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Bei "Absolut farbmetrisch" sollte man deutlich betonen, dass Farben beschnitten werden, sog. Clipping, wenn von einem größeren Farbraum in einen kleineren konvertiert wird. Dies darf beim Proofen nicht geschehen, d.h. der Farbraum des Proof-Ausgabegerätes muss größer sein als der Farbraum der Datei. Ansonsten werden die beschnittenen Farben auf die nächstmögliche verschoben und verfälschen das Ergebnis.

Alle Farben innerhalb der Schnittmenge beider Farbräume bleiben unverändert, was beim Proofen ja sehr wichtig ist.

Bei "relativ farbmetrisch" werden die Farben beim Konvertieren vom größeren in den kleineren Farbraum hingegen so verschoben, dass die Differenzierung erhalten bleibt, deshalb z.B. geeignet bei der Umwandlung von Adobe RGB in sRGB oder in ein CMYK.

Severina Ritter

Hallo,

bei uns in der Klasse wurde erzählt, das sich die Bezeichnungen der Profile mitlerweile geändert haben.
Soheißt zum Beispiel laut Angaben eines Klassenkameraden das ISOwebcoated jetzt PSO LWC Improved.
Weiß jemand etwas darüber? Sollen wir lieber die neuen Bezeichnungen und wenn ja, wo bekommen wir die wohl verbindlich her?

Liebste Grüße
Sandra

 

Hallo

Das mit den neuen Bezeichnungen der Profile ist schon richtig.

Angegeben wird das Ganze im Prozess Standard Offset 2010 (PSO).

Das kann man sich kostenlos herunterladen

http://www.bvdm-online.de/aktuelles/downloads.php

Ausführliche Informationen dazu gibt es auch bei der ECI

http://www.eci.org/doku.php?id=de:colorstandards:offset

Hallo :) Weiß jemand von euch zufällig, welches das aktuellste ICC-Farbprofil ist / welche die aktuellsten ICC-Farbprofile sind? Finde dazu im Netz nicht wirklich was... Vielen Dank schonmal :) Liebe Grüße, Caro

Hierzu empfehle ich den Medienstandard Druck von 2018:

https://www.bvdm-online.de/fileadmin/user_upload/bvdm_MedienStandard_Druck_2018.pdf

Bild von rcw65

Das ist alles im MSD 2018 beschrieben. Den kann man sich beim bvdm gratis downloaden.