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Taschenfalz

Falzprinzip, bei dem der zu falzende Bogen mit Hilfe einer so genannten Falztasche gefalzt wird. Dabei wird der Bogen mit Transportwalzen in das Taschenfalzwerk geführt und läuft in die Falztasche ein. Dort stößt der Bogen gegen einen Anschlag, wird aber von den Transportwalzen weiter transportiert. Dadurch entsteht im Stauchraum des Taschenfalzwerks eine Stauchfalte im Papier. Diese Falte wird von zwei gegenläufig rotierenden Falzwalzen erfasst. Zwischen den Falzwalzen entsteht beim Weitertransport des Bogens der Falzbruch. Die Position des Falzbruchs wird im Wesentlichen durch die Einstellung des Anschlags in der Falztasche bestimmt. Weitere Feineinstellungen des Falzwerkes gewährleisten eine gleich bleibend genaue Position des Falzbruchs. Durch die Verbindung mehrerer Falzeinheiten in einem Taschenfalzwerk können mehrere Parallelfalzungen direkt nacheinander ausgeführt werden. Im Gegensatz zum Schwertfalz ist der T. nicht taktgebunden, d.h. die Bogen werden kontinuierlich, also ohne Stopp, im Durchlauf durch das Falzwerk gefalzt. Der T. wird in reinen Taschen-Falzmaschinen sowie in Kombi-Falzmaschinen angewendet.

Abbildung

Titelbild Auch: Frontispiz. Bildtafel dem Haupttitel gegenübergestellt. Häufig als Einzelblatt angeklebt
Trennschnitt Schnitt-Art, bei dem das Schneidgut ohne Abfall in zwei Hälften geteilt wird.