei haben. Der zu bedruckende Teil des Bucheinbandes ist meist größer, so dass er in der buchbinderischen Weiterverarbeitungweiterverarbeitet werden kann. Eine genaue Absprache ist aus diesem Grund mit der Druckerei bzw. der Buchbinderei im Vorfeld notwendig.

Das eigentliche Problem besteht in der Berechnung der Buchrückenstärke.

Die angehängte Datei enthält Formeln zur Papierberechnung

 

AnhangGröße
PDF icon File-1306226593.pdf23.22 KB
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung
Textoptimierte Version in Einfacher Sprache: 

Bucheinband

Der Bucheinband ist der Einband des Buchblockes (= Menge der Buchseiten).
Der Einband besteht aus 2 Buchdeckeln und dem Buchrücken.

Bucheinband beim Softcover

  • Karton mit 200 bis 300 g/m2

Bucheinband beim Hardcover

  • Pappe mit ca. 600 g/m2
  • Pappe ist meistens mit Papier oder Gewebe veredelt
  • Der Einband ist manchmal mit bedrucktem Bezugspapier bezogen. Dann braucht man keinen Schutzumschlag.

Der Bucheinband hat meist ein größeres Format als der Buchblock, damit man den Bucheinband weiterverarbeiten kann. Deshalb braucht die Druckerei die Daten für den Bucheinband in einer eigenen PDF/X-Datei.

Stärke des Buchrückens berechnen

Man braucht die Angaben für:

  • Papiermenge
  • Papierstärke
  • Dicke der Pappen für die Buchdeckel

Designkonzeption

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U9: Animationsprinzipien

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U10: Interaktivität

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/logoentwicklung

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U11: Angebote vergleichen

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U12: Faltschachtel

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Printmedien

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U9: Produktionsdaten aufbereiten

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/pdfx-standard

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U10: Druckbogen-Berechnung

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/druckbogen

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U11: Farbmanagement

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/kapitel-4-farbmanagement

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U12: Automatisierung

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

Digitalmedien

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U9: Website-Testing

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U10: Animation

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U11: Automatisierung

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://mediencommunity.de/content/u11-javascript-arrays

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung

 

U12: Datentypen in JavaScript

Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de

Siehe https://wiki.selfhtml.org/wiki/JavaScript/Datentyp

Bewertung: 
0
Bisher keine Bewertung