SAL-Feeds

SAL-Feeds Feed abonnieren
Aktualisiert: vor 1 Stunde 42 Minuten

Neuer „COPLAR-Leitfaden” für das Lernen mit Augmented und Virtual Reality

4. März 2021 - 13:38

Als Ergebnis eines Ideenwettbewerbs von BMBF und DLR liegt jetzt der „COPLAR-Leitfaden – Didaktische Konzepte identifizieren – Community of Practice zum Lernen mit AR und VR“ vor. Er bietet eine Entscheidungshilfe, für welche Einsatzszenarien, für welche Zielgruppen unter welchen Rahmenbedingungen ein VR-/AR-Lernszenario sinnvoll ist – und welches Lernszenario hierzu passt.
Der Leitfaden nimmt Lehrende „an die Hand“ und führt sie systematisch durch die Möglichkeiten des Lernens mit Virtual und Augmented Reality, damit sie das passende didaktische Lernszenario für Ihre Lernziele finden. Den Leitfaden gibt es als pdf-Version und als interaktive Online-Datenbank.

  1. Beim pdf-Leitfaden und orientieren Sie sich an Überschriften mit den verschiedenen Einsatzszenarien. Dort erhalten Sie eine Beschreibung des Szenarios, welche Technik eingesetzt werden sollte und für welche Zielgruppen es interessant ist. Ferner erhalten Sie Beschreibungen von Projekten, die am besten zu diesem Szenario passen (Good-Practice-Beispiele).
  2. Beim interaktiven Online-Leitfaden geben Sie in einem Menü Ihr gewünschtes Einsatzszenario ein, evtl. ergänzt durch Ihre Branche, und erhalten dort ebenfalls die Beschreibungen des Szenarios sowie eine Liste der dazu passenden Projekte (mit Angaben der technischen Konstellation und für welche Zielgruppen es sich eignet): mediencommunity.de/coplar-leitfaden. Dort können Sie dem Autorenteam auch ein Feedback zukommen lassen oder Vorschläge zum Leitfaden machen.

Der Leitfaden wurde von Lutz Goertz, mmb Institut, Christian Dominic Fehling, Bergische Universität Wuppertal und Thomas Hagenhofer, Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) mit Förderung des BMBF erstellt.

The post Neuer „COPLAR-Leitfaden” für das Lernen mit Augmented und Virtual Reality appeared first on Social Augmented Learning.

Forschung im VR-Labor

11. Dezember 2020 - 13:28

Unter Leitung des Instituts SIKoM eröffnete die Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnikzum der Bergischen Universität Wuppertal zum Wintersemester 2020 ein neues Labor, das Forschungsteams, Lehrende und Studierende unterstützt, Augmented und Virtual Reality in Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten einzusetzen.

Im Sinne der Shift-from-Teaching-to-Learning-Entwicklungen in der Hochschullehre bieten Virtual und Augmented Reality gute Chancen, selbstorganisiertes und aktives Lernen zu fördern sowie Lernprozesse stärker zu individualisieren und die Zusammenführung von theoretischem und angewandtem Wissen zu forcieren. „Für die Ingenieurwissenschaften ist es interessant, nicht sichtbare Prozesse zu visualisieren, Gefahrensituationen durch virtuelle Labore zu vermeiden und insgesamt ressourcenschonender zu arbeiten. Das möchten wir durch das neue Labor am Campus Freudenberg, mit seinem umfassenden Equipment, ermöglichen,“ so Prof. Dr.-Ing. Anton Kummert, Dekan der Fakultät.

Das AR/VR-Lab wurde aus Mitteln der landesweiten Digitalisierungsoffensive NRW mit Hard- und Software ausgestattet. Zur Verfügung stehen unterschiedliche Datenbrillen wie die Valve Index, HTC Vive, Oculus Rift S und Quest, HP Reverb, Pimax 5k, Realware HMT-1 sowie die HoloLens 2. Zur Anwendung im Labor und in der Hochschullehre kommen auch Autorenumgebungen, allen voran Social Virtual Learning. Aber auch Eigenentwicklungen, Kooperationsprojekte und individuelle Forschungsprojekte sind von hohem Interesse.

Die Raumgestaltung wurde von Seiten der Fakultät realisiert, mit dem Ziel, durch flexible Einrichtungselemente und einem offenen Raumkonzept, Kreativität und Innovationsfreude bei den Nutzer*innen anzuregen. Ebenso sichert die Fakultät die Betreuung des Labors.

Ein Zwillingslabor mit gleicher Ausstattung befindet sich am Campus Grifflenberg und wird von der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik koordiniert. Beide Labore werden u.a. in gemeinsamen Forschungsprojekten genutzt, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte: während das Labor am Grifflenberg stärker die Entwicklung und Erprobung von Anwendungen fokussiert, liegt ein Aufgabenschwerpunkt des Labors am Freudenberg auf technische Entwicklungen.

Das Labor am Freudenberg wird bereits von mehreren Projektteams genutzt. Unter der Leitung von Prof. Meisen wird beispielsweise – gemeinsam mit drei weiteren NRW-Hochschulen — ein offenes Autorentool entwickelt, das Personen mit geringer IT-Expertise dabei unterstützt, eigene AR/VR-Anwendungen zu realisieren.

The post Forschung im VR-Labor appeared first on Social Augmented Learning.