Von Bedeutung sind:
Coporate Identitiy wird in 3 Säulen aufgeteilt die nach innen (Unternhemen, Arbeitnehmer etc.) und nach außen (Zielgruppe, Kunde etc.) wirken:
1. Coporate Design: beschäftigt sich mit dem Erscheinungsbild des Unternehmens
2. Coporate Communication: hier beachtet man die sprachliche, visuelle und audiovisuelle Kommunikation
3. Coporate Behaviour: beschreibt den Umgang und das Verhalten innerhalb des Unternehmens und gegenüber allen externen Personen
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Bei Firmenzeichen werden häufig unterschiedliche Begriffe wie Signet, Logo, Wortmarke, Logogramm, Symbol, Bildmarke, Marke, Brand, Wort-Bild-Marke, Trademark, visuelle Marke oder Logotype verwendet.
Bevor es um den Aufbau und die Erstellung bzw. auch Bewertung von Firmenzeichen geht, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen diesen Begriffen zu kennen, die oft als austauschbar angesehen werden. Außerdem ist die Kenntnis und Verwendung von Fachbegriffen wichtig, wenn man professionell im Bereich der visuellen Gestaltung arbeitet.
Signet oder Bildmarke
Das Wort Signum ist Lateinisch und bedeutet einfach »Zeichen«. Zunächst wurde es im Zusammenhang mit einem Siegel oder einer Unterschrift verwendet.
Signets sind immer bildhaft, dabei mehr oder weniger abstrakt und haben einen guten Wiedererkennungswert. Je nach Grad der Abstraktion kann ein direkter Bezug zum Unternehmen (Posthorn für die Post etc.) geschaffen werden. Bei sehr abstrakten Signets (Apple-Apfel, Mercedesstern, 3 Streifen von Adidas) ist ihre ständige Präsenz wichtig, damit die wiedererkennbar sind und einem Unternehmen zugeordnet werden können.
Logo oder Wortmarke
In der Umgangssprache wird der Begriff »Logo« häufig als Synonym und auch als Oberbegriff für alle Firmenzeichen genommen.
Doch das ist nicht korrekt, denn Logo ist Griechisch und bedeutet »Wort«. Daher ist ein Logo oder eine Wortmarke in der Fachsprache ein alphanumerisches Firmenzeichen, zum Beispiel eine Abkürzung, eine Buchstaben- oder Zahlenkombination oder der ausgeschriebene Firmenname (Disney, Nutella, Ferrero, Heidelberg Druckmaschinen).
Kombination von Wort- und Bildmarke
Oft werden Wort- und Bildmarke miteinander kombiniert, um möglichst umfassend zu wirken: Das Signet ist leicht einprägsam, die Wortmarke nennt den Firmennamen.
Für die Kombination bzw. Anordnung der beiden Elemente gibt es verschiedene Möglichkeiten:






Außerdem kann die Wortmarke in Objekten wie Kreis, Rechteck etc. stehen, die für sich genommen jedoch keine Bildmarke sind.
Logofamilien
Der Ausbau der Logos durch Ergänzung für weitere Bereiche in einem Unternehmen
z.B.: Tui, Tui fly, Tui cruises
Soundlogo
Es handelt sich um eine typische unverwechselbare kurze Melodie, die nach einiger Wiederholung eindeutig einem Unternehmen zugewiesen werden kann. Hierbei wird manchmal auf bekannte Melodien zurückgegriffen.
Farbe im Logo
-Aufmerksamkeit erwecken
-Identifikation mit den Produkt
-Steigerung des Kaufreizes durch Verwendung bestimmter Farbkombinationen
-Hervorrufen bestimmter Assoziationen durch Farben (Grün z.B. Erholung und Frische)
-Erzeugung einer positiven Grundstimmung
Verwendung von Logo und Signet
Geschäftsdrucksachen | Werbemittel | Verkausförderung | Verpackung | Out- of- Home Werbung | Digitalmedien, Video & Film |
Briefbogen Briefumschlag Formulare Faxpapiere Rechnungen Flyer Firmenstempel Urkunden Präsentationsmappen | Anzeigen Aufkleber Buttons Fähnchen Give-Aways Kalender Kugelschreiber Prospekte Schirme Werbesets QR-Code | Geschäftsräume Messestand Display Plakate Mailings Werbefilm | Tragetaschen Flaschenettiketten Produktanhänger Klebeband Transportkisten Postpaket Versandtaschen Container Verpackungen
| Arbeitskleidung Firmenwagen Fahnen Firmenschild Leuchtreklame Litfasssäulen Einkauswagen Bus & Bahn Stadion Groflächen | Internetauftritt Webbanner Animation Fernsehspot Werbemail/Newsletter Werbefilm |
Logo Checkliste
Größe und Darstellung
ist es kompakt (ideal ist eine quadratisches Seitenverhältnis)?
gut lesbar und optisch gleich in der Wirkung
in der Standardgröße für Geschäftsdrucksachen?
in extremer Verkleinerung?
in der Vergrößerung?
ist es körperlich darstellbar (Firmenschild etc.)?
ist es als 3D-Variante denkbar?
Farbe
in S/W verwendbar?
als Graustufenbild nützlich
ohne Farbverläufe?
im Internet sowie im Druck in vergleichbaren Farben reproduzierbar?
ist es negativ und positiv nutzbar?
Schrift
ist es die Hausschrift des Kunden, oder passend zum Unternehmen und Produkt?
hebt sich die Schrift von den Konkurrenzunternehmen ab?
Bild
ist das Bild ausreichend abstrahiert, stilisiert und reduziert?
alleine verwendbar?
auch sehr klein darstellbar und drucktechnisch nutzbar?
Logoverwendung
ist es für alle Werbemittel einsetzbar?
für alle Druckverfahren geeignet?
leicht und schnell zu erkennen?
mit Lack oder Prägung umsetzbar?
auch ohne Leistungsaussage zuordbar?
charakteristisch
hohe Einprägsamkeit und Wiedererkennbarkeit
ein Eyecatcher?
glaubwürdig?
innovativ?
animationsfähig?
vectorisiert?
in sich harmonisch?
hebt es sich von der Konkurrenz ab?
mit anderen Werbe- und Informationsselementen des Kunden kombinierbar?
langfristig einsetzbar
markenrechtlich schützbar?
Imageprüfung
Repräsentiert das Logo die Erwartungen des Kunden?
Repräsentiert das Logo die Werte und Ziele des Unternehmens?
Repräsentiert das Logo des Leistungsumfang und die Kompetenz des Unternehmens?
Repräsentiert das Logo die Erwartungen der Zielgruppe?
________________
Quelle: Kompendium
Ein Logo Styleguide ist generell nur dafür da festzuhalten wie ein Logo wo, in welchem Abstand zu anderen Dingen und in welchen Farben dargestellt werden muss. Damit EIN Logo überall, auf jeder Werbefläche, jedem Dokumenten oder jeder Anzeige das gleiche Erscheinungsbild hat.
Was sollte ein Styleguide beinhalten?
Das ist ein Logo-Styleguide:
http://www.fm.rlp.de/fileadmin/fm/downloads/finanzen/bauschilder/Styleguide_bundesregierung.pdf
Zur Unterscheidung: Logo, Signet, Wort-Bild-Marke
Umgangssprachlich wird jedes Firmenzeichen als Logo bezeichnet, genau genommen ist eine Logo nur der reine Schriftzug ohne bildliche Darstellung, die Bildliche Darstellung nennt man Signet. Wird beides miteinander kombiniert, hat man eine Wort-Bild-Marke. Mehr dazu im Wiki Logo
Vorgehensweise bei der Logogestaltung
1. Inhaltsanlayse -> Bestandsaufnahme (Bsp: Gartenbaufirma / 30 Jahre alt / expandierend)
und Firmenprofil -> (geplantes) Image (Bsp: innovativ / umweltbewusst / kinderfreundlich)
erstellen und Recherche zu Konkurrenten
2. Zieldefinition für die Visualisierung festlegen
a) Entscheidung für die wichtigsten Kernaussagen
b) Auswahl für eine Visualisierungsform
(Bild-, Wort-, oder Buchstabenmarke?)
-> (Produkt > Bildmarke / berühmter Name > Wortmarke / Initialen der Firma > Buchstabenmarke)
3. Entwürfe anfertigen
a) Kernaussage in Gestaltungselementen umsetzen
b) Schriftcharakter (wenn nicht vorgegeben) passend wählen
c) Gestaltungselemente zur Gesamtform integrieren
4. Ausführung
a) Entwurf in schwarz/weiß ausführen
b) Farbvarianten anlegen (passend zur Kernaussage)
c) 1cm², Vergrößerung/Verkleinerung möglich?
Bzw. verschiedene Varianten für unterschiedliche Größenänderungen erstellen.
5. Präsentation beim Kunden
6. Korrekturphase, Integration in Corporate Design (CD)
Logocheck
1. Einprägsamkeit:
Logos mit Wiedererkennungswert zeichnen sich durch ein hohes Maß an Einprägsamkeit
aus. Dieser Faktor kann über die Fernwirkung überprüft werden: Bleibt ein eigenständiges
erkennbares Zeichen oder löst sich die Gesamtform auf bzw. erinnert sie an andere
bekannte Logos? Auch zu viele einzelne Elemente des Logos verhindern eine Einprägsamkeit.
2. Geschlossene Gesamtform:
Buchstaben-, Wort- und Bildmarken sollten in geschlossener Gesamtform gestaltet werden.
So lassen sie sich leichter in Drucksachen integrieren. Zudem werden einfache
Grundformen leichter erfasst und erinnert.
3. Skalierbarkeit:
Ein ausgereiftes Logo muss sich in den verschiedensten Kontexten behaupten können, vom
Kugelschreiber und Stempel bis zu Großprojektion und dem LKW-Aufdruck sind alle Größen
denkbar. ->Wie sieht das Logo auf 1cm skaliert aus, wie auf 25cm? Oder es müssen verschiedene Größenvarianten erstellt werden.
4. Medienkompatibilität:
Die Farbgestaltung muss auch einfarbig oder in schwarz-weißer Ausführung funktionieren.
Ein akzentuierter Teil kann dabei gerastert werden. Gerade bei Anwendungen in
Schwarz-Weiß-Anzeigen, auf Kopien, in der Faxübertragung, als Stempel, aber auch bei
neuen digitalen Übertragungsformen wie z.B. auf Handy oder Palmtop muss ein Logo auch
noch gut aussehen.
5. Formensprache:
Die im Logo angedeuteten oder verwendeten Formen sollten den Charakter der Institution,
Firma, Person etc. zumindest ansatzweise transportieren.
6. Langlebigkeit:
Ein Logo als wesentlicher Bestandteil des Corporate Designs sollte mindestens auf einen
zeitlichen Horizont von zehn Jahren angelegt werden. Zeitlose grafische Logos haben es da
natürlich leichter als beispielsweise Logos, denen man die Zeit, in der sie
gestaltet wurden, direkt ansieht.
Literaturtipps
Weiterführende Links
http://www.werbewolf.ch/News-Inhalte/Sammel%20Fachartikel/5Signet-Logo%20Bildzeichen.pdf
Ein Logo muss auf Werbemitteln in der Medienproduktion verschiedenen technischen Anforderungen entsprechen, um eine hohe Qualität und optimale Wiedergabe auf verschiedensten Materialien zu gewährleisten.
Hier sind einige wichtige technische Anforderungen:
1. Skalierbarkeit: Das Logo sollte in verschiedenen Größen und Auflösungen verwendet werden können, ohne an Qualität zu verlieren oder unscharf zu werden. Von filigranen Linien und zu vielen Details ist abzusehen, da diese bei der technischen Umsetzung auf den verschiedenen Werbemitteln verloren gehen können.
2. Farben: Das Logo sollte im richtigen Farbraum erstellt werden, um sicherzustellen, dass die Farben auf dem Druckmaterial korrekt wiedergegeben werden. Zudem sollte das Logo in Graustufen und auch in negativer Darstellung funktionieren.
3. Dateiformat: Das Logo sollte in einem geeigneten Dateiformat vorliegen, das für den Druck auf verschiedenen Materialien geeignet ist, wie z.B. EPS, PDF oder SVG.
4. Auflösung: Das Logo sollte (wenn keine Vektordatei) in hoher Auflösung vorliegen, um eine scharfe Wiedergabe auf Druckmaterialien zu gewährleisten.
5. Schriftarten: Wenn Schriftarten im Logo verwendet werden, sollten diese in vektorbasierten Formaten vorliegen, um eine optimale Qualität und Skalierbarkeit zu gewährleisten.
6. Hintergrundtransparenz: Wenn das Logo auf farbigem Hintergrund gedruckt wird, sollte es eine transparente Hintergrundfarbe haben, um eine saubere Integration in das Design zu ermöglichen.
Durch die Berücksichtigung dieser technischen Anforderungen kann das Logo auf Werbemitteln korrekt wiedergegeben/reproduziert und eine möglichst hohe Qualität auf den verschiedenen Materialien erzielt werden.
Unter einer Wort-/Bildmarke versteht man eine dauerhafte Kombination zwischen grafischen und textlichen Elementen in einer Darstellung. Die Bezeichnung Wort-Bildmarke erklärt sich aus der Kombination aus Text (Wort/Logo) und Grafik (Bild/Signet). Damit grenzt sie sich von Marken ab, die aus reinem Text oder reiner Grafik bestehen.
Unbekanntes Objekt
Wird einer Bildmarke vorübergehend Text hinzugefügt (z. B. im Rahmen von Aktionen), liegt keine Wort-Bildmarke vor. Erst wenn Wort und Bild regelmäßig zusammen verwendet werden oder durch das Corporate Design als zusammengehörig definiert werden, spricht man von einer
Wort-Bildmarke.
Beispiel Puma: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Puma_Logo.svg&filetimestamp=20071201141120
Die Schrift Puma ist die Wortmarke (Logo) und der Puma ist die Bildmarke (Signet)
Nach welchen Prinzipien kann die Positionierung von Wort-Bild-Marken erfolgen?
Lok-Prinzip
» Die Bildmarke steht vor dem Text.
Schub-Prinzip
» Die Bildmarke steht hinter dem Text.
Triebwagen-Prinzip
» Die Bildmarke steht mitten im dem Text.
Star-Prinzip
» Die Bildmarke steht über dem Text.
Anker-Prinzip
» Die Bildmarke steht unter dem Text.
Insel-Pinzip
» Die Bildmarke steht vor dem Text, das Textfeld ist farbig hinterlegt.
Formen
Die verwendeten Formen sind bei Wort-Bildmarken sehr wichtig. Neben den Grundformen wie Kreis, Quadrat, Kreuz, Linie und Dreieck können auch organischere Formen zum Einsatz kommen. Die Formen sollten in ihrer Wirkung dem Unternehmen angepasst sein, für eine Yogalehrerin sind andere Formen nötig als für ein Architekturbüro.
Farbigkeit
Eine funktionale Wort-Bildmarke ist in erster Linie über die Form zu erkennen, nicht alleine über die Farbigkeit. Daher sollte es so angelegt sein, dass es auch als einfarbige Strichzeichnung zu reproduzieren und zu erkennen ist. Auch Halbtöne und Verläufe werden nicht verwendet. Außerdem sollten die Farben zur Art des Unternehmens passend sein.
Schrift
Auch hier gilt zunächst, dass die Schrift passend zum Unternehmen gewählt werden sollte, aber auch dass das Logo in kleinen Größen noch gut erkennbar ist.
Eindeutigkeit
Vor allem bei Signets muss geprüft werden, ob sie trotz Reduktion und Abstraktion eindeutig genug sind, damit Kunden keine falschen Assoziationen haben. Außerdem sollte es keine falschen Erwartungen wecken: ein Ein-Mann-Unternehmen mit Homeoffice, das eine Weltkugel als Signet hat, wirkt angeberisch und übertrieben. Ein Logo sollte sich zudem eindeutig von anderen Logos (der Kokurrenz) abheben. Bei Gefahr der Verwechslung können sogar rechtliche Probleme entstehen.
Einprägsamkeit
Für eine optimale Einprägsamkeit benötigt eine Wort-Bildmarke möglichst einfache und klare Formen, muss sich gleichzeitig aber von anderen Marken abheben und im Idealfall unverwechselbar sein. Als Vorarbeit ist es nötig eine Markt- und Konkurrenzanalyse zu machen.
Reproduzierbarkeit
Das Logo muss über verschiedenste Medien nutzbar sein können (z.B. als Stempel, auf einem Fax, auf T-Shirts, etc.) und dabei in unterschiedlichen Größen darstellbar sein: vom Kugelschreiber bis zur Anzeige an der Hauswand.
Siehe https://mediencommunity.de/content/schutz-des-geistigen-eigentums
In dem Moment, in dem jemand ein Werk erstellt, ist seine Arbeit urheberrechtlich geschützt. Ein „Eintrag“ in ein öffentliches „Urheberrechtsregister“ – wie im Marken- und Patentrecht – ist in Deutschland weder erforderlich noch möglich. Der Begriff Schöpfung beinhaltet, dass es sich bei einem Werk um etwas Neues oder um etwas Künstlerisches handeln muss. Der Urheberrechtsschutz berücksichtigt die wirtschaftlichen Interessen und die Idee des Urhebers am Werk, wird aber zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit eingeschränkt. (Schützt auch vor Nachahmung und Ausbeutung)
Urheberrecht
Das Urheberrecht ist in Deutschland durch das Urheberrechtsgesetzt (UrhG) geregelt. Dem Urheberrecht unterliegen demnach alle schöpferischen Werke, sprich Werke, welche folgende Merkmale aufweisen:
Ausgenommen davon sind Lichtbilder, also Fotografien und digitale Bildaufnahmen – sie sind prinzipiell geschützt.
Der Urheberschutz ist auf festgelegte Zeiträume begrenzt:
Das UrhG unterscheidet zwischen dem Urheberpersönlichkeitsrecht (Rechte des Urhebers) und den Verwertungsrechten (Rechte des Verwerters). Ersteres umfasst das Recht des Urhebers, darüber zu bestimmen, ob, wie und wo sein Werk veröffentlicht wird (Veröffentlichungsrecht). Die Verwertungsrechte umfassen das Vervielfältigungsrecht, Verbreitungsrecht, Ausstellungsrecht, Vortragsrecht, Aufführungsrecht und Senderecht.
Urheberpersönlichkeitsrecht
Die Entscheidung eines Buchautors, sein Werk zu veröffentlichen ist unwiderruflich.
Verwertungsrechte in körperlicher Form
Verwertungsrechte in unkörperlicher Form
Das Recht eines Urhebers bleibt bestehen, solange er lebt. Nach seinem Tod kann dieses Recht an seine Nachfahren vererbt werden.
Rechtsschutz
Immaterieller Rechtsschutz: geistiger Rechtsschutz an einer Idee (z.B. Komposition)
Materieller Rechtsschutz: Rechtsschutz an einer Sache (z.B. Bild, Plastik)
Werke der bildenden Kunst
Man unterscheidet Werke der Kunst, der angewandten Kunst (hohe Gestaltungsqualität) und Bauwerke.
Kunstwerke: Werke der Bildhauerei, Malerei und Grafik.
Angewandte Kunst: Kunstgewerbe, Künstlerische Industrieprodukte, Textilien, Gebrauchs- und Werbegrafik
Lichtbildwerke und Lichtbilder
Merkmale von Lichtbildwerken: Besonderer Bildausschnitt, Aufnahmestandpunkt, Licht- und
Schattenkontraste, Schärfen und Unschärfen, Ungewohnte Bildperspektiven, Anerkennung an der Fachwelt.
Digitale Bildaufnahmen sind weder Lichtbilder noch Lichtbildwerke. Sie werden aber als lichtbildähnliche Erzeugnisse eingestuft und in gleicherweise geschützt wie Fotografien. (Merke Rechte von Scans und Composing)
Filmwerke, Laufbilder: Sendungen über das politische Tagesgeschehen sind fotografische Ausschnitte des realen Lebens, sie stellen keine Filmwerke dar und haben daher keinen Urheberrechtsanspruch.
Übersetzungen: Ein neues, noch nicht da gewesenes Sprachwerk mit eigenem Urheberrecht.
Bearbeitungen: Gleiches gilt, wenn ein Roman von einem Grafiker in einen Comicstrip umgezeichnet wird.
Datenbanken
Offline Datenbanken: Es darf ohne Zustimmung des Herstellers keine Kopie/Sicherheitskopie erstellt werden.
Online Datenbanken: Sie darf öffentlich angeboten und in Verkehr gebracht werden. (Weiter Kompendium Band I - S. 625)
Kontrolliert wird die Einhaltung der Datenschutzgesetze durch die Datenbankbeauftragten und die
Datenschutzkotrollbehörden des Bundes und der Länder.
Rechte am eigenen Bild
Ohne Einwilligung ist die Aufnahme und Veröffentlichung eines Bildes zulässig, wenn es sich um eine
Person der Zeitgeschichte handelt. Die Abbildung selbst muss aber einen Vorgang aus dem Bereich der
Zeitgeschichte betreffen.
Man unterscheidet zwischen absoluten- und relativen Personen der Zeitgeschichte
Absolute Personen: Personen, die durch ihr gesamtes Wirken im öffentlichen Interesse stehen und das auch für immer bleiben (Regierende Königshäuser, Politiker, bekannte Wirtschaftler, Sportler, Künstler, Journalisten).
Relative Personen: Personen, die nur eine begrenzte Zeit im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen (Teilnehmer eines Unfalls, Sportler, Prozessbeteiligte, Straftäter im spektakulären Fall).
Copyright: Entgegen häufiger Annahme genügt nicht ein ©-Zeichen um ein Werk zu schützen. Zu mal die sich nur(!) auf das Recht in den USA bezieht. Ein Werk ist mit der Schöpfung an den Urheber gebunden.
Informationen über das Urheberrecht
Problematik
Da das Urheberrecht, ohne Anmeldung, im Moment der Schaffung des Werkes entsteht, bringt es das
Problem mit sich, das die Klärung, ob es sich um ein urheberrechtsfähiges Werk handelt, im Zweifel erst im Prozess erfolgen wird.
Lesetipps: Kompendium Band I - S. 620 (Rechtsbeispiele); S.633 (Kopierschutz); S. 367 (Aufgaben)
Prüfungsbuch Mediengestalter digital/print ab S. 355 (Medienrecht)
Weitere Stichpunkte zum Thema:
Es gibt viele Arten von Korrekturen, die man an einem Bild durchführen kann und die meisten Korrekturen können mit unterschiedlichen Herangehensweisen erreicht werden.
Wenn ein Bild im RAW-Format vorliegt, kann man es bereits vor dem eigentlichen Öffnen in Photoshop sehr umfangreich bearbeiten. Hier ist es möglich z.B. Belichtung, Weißabgleich/Farbtemperatur, Objektivverzerrung, Bildschärfe/Rauschreduzierung am RAW, welches noch die vollständige Bildinformation besitzt, nachträglich einzustellen.
Öffnet man das Bild nun in Photoshop, sind viele Möglichkeiten geboten diverse Korrekturen und Veränderungen am Bild durchzuführen. Natürlich gibt es die Einstellung Automatisierten Bildkorrektur, jedoch liegt hierin der Nachteil, dass man nicht selbst bestimmen kann, was am Bild verändert wird. Photoshop macht quasi was es für richtig hält, was aber nicht zwangsläufig auch dem gewünschten Ergebnis entspricht.
Daher ist es ratsam sich das Bild genau anzuschauen, zu überlegen, was ist gut, was ist schlecht, was möchte ich verändern/verbessern und anschließend die Korrekturen manuell auswählen und einstellen.
Generell macht es sinn gute Bildauswahlen zu erstellen und mit Hilfe von Masken nur die Teilbereiche zu bearbeiten, die der jeweiligen Korrektur bedürfen.
Wichtige Korrekturen und einige Möglichkeiten sie umzusetzen sind z.B.:
Helligkeitsveränderungen (zu helle Bilder abdunkeln, zu dunkle Bilder aufhellen):
Kontrast (bei flauen Bildern erhöhen):
Farbstiche entfernen:
Retusche/Bildmanipulation:
Schärfen/Struktur hervorheben:
Hauttöne überarbeiten:
Freisteller:
festgelegte Adresse, an die Hardware gebunden
kann nicht verändert werden
ermöglicht die grundlegenste Kommunikation zwischen Geräten innerhalb des LAN ohne Router
IP-Adressen werden lokal vom Router vergeben (über DHCP oder manuell vom Admin).
Im Internet wird dem Internetanschluss vom Internet-Service-Provider (ISP) eine IP-Adresse vergeben. Der Router ist dabei die “Brücke” zwischen der vom ISP vergebenen IP-Adresse und den lokalen Adressen des Netzwerks.
Jedes Gerät (Client) erhält eine Adresse, damit es innerhalb eines Netzwerks identifiziert und angesprochen werden kann.
Max. 32 Bit (4 Blöcke á 8 Bit)
172.16.x.x → Netz-ID, sozusagen die “Vorwahl” des Netzes
x.x.36.125 → Host-ID, Adresse der Clients
Die mögliche Anzahl der Clients ist begrenzt, je nachdem wie viele Blöcke der IP-Adresse Netz-ID sind und wie viele veränderbare Host-ID. Dies erkennt man über die Subnetzmaske.
255.255.0.0 → Eine 255 zeigt an, dass es sich um die Netz-ID handelt
255.255.0.0 → 0 signalisiert den Bereich der Host-ID
Ein Block der IP-Adresse kann maximal 8 Bit (0-255) haben. Die möglichen Clients sind also begrenzt. Zusätzlich verboten für Clients sind die Adressen .0 (IP-Adresse des Netzes) und .255 (sog. Broadcast-ID, über diese können alle Clients gleichzeitig angesprochen werden). Es bleiben also 254 mögliche Adressen pro Block. In unserem Beispiel 2 Blöcke der Host-ID
→ 16 Bit = 2^16 = 65.536 mögliche Adressen.
Hypertext transfer protocol, dient der Übertragung von HTML (Hypertext Markup Language). Der Zusatz “s” (https) steht für “secure” und bedeutet, dass die Verbindung zwischen Client und Server verschlüsselt ist.
File transfer protocol, dient der Übertragung von Dateien auf Server (bspw. um eine Website hochzuladen oder große Daten zu übertragen). Kann sowohl über den Browser als auch über spezielle FTP-Programme verwendet werden.
Was ist als Marke schutzfähig?
• alles, was Waren und Dienstleistungen von anderen Unternehmen unterscheidbar macht
und sich graphisch darstellen lässt
• Wortmarke (Kennzeichen/Begriffe/Slogans/Personennamen, die aus Buchstaben oder Zahlen bestehen)
- asiatische Schriftzeichen sind kritisch zu sehen, gelten teilweise schon als Bildmarke
- soll Wort in einer ganz konkreten Schriftart angemeldet werden, wird dies auch als Wort-/Bildmarke gewertet, z.B. „Nivea“, „Golf“, „Freude am Fahren“
• Bildmarke (z.B. Mercedes-Stern, angebissener Apfel von Apple , Coca-Cola-Schriftzug)
• Kombination aus Wort- & Bildmarke (z.B. das geschwungene „m “ in McDonalds)
• Zahlen, Hörzeichen, 3D-Gestaltungen, Form und Verpackung, Farben und Farbzusammenstellungen
Anmeldung und Kosten?
• Vorlage eines Antrages beim Deutschen Patent und Markenamt (DPMA)
• einzureichen sind außerdem: Identität des Anmelders, ggf. graphische Wiedergabe, Verzeichnis der Waren und Dienstleistungen anhand einer Einteilung in Gattungen (Klassen)
• Kosten: 300 € Grundgebühr (für 3 Dienstleistungsklassen), jede weitere Klasse 100 €
• Prüfungsdauer ca. 6 Monate
Was sind absolute Schutzhindernisse?
• Zeichen, die keine Unterscheidungskraft besitzen und nur beschreibend sind
z.B. „marktfrisch“ für Lebensmittel, „Apple“ für Computer hingegen schon
• wenn Zeichen für den allg. Geschäftsverkehr zur Bezeichnung/Beschreibung von Produkten möglich bleiben muss (z.B. „WM 2006“ ist schutzfähig, „Fußball WM 2006“ ist beschreibend)
• täuschende/ordnungswidrige Zeichen, Hoheitszeichen, amtliche Prüfzeichen, Kennzeichen intern. Organisationen
• Gattungsangaben und Bezeichnungen, die im allg. Sprachgebrauch üblich sind
z.B. „Diesel“ ist Gattungsbezeichnung für Kraftstoff, für Kleidung hingegen schutzfähig
• Ausnahme: Markenschutz kraft Verkehrsdurchsetzung (durch ständige Benutzung im gewissen Zusammenhang) zulässig
Wie entsteht Markenschutz?
• Eintragung ins Markenregister (hier gilt „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ = Prioritätsprinzip)
• Markenschutz durch Verkehrsgeltung (durch ständige Benutzung im gewissen Zusammenhang)
• Notorische Bekanntheit einer Marke (wenn im Ausland registrierte Marke auch im Inland besonders bekannt ist)
Markenübertragung, Lizenz und Verlängerung?
• Inhaber kann Marke durch eine Lizenz auf Dritte übertragen (entweder ausschließliche Lizenz: Lizenznehmer erhält alleinige Nutzungsberechtigung oder einfache Lizenz: Lizenzgeber/-nehmer haben das Recht Unterlizenzen zu verteilen)
• eingetragene Marke muss benutzt werden (ab Eintragung 5-Jahresfrist, wird sonst möglicherweise gelöscht)
- bei Wortmarke reicht es aus, wenn das Wort – egal in welcher grafischen Darstellung – verwendet wird
- Wort-/Bildmarke muss in der registrierten Form verwendet werden
(d.h. erst mal keine Möglichkeit, das Logo nochmals umzugestalten, höchstens Modernisierung in engen Grenzen)
• Markeneintragung muss alle 10 Jahre verlängert werden
Geltungsbereich?
• beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingetragene Marken gelten nur in Deutschland
• beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) eingetragene Marken gelten in der EU
• bei der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO/OMPI) eingetragene Marken gelten international
Unterscheidung in inhaltliches Konzept, Präsentationsfolien und den eigentlichen Vortrag.
Inhaltliches Konzept
Eine gute und nachvollziehbare Gliederung sollte am Anfang stehen. Diese sollte einen konzeptionellen »roten« Faden besitzen.
Ihre Zuhörer müssen die Präsentationen lesen und verstehen können. Deshalb:
Keep It Short and Simple
! KISS!
Überladen Sie die Folien nicht. Wenig Text, sprechende Überschriften, klare Gliederung! Faustregel: Bei Aufzählungen u.ä. nicht mehr als 7 Stichpunkte pro Folie. Setzen Sie nichts auf die Folie, auf das Sie später im Vortrag nicht eingehen, dann lieber weglassen.
Würzen Sie zudem Ihren Vortrag mit Demos und Beispielen. Diese können auch komplexe Zusammenhänge verständlich darstellen. Probieren Sie aber die Demos aus und machen Sie sich mit deren Bedienung vertraut!
Man kann Folien so gestalten, dass für jeden erkennbar ist, was sie darstellen!
Achten Sie auf eine kontrastreiche Farbzusammensetzung und große Schrifttypen, und serifenlose Schriftarten. Man muß nämlich nicht alle 108 verschiedenen Animationsmöglichkeiten in seinen Vortrag integrieren!
Folien sind kein Lesemedium! Sie sollen den Vortrag ergänzen, nicht verdoppeln.
Im besten Fall befinden sich auf den Folien nur ergänzende Informationen (Grafiken, Bilder, Tabellen, Beispiele, Demos, etc.), die der Vortragende einsetzt, um die Inhalte besser "rüberzubringen". Im schlimmsten Fall befinden sich auf den Folien halbe oder gar ganze Sätze ...
Als Faustregel kann gelten: 2-3 Minuten pro Folie. Daraus folgt: maximal 30 Folien bei 60 Minuten Vortragszeit.
Einige grundlegenden Tipps und Orientierungspunkte für das vortragen einer Präsentation.
Das wichtigste für einen Vortrag ist die Beherrschung des Themas! Wer das Thema nicht verstanden hat, hält automatisch einen schlechten Vortrag!
Die Wirkung eines Vortrages hängt zu mehr als 90% von Körperhaltung und Stimme ab! Nuschelnde Redner kann man nicht nur schwer verstehen, sie gelten auch als inkompetent und unsicher. Man sollte auch keine Präsentation im Sitzen halten, denn dadurch verliert der Vortrag an Dynamik. Man sollte den Blickkontakt mit dem Publikum suchen und nicht während des Vortrages ständig auf die Leinwand schauen
Vor Aufregung und Lampenfieber ist niemand gefeit, doch eines ist sicher: eine gute Vorbereitung hilft! So ist es hilfreich einen Vortrag intern – unter Umständen vor einem kleinen Testpublikum – zu üben. So bekommtm man auch einen Eindruck von der Dauer des Vortrages
Keine Angst vor Pausen
Ihr Publikum sieht Ihren Vortrag zum ersten Mal und hat meistens auch keine Ahnung von Ihrem Thema. Deswegen lassen Sie ihm ein wenig Zeit, alle Informationen, die Sie verbreiten, auch aufzunehmen.
Technik vor ab testen udn immer mit doppeltem Boden arbeiten, also nicht nur Daten auf Laptop, sondern mindestens eine Sicherheitskopie auf Datenträger mitführen. Eigener laptop, dann immer an den passenden Adapter für den beamer denken.
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Quelle: http://zach.in.tu-clausthal.de/praesentation-regeln.html
Weiterführende Links:
http://karrierebibel.de/das-abc-der-praesentation-so-praesentieren-sie-richtig-mit-powerpoint-co/
Ich unterscheide in Präsentationsplanung als rein technischen/äußerlich vorbereitenden Planungsschritt und der Vortragsplanung als den inhaltlichen Planungsschritt. Allerdings sind, bevor äußerliche Entschlüsse gefasst werden können, inhaltliche Richtungen abzuklären (und deswegen in dieser Reihenfolge schon hier zu finden).
Folgende Medien können im Kompendium ab S I 692 nachgelesen werden:
Beamer, Visualizer, OH-Projektor, Metaplan, Plakat, Flipchart, Tafel und Whiteboard
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Beitrag von Peter Reicherd hierher verschoben (thematisch)
Thema
- Interessiert mich das Thema?
- Was will ich wissen?
- Warum will ich das wissen?
- Habe ich schon Material zum Thema?
- Wo finde ich Material?
- Kann ich das Thema bewältigen?
- Wie viel Zeit habe ich?
Brainstorming
- In Stichworte alles aufschreiben was einem einfällt
Recherche
- Suche in Internet, Bücher, Zeitung
- Verhältnis von Aufwand und Ertrag berücksichtigen
- Wie viel Zeit ist eingeplant?
- Ergebnisse mit Quellen fixieren
- Nicht nur kopieren sondern Exzerpte anlegen (Thema bezogene Textauszüge auswählen und unwichtige Sachen weglassen)
Stofferarbeitung
- Stoff verstehen
- Mit anderen darüber sprechen
- Im Gespräch werden Zusammenhänge klarer
- „Ich präsentiere nur Inhalte die ich selbst verstehe“
Stoffauswahl
- Reduktionsmethode (Stoff auf das Wesentliche beschränken)
- Kürzen: Überflüssiges, Doppeltes, Unwichtiges weglassen
- Verdichten: Keine ganzen Sätze sondern kurze Teilsätze
A-B-C- Analyse
A-Inhalte: Inhalte, die präsentiert werden müssen
B-Inhalte: Inhalte, die präsentiert werden sollten
C-Inhalte: Inhalte, die präsentiert werden können wenn genügend Zeit bleibt
5 Schritte der Rhetorik
Schritt 1: (inventio)
Stoffsammlung
Brainstorming, alle Inhalte und Gesichtspunkte zusammentragen
Schritt 2: (dispositio)
Gefundenes Material strukturieren in Einleitung, Hauptteil, Schluss
Schritt 3: (elocutio)
Vortrag in eine Form bringen, auf Zielgruppe anpassen
Schritt 4: (memoria)
Vortrag einprägen, nicht auswendig lernen, frei sprechen,
Schritt 5 (pronuntiatio, actio)
Angemessene Mimik und Gestik, Blickkontakt halten
Aufbau eines Vortrages
Begrüßung und Vorstellung
Publikum begrüßen, sich vorstellen, Thema nennen, kurz erläutern
Einleitung
Gelungene Einleitung ist Schlüssel zum Erfolg, Zuhörer in den Bann ziehen und begeistern
Hauptteil
Inhalte präsentieren, für Zuhörer muss Struktur erkennbar sein
Schluss
Kernaussage zusammenfassen, Resümee ziehen, Diskussion mit Publikum, Fragen, Abschiedsgruß
AIDA - Gliederungsprinzip eines Vortrages
– Attention, Aufmerksamkeit (Mit der Einleitung Publikum gewinnen)
– Interest, Interesse (Interesse des Zuhörers wecken)
– Desire, Verlangen
– Action, Handeln
Definition
Ein Plakat ist ein ein- oder mehrfarbiger, in der Regel mit Text und Bild gestalteter Papierbogen, der an einer geeigneten Fläche im öffentlichen Raum platziert wird, um eine Botschaft zu übermitteln.
Ziel und Funktion eines Plakats
Ein Plakat soll auffordern, mitteilen, informieren, überzeugen und auch provozieren. Fühlt sich ein Betrachter angesprochen, so vermag ein Plakat durch Text und Bild seine Entscheidungen zu beeinflussen.
Ein optimal gestaltetes Plakat spricht die Neugierde des Betrachters, sein Intellekt, aber auch unbewusst seine emotionale Seite an. Nicht zuletzt hängt die Reaktion des Betrachters auf das Plakat von seinen Interessen, Neigungen und insbesondere von seiner sozialen Lage ab.
Aufgabe von Plakaten
Bei der Gestaltung von Plakaten sind wichtige Gestaltungsgrundsätze zu beachten:
Textauswahl und –positionierung
Informationen müssen leicht und schnell zu erfassen, einprägsam und überzeugend sein. Die Aussagen sollten daher kurz und bündig formuliert werden. Stichwörter und Schlüsselwörter erleichtern dem Leser das Erfassen der Botschaft. Integrieren Sie die Kernaussage auf dem Plakat in das Gesamtlayout. Positionieren Sie den Text nicht an den Rand des Plakatbogens. Schriftart und Farbe sind so zu wählen, dass sie im starken Kontrast zum Hintergrund stehen.
Farbwahl
Wählen Sie Farben, die mit der Botschaft in Einklang gebracht werden kann. Nutzen Sie Farben mit einem hohen Kontrastwert. (Fernwirkung; Aufmerksamkeit) Starke Farben sind in einem Plakat oft ein Blickfang.
Bildmaterial
Bilder sollen Botschaften visuell unterstützen. Sie müssen in einem direkten Zu-sammenhang zur Kernaussage des Plakates stehen. Das gewählte Bildmaterial soll das Plakat nicht überladen und den Betrachter verwirren. Die Lesbarkeit der Schrift darf nicht durch eine dominante Wirkung der integrierten Bilder beeinträchtigt werden.
Mögliche Checkfragen zur Plakatanalyse
Bewertungskriterien von Plakaten
Bevor die Gestaltungsabsicht des Plakates umgesetzt werden kann, müssen im Vorfeld die genauen Anforderungen an eine Plakatgestaltung definiert werden.
Merkmale der Plakatgestaltung
Die Wahrnehmung von Plakaten (bes. von Werbeplakaten für Produkte und Dienstleistungen) durch den Rezipienten vollzieht sich in schrittweise aufeinander aufbauenden Stufen, die in der sog. AIDA-Formel zusammengefasst sind:
passive Rezeption | A ttention | Ein Plakat erweckt die erste Aufmerksamkeit |
I nterest | Das Interesse des Rezipienten sich näher mit den Plakat zu beschäftigen wird geweckt | |
D esire | Der Wunsch, das „angepriesene“ Produkt oder die Dienstleistung zu erwerben wird - im Idealfall - geweckt | |
aktives Verhalten | A ction | Im Idealfall der Erwerb (Aktion) des Produkts oder der Dienstleistung – z.B. der Kauf einer Konzerteintrittskarte |
Die Art der Rezeption erlaubt Rückschlüsse auf und Konsequenzen für die gestalterischen Gegebenheiten bzw. Entscheidungen.
Plakate im öffentlichen Raum (Litfaßsäulen, Gebäude, Straßen, Parkplätze usw.) unterliegen zahlreichen äußeren Einwirkungen: Art der Umgebung, Lichtverhältnisse, Witterungsverhältnisse, "Konkurrenz" anderer visueller Medien, teilweises Verdecken durch Personen oder Objekte usw. Die Summe dieser "Einwirkungen" und die nicht immer optimalen Rahmenbedingungen haben großen Einfluss auf die "Sichtbarkeit und Lesbarkeit" der Plakate. Hieraus folgen die wichtigsten zu berücksichtigenden Merkmale einer angemessenen Plakatgestaltung:
1 | Format/Größe | Grundsätzlich fällt ein großes Format eher auf. Aber: ein kleineres, sehr helles und farbintensives Plakat fällt eher auf als ein in dunklen Farben gestaltetes großes Plakat. |
2 | Farbe des Papiers/des Hintergrundes | Helle, nicht sehr getrübte Farben verwenden. Bei Einsatz dunkler Farben Punkt 3 und die unten stehenden Regeln beachten. |
3 | Kontraste | Starke Kontraste (z.B. Hell-Dunkel- oder Komplementärkontraste) fallen auf. Allerdings ist eine "Überfrachtung" der Kontraste zu vermeiden. |
4 | Größe und Auffälligkeit (Originalität) des Motivs | Wahl eines "ansprechenden" Motivs in der dem Format angemessener Größe. Originalität und Wiedererkennungswert sind anzustreben. |
5 | Titel/Slogan | Werbewirksamer "ansprechender" Slogan, z.B. als Erklärung, Frage oder „Antithese“. |
6 | Art und Größe der Schrift | Gut lesbare, dem Charakter des Plakats entsprechende Schrift wählen. Hierzu die unten stehenden Regeln beachten. |
7 | Fernwirkung/Lesbarkeit | Punkte 1 bis 6 haben große Auswirkung auf das Wahrnehmen des Plakats. Der Gebrauchszusammenhang (ob großformatige Städtewerbung oder meist in Gebäuden hängende kleine Plakate für z.B. eine literarischer Lesung) muss berücksichtigt werden. |
8 | Inhalte/Informationen | Angaben zum Produkt, Terminen, Orten usw. sind lesbar und an „exponierten“ Stellen des Plakats angebracht. |
Weitere zu berücksichtigenden Aspekte und Regeln:
Dunkle Schrift auf hellem Untergrund hat eine bessere Fernwirkung als ihre „Negativ-Version“.
Hochformatige Plakate und damit kürzere Textzeilen sind besser zu „lesen“. Sie sind oftmals auch besser zu platzieren (z.B. in Geschäftsauslagen, auf Türen etc.)
Zu viele unterschiedliche Farbflächen (ohne inhaltlichen Bezug) sind zu vermeiden.
Zu viele unterschiedliche Schriftarten und Schriftgrößen und deren unterschiedliche Farbgebung sind zu vermeiden (Grundregel der guten Typografie!).
ein geordnetes Layout unterstützen die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit.
Ein dynamisches Layout und entsprechende Typografie sollten in Einklang mit dem Inhalt und Charakter der Werbebotschaft stehen (sinnvoll kann aber auch eine „Antithese“ sein, z.B. ein überfülltes Warenregal als Motiv gegen die Hungersnot in der Welt).
Oft ist „weniger mehr“ ! Der bekannte Leitsatz kann Wunder bewirken: Motive oder Slogans den „Raum“ im Plakat gegeben wird, also frei stehen, fallen mehr auf als eine dicht gedrängte Gestaltung (zumal auf einer ohnehin überfüllten Plakatwand!).
Anleitung für das Wiki
In diesem Wiki könnt ihr gemeinsam Lerninhalte erstellen. Jedes Wiki ist direkt und für jeden angemeldeten User editierbar. Wenn bereits bei vorherigen Prüfungen Wikis zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Ansonsten einfach hier diesen Eintrag überschreiben und mit entsprechenden Inhalten füllen. Konkrete Aufgaben gemeinsam lösen oder besprechen könnt ihr zudem in der Lerngruppe.
https://mediencommunity.de/lerngruppe-mediengestalter-ap-sommer-2023
Viel Erfolg beim Lernen.
Das Team der mediencommunity
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabe von Infografiken
2. Gestaltungsregeln von Infografiken
3. Diagrammarten
3.1. Torten- auch Kreisdiagramm:
3.2. Liniendiagramm
3.3. Säulendiagramm
3.4. Flussdiagramm:
3.5. Baumdiagramm (Verzweigungsdiagramm)
3.6. Flächendiagramm:
3.7. Kartografische Infografiken
3.7.1. Ereignisraumkarte:
3.7.2. Thematische Karten:
3.7.3. Wetterkarten:
3.8. Bildstatistik:
3.9. Prinzip - Prozessdarstellung:
3.10. Bildlegende
3.11. Fieberkurve.
4. Isotype-Grafiken
5. Technische Illustration
1. Aufgabe von Infografiken
2. Gestaltungsregeln von Infografiken
(Quelle: Kompendium, Band 1 auf Seite 409)
3. Diagrammarten
3.1 Torten- auch Kreisdiagramm:
Ist die Darstellung für Teile eines Ganzen als Teile eines Kreises mit 360 Grad. Das Tortendiagramm wird in mehrere Kreissektoren aufgeteilt. Diese Kreissektoren werden durch eine Radiuslinie jeweils vom Rand zu Mitte des Kreises aufgeteilt. Der Winkel zwischen zwei Radiuslinien bestimmt hierbei die Größe des einzelnen Kreissektors.
Um diese Kreissektoren besser voneinander zu unterscheiden werden verschiedene Farben, Muster oder Schattierungen verwendet.
Die Beschriftung der einzelnen Kreissektoren:
Kreisdiagramme werden hauptsächlich in der Betriebs- und Volkswirtschaft verwendet.
3.2. Liniendiagramm:
Hier ein Beispiel für ein Liniendiagramm.
Ein Liniendiagramm (Kurvendiagramm) ist eine Darstellungsform für statische Auswertungen. Die Häufigkeiten werden in einem Koordinatensystem durch Kurven bzw. geradlinig verbundene Punkte dargestellt. Man verwendet ein Liniendiagramm für die Darstellung von Zeitreihen und Entwicklungen.
Beispiel Säulendiagramm
Sonderformen: Gruppiertes oder Überlappendes Säulendiagramm, Balkendiagramm
3.4. Flussdiagramm:
Das Flussdiagramm visualisiert die Stufen eines Prozesses.
Es gibt einige festgelegte Zeichen, die verwendet werden:
Beispiel Flussdiagramm (Programmablaufplan): link
3.5. Baumdiagramm (Verzweigungsdiagramm):
Das Baumdiagramm beschreibt eine Struktur oder Organisation von etwas. Es eignet sich also besonders gut, um Hierarchien (wie z.B. in einer Firma) darzustellen.
3.6. Flächendiagramm:
Die Aufgabe eines Flächendiagramms ist, die Entwicklung von Mengen darzustellen. Basierend auf der Darstellung des Liniendiagramms dient ein Koordinatensystem, in dem Punkte mit einer Linie miteinander verbunden sind. Die darunter liegende Fläche ist entsprechend farbig gefüllt ist. Bei einem überlagerten Flächendiagramm schneiden sich die Wertekurven. Die Farben der Kurven sollten sich stark unterscheiden um eine bestmögliche Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Beispiel Flächendiagramm: link
Beispiel überlagertes Flächendiagramm: link
3.7. Kartografische Infografiken
Ist die Visualisierung räumlicher Zusammenhänge und Geschehnisse. Die Vereinfachung der Infografik ist von großer Bedeutung, d.h. nur Details zeigen, die wichtig sind. Die Angaben vom Kartenmaßstab und die korrekte Ausrichtung des Kartenbildes nach Norden müssen beachtet werden.
3.7.1. Ereignisraumkarte:
Lage- oder Orientierungskarten.
Verwendung finden sie z.B. bei Unwettern, Rennstrecken, Kriegshandlungen oder großen Sportveranstaltungen
3.7.2. Thematische Karten:
Verwendet bei z.B. allen Kohlekraftwerken in Deutschland oder der Arbeitslosenquote in den Bundesländern. Dabei werden themenbezogene Symbole besonders hervorgehoben.
3.7.3. Wetterkarten:
Wetterkarten werden in verschiedenen Varianten erstellt. Die Bandbreite geht von der Meteorologischen Karte bis zu Karten mit Zusatzinfomationen, wie z.B. Pollenflug, Ozonwerte oder Biowetter als Serviceinformation. Wetterkarten sind typische Kurzzeitkarten.
3.8. Bildstatistik:
Bekannteste Infografik
Grundlage sind z.B. Balken und Säulendiagramme, Linien und Flächendiagramme, Kreis und Tortendiagramme. Werden z.B. verwendet bei Bundestagswahlen, Stimmen und Sitzverteilung.
Die Aufgabe einer Bildstatistik ist die Kennzahl verständlich und optisch ansprechend zu visualisieren. Dabei ist es wichtig, dass die Kennzahl eindeutig definiert ist und in dem Schaubild angegeben ist.
Visualiesiert werden:
- Zusammensetzung
- Anteile
- Verlauf
- Tendenz
- Vergleich
3.9. Prinzip - Prozessdarstellung:
Visualisierung von komplexen Zusammenhängen, z.B. die Funktion technischer Systeme.
Oft werden dabei Fotografien mit Grafiken kombiniert.
Um einen Prozess oder Sachverhalt vereinfacht, aber sachlich richtig darzustellen, muss man ihn verstanden haben. Machen Sie sich kundig, kommunizieren Sie mit z.B. einem Techniker, wie das zu visualisierende Objekt funktioniert.
3.10. Bildlegende
In Isotype-Grafiken werden Mengen durch gegenständliche Symbole veranschaulicht. Dabei ändert sich nie die Größe der Symbole, sondern immer deren Anzahl. Die jeweilige statistische Einheit sollte als gegenständliches Bild gestaltet werden. Die gleiche Einheit wird immer durch dasselbe Bildzeichen wiedergegeben.
Ziel der Isotype-Grafik ist immer die Anschaulichkeit, die Gegenständlichkeit und die korrekte Visualisierung. Daher zeigen diese Grafiken immer anschauliche Mengenverhältnisse anstatt der wenig einprägsamen Zahlen. Die Grafiken beinhalten ein zentrales
Thema, das vom Grafiker entsprechend grafisch aufbereitet wird.
(Quelle: Kompendium, Band 1 auf Seite 484)
Technische Illustrationen geben technische Details exakt so wieder, dass ein Laie den prinzipiellen Gesamtzusammenhang z.B. einer Maschine erkennen kann. Ein fachkundiger Betrachter kann aber genau erkennen, um welches technische Getriebe es sich beispielsweise bei einer abgebildeten Maschine handelt.
Technische Illustrationen sind also detailgetreue und exakte Abbildungen der Wirklichkeit, die mit fotografischen Abbildungen so nicht erstellbar sind. Daher sind derartige Grafiken aufwändig und teuer in der Herstellung.Technische Illustrationen können als Explosionsgrafik aufgebaut werden. Dies ist eine Grafik, die z.B. eine Maschine vollständig darstellt, also einen Überblick über den Gesamtzusammenhang gibt. In wesentlichen Teilen kann dann die Maschine in verschiedene Ebenen zerlegt werden, um Einblicke in technische Vorgänge und Funktionszusammenhänge zu geben.
(Quelle: Kompendium, Band 1 auf Seite 485)
Ergänzender Artikel unter:
http://www.shutterstock.com/de/blog/2013/08/3-design-tipps-von-einem-infografik-profi/?pl=OBDE-art18
| Anhang | Größe |
|---|---|
| 2.11 MB | |
| 1.19 MB |
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabe von Infografiken
2. Gestaltungsregeln von Infografiken
3. Diagrammarten
3.1. Torten- auch Kreisdiagramm:
3.2. Liniendiagramm
3.3. Säulendiagramm
3.4. Flussdiagramm:
3.5. Baumdiagramm (Verzweigungsdiagramm)
3.6. Flächendiagramm:
3.7. Kartografische Infografiken
3.7.1. Ereignisraumkarte:
3.7.2. Thematische Karten:
3.7.3.
Wetterkarten:
3.8.
Bildstatistik:
3.9.
Prinzip - Prozessdarstellung:
3.10. Bildlegende
3.11. Fieberkurve.
4. Isotype-Grafiken
5. Technische Illustration
1. Aufgabe von Infografiken
2. Gestaltungsregeln von Infografiken
(Quelle: Kompendium, Band 1 auf Seite 409)
3. Diagrammarten
3.1 Torten- auch Kreisdiagramm:
Ist die Darstellung für Teile eines Ganzen als Teile eines Kreises mit 360 Grad. Das Tortendiagramm wird in mehrere Kreissektoren aufgeteilt. Diese Kreissektoren werden durch eine Radiuslinie jeweils vom Rand zu Mitte des Kreises aufgeteilt. Der Winkel zwischen zwei Radiuslinien bestimmt hierbei die Größe des einzelnen Kreissektors.
Um diese Kreissektoren besser voneinander zu unterscheiden werden verschiedene Farben, Muster oder Schattierungen verwendet.
Die Beschriftung der einzelnen Kreissektoren:
Kreisdiagramme werden hauptsächlich in der Betriebs- und Volkswirtschaft verwendet.
3.2. Liniendiagramm:
Hier ein Beispiel für ein Liniendiagramm.
Ein Liniendiagramm (Kurvendiagramm) ist eine Darstellungsform für statische Auswertungen. Die Häufigkeiten werden in einem Koordinatensystem durch Kurven bzw. geradlinig verbundene Punkte dargestellt. Man verwendet ein Liniendiagramm für die Darstellung von Zeitreihen und Entwicklungen.
Beispiel Säulendiagramm
Sonderformen: Gruppiertes oder Überlappendes Säulendiagramm, Balkendiagramm
3.4. Flussdiagramm:
Das Flussdiagramm visualisiert die Stufen eines Prozesses.
Es gibt einige festgelegte Zeichen, die verwendet werden:
Beispiel Flussdiagramm (Programmablaufplan): link
3.5. Baumdiagramm (Verzweigungsdiagramm):
Das Baumdiagramm beschreibt eine Struktur oder Organisation von etwas. Es eignet sich also besonders gut, um Hierarchien (wie z.B. in einer Firma) darzustellen.
3.6. Flächendiagramm:
Die Aufgabe eines Flächendiagramms ist die Entwicklung von Mengen darzustellen. Basierend auf der Darstellung des Liniendiagramms dient ein Koordinatensystem in dem Punkte mit einer Linie miteinander verbunden sind. Die darunter liegende Fläche ist entsprechend farbig gefüllt ist. Bei einem überlagerten Flächendiagramm schneiden sich die Wertekurven. Die Farben der Kurven sollten sich stark unterscheiden um eine bestmögliche Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Beispiel Flächendiagramm: link
Beispiel überlagertes Flächendiagramm: link
3.7. Kartografische Infografiken
Ist die Visualisierung räumlicher Zusammenhänge und Geschehnisse. Die Vereinfachung der Infografik ist von großer Bedeutung d.h. nur Details zeigen, die wichtig sind. Die Angaben von Kartenmaßstab und korrekte Ausrichtung des Kartenbildes nach Norden müssen beachtet werden.
3.7.1. Ereignisraumkarte:
Lage- oder Orientierungskarten.
Verwendung finden Sie z.B. bei Unwettern, Rennstrecken, Kriegshandlungen oder großen Sportveranstaltungen
3.7.2. Thematische Karten:
Verwendet bei z.B. allen Kohlekraftwerken in Deutschland oder der Arbeitslosenquote in den Bundesländern. Dabei werden Themenbezogene Symbole besonders hervorgehoben.
3.7.3. Wetterkarten:
Wetterkarten werden in verschiedenen Arten erstellt. Die Bandbreite geht von der Meteorologischen Karte bis zu Karten mit zusatz Infomation z.B. Pollenflug, Ozonwerte oder Biowetter als Serviceinformation. Wetterkarten sind typische Kurzzeitkarten.
3.8. Bildstatistik:
Bekannteste Infografik
Grundlage sind z.B. Balken und Säulendiagramme, Linien und Flächendiagramme, Kreis und Tortendiagramme. Werden z.B. verwendet bei Bundestagswahlen Stimmen und Sitzverteilung.
Die Aufgabe einer Bildstatistik ist die Kennzahl verständlich und optisch ansprechend zu visualisieren. Dabei ist es wichtig das die Kennzahl eindeutig definiert ist und in dem Schaubild angegeben ist.
Visualiesiert werden:
- Zusammensetzung
- Anteile
- Verlauf
- Tendenz
- Vergleich
3.9. Prinzip - Prozessdarstellung:
Visualisierung von komplexer Zusammenhänge, z.B. die Funktion technischer Systeme.
Oft werden dabei Fotografien mit Grafik kombiniert.
Um einen Prozess oder Sachverhalt vereinfacht, aber sachlich richtig darzustellen muss man ihn verstanden haben. Machen Sie sich kundig, komunizieren sie mit z.B. einem techniker wie das zu visualisierende Objekt funktioniert.
3.10. Bildlegende
In Isotype-Grafiken werden Mengen durch gegenständliche Symbole veranschaulicht. Dabei ändert sich nie die Größe der Symbole, sondern immer deren Anzahl. Die jeweilige statistische Einheit sollte als gegenständliches Bild gestaltet werden. Die gleiche Einheit wird immer durch dasselbe Bildzeichen wiedergegeben.
Ziel der Isotype-Grafik ist immer die Anschaulichkeit, die Gegenständlichkeit und die korrekte Visualisierung. Daher zeigen diese Grafiken immer anschauliche Mengenverhältnisse anstatt der wenig einprägsamen Zahlen. Die Grafiken beinhalten ein zentrales
Thema, das vom Grafiker entsprechend grafisch aufbereitet wird.
(Quelle: Kompendium, Band 1 auf Seite 484)
Technische Illustrationen geben technische Details exakt so wieder, dass ein Laie den prinzipiellen Gesamtzusammenhang z.B. einer Maschine erkennen kann. Ein fachkundiger Betrachter kann aber genau erkennen, um welches technische Getriebe es sich beispielsweise bei einer abgebildeten Maschine handelt.
Technische Illustrationen sind also detailgetreue und exakte Abbildungen der Wirklichkeit, die mit fotografischen Abbildungen so nicht erstellbar sind. Daher sind derartige Grafiken aufwändig und teuer in der Herstellung.Technische Illustrationen können als Explosionsgrafik aufgebaut werden. Dies ist eine Grafik, die z.B. eine Maschine vollständig darstellt, also einen Überblick über den Gesamtzusammenhang gibt. In wesentlichen Teilen kann dann die Maschine in verschiedene Ebenen zerlegt werden, um Einblicke in technische Vorgänge und Funktionszusammenhänge zu geben.
(Quelle: Kompendium, Band 1 auf Seite 485)
Ergänzender Artikel unter:
http://www.shutterstock.com/de/blog/2013/08/3-design-tipps-von-einem-infografik-profi/?pl=OBDE-art18
Brainstorming ist eine Kreativitätstechnik, bei der (am besten innerhalb einer Gruppe) neue Ideen gefunden werden sollen.
Auf der Basis der Informationen, die der Kunde über seine Firma gegeben hat, werden im ersten Schritt spontane Assoziationen und Ideen genannt. Sie werden auf einzelne Karten geschrieben, wobei keine Nennung abgelehnt oder von vornherein verworfen wird. Eine Einschränkung oder Bewertung gibt es nicht. Auch wenn es erst ungewöhnlich erscheint, können auch Sinneseindrücke hinzugezogen werden (»Wie riecht Lernen? Welche Farbe hat es? Wie fühlt sich Lernen an?«), um ein möglichst breites Spektrum an Ideen zu bekommen.
Im zweiten Schritt werden die Ideen sortiert und bewertet, wobei es eher um praktische Anwendbarkeit und Durchführbarkeit geht.
Neben den Vorteilen, dass Brainstorming einfach durchzuführen und kostengünstig ist und unterschiedliche Ideen von mehreren Beteiligten gesammelt werden können, gibt es auch Nachteile. Zurückhaltendere Leute können schnell übergangen werden bzw. es kann Konflikte innerhalb der Gruppe geben. Auch kann leicht vom Thema abgeschweift werden, so dass ein Moderator nötig sein kann, damit das Brainstorming effizient wird.
Ein Gestaltungsraster ordnet die Aufteilung von Text und Bild für Layouts von Print- wie Online-Medien. Gestaltungsraster schaffen einen einheitlichen Seitenaufbau und einfache Reproduktion. Es ist eine Hilfestellung für die Layouter. Das Layout auf Basis eines Gestaltungsrasters ist wesentlich leichter umzusetzen, dadurch wird die Entwicklung und die korrekte Anwendung eines
Gestaltungsrasters zu einem wichtigen Faktor der Produktivität in der Medienproduktion. Das Raster ermöglicht einen gewisse Standardisierung des Layouts und damit einhergehende auch eine Qualitätssicherung.
Durch die Festlegung des Rasters, in Ergänzung zu Layoutvorgaben wie Schriftgröße, Farben etc., macht ein Design durch den gleichen Aufbau wiedererkennbar für den Betrachter und in der Produktion wiederholbar für die Layouter.
Besteht aus einer Konstruktion von Hilfslinien bezogen auf ein Format
Dient dazu, die gestalterische Arbeit zu strukturieren, Handlungsabläufe (Formulare, Webformulare) zu vereinfachen und einen sich immer wiederholenden, gleichartigen Seitenaufbau in der Gestaltung sicherzustellen.
Durch klare geometrische Einteilung in Verbindung mit eindeutigen Gestaltungsanweisungen eine erhebliche Erleichterung und Beschleunigung in der technischen Umsetzung, vor allem in Verbindung mit der Anlage von Musterseiten in modernen Layout-Programmen.
Satzspiegel
Der Satzspiegel ist Teil eines Gestaltungsrasters, aber nicht identisch damit. Der Satzspiegel beschreibt die Format und die Platzierung des Bereichs für Text und Bilder/Grafiken. Zum Satzspiegel werden neben dem textbereich auch der lebende Kolumnentitel und sowie Fußnoten gezählt. Die Seitenzahlen (Pagina) und Marginalien wiederum zählen nicht zum Satzspiegel.
Für die Konstruktion des Satzspiegels gibt es verschiedene Ansätze:
Villard’sche Figur

Diese »Figur« – zuerst erkannt von Villard de Honnecourt – ist eine Konstruktion aus diagonalen Linien, die die Proportionen des Satzspiegels vieler mittelalterlicher Bücher beschreibt. Man zieht zwei diagonale Linien über die Doppelseite und eine über die jeweilige Seite, so dass sie sich oben treffen. Verbindet man die diagonalen mit horizontalen Linien, erhält man einen Satzspiegel, der seine Proportionen unabhängig vom Ausgangspunkt beibehält. Um 1/9 und 2/9 große Ränder und einen Satzspiegel mit gleichen Proportionen zu erhalten, zieht man eine vertikale Linie von einem Schnittpunkt nach oben und wieder zurück zum Schnittpunkt auf der anderen Seite. An diesem Schnittpunkt erhält man den Startpunkt.
Der so konstruierte Satzspiegel ist harmonisch – ökonomisch ist er jedoch nicht. Oft wird er vergrößert, um mehr Text auf einer Seite unterbringen zu können und um Papier zu sparen. Eine weitere Methode der Satzspiegelkonstruktion ist die Verwendung von 2-3-4-5-Propotionen bei Rändern. Die beiden inneren Ränder sollten gemeinsam die Größe eines Außenrandes haben, dadurch entsteht die Vorstellung eines gleichen Abstands. Der obere und untere Raum wird in 3/8 und 5/8 geteilt, dies erinnert an den goldenen Schnitt.
Tutorial zu Gestaltungsraster im Webdesign
Wenn in der Mediencommunity bereits bei vorherigen Prüfungen Wikiseiten zum Thema (manchmal auch nur Teilgebiete streifend) erstellt wurden, so werden sie unten verlinkt. Infos zu Lerngruppen außerhalb der Mediencommunity gibt es hier: https://mediencommunity.de/lerngruppen-auf-discord Fragen und Hinweise können geschickt werden an: info@mediencommunity.de
1. GESTALTERISCHE ANALYSE
Um entscheiden zu können, ob ein Bild für einen bestimmten Zweck (z.B. eine Werbekampagne) geeignet ist, muss der Mediengestalter in der Lage sein, die Botschaft des Bildes zu erkennen.
Hier einige Fragestellungen als Anregung:
Motiv
Wie ist das Bild aufgebaut?
Welche Farbwirkung hat das Bild?
Räumlichkeit
Licht und Schatten
Perspektive
Schärfe und Unschärfe
Durch die Verwendung von Schärfe bzw. Unschärfe kann der Eindruck von Bewegung entstehen,
so genannte Bewegungsunschärfe.
Jeder Aspekt wird interpretiert, um abschließend die Bildaussage deuten zu können. Passende Adjektive könnten sein: vertraut, verwirrend, surreal, kühl, warm, dynamisch, finster, freundlich usw.
2. TECHNISCHE ANALYSE
Notwendig zwecks Weiterverarbeitung, z.B. für den Druck.
Tonwertverteilung
Die Tonwertverteilung gibt an wie häufig bestimmte Tonwerte in einem Bild vorhanden sind. Bei einem dunklen Bild sind die Tonwerte eher im Tiefenbereich verteilt und bei einem sehr hellen Bild im Lichterbereich. Die Tonwertverteilung sollte ausgeglichen sein und es sollten nur leichte Korrekturen zur Kontrastverbesserung vorgenommen werden. Ausserdem sollten die Tonwerte in allen Bereichen verteilt sein. Wenn zum Beispiel im Lichterbereich kaum Tonwerte vorhanden sind, kann es sein dass im Druck später sogenannte "Löcher" entstehen und es aussieht als wäre das Bild ausgerissen.
Tonwertumfang
Der Tonwertumfang gibt an, wie viele Farbinformationen (Tonwertstufen) ein Bild oder eine Bilddatei enthalten kann. Mit dem Tonwertumfang bestimmt man somit den Umfang der farblich dargestellten Pixel von 0 (rein schwarz) bis 255 (rein weiß). Angegeben wird er normalerweise in Bit.
Beispiel: Mit 8 Bit lassen sich pro Pixel 256 Tonwertstufen darstellen (28 = 256).
Dies entspricht einem Graustufenbild. Der Tonwertumfang eines gebräuchlichen RGB-Bildes besteht aus 3 Farbkanälen mit je 8 Bit (also insgesamt 24 Bit) mit 256 x 256 x 256 = 16.777.216 möglichen Farbinformationen.
Vereinfacht ausgedrückt:
Der Tonwertumfang bezeichnet die Differenz zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle eines RGB-Bildes. Der Ideale Tonwertumfang eines Bildes ist somit die ausgeglichene Balance heller und dunkler Farbtöne und enthält meist eine Spreizung von reinem Weiß bis reinem Schwarz.
Drucker und Druckmaschinen können meist die extrem Tonwerte 255 (absolutes weiß), 0 (totales schwarz) nicht darstellen. Da die Gefahr besteht, dass das Bild im Druck zuläuft, ist es hilfreich den Tonwertumfang leicht zu beschränken.
Tonwertspreizung
Die Tonwertspreizung wird mit Hilfe des Histogramms geregelt. Mit den 3 Reglern bestimmt man die Tiefen, Mitteltöne und Lichter.
Beispiel: Wenn man den schwarzen Regler nach rechts zieht legt man den Schwarzpunkt fest. Alle sich links davon befindenden Pixel werden dann als Schwarz definiert. Das gleiche gilt für die Lichter, nur verschiebt man den Regler hier nach links. Der dritte Regler (grau) bestimmt die Mitteltöne. Bewegt man ihn in Richtung Schwarzpunkt werden die Mitteltöne aufgehellt und in Richtung des Weißpunktes werden sie verdunkelt.
Gradationskurve
So funktioniert eine Gradationskurve. An der x-Achse (waagerecht) sind die bisherigen Helligkeitswerte (Ist-Werte) angetragen, an der y-Achse (senkrecht) diejenigen nach der Anwendung der Kurve (Soll-Werte). Ihr Verlauf bestimmt, wie die Helligkeitswerte beim „Durchschicken“ der Datei durch die Kurve verändert werden. Die Wertebereiche in Ein- (x-Achse) und Ausgabe (y-Achse) sind identisch und streng begrenzt: je nach Einstellung entweder 0 bis 255 (digitale 8-Bit-Helligkeitswerte) oder 0 bis 100 % (Druckfarben-Rasterton).
Tiefen und Lichter (High-Key und Low-Key)
High-Key Bilder bestehen hauptsächlich aus den Lichtern und den Mitteltönen. Die Tiefen sind hier kaum vorhanden. Beispiele hierfür sind Schneelandschaften und Bilder die die Sonne abbilden. Kontrast ist hier wenig vorhanden und deswegen für die Bildbearbeitung eher ungeeignet. Low-Key Bilder weisen dagegen viele dunkle bzw. schwarze Bereiche auf. Das Bildmotiv wird durch gezielte Lichtquellen modelliert.
3. LITERATURTIPPS
Von Bedeutung sind:
Blendeneinstellungen
Für den Nichtfotografierer ist es erst einmal verwirrend, was es mit Blende u.s.w auf sich hat und vor allem wann man wie an welcher Einstellung dreht.
Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit von Film oder Sensor sind die drei Stellschrauben an einer Kamera, um eine ausgewogene Belichtung einzustellen. Ideal ist eine Belichtung, wenn es in hellen und dunklen Partien des Bildes genug Zeichnung (Details) gibt.
Die Blende regelt die Lichtmenge, die auf den Film oder Sensor wirkt, die Belichtungszeit die Zeit, die das Licht auf Film oder Sensor einwirken kann und die Empfindlichkeit steht für die Fähigkeit von Film oder Sensor, mehr oder weniger gut auf Licht regieren zu können. In der Analogfotografie ist die Empfindlichkeit fest durch den verwendeten Film vorgegeben, während man die Empfindlichkeit bei Digitalkameras in Stufen einstellen kann (ISO-Werte). Hier wird dann einfach die Spannung, die im Sensor bei Lichteinfall auf die Zellen erzeugt wird, elektronisch verstärkt oder eben abgeschwächt.
Der meist in der Kamera eingebaute Belichtungsmesser vergleicht die gemessene Lichtmenge, die durch das Objektiv fällt, mit einem neutralen Grauwert (das ist ein mittlerer Helligkeitswert) und zeigt die Abweichung hierzu an.
Würde nach der Belichtungsmessung das Bild zu dunkel werden, kann man entweder die Blendenöffnung vergrößern (es fällt mehr Licht auf den Sensor), die Belichtungszeit verlängern oder aber die Empfindlichkeit heraufsetzen. Würde die Belichtungsmessung ein zu helles Bild signalisieren, kann man entweder die Blende schließen, die Belichtungszeit verkürzen oder aber die Empfindlichkeit herabsetzen.
Nur welche(n) Parameter verändert man denn nun?
Dazu muss man wissen, dass jeder der drei Parameter neben der Regelung der Belichtung eben auch weitere Wirkungen auf das Bild haben kann:
Man kann also die drei Parameter nicht so einfach willkürlich verdrehen, damit die Belichtungs stimmt, sondern man muss technische Randerscheinungen wie das Bildrauschen, aber auch die gewünschte Bildwirkung mit einbeziehen. Die Empfindlichkeit sollte dabei immer als letzte Einstellung verändert werden, da hier das Bildrauschen einfach schnell störend wird.
Beispiel1: Es soll ein fahrendes Auto fotografiert werden. Hierzu muss man eine kurze Belichtungszeit einstellen (damit das Auto scharf abgebildet wird) und kann dann noch Blende und Empfindlichkeit nachregeln, falls der Belichtungsmesser eine Unterbelichtung anzeigen würde.
Beispiel2: Bei einer Porträtaufnahme sollte die Schärfentiefe möglichst klein bleiben, damit das Gesicht besser betont wird. Das bedeutet, dass die Blendenöffnung weit sein sollte. Somit fällt viel Licht auf Film oder Sensor, bei einer angezeigten Überbelichtung kann man dann die Belichtungszeit verkürzen, bis die Belichtung stimmt. Die Empfindlichkeit sollte man hier möglichst nicht erhöhen, um Rauschen zu vermeiden.
Damit man Blende, Zeit und Empfindlichkeit einfach einstellen und die Parameter kombinieren kann, werden alle Einstellungen in Stufen geändert. Dabei gilt stets:
Eine Änderung eines Parameters um eine Stufe kann durch die Änderung eines anderen Parameters ebenfalls um genau eine Stufe kompensiert werden.
Beispiele: Eine Änderung der Blendeneinstellung um eine Stufe nach oben (hier würde dann weniger Licht durchgelassen), kann durch die Verlängerung der eingestellten Belichtungszeit um ebenfalls eine Stufe kompensiert werden. Eine Erhöhung der Empfindlichkeit um eine Stufe kann durch Verkürzung der Zeit oder durch Schließung der Blende um genau eine Stufe ausgeglichen werden.
Eine Änderung um eine Stufe bedeutet übrigens stets eine Verdopplung oder Halbierung der aktuellen Belichtungsseinstellung. Eine Blendenstufe nach unten bedeutet, dass doppelt so viel Licht durchgelassen wird wie auf der vorherigen Stufe. Bei der Belichtungszeit bedeutet eine Erhöhung um eine Stufe, dass das Licht doppelt so viel Zeit zur Verfügung hat, um auf Film oder Sensor einzuwirkungen.
Auch die Änderung der Empfindlichkeit um eine Stufe macht Film oder Sensor doppelt, bzw. halb so empfindlich.
Die Stufen, um die man die Blende verstellen kann, sehen folgendermaßen aus:

Weiterführende Links:
http://blog.dawanda.com/2012/06/26/das-perfekte-foto-die-passenden-kameraeinstellungen-wahlen/
Heyhey,
Unter dem folgendem Link und im Anhang findet ihr mein Handout zu dem Thema. Zum besseren Verständnis habe ich mir ein paar quietscheentchen im Studio zusammengesucht und fotografiert. Nicht wundern :o) Hoffe es ist informativ und trifft das Thema !?!
Würde mich über Rückmeldungen freuen =)
Der Link:
Lg der Kai
| Anhang | Größe |
|---|---|
| 1.64 MB |
Siehe https://mediencommunity.de/content/u10-navigationsarten-0
Gestaltung der Webnavigation
Eine gut strukturierte und gestaltete Navigation ist die wichtigste Vorraussetzung für die Usability einer Website. Sie führt den Nutzer zu den relevanten Bereichen und zeigt an, wo dieser sich befindet.
Hauptmenü
Ein Hauptmenü verdeutlicht, welche Inhalte eine Website anbietet und macht sie auf strukturierte Art und Weise zugänglich. Gleichzeitig wird den Nutzern ihre aktuelle Position in der Seitenstruktur vermittelt. Das Hauptmenü ist im Normalfall das wichtigste Navigations-Element. Der erste Schritt bei der Konzeption oder Überarbeitung einer Website ist die Auswahl wichtiger Inhalte und ihrer Strukturierung.
Card Sorting
...bezeichnet die Gruppierung und Benennung von Inhalten einer Website. Die Ergebnisse werden in einer Informationsstruktur zusammengefasst.
Wann: Card Sorting wird in der Konzeptions- und Analysephase angewendet. Es kann schnell und günstig ausgeführt werden.
Wer: Wenn möglich Meinungen von bereits vorhandenen Nutzern einholen. Auswertung von Umfragen durch erfahrene Experten.
Wo: Usability-Labor, beim Kunden, Online...
Tools: Analog oder mit desktop- / software-basierten, bzw. Online-Werkzeugen
Menü - Darstellungsformen
Vertikales Menü: Enthält die Hauptmenüpunkte und ggf. Untermenüpunkte untereinander aufgelistet. Untermenüpunkte können auch erst eingeblendet werden, wenn der jeweilige Bereich aktiv ist (vertikales Dropdown). Ein vertikales Menü wird von den Nutzern meist links des eigentlichen Inhalts erwartet.
Vorteil: Anzeige von mehr Menüpunkten und Ebenen als im horizontalem Menü
Nachteil: Weniger auffällig platziert
Horizontales Menü: Hauptmenü und ggf. zweite Navigationsebene befinden sich oben. Zur Darstellung dieser Form werden häufig Tabs verwendet.
Vorteil: Mehr Platz für Inhalte auf Website
Nachteil: Anzahl der Menüpunkte ist durch Breite der Seite begrenzt.
Kombiniertes Menü: Die ersten Menü-Ebenen befinden sich oben auf der Seite, weitere Menüebenen werden ggf. in einem vertikalen Menü angezeigt.
Dynamische Menüs: Sowohl bei vertikalen als auch horizontalen Menüs einsetzbar. Sie öffnet weitere Navigationsebenen bei Mouse-Over oder einem Klick.
Vorteil: Es wird weniger Platz benötigt
Nachteil: Nicht alle Ebenen sind sofort sichtbar
Globale Navigation
zusätzlich zu den Hauptinhalten werden oft wichtige Links und Funktionen, die nicht in die allgemeine Struktur der Seite passen, im Hauptmenü oder darüber angezeigt, damit sie überall auf der Seite zugänglich sind (Links zum Impressum oder Sitemap, Suchfunktion oder Sprachmenü). Ein etablierter Standart ist dabei ein Logo oben links, das den Nutzer immer zur Startseite zurückführt.
Einmal mit der „GET“ Methode dort werden die Daten in Form von Parametern an die URL angehängt und mit dieser sichtbar verschickt. Auf dem Server bzw. auch später im Browser kann auf diese Parameter zurückgegriffen werden. Nachteil: Die Daten sind im Browser sichtbar und es kann keinerlei Sicherheit gewährt werden, zudem können auch maximal nur 1000 Zeichen verschickt werde.
Zweite Methode wäre die „POST“ -Variante, dort werden die Daten mit Hilfe des http-Protokolls im Header der Daten übertragen. Dadurch sind diese für den User unsichtbar. Daten, die mit dem Post verschickt werden, können auch verschlüsselt werden. Neben Textdaten können auch binäre Informationen (z.B. Bilder) verschickt werden. Die Datenmenge ist nicht begrenzt.
Mit Hilfe von Formularen können Informationen des Benutzers zum Webserver
übertragen und dort ausgewertet werden. Dieses zentrale Element interaktiver Webseiten ermöglicht beispielsweise:
• Suchmaschinen
• Übertragen von Benutzerdaten z. B. Anschrift, Bankverbindung,
• Auswählen und Bestellen von Waren im Webshop,
• Kommunizieren über Gästebücher, Foren, Chats.
Während die Elemente eines Formulars in HTML geschrieben werden, ist
zur Verarbeitung der eingegebenen Formulardaten eine Skriptsprache wie JavaScript bzw. PHP erforderlich.
Für ein Online-Formular gibt es unterschiedliche Formular-Felder / Boxen:

Versteckte Felder sind für den Nutzer unsichtbar und dienen der Übertragung
von Informationen, ohne dass der Benutzer etwas eingeben muss.
Dies könnte beispielsweise die Bestellnummer oder der Preis eines bestellten
Artikels sein.
Durchgesetzt hat sich die Methode, Pflichtfelder mit einem Stern (*) zu markieren.
Der Hinweis, dass es sich hierbei um ein Pflichtfeld handelt (Legende), sollte über den Textfeldern stehen. Sollte also vor der Eingabe seiner Daten zu lesen sein, da es sich bei dem Stern auch um optionale Eingabefelder handeln könnte.
Weniger ist mehr. Mit Pflichtfeldern ist natürlich gewissenhaft umzugehen. Datenpreisgabe ist für die Meisten nachwievor ein sensibles Thema.
Das wichtigste: Gut sichbar unterbringen!
Der User muss sofort sehen, dass etwas nicht geklappt hat. Eine verständlicher Einzeiler sollte den User auf das Problem hinweisen.
Optimalerweise wird das fehlerhafte Eingabefeld markiert um den User schnell zum korrekten Abschicken des Formulares zu führen.