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Präsentation

Unterscheidung in inhaltliches Konzept, Präsentationsfolien und den eigentlichen Vortrag.

  

Inhaltliches Konzept

1. Gliederung

Eine gute und nachvollziehbare Gliederung sollte am Anfang stehen. Diese sollte einen konzeptionellen »roten« Faden besitzen.

Präsentationsfolien

Ihre Zuhörer müssen die Präsentationen lesen und verstehen können. Deshalb:

Keep It Short and Simple

! KISS!

Überladen Sie die Folien nicht. Wenig Text, sprechende Überschriften, klare Gliederung! Faustregel: Bei Aufzählungen u.ä. nicht mehr als 7 Stichpunkte pro Folie. Setzen Sie nichts auf die Folie, auf das Sie später im Vortrag nicht eingehen, dann lieber weglassen.

Würzen Sie zudem Ihren Vortrag mit Demos und Beispielen. Diese können auch komplexe Zusammenhänge verständlich darstellen. Probieren Sie aber die Demos aus und machen Sie sich mit deren Bedienung vertraut!

Blauer Adler auf blauem Grund

Man kann Folien so gestalten, dass für jeden erkennbar ist, was sie darstellen!

Achten Sie auf eine kontrastreiche Farbzusammensetzung und große Schrifttypen, und serifenlose Schriftarten. Man muß nämlich nicht alle 108 verschiedenen Animationsmöglichkeiten in seinen Vortrag integrieren!

Ab 24 Folien pro Sekunde ist es ein Film

Folien sind kein Lesemedium! Sie sollen den Vortrag ergänzen, nicht verdoppeln.

Im besten Fall befinden sich auf den Folien nur ergänzende Informationen (Grafiken, Bilder, Tabellen, Beispiele, Demos, etc.), die der Vortragende einsetzt, um die Inhalte besser "rüberzubringen". Im schlimmsten Fall befinden sich auf den Folien halbe oder gar ganze Sätze ...

Als Faustregel kann gelten: 2-3 Minuten pro Folie. Daraus folgt: maximal 30 Folien bei 60 Minuten Vortragszeit.

 

Der Vortrag

Einige grundlegenden Tipps und Orientierungspunkte für das vortragen einer Präsentation.

1. Verstehen Sie das Thema

Das wichtigste für einen Vortrag ist die Beherrschung des Themas! Wer das Thema nicht verstanden hat, hält automatisch einen schlechten Vortrag!

2. Aufrecht, klar, direkt

Die Wirkung eines Vortrages hängt zu mehr als 90% von Körperhaltung und Stimme ab! Nuschelnde Redner kann man nicht nur schwer verstehen, sie gelten auch als inkompetent und unsicher. Man sollte auch keine Präsentation im Sitzen halten, denn dadurch verliert der Vortrag an Dynamik. Man sollte den Blickkontakt mit dem Publikum suchen und nicht während des Vortrages ständig auf die Leinwand schauen

3. Üben, üben, nochmals üben

Vor Aufregung und Lampenfieber ist niemand gefeit, doch eines ist sicher: eine gute Vorbereitung hilft! So ist es hilfreich einen Vortrag intern  – unter Umständen vor einem kleinen Testpublikum – zu üben. So bekommtm man auch einen Eindruck von der Dauer des Vortrages

Keine Angst vor Pausen

Ihr Publikum sieht Ihren Vortrag zum ersten Mal und hat meistens auch keine Ahnung von Ihrem Thema. Deswegen lassen Sie ihm ein wenig Zeit, alle Informationen, die Sie verbreiten, auch aufzunehmen.

4. Die richtige Vorbereitung

Technik vor ab testen udn immer mit doppeltem Boden arbeiten, also nicht nur Daten auf Laptop, sondern mindestens eine Sicherheitskopie auf Datenträger mitführen. Eigener laptop, dann immer an den passenden Adapter für den beamer denken.

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Quelle: http://zach.in.tu-clausthal.de/praesentation-regeln.html

 
Weiterführende Links:

http://karrierebibel.de/das-abc-der-praesentation-so-praesentieren-sie-richtig-mit-powerpoint-co/

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Präsentationsarten

 

In der Regel wird bei einer Präsentation eine komplexe Lösung für ein Produkt mit allen denkbaren
werblichen Varianten vorgestellt. Eine Präsentation enthält nicht nur werbliche und konzeptionelle
Elemente, sondern es werden auch rechtliche und finanzielle Aspekte angesprochen.

 

Unter den verschiedenen Präsentationsformen haben sich einige typische Varianten herauskristalisiert.
Man unterscheidet:

 

• Agentur-Präsentation • Konkurrenz-Präsentation

 

• Etat-Präsentation • Akquisitions-Präsentation

 

 

Agentur-Präsentation

Die Agentur-Präsentation dient hauptsächlich der Selbstdarstellung. Sie kann in Messen erfolgen, aber auch als Direktwerbung eingesetzt werden. Ziel ist immer die Gewinnung neuer Kunden. Die Agentur-Präsentation ist inhaltlich sehr allgemein: Sie konzentriert sich auf Leistungsangebot, Organisation und Arbeitsstil. Wachstumskurven der letzten Jahren können von der Dynamik ebenso berichten wie einige gut gelungene Beispiele aus der Agenturarbeit.

 

Konkurrenz-Präsentation

Zwischen großen Agenturen ist die Konkurrenz-Präsentation die klassische Form der Produktvorstellung. Drei bis vier Agenturen bewerben sich in aller Regel unter Konkurrenz- und Zeitdruck um die Übernahme und Betreuung eines neuen Werbeetats. Wer bei einer derartigen Präsentation mit klaren, übersichtlichen Layouts und einleuchtenden Konzepten und Etatverwendungen auftrumpfen kann, hat die Chance, aus einer derartigen Präsentation als Wettbewerbssieger hervorzugehen. Der Erfolg einer Konkurrenz-Präsentation hängt von der vorbereitung ab: Markanalyse, Verbraucherbefragungen, Leistungserwartungen, Kostenvorstellungen und Kostenverwendungen, Ideen Slogans, Bilder, Grafiken usw. müssen vorbereitet und in anprechender  und attraktiver Form vorgestellt werden. Einer Agentur entstehen erhebliche Kosten. Für die Präsentation kann die Agentur keine Kostendeckung erwarten. Als Richtsatz gilt: Zwei Drittel der Kosten trägt die
Agentur, ein Dritttel der Auftraggeber. Die Kostenbeteiligung sollte vor der Präsentation durch Angebot und Auftragsbestätigung formell vereinbart werden.

 

Etat-Präsentation

Eine Etat-Präsentation wird vereinbart, wenn in einer bestehenden Geschäftsverbindung die Werbestrategie für das folgende Etatjahr festzulegen ist. Zu den Themen gehören: Entwicklungen des Marktes, Veränderungen der Geschäftspolitik des Kunden, Umsatzentwicklung sowie ein Bilanz und Darstellung des vergangenen Werbejahres. Eine Etat-Präsentation ist genauso sorgfältig vorzubereiten wie eine Konkurrenz-Präsentation. Da ereichtes schnell vergessen wird, ist es gut , wenn neue Ideen, meue Werbeaussagen und Slogans
gefunden werden. Stichhaltige Begründungen können gegeben sowie Entwürfe und Layouts dargestellt und erläutert werden. Eine erfolgreiche Etat-Präsentation stellt die Beziehungen zwischen Auftraggeber und Agentur auf eine neue Basis für das folgende Geschäftsjahr.

 

Akquisitions-Präsentation

Akquisitions-Präsentation versucht eine potentiellen Kunden eine problemlösung zu offerieren. Akquisitions-Präsentation sind eine Möglichkeit für neue gegründete Agenturen und Designer-Teams, ins Geschäft zu kommen. Von etabilierten Agenturen wird weniger Akquisition betrieben. Akquisition stellt ein gewisses Risiko dar: Kommt keine Geschäftsverbindung zustande, kann nicht Honorar gerechnet werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass vorgetragene Ideen teilweise oder abgewandelt übernommen werden. Solche
Plagiate lassen sich nicht ausschließen und sind rechtlich schwer anfechtbar.

 

Für jede Präsentation ist zu klären:

Präsentationsumfang, Teilnehmerkreis, Termin und Ort, Präsentationsablauf, Präsentationstechnik 

 

 

 

Quelle: Kompendium der Mediengestaltung