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Softwarelizenz

Hier könnt ihr eure Notizen, Sammlungen von hilfreichen Links etc. zum Thema sammeln.

Erste Stichworte zum Thema:

1. Volllizenz, Freeware, Shareware, Schulungslizenz
2. Anzahl der Arbeitsplätze, die in der jeweiligen Lizenz festgeschrieben sind

Weiterführende Links:

http://www.microsoft.com/germany/piraterie/softwarelizenzen.mspx
http://www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1913465/
http://www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1913489/

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Softwarelizenz:

Einstufung von Software nach dem Nutzungsrecht (Lizenz)

  • Freie Software
  • Freeware
  • Shareware
  • Donationware

Unterteilung nach Quellcode-Veränderbarkeit

  • Freie Software
  • Open Source
  • Proprietäre Software

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Freie Software:

Freie Software (engl. free software) ist Software, die für jeden Zweck verwendet, studiert, bearbeitet
und in ursprünglicher oder veränderter Form weiterverbreitet werden darf. Das schließt auch die
kommerzielle Nutzung ein.

Die Free Software Foundation definiert folgende Freiheiten:

Freiheit 0:

Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.

Freiheit 1:

Das Programm zu studieren und zu verändern.
 

Freiheit 2:

Das Programm zu verbreiten.
 

Freiheit 3:

Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.


Für 1 und 3 ist der Zugang zum Quelltext Voraussetzung.

Sind nicht alle Bedingungen erfüllt, wird die Software als proprietär oder „unfrei“ bezeichnet.

 

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Lizenztypen, die die Kriterien freier Software erfüllen:

Copyleft-Lizenz

Der Autor behält das Copyright, es sind Klauseln enthalten, dass veränderte und weitergegebene
Software frei bleibt. Auch der Quellcode muss zur Verfügung gestellt werden.
Bsp. GNU General Public License (GNU GPL) ) (meistverbreitet)

BSD-Lizenz

Gruppe von Lizenzen aus dem Open-Source-Bereich. (BSD = Berkeley Software Distribution)
Software darf frei verwendet werden. Es ist erlaubt, zu kopieren, zu verändern und zu verbreiten.
Copyright-Vermerk darf nicht entfernt werden. Kann als Vorlage für kommerzielle Produkte verwendet
werden. Enthält kein Copyleft

Gemeinfreiheit

Der Autor verzichtet auf das Copyright.
Damit kann jeder alles mit der Software machen, sie etwa in eigene Programme einbauen, verkaufen
oder sie selbst wieder zu proprietärer Software machen.
Gemeinfreiheit ist jedoch keine Lizenz, sondern ein gemeinfreies Werk ist besitzlos.

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Freeware

Freeware; von engl. free „kostenlos“ und ware „Ware“) bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch
Software, die vom Urheber zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt wird.
Freeware ist meistens proprietär und darf daher nicht mit freier Software (engl. „free software“)
verwechselt werden, die im Gegensatz zu Freeware weitläufigere Freiheiten, wie Veränderungen an
der Software, gewährt.
Freeware ist kein definierter rechtsgültiger Begriff.

Donationware

Bei der Donationware (von engl. „donation“: Spende) handelt es sich um Freeware,
wobei der Autor um eine Spende bittet.
Wenn das eingesetzte Programm die Erwartungen erfüllt, und man es regelmäßig im Einsatz hat, sollte
man eine Spende in Erwägung ziehen.

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Open Source

Open Source bedeutet, dass der Quellcode offenliegt.
Wer den Quellcode kennt, kann ihn auch verändern und neue Programme schreiben.

Technisch gesehen liegen Freie Software und Open Source nah beieinander, allerdings werden beide
Ausdrücke von unterschiedlichen Denkrichtungen genutzt.

Die Open Source Initiative (OSI) betont, dass Open Source zu besserer und preisgünstigerer Software
führt als geschlossene, proprietäre Konstruktionen.

Die Free Software Foundation hingegen meint, dass proprietäre Software allein schon aus
moralischen Gründen abzulehnen sei. Software soll transparent und überprüfbar sein.

Der Begriff „Open-Source-Software“ scheint die Entwicklersicht wiederzugeben,
während der Begriff „Freie Software“ auch die Sicht der übrigen Anwender einbezieht.

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Proprietäre Software

Im juristischen Sinne gleichbedeutend mit „urheberrechtlich geschützt“.
Proprietäre Software ist jegliche Software, die keine freie und quelloffene Software ist.
Bsp.: Microsoft Windows, Adobe Photoshop

Was regelt die Lizenz noch?

Art der Lizenz

Einzel-Lizenz oder eine Mehrfach-Bereitstellung (Mehrfach-Lizenz).

Lizenzklasse

Die Lizenzklasse typisiert die rechtlichen Voraussetzungen für die Nutzung einer Software. :

  • Vollversion (keine vorhergehende Version erforderlich)
  • Upgrade (setzt das Vorhandensein einer Vollversion voraus)
  • Update

Lizenzmetrik

Die Lizenzmetrik bedeutet, wie der Lizenzbedarf gezählt werden muss z.B.:

  • pro Installation
  • pro benannter Maschine
  • pro benanntem Anwender
  • pro gleichzeitig angemeldeten Anwender
  • pro Prozessor
  • u. v. a.
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Kommentare

Hat jemand schon das Thema durchgearbeitet? Hat jemand eine Quelle? Im Kompendium konnte ich nichts dazu finden. Das Einzige was ich entdecken konnte, war der Eintrag bei Wikipedia.

ich fand die folgenden Links ganz hilfreich:

 

http://www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1913465/

http://www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1913489/

 

allerdings hoffe ich, das man das nicht alles wissen muss!!?? Hab in alten prüfungen bisher auch keine Aufgabe gefunden, die ähnlich wäre..

Hallo,

danke für die beiden Links. Ihr könnt aber auch alle Beiträge direkt bearbeiten, statt nur zu kommentieren.

Grüße

Peter

Bild von 19Munic92

htttp://de.wikipedia.org/wiki/Dongle ist ein guter link über Donglesicherheitssystem.

Uralt aber effektiv und fast unknackbar

Danke für den hilfreichen Link.

Peter

Ein Endbenutzer-Lizenzvertrag, auch Endbenutzer-Lizenzvereinbarung, abgekürzt EULA (von engl. End User License Agreement), ist eine spezielle Lizenzvereinbarung, welche die Benutzung von Software regeln soll. Texte mit einer EULA werden oftmals zu Beginn der Installation der Software angezeigt.

In Deutschland sind EULA zu Standardsoftware nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie zwischen Verkäufer und Erwerber der Software bereits beim Kauf vereinbart wurden. Dem Käufer erst nach dem Kauf zugänglich gemachte Lizenzbestimmungen (zum Beispiel während der Installation oder als gedruckte Beilage in der Verpackung) sind für den Käufer wirkungslos.

 

 

Freeware:

Ist zur Kostenlosen Nutzung vom Autor des Programms zur Verfügung gestellt worden.

Bei Freeware wird in der Regel vom Autor festgelegt, wann man es kostenlos nutzen darf, z.B. werden gerne Schulen und andere nicht kommerzielle Einrichtungen genannt.

Teilweise ist bei der Freeware eine Zwangs Registrierung nötig.

 

Eine besondere Abart von Freeware ist Open Source.

Open Source heißt: Jeder kommt an den Quelltext des Programms und darf ihn nach Belieben verändern.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Freeware

 

 

Vollizenz:

 

Einige Programme gibt es in verschiedensten Versionen.

Nehmen wir Windows Vista als Beispiel, es gibt „Starter, Home Basic, Home Premium, Business, Enterprise und Ultimate“

Jeder dieser Versionen hat bestimmte stärken oder schwächen, z.B. kann man erst ab Business den Rechner in eine Domäne einpflegen. AB Enterprise gibt es noch eine Festplatten Verschlüsslung dazu, und so weiter.

Ultimate kann alles, es gibt keine (künstlichen) Einschränkungen seitens des Windows.

 

 

Shareware:

Shareware sind Programme, bei denen einige Teile des Programms freigegeben wurde

Sie sind dazu da, das man das Programm XYZ mal ausprobiert mit der Hoffnung, dass man das Programm als so nützlich empfindet, das man es kauft.

Beispiel:

http://www.ontrack.de/

Das ist die Webseite eines bekannten Software Herstellers, der Software zur Datenrettung vertreibt.

Die Software zeigt dir an, was sie an Daten retten könnte, tut es aber erst, wenn man die SW kauft.

 

 

Schulungslizenz:

http://en.wikipedia.org/wiki/Educational_software

 

ich bin mal so frei und zitiere hier das Wiki

Educational software is computer software, the primary purpose of which is teaching or self-learning.

 

Ziel hierbei ist natürlich, das die geschulten Leute bei idem entsprechendem Programm hängen bleiben.

Diese sind oft günstiger, können mehr oder minder dasselbe, haben aber die Einschränkung, dass sie nur von einem Bestimmten nutzerkreis genutzt werden können.

 

 

 

Anzahl der Arbeitsplätze, die in der jeweiligen Lizenz festgeschrieben sind "

Damit meinst du sicherlich die Floating Lizenz.

Wir haben X Stück an Lizenzen, beim Start wird bei unserem Lizenzmanagement Server nachgefragt, ob noch eine frei ist, und wenn dem so ist, wird diese ausgecheckt und das Programm startet. Ist keine mehr frei, lässt sich das Programm nicht mehr starten.

 

 

Weitere Infos:

http://de.wikipedia.org/wiki/Software

Bild von MarcoKunz

Sehr schön zusammengefasst, finde ich.

Damit kann man echt was anfangen und ich denke nicht, dass die ZFA da noch viel mehr Inhalte verlangen kann. Wenn man nämlich jetzt noch bei den einzelnen Lizenzverträgen ins Detail gehen muss, dann schwirrt mir der Schädel.

Cheers,

Marco.

Neues entsteht nicht durch den Intellekt,
sondern durch den Spielinstinkt, der aus innerer Notwendigkeit agiert.
Der kreative Geist spielt mit den Objekten, die er liebt.
Carl Gustav Jung

Bild von rucksacktierchen

Hallo zusammen,

habt ihr euch schon mal überlegt was der ZFA für Fragen stellen könnte?

Ich hab mir gedacht, dass vielleicht eine Option sein könnte, dass gefragt wird, warum man mit der Creative Suite von Adobe arbeitet und nicht mit Alternativen als Free Ware wie zum Beispiel GIMP oder Inkscape.

 

Schauts euch an! Hoffe es hilft. Kommt aus nem Vorbereitungskurs auf die AP2011 Sommer!

Bild von rucksacktierchen

Bin ich jetzt ganz daneben oder ist kein Link oder ähnliches hinterlegt. Also was soll ich mir anschauen?

Du sollst dir alles anschaun was nach den ersten oben genannten links unter dem Strich steht.

Das habe ich gestern hinzugefügt. :)

Bild von MarcoKunz

Vielen Dank.

Damit kann man echt was anfangen. =) 

Neues entsteht nicht durch den Intellekt,
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Carl Gustav Jung

Bild von miekesch90

Hey du,

 

danke... Der Beitrag ist echt gut... Aber eine Frage hätte ich, gibt es nicht noch "Server-Lizenz" oder sowas?

 

LG Miekesch90

da bin ich jetzt grade auch überfragt.. aber ich würde da jetzt einfach ma logisch dran gehen..

1. ich hab server-lizenz mediengestalter gegoogelt und nicht grad viel, besser gesagt gar nix gefunden..

und

2. Heisst es ja Software-Lizenz und nich Server-Lizenz. Auch wenn Server-Lizenzen wahrscheinlich darunter fallen, gehe ich nicht davon aus, das soetwas eine Rolle in der Prüfung spielen wird.

Wenn jemand anderer Meinung ist. Bitte posten.. Ich weiss auch nich alles :D

Hallo zusammen,

vielleicht liegt eine Verwechslung vor. Server-Lizenzen sind halt Lizenzen für Serversoftware, aber Lizenz-Server sind Server, die Lizenzen verwalten (siehe ober unter Floating Lizenz oder
http://de.wikipedia.org/wiki/Floating_License_Server).


Viele Grüße

Thomas Hagenhofer