Feedsammlungen
Zecher zieht erfolgreiche Bilanz für 2024
Die Zecher GmbH, Hersteller von Rasterwalzen, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Trotz der anhaltenden globalen Herausforderungen durch geopolitische Spannungen, Wirtschaftskrisen und volatile Märkte konnte das Unternehmen überdurchschnittliche Erfolge erzielen. Insbesondere das Exportgeschäft und die strategische Internationalisierung erwiesen sich als zentrale Erfolgsfaktoren.
SPI 2025: Wo Siebdruck auf Zukunft trifft
Im SPI Innovation Theatre auf der Messe Essen präsentieren internationale Keynote-Sprecher vom 3. bis 5. Juni 2025 richtungsweisende Innovationen im Siebdruck – mit Fokus auf Anwendungen für globale Marken, die Automobilindustrie sowie gedruckte und flexible Elektronik.
Voith: Nächster Schritt in Richtung autonome Papierfabrik
Als Vorreiter im Bereich der autonomen Papierfabrik hat Voith sich in den letzten Jahren bereits stark positioniert und die Weichen für eine digitalisierte und vernetzte Zukunft der Papierproduktion gestellt. Jetzt geht der Full-Line-Anbieter mit dem Launch seines Ökosystems MillOne den nächsten entscheidenden Schritt auf dem Weg zur komplett autonomen Papierfabrik. Die neue Plattform vereint erstmals alle relevanten Systeme, optimiert Prozesse in Echtzeit und ermöglicht eine intelligente Vernetzung sämtlicher Produktionsschritte. Damit schafft Voith die Basis für eine noch effizientere, nachhaltigere und wirtschaftlichere Papierherstellung – und kommt seiner Zukunftsvision der autonomen Papierfabrik ein großes Stück näher.
Voith launches dynamic ecosystem MillOne
As a pioneer in the field of autonomous paper mills, Voith has already been able to position itself strongly in recent years and has set the course for a digitalized and connected future of paper production. Now, with the launch of its ecosystem MillOne, the full-line supplier is taking the next important step on the way to a completely autonomous paper mill. The new platform combines all relevant systems, optimizes processes in real time, and enables the intelligent connection of all production steps. With MillOne, Voith creates the basis for a more efficient, more sustainable, and more economical paper production – and takes another big step towards its future-oriented vision of the autonomous paper mill.
Kodak celebrates 30th anniversary of thermal plate imaging
This year, Kodak proudly celebrates the 30th anniversary of a technology innovation that revolutionized prepress and on press processes. Kodak manufactured and first introduced thermal plate imaging at drupa 1995, and Creo (acquired by Kodak in 2005) developed the first thermal platesetter. This spectacular unveiling of disruptive technology was the starting point for the fundamental transformation of the CTP market towards thermal imaging.
Kodak: 30 Jahre thermische Druckplattenbebilderung
In diesem Jahr feiert Kodak mit Stolz den 30. Jahrestag einer Technologieinnovation, die die Druckvorstufe und den Druckprozess revolutioniert hat. Kodak stellte die thermische Druckplattenbebilderung erstmals auf der drupa 1995 vor, und Creo (2005 von Kodak übernommen) entwickelte den ersten thermischen Plattenbelichter. Diese spektakuläre Enthüllung einer disruptiven Technologie war der Ausgangspunkt für den grundlegenden Wandel des CTP-Marktes hin zur thermischen Bebilderung.
März 2025: Geschäftsklima setzt Anstieg fort
Im März 2025 verzeichnete das saisonbereinigte Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienindustrie nach der Verbesserung im Februar den zweiten Anstieg in Folge. Während sich bei den Geschäftsaussichten für die nächsten 6 Monate im März eine positive Trendwende andeutete, ging die Einschätzung der aktuellen Geschäftslagebewertung leicht zurück. Der vom Bundesverband Druck und Medien ermittelte Geschäftsklimaindex wies gegenüber dem Vormonat einen saisonbereinigten Zuwachs von 1,0 Prozent auf. Mit 88,5 Punkten notierte der Index im März rund 5,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Raab Verlag erweitert Sortiment nachhaltiger Grußkarten aus Gras
Der Raab Verlag setzt ein weiteres Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit und erweitert sein Sortiment: Das Unternehmen baut seine Auswahl an Grußkarten aus Graspapier sowie passenden Umschläge aus dem gleichen Material aus und entspricht damit einer konstant steigenden Nachfrage von Seiten der Kunden auch nach alternativen Materialien.
Gallus MatteJet: Neues Mattierungsverfahren für hochwertige digitale Etiketten
Die Gallus Gruppe, eine Tochtergesellschaft der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), gab auf den Gallus Wine Label Days die weltweite kommerzielle Verfügbarkeit ihres neues Mattierungsverfahrens, Gallus MatteJet, für die Gallus One bekannt. Zum ersten Mal ermöglicht diese innovative Technologie Druckereien, profitable digitale Etiketten inline mit einer hochwertigen matten Oberfläche auf Knopfdruck zu produzieren – eine Entwicklung, die die digitale Etikettenproduktion im wachsenden Segment der Wein und Spirituosen Etiketten vorantreiben wird.
Aufruf zum Deutschen Cartoonpreis 2025
Der Lappan Verlag in der Carlsen Verlag GmbH und die Frankfurter Buchmesse rufen auf zum Deutschen Cartoonpreis und laden alle Cartoonistinnen und Cartoonisten dazu ein, ihre besten Cartoons, die seit November 2024 entstanden sind, einzureichen. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 5. September 2025, 17 Uhr.
KI-resiliente Aufgabenstellungen
Barbara Geyer (Hochschule Burgenland) sieht die Verbreitung und Nutzung von KI-Tools nicht als Bedrohung, sondern als Chance, sich auf die „tieferen“ Werte von Bildung zurückzubesinnen: „… die Befähigung zu eigenständigem, kritischem Denken und die Anwendung von Wissen in authentischen Situationen“. In ihrem Beitrag stellt sie ein integratives Modell für Aufgabenstellungen im Zeitalter von KI vor. Die Frage, ob Aufgaben in Präsenz oder unbeaufsichtigt (asynchron) bearbeitet werden, bildet dabei ein wichtiges Kriterium.
Ihre Empfehlung, die sie im Artikel näher erläutert: „Die größte Herausforderung sind Aufgaben, die außerhalb der Präsenzzeiten bearbeitet werden. Hier haben die Lernenden uneingeschränkten Zugang zu KI-Tools, ohne dass wir den Prozess beobachten können. In diesem Zusammenhang ist ein Umdenken von ergebnisorientierten zu prozessorientierten, personalisierten und multimodalen Beurteilungsformen erforderlich.“
Barbara Geyer, KI in Lehre und Weiterbildung, 25. März 2025
Camp für Neugier und Zukunftslust
Es soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass ich am letzten Wochenende am Camp für Neugier und Zukunftslust im Bergschlösschen (Bamberg) teilgenommen habe. Und mit mir ca. 50 weitere Menschen, inklusive Patrick Rammerstorfer und Katharina Ehrenmüller als Vertreterinnen des Ministeriums für Neugier und Zukunftslust. Es war eine tolle Atmosphäre vor Ort, und ich tue mich schwer, einzelne Eindrücke festzuhalten oder hervorzuheben. Harald Schirmer (mit seiner Keynote) und Christian Kaiser (mit einer Session zum Peer Learning) haben für eine schöne Verbindung zwischen Hamburg (Camp der Corporate Learning Community) und Bamberg gesorgt. Das Video von Annika Rupprecht macht hoffentlich den einen oder anderen neugierig, bei der Neuauflage des Camps 2026 selbst dabei zu sein!
Annika Rupprecht, LinkedIn, 24. März 2025
Nachtrag (29.03.2025): Christian Kaiser hat gerade in seinem Newsletter #Christianlernt KW202513 viele Beiträge zum Camp in Bamberg verlinkt (danke!)
Der menschliche Faktor: Coaching im Zeitalter der KI
Coaching ist nicht mein Thema, aber der Beitrag auf EPALE spielt verschiedene Fragen durch, die sich heute auf vielen Feldern stellen: Was ist einzigartig menschlich am Coaching – und kann (noch) nicht durch eine KI ersetzt werden? Welche Vorteile bietet die Anonymität und durchgängige Verfügbarkeit eines Chatbots oder Avatars? Wie effektiv ist das Coaching mit KI-Unterstützung? Schließlich: „Wie können KI und menschliches Coaching effektiv kombiniert werden?“
Chantal Pierlot, EPALE – Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, 24. März 2025
Bildquelle: LinkedIn Sales Solutions (Unsplash)
Chatbots in Education: A Systematic Rapid Literature Review
Vielleicht liegt die wichtigste Botschaft dieser Literature Review in der Tatsache, dass es bereits 60 Fachartikel gibt, die sich vor allem in den letzten beiden Jahren mit dem Einsatz von Chatbots in der Bildung beschäftigt haben. Ansonsten kommt die vorliegende Studie schnell zur Sache. In einer kurzen Einführung wird zwischen rule-based chatbots, AI chatbots und generative AI chatbots unterschieden. Es folgt ein kurzer methodologischer Teil. Anschließend werden die Ergebnisse präsentiert und sortiert.
Hier zwei Aussagen, die ich mir angestrichen habe: „By automating routine responsibilities, such as answering frequently asked questions, managing schedules, grading exams, and providing information about school policies, chatbots can significantly reduce the workload of teachers, allowing them to devote more time to fostering student motivation and creativity.“
Und: „One of the biggest benefits of chatbots for students is that they are available 24/7.“
Ana Gregorac, Martin Ebner und Benedikt Brünner, Proceedings of SITE 2025 conference, März 2025 (via Academia.edu)
Bildquelle: PIX1861 (pixabay)
Soziales Lernen im Kontext von KI
Es stimmt. Im Vordergrund der KI-Nutzung steht häufig das individuelle Experimentieren, Arbeiten oder Lernen. Dass man KI-Tools, vor allem generative Sprachmodelle, auch einsetzen kann, um sich zusammen mit anderen Themen zu erschließen, gerät oft in den Hintergrund. Deshalb spielt Nele Hirsch in diesem Beitrag einmal verschiedene Szenarien und Beispiele durch. Daran schließt sie fünf praktische Empfehlungen an. Hier ein Auszug:
„4. Soziale statt isolierte KI-Nutzung
Anstatt KI isoliert nur für sich zu nutzen und im schlimmsten Fall die KI-Nutzung gegenüber anderen gezielt zu vertuschen, sollte ein gemeinsamer Prozess stattfinden. Dafür ist es wichtig, die KI-Nutzung proaktiv transparent zu machen und zu thematisieren. So kann KI-Technologie nicht nur ein individuelles, sondern auch ein kollaboratives Werkzeug sein. …“
Nele Hirsch, eBildungslabor, 14. März 2025
The Great Online Learning Reset?
Philippa Hardman nimmt sich in ihren Wochenbeiträgen immer Zeit und Raum, um ein Thema gründlich durchzuspielen. Hier geht es ihr um die Frage, was es für klassische Online-Kurse bedeutet, wenn sie auch von Agenten-basierten KI-Tools erfolgreich bearbeitet werden können: „These AI agents don’t just assist learners, they autonomously complete courses by responding to questions, submitting assignments and even contributing meaningfully to online discussions.“
Diese Entwicklung, so Philippa Hardman, legt das offen, was alle längst wissen: „… the traditional „content + quiz“ model of asynchronous learning is fundamentally broken“. Im Beitrag schildert sie ausführlich, warum die klassischen Online-Kurse noch nie funktioniert haben. Im Zentrum ihrer Argumente steht dabei die Trennung von Lern- und Arbeitsprozessen, von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Anschließend geht sie darauf ein, wie beide Welten näher zusammengebracht werden können und welche Rolle KI dabei spielen kann.
Zusammengefasst: „Instead, the future lies in redesigning online learning around real-world skill application, authentic competency assessment and continuous reinforcement. This means moving beyond static, content-driven models toward AI-powered, workflow-integrated learning ecosystems that ensure knowledge is not just consumed, but actively used and refined in real work contexts.“
Philippa Hardman, Dr Phil’s Newsletter, 13. März 2025
Innovatives Handwerk als Vorbild für den Einsatz von Technologie und KI
Am 27. Februar war Christoph Krause (aka Servicerebell) Gast im CLC Lunch&Learn und hat einen Impuls zum Thema „Innovatives Handwerk als Vorbild“ gegeben. Gastgeber Joachim Niemeier hat den Vortrag (mit KI-Unterstützung) jetzt zusammengefasst und anschließend gleich ein GPT damit „gefüttet“. Das kann man jetzt weiter befragen: „Aufbauend auf dem Impulsbeitrag von Christoph können wir im Dialog mit der KI noch viel mehr über die Zukunft der digitalen Transformation im Handwerk erfahren. Dazu wird das Format „Kuratierte Exploration“ genutzt.“
Stichworte der Zusammenfassung lauten u.a. „Herausforderungen im Handwerk“, „Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI)“ und „Praxisbeispiele für Innovationen im Handwerk“. Als Teilnehmer am CLC Lunch&Learn kann ich aber nur empfehlen, einmal Christoph Krause live zu erleben …
Joachim Niemeier, Corporate Learning Community/ Blog, 19. März 2025
Bildquelle: Joachim Niemeier
Lesetipps zu XR in der Hochschullehre
Die Redaktion von e-teaching.org schreibt: „Im aktuellen e-teaching.org-Themenspecial dreht sich alles um „Extended Reality (XR) in der Hochschullehre“. Passend dazu haben wir die beteiligten Expertinnen und Experten um Lektüreempfehlungen gebeten: Welche Grundlagenliteratur zu Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) bietet einen guten Einstieg ins Thema? Wo kann man mehr über VR Use Cases in der Lehre erfahren? Und was sollte man unbedingt gelesen haben?“
Die kommentierte Liste umfasst Grundlagenwerke, Use Cases, Rahmenmodelle und Gestaltungsprinzipien und könnte auf den ersten Blick nicht nur für Hochschullehrende interessant sein.
mkehrer, e-teaching.org, 18. März 2025
Complete L&D Content Curation Toolkit
Dieses Toolkit enthält sehr (!) viele Informationen und Checklisten, die in zahlreichen Aufzählungen präsentiert werden. Das zur Vorwarnung. Etwas Ordnung schafft das „CURATED Model“ des Autors, „a Framework for Effective Content Curation“. Es umfasst die Arbeitsschritte „Conceptualize“, „Uncover“, „Research“, „Assemble“, „Transform“, „Elevate“ und „Discuss“. Sie werden im Beitrag ausführlich vorgestellt und von weiteren Informationen flankiert: von der Bedeutung von Content Curation bis zur Rolle des Curators. Ob man sich auf die Evaluationsvorlagen für einzelne Fundstücke einlassen will, muss jede/r selbst entscheiden. Aber die Hinweise auf verschiedene Tools, die bei der Suche, aber auch bei der Präsentation des Contents helfen können, sind nützlich.
„Content curation in Learning & Development is the strategic process of gathering, evaluating, organizing, and sharing the most relevant learning resources for your organization’s specific training needs. Rather than creating all content from scratch, effective curation identifies high-quality existing materials and thoughtfully integrates them into your learning programs.“
Quelle: Mike Taylor
Selbstgesteuertes Lernen & KI
Diese kleine Handreichung fasst einige Grundlagen und Empfehlungen zusammen. Dazu gehört eine Aufzählung der wichtigsten Merkmale des selbstgesteuerten Lernens. Sie leitet über zu den Herausforderungen einer „unreflektierten Nutzung“ von KI-Tools, bevor auf die Potenziale der KI hingewiesen wird. Um sie zu nutzen, so Yvonne Konstanze Behnke, braucht es Kompetenzen, auf Seiten der Lehrenden wie der Lernenden. Die Handreichung schließt mit einigen Empfehlungen und einem Fazit.
Der Schlusssatz: „Wer selbstgesteuertes Lernen gut beherrscht, meistert informelles Lernen besser und ist auf lebenslanges Lernen vorbereitet. Learning Professionals sind eine wichtige Unterstützung – als Coach, Mentor und Entwickler wirksamer Lernkonzepte.“ Vielleicht hätte ein kurzes Alltagsbeispiel die Aufzählungen etwas auflockern können …
Yvonne Konstanze Behnke, DIGITAL PUBLISHING REPORT (dpr E-Learning), März 2025 (via LinkedIn)