Wiki für Druckverarbeitung

Die vorliegenden Ausarbeitungen basiert auf dem Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm).

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1.0 Erzeugnisse der Druckweiterverarbeitung

In dem Bereich der  Druckweiterverarbeitung oder in einer Buchbinderei erhält das Druckerzeugnis seine endgültige Form. Durch eine optimale Weiterverarbeitung wird die Handhabung zweckmäßiger, das Aussehen der Printprodukte dekorativer und der Schutz vor Beschädigung erhöht.

Die Druckweiterverarbeitung ist meist Bestandteil einer Druckerei, sie wird aber auch als eigenständige Buchbinderei betrieben. In zunehmendem Maße werden industrielle Fertigungsmethoden eingesetzt, aber die handwerklichen Fertigkeiten spielen nicht nur in der Einzel- und Sonderfertigung eine Rolle, sondern müssen auch für die Musterfertigung in der Serienfertigung beherrscht werden.

In der Industriestatistik werden die industriellen Druckerzeugnisse in einem Warenverzeichnis geführt, das die Produkte in Erzeugnisgruppen zusammenfasst. Kein Unternehmen wird für alle Erzeugnisgruppen Produkte fertigen. Je nach technischer Ausstattung, Kundenstruktur und Marktsituation haben die meisten Betriebe mehr oder weniger stark ausgeprägte Erzeugnisschwerpunkte. Druckprodukte werden zum größten Teil nicht als Bücher gebunden, weshalb die Mehrzahl der Produkte im Vergleich zum Buch in Konstruktion und Ausstattung einfacher ausfallen.

Die Fachbegriffe der Buchbinderei sind nicht so geläufig, da häufig synonyme Begriffe verwendet werden, wie dies zum Beispiel für die Mehrlagenbroschur der Fall ist. Taschenbuch, Paperback und Softcover sind Beispiele dafür. Oft werden auch Bezeichnungen verwendet, die sich auf den Inhalt beziehen, wie Versandhauskatalog, Telefonbuch oder Kinderbuch. Es ist deshalb notwendig, Produkte nach objektiven Gesichtspunkten, die möglichst in allen Unternehmen verstanden werden, zu beschreiben.

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1.1 Einzelblattbroschur

Einzelblätter oder Falzbogen werden zusammentragen, vierseitig zu Einzelblättern beschnitten, meist mit zwei Halbumschlägen versehen.
Man unterscheidet folgende Arten der Einzelblattbroschur mit jeweils speziellen Merkmalen.

Spiralbroschur
Spezielle Merkmale sind Spezialperforierung und Spiralbindung.

Kammbroschur
Spezielle Merkmale sind Schlitzstanzung und Kammbindung.

Ringbroschur
Spezielle Merkmale sind eine 4fache Abheftlochung oder Spezialstanzung, in Ringbuchmechanik abgeheftet oder Ringe in Spezialausschnitt gesteckt.

Kordelbroschur
Spezielle Merkmale sind, dass die Kordelbroschur von Hand gebohrt, mit Kordel oder Schnur geheftet wird.

(Quelle: Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des BVDM, 1996 und 2007)

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1.2 Einlagenbroschur

Ein oder mehrere Falzbogen werden ineinander gesteckt und meist mit einem Umschlag versehen. Man unterscheidet folgende Arten der Einlagenbroschur mit jeweils speziellen Merkmalen.

Drahtrückstichbroschur
Spezielle Merkmale sind, dass mit Draht durch den Rücken geheftet wird.

Fadenrückstichbroschur
Spezielle Merkmale sind, dass mittels Knotenfadenheftung oder Steppheftung (Stepprückstichbroschur) geheftet wird.

(Quelle: Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des BVDM, 1996 und 2007)

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1.3 Mehrlagenbroschur ohne Vorsatz

Die Mehrlagenbroschur ohne Vorsatz ist ein zusammengetragener Rohblock. Man unterscheidet folgende Arten der Mehrlagenbroschur ohne Vorsatz mit jeweils speziellen Merkmalen.

Broschur seitlich drahtgeheftet
Die Broschur ist meist in 4fach gerilltem Umschlag breit überklebt eingehängt. Oder: 2 Halbumschläge werden mitgeheftet und gefälzelt.

Broschur fadengeheftet
Die Broschur wird mit Zwirn geheftet und in 2- oder 4fach gerilltem Umschlag eingehängt.

Broschur fadengesiegelt
(Falzbogen werden beim Falzen fadengesiegelt). Ohne Rückenbearbeitung wird die Broschur klebegebunden in 2- oder 4fach gerilltem Umschlag eingehängt. Oder: 2 Halbumschläge mit klebegebunden und gefälzelt.

Broschur klebegebunden
Die Broschur wird mit Rückenbearbeitung klebegebunden, in 2- oder 4fach gerilltem Umschlag eingehängt. Oder: 2 Halbumschläge werden mit klebegebunden und gefälzelt.

Englische Broschur
Die Broschur wird fadengeheftet, fadengesiegelt oder klebegebunden, in 2- oder 4fach gerilltem Umschlag versehen (am Rücken angeklebt) und vorne breite Klappen eingeschlagen, oben und unten beschnitten.

(Quelle: Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des BVDM, 1996 und 2007)

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1.4 Mehrlagenbroschur mit Vorsatz

Diese Mehrlagenbroschur ist ein mit Vorsatz versehener Broschurblock. Man unterscheidet folgende Arten der Mehrlagenbroschur mit Vorsatz mit jeweils speziellen Merkmalen.

Überzugsbroschur
Die Broschur wird mit flexiblen Einbandstoffen überzogen und beschnitten.

Steifbroschur
Bei der Steifbroschur werden Pappdeckel auf Vorsatz kaschiert, gefälzelt, mit Überzugspapier bezogen und beschnitten am Kopf (oben) und am Fuß (unten). Auch: Vorne beschnitten, Überzugspapier vorne eingeschlagen.

(Quelle: Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des BVDM, 1996 und 2007)

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1.5 Deckenbände: Halbband

Ein Halbband ist ein gehefteter oder klebegebundener Buchblock, beschnitten in Decke mit Kanten eingehängt. Man unterscheidet folgende Arten der Deckeneinbände: Halbband mit jeweils speziellen Merkmalen.

Halbschichtstoffband
Die Decke besteht aus zwei Pappdeckeln und Rückeneinlage, der Rücken mit Schichtstoff (Kunstleder) gehängt und Deckel mit zwei Halbüberzügen – meist Papier – bezogen.

Halbgewebeband
Der Rücken wird mit Einbandgewebe gehängt und die Deckel werden mit zwei Halbüberzügen – meist Papier – bezogen.

Halblederband
Der Rücken wird mit Leder gehängt und die Deckel werden mit zwei Halbüberzügen – Papier oder Einbandgewebe – bezogen.

Halbpergamentband
Der Rücken wird mit Pergament gehängt und die Deckel werden mit zwei Halbüberzügen – meist Papier – bezogen.

(Quelle: Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des BVDM, 1996 und 2007)

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1.6 Deckenbände: Ganzband

Ein Ganzband ist ein gehefteter oder klebegebundener Buchblock, der beschnitten in die Decke mit Kanten eingehängt wird. Die Decke besteht aus zwei Pappdeckeln und Rückeneinlage (Ausnahme: Kunststoffband). Man unterscheidet folgende Arten der Deckeneinbände: Ganzband mit jeweils speziellen Merkmalen.

Pappband
Der Pappband ist vollständig mit Papier überzogen.

Schichtstoffband
Der Schichtstoffband ist vollständig mit Schichtstoff (Kunstleder) überzogen.

Kunststoffband
Beim Kunststoffband besteht die Decke aus zwei Deckeln. Hart-PVC-Folie ist mit Weich-PVC- Folie ganz überzogen. Anstelle der eingeschlagenen Kanten wird die Decke mit Rundecken versehen und randverschweißt. Oder: Zwei Pappdeckel werden als Verstärkung zwischen zwei Weich-PVC-Folien eingefügt.

Ganzgewebeband
Der Ganzgewebeband ist vollständig mit Einbandgewebe überzogen.

Ganzlederband
Der Ganzlederband ist vollständig mit Leder überzogen.

(Quelle: Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des BVDM, 1996 und 2007)

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1.7 Sonstige Produkte

Die Auswahl der Arten ist beispielhaft. Die Vielzahl der Produkte lässt eine vollständige Auflistung nicht zu.

Falzprospekte
4-, 6-, 8-, 12- oder 16seitiger Rohbogen werden in der Falzmaschine parallel oder kreuzgefalzt. 8seitige Falzbogen können auch in der Maschine am Kopf beschnitten werden, 12- und 16seitige Falzbogen werden im Dreimesserautomat oder Schnellschneider beschnitten.

Falzgeklebte Prospekte
8-, 12- oder 16seitiger Rohbogen werden in der Falzmaschine parallel und kreuzgefalzt und im Bund durch Zusatzgeräte mit Klebstoffstrich versehen, anschließend beschnitten.

Fensterfalz
6- oder 8seitiger Rohbogen werden mit beidseitig eingeschlagenen Klappen zum Zweibruch-Fensterfalz, mit zusätzlichem Falzbruch in der Mitte zum Dreibruch-Fensterfalz (geschlossener Fensterfalz) gefalzt. Der Zweibruch-Fensterfalz ist ohne, der Dreibruch-Fensterfalz ist nur mit Fensterfalztasche ausführbar.

Faltprospekte oder -kalender
Der Rohbogen wird zwei- oder mehrfach im Zickzack (auch Leporello genannt) gefalzt. Die Parallelfalzbrüche erfolgen dabei in wechselnder Richtung. Die Abstände können dabei gleich oder abgestuft sein.

Kaschierte Plakate
Pappe mit wird mit bedrucktem Plakat kaschiert und mit meist unbedrucktem Papier gegenkaschiert, vierseitig beschnitten, häufig mit Aufhänger versehen.

Mappen
In einfacher Form werden zwei Pappdeckel mit beliebig breitem Geweberücken versehen. Mappen werden auch mit Papier überzogen, mit Ecken, Klappen und Bindebändern verbessert.

Wandkalender
Wochen- oder Monatskalender werden zusammengetragen, meist mit Deckblatt versehen, am Kopf perforiert, hinten mit Pappdeckel zugelegt, verleimt oder drahtgeheftet, gefälzelt.
Oder: Mehrere Kalenderblocks werden untereinander auf kaschierte oder bedruckte Pappe befestigt, auch auf mehrere mit Papier- oder Gewebefälzel verbundene Teile möglich (zusammenklappbar).

(Quelle: Ausbildungsleitfaden Druckweiterverarbeitung des BVDM, 1996 und 2007)

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2.0 Naturwissenschaftliche Grundlagen

ln der Druckweiterverarbeitung spielen physikalische Grundlagen eine entscheidende Rolle, wie z.B. Mechanik, Hydraulik, Pneumatik, Elektrik, Elektronik und Sensorik. Diesen Wissensgebieten entnehmen wir praxisnahe Teile, wodurch das Verständnis für technische Vorgänge und das fachgerechte Arbeiten erleichtert wird.

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02.02 Hydraulik

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02.03 Pneumatik

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02.04 Elektrik

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02.05 Elektronik

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02.06 Sensorik

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02.07 Sensorik - Zeitungsproduktion

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2.1 Mechanik

Das Wort Mechanik kommt aus dem Griechischen. Es bedeutet Maschine aber auch Wirkungsweise. Die Mechanik ist ein Teilgebiet der Physik. Die Mechanik beschäftigt sich mit den grundlegenden Eigenschaften von Körpern und Stoffen, wie z.B. das Volumen, die Masse und die Dichte von Körpern und Stoffen. Ein wichtiger Bereich der Mechanik sind die Bewegung von Körpern sowie die Kräfte und deren Wirkungen.

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2.1.1 Das Messen

Messen ist Vergleichen einer Größe mit einer festgelegten Einheit. Man vergleicht zum Beispiel Länge mit Länge, Gewicht mit Gewicht oder Winkel mit Winkel.
Die festgelegte Maßeinheit der Längen ist das Meter. Es wurde zuerst als der 40millionste Teil des Erdumfanges festgelegt. Heute gilt für das Meter ein genaueres Muster: die Wellenlänge der roten Kadmiumstrahlen.
Zu den Längenmeßzeugen gehören Strichmeßzeuge, Taster und Lehren.
Einfache Strichmeßzeuge sind Zollstock, Stahlmaß und Rollbandmaß. Einstellbare Strichmeßzeuge sind der Meßschieber und die Meßschraube.
Taster verwendet man zum Übertragen und Vergleichen von Maßen zylindrischer Gegenstände (Rohren, Wellen, Bohrungen).
Lehren sind feste Meßzeuge. Sie sind auf einen bestimmten Messwert eingestellt und lassen sich nicht verändern. Beispiele bieten die Schlitzlehren für Aufzugdicken der Druckzylinder und die Fühllehre, der „Spion“, mit dem zum Beispiel die Elektrodenabstände der Zündkerzen des Autos geprüft werden.
Zuweilen wird der Meßschieber als Schieb- oder Schublehre bezeichnet. Das ist jedoch nicht richtig, weil Lehren feststehende Meßzeuge sind. Der Meßschieber ist ein einstellbares Strichmeßzeug und keine Lehre. Lehren sind feststehende Meßwerkzeuge. Deshalb ist der Meßschieber keine Schieblehre.

Meßfehler vermeiden!
Welches Meßzeug im einzelnen Falle zu verwenden ist, richtet sich nach dem jeweils notwendigen Grad der Meßgenauigkeit. Wir messen immer so genau wie nötig und nicht so genau wie möglich. Notwendig ist stets gewissenhaftes Messen mit der vorgeschriebenen Genauigkeit.
Meßfehler treten bei Längenmessungen leicht auf, wenn die Vergleichsskala nicht dicht genug am zu messenden Material liegt oder mit falscher Blickrichtung abgelesen wird.
Ein solcher Fehler wird vermieden, wenn man den Blick lotrecht auf die Meßstelle richtet.
Außerdem ist es in dem dargestellten Fall zweckmäßig den Meßstab aufrecht zu stellen und die Meßskala dadurch dicht an die Meßstelle heranzubringen.

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3.0 Material

In der Druckweiterverarbeitung wird eine Vielzahl von Materialien verwendet wie Papier, Karton, Pappe, Kunststoffe, Gewebe, Heftgazen, Vliese, Schirting, Heftzwirne, Bänder, Heftdraht, Leder und Pergament. Neben den Herstellungsverfahren werden in diesem Kapitel Verarbeitungshinweise gegeben sowie die Eigenschaften der Materialien aufgezeigt, die wesentlich für die Druckweiterverarbeitung sind.

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03.01 Papier, Karton, Pappe

Papier, Karton und Pappe sind flächige Werkstoffe, die aus untereinander gleichen Grundstoffen und im Prinzip gleichen Fertigungsweisen hergestellt werden. Papier dient zur Verbreitung von Wissen und Nachrichten. Auch heute wird noch knapp die Hälfte der Produktion für Zeitungen und Zeitschriften, Bücher, Werbung und Bürobedarf eingesetzt. Seit dem 19. Jahrhundert haben sich aber der Anwendungsbereich und das Sortenangebot sehr vergrößert. In der Druckweiterverarbeitung sind spezielle Papiere für Vorsätze und Überzüge hinzugekommen.

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03.02 Kunststoffe

Kunststoffe sind nahezu in allen Wirtschaftszweigen der Industrie und des Handwerks neben die herkömmlichen natürlichen Werkstoffe und oft ersatzweise an deren Stelle getreten. Auch in die Druckweiterverarbeitung haben sie Eingang gefunden und werden dort als Überzugs-, Präge-, Schutz- und Verpackungsmaterial verwendet.

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03.03 Klebstoffe

In der Druckweiterverarbeitung wird nur eine begrenzte Anzahl des großen Spektrums von Klebstoffen eingesetzt, so dass vorwiegend auf die am häufigsten verwendeten Produktgruppen eingegangen wird. Einige Sonderanwendungen, wenn sie auch mengenmäßig unbedeutend sind, werden zusätzlich kurz angesprochen.

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03.04 Gewebe

Bis weit in das 18. Jahrhundert hinein wurde überwiegend Leder als Überzugsmaterial für Bücher verwendet. Erst im vorigen Jahrhundert, als die Stückzahlen größer und die Auflagen fabrikmäßig hergestellt wurden, begann man, das relativ teure Leder durch Leinenstoffe abzulösen. Heute ist Gewebe durch seine Haltbarkeit, Strukturvielfalt und Verzierungsmöglichkeiten zu einem beliebten und viel verwendeten Überzugsmaterial
geworden.

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03.05 Sonstige Werk- und Hilfsstoffe

Das folgende Kapitel beinhaltet verschiede Werk- und Hilfsstoffe, wie zum Beispiel Heftzwirne, Bänder, Leder und Pergament, aus dem Bereich der Druckweiterverarbeitung.

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4.0 Messen und Prüfen

Für die Produktion ist es sehr wichtig, die zu verarbeitenden Materialien (Werkstoffe) mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln auf bestimmte Kriterien hin untersuchen zu können.

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04.01 Mess- und Prüftechniken

In der Vergangenheit wurde Messen und Prüfen im Sinne einer Qualitätskontrolle selten oder häufig auch nur nach dem Zufallprinzip (rein statistisch) durchgeführt. Einmal geht diese Kontrollphase der Produktionszeit scheinbar verloren, zum anderen kennt man ja die möglichen Schwachstellen, und im Übrigen fehlen oft die labormäßigen Untersuchungsmöglichkeiten.

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04.02 Qualitätskontrolle

Messen und Prüfen – im Sinne einer Qualitätskontrolle – sind nicht Selbstzweck; sie sollen nicht die Produktionskosten erhöhen, sondern für einen reibungslosen Fertigungsablauf sorgen. Das bedeutet: Fehler erkennen und schnellstmöglich beseitigen. Der Kontrollumfang wird von Betrieb zu Betrieb und innerhalb der Aufträge unterschiedlich sein.

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04.03 Materialberechnung

Zu diesem Thema zählen unter anderem die Nutzenberchnung, die Vorsatzpapierberechnung, Überzugsberechnung und die Papierbedarfsberechnung.

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5.0 Fertigungstechniken

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05.01 Schneiden

Unter Schneiden versteht man das Trennen eines Werkstoffes mittels Messer. Mit Hilfe der Schneidetechniken werden Papier, Karton, Pappe und andere Materialien oder Erzeugnisse in der Druckweiterverarbeitung auf eine bestimmte Größe gebracht.

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05.02 Falzen

Unter Falzen ist ein Zusammenlegen und Brechen von flächigem Material zu verstehen. Die durch das Falzen entstandene Materialverformung entlang der Falzlinie, genannt Falzbruch, ist anders als beim Falten, nicht mehr rückgängig zu machen.

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05.03 Kleben

Werkstoffe gleicher oder verschiedener Art werden in der Druckweiterverarbeitung durch Kleben oder Heften miteinander verbunden. Heften mit Draht oder Faden um-fasst ein Verklammern mit mechanischen Mitteln, wozu der Werkstoff verletzt (durch-stochen) werden muss. Kleben schafft eine stoffschlüssige Verbindung durch reines Anhaften des Klebestoffs an der Oberfläche des Werkstoffs (Adhäsion). Zusätzlich muss der sich bildende Klebstofffilm über ausreichenden Zusammenhalt verfügen (Kohäsion).

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05.04 Zusammentragen

 

Zusammentragen bedeutet, zwei oder mehrere Bogeneinheiten (Einzelblätter und/ oder Falzbogen) in bestimmter Reihenfolge zu einem Rohblock übereinanderzulegen. Die richtige Reihenfolge wird bestimmt durch die Kolumnenziffer, die Bogensignatur oder die Flattermarke.

 

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05.05 Heften

Heften bedeutet, mehrere Bogenteile zu einem kompakten Block zusammenzufügen. Dieses Zusammenfügen kann in verschiedenen Techniken ausgeführt werden. Zuerst muss festgestellte werden, welche Heftart für das zu fertigende Produkt in Frage kommt.

 

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05.06 Klebebinden

Klebebinden heißt mit Klebstoff binden, wo sonst Draht und Faden verwendet werden. Der Klebstoffauftrag erfolgt an der Blattkante, um benachbarte Blätter (einen Block) miteinander zu verbinden.

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05.07 Buchblockbearbeitung und -endfertigung

Zusammengetragene Buchblocks werden nach dem Fadenheften am Rücken beleimt, dreiseitig beschnitten, gerundet und abgepresst. Je nach Ausstattung wird ein Buchschnitt angebracht, ggfs. ein Zeichenband
eingelegt. Ein Gazestreifen wird hinterklebt und das Kapitalband angebracht. Parallel dazu werden die Buchdecken mit verschiedenen Verzierungstechniken gefertigt. Letzte Stufe ist das Einhängen in die Buchdecke und das Buchformen und -pressen.

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05.08 Endausstatten

Die Endausstattung beinhaltet das Umhüllen und Zusammenfassen der Artikel für die Lagerung und den Transport in zweckentsprechender Form – sowohl für das Regal eines Ladengeschäftes als auch für den Lagerraum beim Handel oder beim Hersteller.

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05.09 Deckenmachen

Die Aufgabe des Deckenmachens besteht darin, für den Buchblock bzw. Broschur-block ein schützendes Gewand herzustellen. Die Bucheinbanddecke sollte in ihrer Gestaltung und Ausführung dem Charakter des Buches angepasst sein, denn sie repräsentiert durch ihre Aufmachung im wesentlichen das Erscheinungsbild des gesamten Buches.

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05.10 Prägen

In der Druckweiterverarbeitung bezeichnet man als Prägen das Anbringen eines Reliefs auf der Oberfläche von Buchdecken (Alben, Kassetten) mittels Prägestempel (Matrize). Man unterscheidet verschiedene Prägearten und Arbeitsverfahren. In der Regel wird das Prägemotiv des Prägestempels vertieft in das Material eingedrückt.

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05.11 Sonderfertigungstechniken

 In diesem Kapitel werden Fertigungstechniken wie Stanzen, Perforieren, Rillen, Ritzen, Nuten und Bohren behandelt.

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6.0 Broschurenfertigung

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06.00 Broschurenfertigung

In diesem Kapitel wird der Fertigungsablauf der Broschurenherstellung in Stichworten erklärt und anhand von tabellarischen Übersichten werden die Broschurengruppen und -arten sowie Herstellungsverfahren, Maschinen, Materialien und Merkmale aufgezeigt.

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7.0 Buchfertigung

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07.00 Buchfertigung

In diesem Kapitel wird zusammenfassend der Fertigungsablauf der Buchherstellung in Stichworten erklärt und anhand einer tabellarischen Übersicht die gebräuchlichsten Arten aufgezeigt.

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8.0 Sonderarbeiten

Beispielhaft wird in diesem Kapitel die Anfertigung von Mappen, Alben, Kästen und Schubern beschrieben. Denn diese sind meist Produkte, die in Einzelfertigung in handwerklichen Buchbindereien hergestellt werden. Sie sind deshalb ebenso Bestandteil der Ausbildungsordnung in der Fachrichtung „Einzel- und Sonderfertigung“ wie das Aufziehen und Kaschieren von Plänen, Landkarten, Zeichnungen, Bilder und Fotos.

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9.0 Pflegen und Instandhaltung von Arbeitsgeräten, Maschinen und Einrichtungen

Eine Vorbedingung für eine störungsfreie Produktion, eine gute Qualität und eine entsprechende Leistung ist das Sauberhalten des Arbeitsplatzes, die Pflege von Arbeitsgeräten und die Instandhaltung von maschinellen Einrichtungen. Dazu gehört auch der richtige Umgang mit Werkstoffen, denn eine unsachgemäße Handhabung und Lagerung bringen Störungen in den Betriebsablauf und können auch zu Maschinenbruch führen.

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10.0 Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung

Für die betriebliche Praxis ist es nicht nur wichtig, die fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse zu beherrschen. Bei der Arbeit müssen auch Sicherheitsbestimmungen und Umweltschutzvorschriften beachtet werden, die letztlich der eigenen Gesundheit dienen. Daneben gewinnt durch die zunehmende Verknappung und Verteuerung der Energie eine rationelle Energienutzung in den Betrieben an Bedeutung.

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11.0 Prüfungen

Wesentlichen Anteil an der Qualität der Ausbildung haben die Prüfungsanforderun-gen. Sowohl die Zwischen- als auch die Abschlussprüfungen gliedern sich in Fertig-keits- und Kenntnisprüfungen. Festgelegt sind die Prüfungsanforderungen in der Aus-bildungsordnung.

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11.01 Prüfungen Buchbinder (alte Verordnung)

 Hier findet Ihr Beispiele für die Praktische Prüfung.

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11.02 Prüfungen Buchbinder (Handwerk)

  Hier findet Ihr Beispiele für die Praktische Prüfung.

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11.03 Prüfungen Medientechnologe Druckverarbeitung

 Hier findet Ihr Beispiele für die Praktische Prüfung.

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12.0 Technische Mathematik

Am besten wird die Technische Mathematik direkt mit der dazugehörigen Technologie verbunden, also in die entsprechenden Lehrgänge, Lerngebiete, Lernfelder oder wie immer es auch genannt wird, integriert. Die nachfolgenden Kapitel sind deshalb eng an die fachliche Gliederung des Tutorials angelehnt. Am Ende der Kapitel befindet sich jeweils ein Hinweis auf die entsprechenden Technologieinhalte.

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12.1 Berechnung von Heftmaterial

Werkstoffberechnungen sind das mindeste, was in der Druckweiterverarbeitung anfällt. Wir müssen wissen, welche Materialien einzusetzen sind, wie viel wir davon brauchen und was es uns kostet.

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12.2 Klebstoffberechnungen

Kaum ein anderer Werkstoff wird so vielseitig eingesetzt wie Klebstoff. Entsprechend variantenreich sind die Rechenansätze.

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12.3 Papierberechnungen 1

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12.4 Umschlag und Decke berechnen

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12.5 Papierberechnungen 2

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12.6 Auftragszeiten

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13.0 Autorenliste

Hier findet Ihr Themen und Autoren der Buchbinder-Tutorials.

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