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PDF für Online-Medien gestalten

Prüfungsgebiet 7: Daten für verschiedene Ausgabeprozesse aufbereiten

Erste Ideensammlung: Dateigröße, Joboptions für Weboptimierung, Verlinkungen in PDF-Dokumenten, Sicherheitseinstellung (z.B. Sperren des PDF für Veränderungen), Auflösung (72-dpi-Mythos)

TIPP:

www.pdf4web.de (Kommentar von Poergen)

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Kommentare

 Denke auch Auflösung und Farbmodus bzw. Farbprofil könnten da eine Rolle spielen

 Wie sieht es denn eigentlich aus mit der Erstellung von berechenbaren Online PDF-Formularen, deren Daten ggf. per eMail übersendet werden?

Dazu habe ich bislang noch nichts gehört - ist da kein Bedarf?

Hallo,

ein angehängtes Farbprofil vergrößert recht stark die Datenmenge, was meist nicht im Verhältnis zu dem staht was es an Darstellung der Farben bringt. Denn noch entscheidender ist ja, ob bzw. wie die Monitore der User kalibriert sind. Das Farprofil nutzt rein gar nichts, wenn der Monitor völlig kontrastarm oder kontrastreich eingestellt ist. Da man das bei der Vielzahl der User nicht unter Kontrolle hat, würde ich mich – zumindest in der Praxis – gegen das Einbetten eines Farbprofils und für eine geringere Datenmenge entscheiden.

Grüße

Peter

Du musst sie ja nicht unbedingt auf 72dpi runterrechnen. Es dürften eigentlich auch 96dpi ausreichen, das wäre dann nicht allzu schlimm.

@shari172 Deswegen schrieb ich ja, dass es darum geht einen Kompromiss zwischen Bildqualität und Datengröße zu finden. Hängt ja auch davon ab, wieviele Bidler in dem Dokument überhaupt enthalten sind.

Hallo zusammen,

zur Auflösung und Dateigröße möchte ich sagen, dass wir die Bilder dann immer für "Web und Geräte" speichern. Die Datei wird sehr klein und die Qualität sehr gut.

Farbmodus muss ja RGB sein, da die Daten für den Computer verwendet werden.

Sollte ich denn auch wissen, wie ich die Sicherheitseinstellungen vornehme? Wenn ich aus Indesign ein PDF machen will kann ich z.B. bei einem X3 keine Einstellungen unter Sicherheit vornehmen.

Hallo zusammen,

ich möchte gerne eine Zusammenfassung von Lerninhalten erstellen aber bei diesem Thema weis ich noch nicht so recht wo nach ich suchen soll bzw. was vorkommen kann? Kann da vielleicht jeman ein Paar Stichwörter aufschreiben, also zb Auflösung 72 dpi bzw 92, geringe Dateigröße, RGB, Webfarben...

Danke sehr.

Ich denke dass die 72dpi auf jedenfall eine Rolle spielen werden und würde in der Prüfung nicht die kostbaare Zeit verwenden um Kompromisse wie 96dpi zu erläutern :)
Dennoch würde ich gerne nochmal auf die Sache mit den Farbprofilen zurück kommen. Da wir ja schließlich unseren Monitor selber kalibrieren und nicht einfach ein eci o.ä. ICC-Profil herunterladen hat ein Farbprofil doch auch keinen Sinn bei Dokumenten welche nur zur Ausgabe über den Monitor gedacht sind?!
Ich meine dass diese Profile überwiegend beim Drucken eine Rolle spielen wo Faktoren wie GCR/UCR, Drucktechnik, Papierart, Tonwerte etc. das Ergebnis beeinflussen können und darum auch die Profile geschaffen wurden?!


PDF/X typen haben hier wenn ich mich nich irre auch nix verloren. Enthaltene RGB-Profile bei X-3 o. X-4 sind für den Digitaldruck da oder?

Habe aber überlegt obs vlt. zu beachten gibt dass PDF's im Netz ja meistens eingesetzt werden wenn die Dokumente speziell auch zum ausdrucken bereitgestellt werden? siehe McDonald Coupon's

Bitte verbessert mich wenn ich da was falsch verstanden habe.

Außerdem ist Acrobat über PDF's für 49% aller angriffe aus dem Netz (auf Win-PC's) im letzten Jahr verantwortlich!

   

 Tach,

also ich muss gestehen ich bin gegenüber dem Thema etwas hilflos.

Ich habe keine große Ahnung von PDF's.  Hab allerdings schon gesehen, dass das ein grosses Thema ist wo man alles mögliche zu finden kann. Wie kann ich es verhindern jede Kleinigkeit über über PDF's lernen zu müssen und nachher trotzdem nicht ganz unterzugehen? In Zusammenhang mit  online-medien finde ich nämlich keine genaueren Infos.

Hallo Absinth_Devil,

die Einschränkung ergibt sich ja aus dem Thema, da nur Dinge relevant sind, die mit PDFs für Online-Medien zu tun haben. Welche Fachrichtung machst du denn, dass du mit PDF nicht viel zu tun hattest.

Grüße

Petert

 

 

 

Hallo,

Zitat: "bei der Auflösung muss man einen Kompromiss zwischen Reduzierung der Datenmenge und Qualität der Bilder finden, PDF mit Reduzierung auf 72dpi ist meist von der Bildquaölität her gesehen zu schlecht."

Da muss ich widersprechen, bei PDFs die für die Betrachtung am Bildschirm konzipiert wurden wählt man immer 72dpi (bzw. 96dpi für Windows Bildschirme). Eine höhere physikalische Auflösung der Bilder würde die Qualität am Bildschirm auch nicht verbessern, das ist nur für den Druck relevant.

Zitat:"72dpi ist meist von der Bildquaölität her gesehen zu schlecht"

Bitte? Die Bildqualität am Bildschirm ist mit 72dpi genauso gut wie mit 1600dpi...das hat nix mit der physikalischen Auflösung sondern nur was mit der Komprimierung zu tun...

 

Grüße,

Dustin

@Dustin.

Du hast recht, die Komprimierung ist hier das Entscheidende! Da habe ich zwei Dinge zusammengeworfen. werde es in meinem Kommentar editieren, damit nicht mehr Verwirrugn entsteht.

Peter

 Hey, ich muss ein Handout über dieses Thema erstellen, indem eine kurze Zusammenfassung erhalten ist was genau für PDF für Online Medien erstellen wichtig ist. Leider habe ich noch nicht so viel gefunden, könnte mir vll. einer von euch helfen. 

LG. DeBo90

Hallo Leute...

Ich stehe jetzt vor der Zwischenprüfung und da ich Umschüler bin auch noch vor der Abschlussprüfung 2011. Naja, muß man halt durch. Ich hab mal recherchiert und...

... ich hab da mal was gefunden in Sachen PDF-Optimierung für Web.

Schaut euch mal

www.pdf4web.de

an.

Nützliche Tipps. Ich hoffe das hilft ein wenig weiter.

Welche PDF Norm soll man eigentlich für Online-Medien nehmen? PDF/X-3 oder nicht?

Hallo ,

PDF/X-3 ist für den Druck, denn damit werden ja gerade Dinge, die man online einsetzen kann, wie Formularfelder, Links, Einbetten von Audio und Video, Verschlüsselung etc. untersagt. Meines Wissens gibt es keine PDF-Norm für die Online-Verwendung.

Grüße

Peter

 

Bild von Kimberly

Hi Peter,

Aber warum ist dann PDF/X-3 um den RGB-Farbraum erweitert worden?

Ich dachte das wäre gerade für Online-PDF's. Denn schließlich gibt es die Funktion "Interaktives-PDF exportieren" erst ab CS5. Naja vielleicht lieg ich da auch total falsch?!?

"So beschreibt PDF/X-1a die farbgetreue Wiedergabe im CMYK-Farbmodell, während PDF/X-3 dies auf den RGB-Farbraum erweitert."

von WIKIPEDIA: http://de.wikipedia.org/wiki/PDF/X
 

Bild von Tanja Huckenbeck

Hallo,

nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch sinnvoll. Ein PDF/X-3 schließt wie gesagt interaktive Elemente und Verschlüsselung aus und ist daher nicht wirklich für den Online-Einsatz geeignet.

Eine einigermaßen schlüssige Antwort gibt http://www.pdf-x.de/faqs0.html#c150: »Einige Desktop-Drucker können jedoch nur Daten im RGB-Farbraum verarbeiten, sodass hier der RGB-Farbraum genutzt werden muss.«

Ich vermute, damit soll einfach der Standard auf den Office-Bereich, also semiprofessionelle Nutzer, erweitert werden.

Viele Grüße

Tanja

Wichtig für pdfs im web ist auch noch der Seitenaufbau. Für's web muss der Aufbau seitenweise erfolgen und nicht erst der gesamte Text im Dokument, die Bilder...

Bild von Tanja Huckenbeck

Hallo,

mmmh, muss beim Druck der Aufbau nicht auch seitenweise erfolgen?? :-)

Beim Online-PDF kannst du aber am Monitor blättern und einen Link zu der nächsten Seite einfügen.

Viele Grüße

Tanja

Hallo, ich habe im Kompedium gelesen, dass ein PDF erst dann sicher ist wenn ich es im Distiller über PostScript erstelle. Ich habe aber keinen Distiller und PDFs bisher einfach immer aus QuarkXPress heraus geschrieben und dann an den Druck gegeben. Heißt das jetzt dass ich somit eigentlich gar keine richtigen PDFs erstellt habe? Oder wie soll ich das verstehen? Vielen Dank schon mal...

Bild von Tanja Huckenbeck

Hallo,

das ist meines Wissens eine veraltete Information. Was Quark macht, habe ich nicht weiterverfolgt, aber in InDesign sind seit der Version CS2 die PDFs auch ohne Distiller und nur mit der Exportfunktion ok.

Viele Grüße

Tanja

Ich habe hier folgende praegnanz.de/essays/72dpi Seite gefunden. Hier wird gesagt, die Auflösung ist für den Bildschirm total egal sei. Ich bin nun verwirrt!

Hiho erstmals :)

Es gibt einige Punkte die ich anders sehe, bzw anders gelernt habe als einige hier unter uns.

Die Frage der DPI:

Was sich hier mit 72 und 92 DPI rumtreibt ist Semirichtig, da es sich um 72 und 96 handelt wenn wir politiosch korrekt bleiben wollen.  Die DPI-Zahl ist Monitor abhängig. Heiußt also das ein und das gleiche PDF entweder mit 72 oder 96 DPI angezeigt wird und darauf haben wir keinen Einfluss.
Desweiteren, wäre es auch ganz Sinnvoll wenn man je nach Job, ein PDF mit 144 DPI erstellt (also sollten die Bilder auch min 144 dpi hergeben), da man so auch nochmal in eine Grefik reinzoomen kann ohne das sie sofort verpixelt und der User kann es sich bei Bedarf auch noch ausdrucken. ( Die wäre z.B. sinnvoll, wenn wir einen Katalog online runterladen können oder)

Der Distiller hat einstellungen die InDesign nicht hat und umgekehrt. Sauberer wird das ganze allerdings über den Distiller, wobei sich hier die Meinungen Teilen dürften. (Es schadet allerdings nicht sich die Unterschiede einmal anzusehen)

Interaktivität geht erst ab Acrobat 5 oder Höher (wobei es glaub ich erst ab der 6er Version halbwegs sauber läuft)
 

Klar 72 ppi und 96 ppi.

Sehe ich das richtig, dass die Dateigröße nur von der Pixelmenge und der Stärke der Kompression abhängig sind und nicht von der Auflösung, also der ppi- oder auch dpi-Zahl?

Ich verstehe immer noch nicht, warum mir meine Lehrer erklären, dass Bilddaten und PDFs für die Monitordarstellung 72 ppi brauchen, wenn  die Auflösung für die Monitordarstellung keine Rolle spielt.

Für den Druck ist es selbstverständlich etwas anderes.

Müssen Schriften eingebettet werden oder nicht??

Wenn du willst, dass die Schriften korrekt angezeigt werden und du keine Systemschriften verwendest, dann würde ich mal sagen: Ja.

Grüße

Peter

Ja, zumindest dann, wenn du beeinflussen willst, welche Schrift der User sieht.

Manche sagen, dass die Suchmaschinen dadurch nicht mehr auf das PDF zugreifen können. Solange man jedoch nicht den gesamten Inhalt des PDFs verschlüsselt, können die Suchmaschinen noch auf die Metadaten zugreifen und das ist wichtig.

Hi,

ich weiß ja nicht wer das behauptet, aber alle PDFs, die wir z.B. für Kunden online stellen sind mit eingebetteten Schriften und ohne Probleme werden sie von den Suchmaschinen gefunden.

Von wem stammt denn diese Information? Oder meinten diejenigen, PDFs mit in Pfade/Kurven umgewandelte Schrift? Die sind natürlich nicht auslesbar.

Grüße

Peter

In Zusammenfassungen zur Zwischenprüfung 2011 (auf diversen Internetseiten) ist man leider oft davon ausgegangen. Wie schon gesagt, wüsste ich auch nicht, was gegen das Einbetten der Schriften spricht.

Um nochmal auf die ppi zurück zu kommen:

Ich würde sagen: natürlich kann ein Monitor ein PDF nur mit 72 dpi darstellen, weil er nunmal keine höhere Auflösung hat (also der Monitor an sich). Allerdings spielt es für die dateigröße ja eine große Rolle, ob z.B. die Bilder mit  72 oder 300 ppi vorliegen! Bei 300 ppi wird die Datei ja viel größer, es bringt auch für die Monitorbetrachtung nichts, aus den o.g. Gründen. Auf die Kompression muss man zusätzlich noch achten, klar - das kann man aber sowohl beim Distiller als auch bei Indesign regeln, indem man ein extra Profil anlegt - da muss man dann ein bisschen rumprobieren, bis man mit dem Zusammenspiel von Qualität und Dateigröße zufrieden ist.

 

Zu den Schriften:

 

Einbetten ist in manchen Fällen denke ich ok, mittlerweile sind die Internetverbindungen ja ziemlich schnell.

Ansonsten würde ich aber die Schriften in Kurven umwandeln und Metatags anfügen. Manchmal ist es ja auch nicht so wichtig, dass ein PDF über Suchmaschinen zu finden ist.

Wichtig ist hier denke ich auch die Accessibility, also dass das Web für jeden zugänglich ist.

Sehschwache Menschen müssen die Schriften skalieren können. Blinde müssen den Text über Screenreader erfassen. 

Wie ist es überhaupt mit der Accessibility von PDF-Dokumenten? Weiß das jemand genauer?

Nun noch mal zu den 72 ppi. Wenn du im Photoshop ein Foto bearbeitest und unter Bildgröße die Auflösung veränderst (auf 2 ppi oder 300 ppi) ändert sich zunächst auch die Dateigröße. Nimmst du nun den Haken ganz unten (Bild neu berechnen) weg, bleibt die Dateigröße wie sie ist, das Bild lässt sich gut darstellen, die Bildgröße in Pixel bleibt wie sie ist. So richtig schlau werd ich aus der 72 ppi Geschichte nicht.

Hallo,

meiner Meinung nach gibt es keinen vernünftigen Grund Schriften in Pfade/Kurven zu wandeln, erst recht nicht für Online-PDFs.

Durch das Umwandeln in Pfade wird die Datei eher größer als durch eingebettete Schriften, mit vektorisierten schriften ist die Barrierefreiheit sabottiert. Und warum sollte ein PDF nicht über Suchmaschinen gefunden werden sollen? Wenn man es online stellt, will man doch – so fern es nicht im geschützten Intranet steht – dass es auch gefunden wird.

Grüße

Peter

Hallo alle zusammen,

ich stehe ein wenig auf dem Schlauch. Zu dem Prüfungsthema PDF-Formular, weiß ich echt nicht, was ich wirklich lernen soll. Bezieht sich die Thematik nur auf Formulare? Joboptions? Jobticket? Sicherheitseinstellungen im Acrobat für das PDF? Hat einer einen Tipp?

Gruß

Das Thema heißt PDF für Online-Medien erstellen.

Es geht also nicht nur um Formulare. Ich würde mich auf diese Seite stürzen: 

help.adobe.com/de_DE/Acrobat/9.0/Standard/WS58a04a822e3e50102bd615109794195ff-8000.w.html

Hier stehen z.B. Infos über die Dokumentzertifizierung, den Kennwortschutz, PDF-Portfolios und die Zugänglichkeit von PDF-Dokumenten. Das ist alles nicht ganz unwichtig bei dem Thema. 

Dann würde ich mich mit der Auflösung, dem einbinden von Schriften und dem Farbmodus beschäftigen. (Kurz: 72 ppi, eingebundene Schriften, RGB)

Dann vielleicht noch die PDF-Boxen ansehen (könnte ja ein Teil der Fragen sein). 

Ich habe mir auch noch angesehen, was Joboptions und das PJTF-Jobticket überhaupt sind.

Formularfelder können sowie Sounddateien, Animationen usw. in das PDF eingebunden werden,

Das ist ja schon mal was. Allerdings bin ich von den Themen ausgegangen, die auf der ZFA-Seite stehen. Denn dort steht nur das Thema PDF-Formular.

Hallo sunflash,

bitte unterschiedliche Themenstellung für Zwischen- und Abschlussprüfung beachten.

Hier ist die Lerngruppe zur ZP und dort heißt das Thema PDF für Online-Medien erstellen. In der Abschlussprüfung heißt es PDF-Formulare.

Also bitte die Lerngruppen nicht verwechseln. Zur Zeit laufen diese parallel, dies ändert sich ja ab Donnerstag.

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer