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Datensysteme

Hier könnt ihr eure Notizen, Sammlungen von hilfreichen Links etc. zum Thema sammeln. Einige Beiträge gibt es bereits aus vorhergehenden Prüfungsvorbereitungen.

Der Computer als Datensystem

Stichworte:

Hauptplatine, Bussysteme, Steckplätze (PCI, AGP),
Schnittstellen (USB, Firewire, SATA, VGA, DVI, RJ-45)

Betriebssysteme

  • Prozessmanagement
  • Speichermanagement
  • Steuerung und Abstraktion der Hardware
  • Ein- und Ausgabesteuerung
  • Dateiverwaltung
  • Bereitstellen der Benutzeroberfläche

Betriebssysteme erfüllen folgende Aufgaben:

Prozessmanagement:
Die Ressourcen des Systems müssen zwischen Programmen und Systemaufgaben verteilt werden. Einzelne
Aufgaben werden als so genannte Prozesse ausgeführt, die vom BS als verwaltet werden.
 

Speichermanagement:
Das Speichermanagement sorgt dafür, dass immer die gerade benötigten Speicherinhalte zur Verfügung stehen,
ohne dass die Programmierer der Anwendungssoftware sich darum kümmern müssen.
 

Steuerung und Abstraktion der Hardware:
Computersysteme sind modular aufgebaut; Bestandteile unterschiedlicher Hersteller kommen zum Einsatz.
BS bedienen sich der Gerätetreiber, die die Steuerlogik für bestimmte Hardware enthalten.
 

Ein- und Ausgabesteuerung:
Computerprogramme sind auf die Eingabe von Daten angewiesen. BS steuern die Zusammenarbeit mit
verschiedenen Ein- und Ausgabekanälen wie Tastatur und Bildschirm, Datenträgern oder Netzwerken.
 

Dateiverwaltung:
Daten werden auf Datenträgern wie Festplatten, CDs o.ä. gespeichert. Die Dateiverwaltung wird als Dateisystem vom BS zur Verfügung gestellt, damit alle Programme auf dieselbe Art und Weise darauf zugreifen.
 

Bereitstellen der Benutzeroberfläche:
Das BS und alle Programme kommunizieren mit dem Benutzer durch zwei Arten von Benutzeroberflächen:
Die dialogorientierte Konsole ermöglicht das Eingeben von Befehlen per Tastatur.
Die grafische Benutzeroberfläche ermöglicht die Benutzerführung durch Menüs und Symbolen mit der Maus.

 

Dateisysteme:

Sind die Schnittstellen zwischen dem Betriebssystem und den Partitionen auf Datenträgern.
Sie organisieren die geordnete Ablage von Daten.

Was macht ein Dateisystem?

Neben der Datenorganisation auf dem Datenträger kann ein Dateisystem noch zusätzliche
Möglichkeiten zur Verfügung stellen (Beispiele):

  • Verzeichnisse und Unterverzeichnisse anlegen
  • Datumsinformationen speichern (Erstellungsdatum, letzte Änderung, Zugriff)
  • Lange Dateinamen verwenden
  • Groß- und Kleinschreibung für Dateinamen berücksichtigen
  • Sonderzeichen für Dateinamen ermöglichen (z.B.: Leerzeichen)
  • Rechteverwaltung zur Zugriffssteuerung auf Dateien/Verzeichnisse
  • Journaling-Funktionen
  • ...

Dateisystem und Formatierung

 

  • Ein Dateisystem wird einer Partition durch Formatierung zugewiesen, „man formatiert mit einemDateisystem“. Hierbei werden auf einer Partition bestimmte Stellen für die Verwaltung reserviert undmit vordefinierten Werten überschrieben (was zu Datenverlust führt). Außerdem wird eineInhaltstabelle angelegt und die ersten Werte (für die reservierten Stellen) eingetragen.

Apple

 

  • HFS (Hierarchical File System): hierarchisches Dateisystem mit Apple-Macintosh-spezifischen Eigenschaften, auf Macintosh-Modellen ab 1986
  • HFS+ weiterentwickelte Variante von HFS mit Journaling, Standard unter Mac OS X

Unix

  • UFS (UNIX File System): verwendet unter Solaris und BSD
  • VxFS (Veritas Journaling File System): Journaling-Dateisystem von VERITAS
  • XFS Journaling-Dateisystem von SGI primär für IRIX (nicht verwechseln mit xFS)
  • ZFS (Zetta File System): Copy-On-Write-Dateisystem von Sun Microsystems für Solaris geschrieben

Microsoft

  • FAT12 frühes Dateisystem der FAT-(File Allocation Table)-Dateisystemfamilie, heute noch gängig für Disketten (wird von nahezu jedem Betriebssystem unterstützt)
  • FAT16 neuere Variante in der FAT-Dateisystemfamilie mit erweiterten Limits gegenüber FAT12 (wird von nahezu jedem Betriebssystem unterstützt)
  • FAT32 neuere Variante der FAT-Dateisystemfamilie mit erweiterten Limits gegenüber FAT16, ab Windows 95b bzw. Windows 2000 (wird von neueren Betriebssystemen unterstützt)
  • FATX spezialisierte Variante von FAT16/FAT32 für die Xbox
  • NTFS (New Technology File System): Journaling-Dateisystem der Windows NT-Produktlinie, seit Windows XP das Standarddateisystem von neuen Windows-Versionen

Journaling-Dateisystem

  • Speichert alle Änderungen vor dem eigentlichen Schreiben in einem dafür reservierten Speicherbereich, dem Journal.
  • Damit ist es zu jedem Zeitpunkt möglich, einen konsistenten Zustand der Daten zu rekonstruieren, auch wenn ein Schreibvorgang abgebrochen wurde.
  • Im Fall von Systemabstürzen oder Stromausfällen von Vorteil. So kann die (früher) automatisch gestartete Überprüfung des ganzen Dateisystems mit oft erfolglosen Reparaturversuchen entfallen. Speziell bei großen Festplatten mit Partitionsgrößen über 100 GByte von Vorteil.
  • Man unterscheidet zwischen Metadaten-Journaling und Full-Journaling. Während Metadaten-Journaling lediglich die Konsistenz des Dateisystems garantiert, wird beim Full-Journaling auch die Konsistenz der Dateiinhalte gewährleistet.
  • Umgangssprachlich wird oft der allgemeine Begriff des Journaling verwendet, wenn eigentlich Metadaten-Journaling gemeint ist.

 

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Kommentare

Bild von Greeneyed-Redhead

Was ist denn unter "datensysteme" genau zu verstehen?

können das nicht zB dateiformate sein, oder PC/Mac/...  und noch ganz andere Dinge?

ist "datensysteme" nicht ein überbegriff für gaaaanz viele bereiche? quasie der schrank um die schubladen "dateiformate" und "Betriebssysteme" etc?

ich komme auf keinen grünen zweig :s

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Die Ebene in der sich unsere Weltlinien schlängeln ist nichts weiter als eine 4-Demensionale Wurstscheibe einer gigantischen,

Mit dem Allerweltsbegriff "Datensysteme" wusste ich auch zuerst nichts anzufangen. Ich habe dann versucht, den Begriff auseinanderzunehmen:

Daten: Es geht um Daten, also konkret um Werte wie Texte oder Zahlen

Systeme: Mit diesen Daten soll systematisch etwas gemacht werden, also Daten speichern/organisieren/verwalten/bearbeiten. Ich vermute, Datensysteme sind Formen der Datenverwaltung also z.B. in Form von Ordnern und Dateien (Dateisystem) oder in einer Datenbank (Datenbanksystem).

Aber wie könnte denn dazu eine Prüfungsfrage aussehen? Hat jemand eine Idee oder eine andere Definition?

Deine Definition ist völlig richtig.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir auf jeden Fall definieren müssen was es ist (viell. wären Vor- und Nachteile auch nicht so schlecht) wozu man es braucht usw..

Wir haben letzte Woche in der Schule ein Arbeitsblatt bekommen und sollten in Gruppenarbeit die durcheinander gewürfelten Namen, Positionen, Sitze usw... in einer Tabelle aufschreiben.

Da mussten wir erstmal überlegen, ob lieber erst der Hauptsitz und dann der Chef oder nur nach Namen usw... wenn Du/ihr versteh(s)t was ich meine.

Ich nehme mal an, dass sowas wahrscheinlich auch in kleinerer Form in der Prüfung dran kommt, denn anderes kann ich mir nicht erklären. Dann haben wir noch zu "relationalen Datenbanken" aufgeschrieben:

- Pim

- Filemaker

- Mcrosoft Acess

- my SQL (wo wir übrigens bei U8 Befehle lernen müssen).

 

Also grob zusammen gefasst denke ich:

- Was ist ein Datenbanksystem | Wofür wird es gebraucht | Nennen Sie Vor- und Nachteile.... | Welche Datenbanken gibt es? | Machen sie Beispiele ?!

- Geben sie den Befehl der Programmierung an ...

 

Irgendwie sowas viell.. 

 

 Ich glaube, es ist etwas ganz anderes. Es wird sicherlich in die Richtung gehen, dass gefragt wird, welche Dateiformate für welchen Zweck genutzt wird. Und noch nach ihren Eigenschaften.

Videoformat im Internet: avi, flv

Bilddateien im Internet: jpg, png

 

Es macht eigentlich beides keinen wirklichen Sinn, wären Datenbanken gemeint hätte man doch auch "Datenbanken" oder "Datenbanksysteme" geschrieben und nicht Datensysteme. Wären "Dateiformate" gemeint hätte man das auch so schreiben können.

Im Kompendium kommt man unter dem Stichwort "Datensysteme" aber auch zu "Datenbanken"... :/

Bild von MarcoKunz

http://www.zfamedien.de/ausbildung/mediengestalter/tutorials/dictionary.php?str=datensysteme&Action=Search

Habe gerade in dem Lexikon der ZFA nach dem Wort Datensysteme gesucht und kam damit zu diesem Eintrag, welchen ich oben verlinkt habe.

Offensichtlich handelt sich wohl um verschiedene Datenträger? Festplatte als Datensystem? Speicherung von Daten? Versenden von Daten via E-Mail?

Irgendwie ist dieser Begriff definitiv zu uneindeutig... wie man sieht ( Link ) ist das nicht nur ein weites Feld, man kann sich da totsuchen nach relevantem Inhalt für einen Mediengestalter.

Neues entsteht nicht durch den Intellekt,
sondern durch den Spielinstinkt, der aus innerer Notwendigkeit agiert.
Der kreative Geist spielt mit den Objekten, die er liebt.
Carl Gustav Jung

Bild von fresh_44

Ich habe mir jetzt ne hauptsächlich theoretische Zusammenfassung über Datenbanken und Datenbanksysteme erstellt.

Im Lexikon der ZFA heißt es:

"Dieser Begriff umschreibt jede Art von Datenübermittlung innerhalb eines Computers, oder zwischen Datensystemen."

Ich denke den Bereich "zwischen Datensystemen" decke ich bin dem Lernstoff über DBS gut ab... aber was meint "innerhalb eines Computers" ?
Kann damit Netzwerktechnik / Netzwerkarchitektur gemeint sein?

Dass es sich jedoch um Datenformate (jpg, etc.) handelt, halte ich für unwahrscheinlich.

Was meint ihr dazu?

Grüße,
fresh_44
 

frisch und gut gelaunt...

Bild von gorgeous-arts

Haben wir gerade durchgenommen:

 

Betriebssysteme: MAC OSx

Dateisystem: HFS+ (hierachical file system)

Dateigröße: 8 Mio. TB

Dateiname: 255 Zeichen

verbotene Zeichen: keine

Datei-Header/Meta-Daten: Name, Art, Typ, Datum + Uhrzeit, Berechtigungen, Verschlüsselung

Pfad: /

Laufwerksname: root/bin…

Betriebssysteme: Windows x

Dateisystem: NTFS (new technology file system)

Dateigröße: 16 TB

Dateiname: 255 Zeichen

verbotene Zeichen: . / \ : * ?  Leerzeichen % $

Datei-Header/Meta-Daten: Name, Art, Typ, Datum + Uhrzeit, Berechtigungen, Verschlüsselung

Pfad: \

Laufwerksname: c:…

 

Dateisystem: FAT(file allocation table) und FAT32 können von beiden Betriebssystemen verwendet werden.

Dateigröße: FAT(2GB) und FAT32(4GB)

Dateiname: FAT=> 8.3 - Format (z. B. textfile.txt), FAT32 hat 255 Zeichen

 

Journaling: Datensicherung bei einem Absturz!

 

Hoffe es hilft Euch weiter!!!

 

LG

EinzigArtig-EigenArtig=Gorgeous-Arts

Ich stimme gorgeous-arts zu. 

Datensysteme / Dateisysteme sind auf allen Festplatten und USB-Sticks unserer Erde. Sie werden von den Betriebssystemen benötigt um die externen Geräte zu erkennen und um mit ihnen zu kommunizieren. HFS+ für MAC, NFTS für Windows und FAT32 übergreifend für beide.

 

Hi,

meiner Meinung nach ist „Datensysteme“ wenn überhaupt nur ein Modebegriff! Soll heißen das dieses Wort alles und nichts beschreiben kann. Es gibt ja bekanntermaßen das Dateisystem / Datensystem, Datenbanksystem und das Datenverarbeitungssystem. Bestimmt noch viele mehr, die mir jetzt Spontan nicht einfallen (Habe ja kein Fach-Informatiker-Studium absolviert). Mir wäre jetzt nur wichtig in welche Richtung es denn nun gehen soll man kann ja schließlich auch nicht sagen Erde und dann möchte man nur ein ganz bestimmtes Thema hören.

Wäre schön wenn es denn mal jemand erklären könnte was damit gemeint ist oder, was vielleicht noch besser wäre, ein Fachwort zu benutzen!

 

Gruß Christian

Bild von 19Munic92

Man sagt sich die IHK hat sich verschrieben und es soll Dateisysteme heißen nicht Datensysteme.

Das habe ich aus recht sicherer Quelle erfahren.

Leider wurde hier ja letztens durch den Crash so eineiges gelöscht.

Nur mal so zur Info... Datei-oder Datensysteme sind meiner Meinung nach das Gleiche. Kann man nur als Plural u./o. Singular sehen.

Ich hatte schon gesagt, dass so oder so Datenbanksysteme aufgeführt werden, da Daten- o. dateisysteme das Gleiche aussagen. Man verwaltet Dateien mittels Systemen.

Der Link von Wikipedia zeigt es auch auf : http://de.wikipedia.org/wiki/Dateisystem

 

Es ist eine Verwaltung von Massenspeicherungen, weswegen ich es auch schlüssig finde, dass wir SQL-Befehle lernen müssen, die dafür zuständig sind, die Datenbeank zu definieren. Es ist also eine datenbankssprache.
Man kann es viell. mit html vergleichen für Internetseiten.
Nur hier eben SQL für Datenbanken

http://de.wikipedia.org/wiki/SQL

 

Ich glaube nämlich nicht, dass von uns gefordert wird irgendwelche Datenbankbefehle zu kennen, wenn wir aber doch nicht mal wissen, was eine Datenbank ist oder wofür man sie braucht.

Und auch wenn es wirklich nur DATENsysteme, statt DATENBANKsysteme heissen soll, beruht es so oder so auf der gleichen Basis. Die verwaltung von Massenspeicherungen.
Ob es jetzt Unmengen von Dateien (z. B alle jpg.Dateien für den Kunden Coca Cola) o. anderen Daten (z. B alle Adressen der Coca-Cola Kunden in Aachen, um ein Mailing zu senden) sind.

Das verstehe ich zumindest darunter. Und wie gesagt, Stichwörter wären z. B
- Attribute - Schlüssel - Datensatz - Datenredundanz ... -

 

"Ich glaube nämlich nicht, dass von uns gefordert wird irgendwelche Datenbankbefehle zu kennen, wenn wir aber doch nicht mal wissen, was eine Datenbank ist oder wofür man sie braucht."

Also wir hatten Datenbanken in der Ausbildung. Stichwort "Normalisierung" , oder wie man Serienbriefe mit einem Daenbankimport verfasst war Thema usw.

Auch im Kompendium ist es deutlich vertreten, also so unwahrscheinlich ist das Thema in einer Abschlussprüfung jetzt nicht...

Bild von Thomas Hagenhofer

Hallo evaeva,

da es auch eine Aufgabe zum Thema U8: SQL-Befehle im Bereich Medienproduktion geben wird, sollte man sich sehr wohl mit Datenbanken und SQL-Syntax beschäftigen.

Aber wir können alle sicher sein, dass es kein Schreibfehler ist. Würde diese Aufgabe zum Thema Datenbanken gestellt, würde es auch so heißen.

Da es hier um das Lernfeld 4 des Berufsschulunterrichts geht, noch ein Link, damit der Zusammenhang ein wenig klarer wird:

http://wiki.zum.de/Computerarbeitsplatz_und_Netzwerke_nutzen,_pflegen_und_konfigurieren

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

Projektmitarbeiter "Mediencommunity 2.0"

Hallo,

da nicht die IHK die Prüfungen aufsetzt, sondern der Aufgabenerstellerkreis beim ZFA, kann deine Quelle nicht sehr sicher sein. ;-)

Grüße

Peter

Bild von 19Munic92

 also eine reine Theorie unseres Lehrers war das gerade mit Datenbanksystemen bei dieser Frage nichts drankommt aber da hatte er keine genauen Infos sondern nur Vermutungen, sagt er.

 

Guten Morgen Leute,

ich habe jetzt bei der ZFA angerufen, um mal zu versuchen zu klären welcher Begriff nun richtig ist, das wir uns hier alle nicht einig sind.

Heisst es nun: Datensysteme, Datenbanksysteme oder Dateisysteme.

Die "nette" Frau am Telefon sagte, dass das zu verstehen ist was als Thema angegeben ist und dass keine weiteren Auskünfte erteilt werden dürfen.

 

Ich würde vorschlagen von allem ein bisschen zu lernen sowohl hier

Google -> Dateisysteme -> Wikipedie

als auch

Datenbanksysteme.

 

Wie gesagt meine Lehrerin ist im Prüfungsvorbereitungskurs und übt genau das, was ich oben aufgeführt habe.

 

Deswegen würde ich das auf jeden Fall lernen, mehr kann ich dazu auch nicht sagen, Viel Erfolg ;)


 

Ich habe auch das hier gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Amplitudenmoduliertes_Datensystem

 

Als amplitudenmoduliertes Datensystem (AMDS) bezeichnet man das Verfahren, mit Hilfe von amplitudenmodulierten Sendern im Lang-, Mittel- und Kurzwellenbereich zusätzlich zum Radioprogramm für den Hörer nicht wahrnehmbare Zusatzsignale zu übermitteln. Um dies zu erreichen, wird der Träger des Senders phasenmoduliert. Da das Rundfunkprogramm per Amplitudenmodulation übertragen wird, kann beim Empfang mit einem normalen Radioempfänger das AMDS-Signal nicht wahrgenommen werden. Wegen der begrenzten zur Verfügung stehenden Bandbreite (9 kHz) ist die Übertragungsrate bei AMDS gering (maximal 200 Baud).

Im Unterschied zum RDS-Verfahren im UKW-System gibt es hier keinen einheitlichen Standard für die zu übertragende Information, und Geräte, die die Decodierung von AMDS-Informationen ermöglichen, sind meist nicht frei im Handel erhältlich.

Typische mit AMDS übertragene Informationen sind Korrektursignale für GPS (DGPS). Solche Signale werden zum Beispiel über den Langwellensender Donebach des Deutschlandfunks auf 153 kHz übertragen.

Auch Zeitinformationen werden gelegentlich durch AMDS übertragen. So übertragen der Langwellensender von France Inter auf 162 kHz und der Mittelwellensender Mailand der RAI auf 900 kHz per AMDS ein Zeitzeichenssignal. Der Langwellensender Zehlendorf, der zu DDR-Zeiten das Programm der „Stimme der DDR“ ausstrahlte und heute das Programm von „Deutschlandradio“ überträgt, diente in der DDR zur Verbreitung von Pressemeldungen für die Handelsmarine.

Die AMDS-Sender werden mit Einführung des digitalen Rundfunks abgeschaltet. Als Nachfolge des AMDS/dGPS-Systems werden Internet-basierte Verfahren (Ntrip) angeboten.

 Das ist ein sehr hilfreiches Thema. Aber ich denke es gehört eher in das Thema "Video-Signale"

Zum Thema Datensysteme habe ich mich an unseren Lehrer gewandt. Er vermutet dahinter ein Netzwerkthema. Das wurde hier ja auch schon angesprochen. Mit dem Wissen bin ich dann zu unseren IT'lern gegangen und auch die meinten, dass das Wort Datensysteme eigentlich nur in diesem Zusammenhang einigermaßen Sinn macht.

Dabei sind dann so Schlagworte wie Festplatten/USB-Festplatten/Raid-Systeme/SAN/NAS (Network attached Storeage) gefallen.

In weiterer Rücksprache mit unserem Lehrer, meinte dieser, dass das auf jeden Fall ein Blick wert wäre.

Hab mich in meiner Prüfungsvorbereitung bis jetzt noch nicht weiter damit außeinander gesetzt, weswegen ich hier nur Schlagworte rein schreibe.

Ich hoffe das hilft weiter.

Ich glaube aber Datensysteme mit Dateisystemen zu vergleichen ist der falsche Weg.

 Habe mal egguckt was andere Firmen anbieten, wenn sie Datensysteme verwalten viell. hilft das hier weiter

http://de.wikipedia.org/wiki/Interflex_Datensysteme

 

 

Ich denke doch mal, dass dieser Link wohl sehr hilfreich sein kann

 

http://www.operating-system.org/betriebssystem/_german/w-dateisys.htm

Unser Dozent hat gerade bei der ZFA angerufen, ein Schreibfehler scheint wohl eher nicht vorzuliegen.

Der Begriff wurde extra so ausgewählt und mehr würde man dazu nicht sagen...

@ Thomas Hagenhofer

 

Woher habe Sie diese Information bzw. wie sicher ist es, dass gerade aus dieses Lernfeld sein soll?

"Da es hier um das Lernfeld 4 des Berufsschulunterrichts geht, noch ein Link, damit der Zusammenhang ein wenig klarer wird:"

 

 

Hallo ArXs,

die Nummerierung der Themengebiete der einzelnen Aufgaben werden von den Aufgabenerstellungsausschüssen des ZFA nicht zufällig gewählt sondern orientieren sich an den Lernfeldern des Berufsschulunterrichts. Diese findet man unter:

http://wiki.zum.de/Lernfelder_Mediengestalter/in_Digital_und_Print

 

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

Projektmitarbeiter "Mediencommunity 2.0" beim ZFA

 Hallo Herr Hagenhofer,

 wenn ich Sie also richtig verstehe, wäre U1 = Lernfeld 1: Den Medienbetrieb und seine Produkte präsentieren.

Aber was hat dieses Lernfeld denn mit Mikrotypografie zu tun ??

Grüße

Hallo Kiradlon,

ich habe vorsichtig von "orientieren" geschrieben. ;-)
Im Fall der Mikrotypo passt natürlich Lernfeld 2 viel besser.

Das heißt, dass die Zuordnung nicht in jedem Fall stimmt, im Falle der U4 aber schon.

Mir war es hier wichtig, um den Kontext des Themas in der Ausbildung klar zu machen.

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

 

:D :D :D

Warum reden immernoch alle von DATEIsystemen? Das Thema heißt DATENsysteme und hier im Wiki gibts nur Erklärungen zu Dateisystemen. Dachte die Moderatoren würden da eher einschreiten...Es heißt ja auch nicht "Das Datensystem" so dass man auf den Computer als Datensystem schließen könnte, es ist ganz klar die Mehrzahl also "Datensysteme" genannt, also muss es wohl mehrere verschiedene Arten davon geben...und das können einfach nicht die Dateisysteme sein, das wäre ja total daneben, einen so falschen Begriff zu verwenden...finde es wirklich traurig dass nach Wochen immernoch keiner wirklich was herausgefunden hat...Ich habe wirklich viele Fachbücher aber in keinem taucht dieser Begriff auf, nicht einmal Wikipedia kennt ihn, bzw. heißt es er sei nicht eindeutig zu definieren & alle Lehrer scheinen genau so ratlos...

Hallo Julia,

mehr als draufhinweisen, dass es kein Schreibfehler etc. ist und absichtlich Datensysteme heißt können die Moderatoren auch nicht. Anderseits sind wir zwar als Moderatoren tätig, aber wissen auch nicht welche Aufgaben zu diesem Themenbereich in der Prüfung vorkommen. Denn wir sind nicht identisch mit den Personen, die die Prüfung erstellen.

Grüße

Peter

Hallo,

in der Facebook-Gruppe "Mediengestalter AP 2011" ist sich jemand ziemlich sicher dass die Zahlensysteme, sprich Dezimal, Binär und Hexadezimal, unter das Thema Datensysteme fallen. Ich weiß jetzt gar nichts mehr!

Grüße Miriam

Ach Gott, an diese Datensysteme hab ich ja noch gar nicht gedacht. Also spricht eigentlich alles dafür, dass das mal ne streichaufgabe wird =)

Was haltet ihr von der Idee, dass es mit diesem Themenfeld zu tun hat: 

A.3 Datenhandling
(§ 4 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 3)

a) Systemkomponenten und Softwareapplikationen auftragsbezogen auswählen und einsetzen
b) Datenformate unterscheiden und in verschiedenen Anwendungsbereichen einsetzen
c) Datenorganisation und -verwaltung auftragsspezifisch nutzen, Dateinamen-Konventionen anwenden
d) Erkenntnisse aus dem Zusammenhang von Arbeitsabläufen, Datenflüssen und Schnittstellen für die eigene Arbeitsorganisation nutzen
e) Daten verwendungsbezogen bereitstellen und ausgeben
f) Systeme zur Datensicherheit anwenden
g) interne und externe Dienste und Netze für den Informationsaustausch nutzen
h) Daten für die Datenübertragung optimieren
i) Netzwerke sowie Hard- und Softwareschnittstellen beurteilen und einsetzen
j) Daten übernehmen, unter Berücksichtigung medienspezifischer Standards transferieren und konvertieren
k) Kompressionsverfahren auswählen und anwenden
l) Systeme zur Datenverwaltung und Versionskontrolle einsetzen
m) Dateiinformationen und Metadaten nutzen, verwalten und erstellen
n) Datenbanken zur Verwaltung von Mediendaten nutzen

 

So was hatte ich in einem Forum gelesen.... (auf die Anfrage bei einer Dame bei der IHK).

Natürlich ohne Gewähr.

Hallo rhythmuskind,

ja, dieser Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan macht nochmal klar, wie sich dieses Thema in die gesamte Ausbildung einpasst.

Ich hatte in meinem obigen Kommentar den Verweis auf das entsprechende Lernfeld in der Berufsschule angeführt. (http://www.mediencommunity.de/content/u4-datensysteme#comment-2355).

Übrigens wird der Begriff "Daten" nahezu synonym mit dem der "Datei" gebraucht. (siehe Wikipedia)

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer