Polygrafie

Die Boschur ist im Prinzip die einfachste Art eines Buches. In ihrer Vielfältigkeit ist sie sowohl im geschäftlichen wie auch im privaten Bereich einsetzbar. Der wohl wichtigste Aspekt, der für die Broschur spricht, ist der finanzielle, da sie im Vergleich zum Buch in der Herstellung weitaus günsti-ger ist. Buchbindertechnisch unterscheidet die Broschur sich durch ihre Kartondeckel (beim Buch sind diese aus Pappe), durch den geraden Buchblock, welcher beim Buch in der Regel gerundet ist, durch die Rillungen am Rücken (Buch = Buchfalz) usw.
Grafikkarten sind mit einem eigenen Speicher ausgestattet, in dem das darzustellende Bild aufgebaut wird. Bei Standardkarten werden kostengünstige, aber langsame DRAM-Chips verwendet, bei Hochleistungskarten z.B. VRAM-Chips. Die Kapazität des Grafikspeichers ist ausschlaggebend für die Anzahl der Farben, die in einer bestimmten Auflösungsstufe dargestellt werden können. Da für jeden Bildpunkt drei Farbinformationen (für die Farbanteile Rot, Grün und Blau) gespeichert werden müssen, steht bei Karten mit geringer Speicherkapazität nur eine eingeschränkte Farbpalette zur Verfügung.

CAM

Abk. für Computer Aided Manufacturing (Computer-unterstützte Herstellung). Auch hier ist eher die industrielle Produktion von Gebrauchs- und Investitionsgütern gemeint.
Herausreißen von Oberflächenteilchen des Bedruckstoffes durch zähe Druckfarbe oder geringe Oberflächenfestigkeit des Bedruckstoffes. Es entstehen weiße Flecken auf dem Druck. Bei der Übertragung der Druckfarbe auf den Bedruckstoff entstehen zu große mechanische Kräfte.
- Veraltete europäische Maßeinheit der Bleisatzära. 1 Cicero umfasst 12 typografische (Didot) Punkt und ist heute auf 4,5 mm festgelegt. (siehe Punkt) - Schriftgrad, der Buchdrucker Ulrich Hans Cicero soll im 15. Jh. in Rom eine 12-Punkt-Schrift geschaffen haben, wonach dieser Schriftgrad den Namen erhielt. Einer anderen Deutung zufolge sollen die ersten Bücher der Reden Ciceros in 12-Punkt-Schrift gedruckt worden sein.
Fein verteiltes Netz von Sende- und Empfangsanlagen (meist auf Dächern oder Kirchtürmen), welche es ermöglichen, von nahezu jedem Standort aus per Natel zu telefonieren. Dabei sucht sich das Natel automatisch die nächstliegende Sende-/Empfangsantenne aus und stellt die Verbindung dorthin her. Von dieser Antenne werden die Funksignale über Kabel an ein Computersystem übermittelt, welches die dem Empfangsort nächstgelegene Antenne sucht und von dort aus die Verbindung zum angerufenen Natel herstellt.
Bezeichnung für einen Druckbogen, der so aus der Papierbahn geschnitten wurde, das die lange Seite des Bogens in der Hauptfaserrichtung (Laufrichtung der Papierbahn Herstellung) des Papiers liegt. (siehe Breitbahn, Laufrichtung)
Bezeichnung für die Bemühung, die Farbe prozessorientiert zu steuern und gleich zu halten, mit dem Ziel, dass Bilder auf dem Bildschirm, auf dem Proof und im Druck gleichartig aussehen. Eine Software (unter anderem), die dafür sorgt das die farbliche Wirkung z.B. gescannter Bilder auf dem Monitor den zu erwartenden Farbumfang in einem Druckverfahren entspricht. Soll die vorhersagbare Farbwiedergabe auch bei physikalisch verschiedenen Ausgabegeräten (Monitor, Drucker, Druckmaschine) sicherstellen. Das ganze ist dann das CMS (Color Management System).

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