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KI-Campus: Eine neue Bildungsplattform für Künstliche Intelligenz entsteht

Weiterbildungsblog - 6. Dezember 2019 - 18:51

Es erinnert an Finnland und seine Plattform „Elements of AI“: die nationale Bildungsplattform für KI, die in den nächsten drei Jahren entstehen soll und deren Ziele Ulrich Schmid vom Konsortialpartner mmb Institut hier beschreibt. Der KI-Campus „richtet sich an alle Personen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen für dieses Thema interessieren und dazu weiterbilden möchten oder müssen“. Es sollen neue digitale Inhalte entwickelt, aber auch bestehende kuratiert werden. Man hat sechs Leitlinien verabschiedet und will Ende 2020 mit den ersten Angeboten online gehen. Die weiteren Projektpartner sind der Stifterverband, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Hasso-Plattner-Institut (HPI) und neocosmo.

Nur am Rande: Zwar hat sich ja schon 2015 die Nationale Plattform „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) konstituiert, aber einen „Nachhaltigkeits-Campus“ als Online-Bildungsplattform gibt es meines Wissens nicht.
Ulrich Schmid, Bertelsmann Stiftung/ Digitalisierung der Bildung, 6. Dezember 2019

Bildquelle: Stifterverband/K3

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How Will Content Discovery Evolve?

Weiterbildungsblog - 6. Dezember 2019 - 18:45

„It’s more important than ever to think about how employees will find the content they need. This is how the learning experience platform market came to be“, schreibt Analyst Josh Bersin. Und er stellt uns anschließend verschiedene Strategien und Perspektiven vor:

Ein klassischer Lernpfad („learning path“)? Oder „to guide learning according to skills“? Was ist mit der Idee von „page ranking for learning recommendations“? Oder, jetzt wird es etwas komplizierter, „offer solutions that actually ingest instructional content (text, video, audio), identify and categorize the instruction contained within it, and then create microlearning and personalized recommendations“?

Aber das ist noch nicht alles: „recommend content … through human support: Ask the learner.“ Schließlich: „The final approach is to embed learning into mandatory practices at work.“

Seine abschließende Empfehlung ist ein Aufruf, sich bewusst mit dieser Frage auseinanderzusetzen: „The LXP is not the solution to everything. Creating the right form of discovery is where you earn your pay. Make sure you are creating the right types of discovery for the best content you can find. Don’t let your L&D department turn into the training flea market.“
Josh Bersin, Chief Learning Officer, Dezember 2019

Bildquelle: Noble Mitchell (Unsplash)

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Lernende Organisation und organisationales Lernen

Weiterbildungsblog - 6. Dezember 2019 - 12:00

Christoph Meier hat in diesem Beitrag einige Konzepte und Stichworte zusammengetragen. Die Unterscheidung von single loop learning, double loop learning und deutero learning zum Beispiel (nach Chris Argyris und Donald A. Schön). Die fünf „Disziplinen“ einer lernenden Organisation (nach Peter Senge).

Was ich in diesen Beschreibungen vermisse: Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Modellen und Praxis einer lernenden Organisation und dem wirtschaftlichen Handeln dieser Organisation (bzw. dieses Unternehmens)? Oder kann man erst beim Scheitern eines Unternehmens (von der Krise, dem Skandal bis zur Insolvenz) konstatieren, dass es wohl keine lernende Organisation war? Gibt es über diesen Punkt Studien oder Artikel?
Christoph Meier, scil-Blog, 5. Dezember 2019

Bildquelle: Meritt Thomas (Unsplash)

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„OER kann in der Nutzung kostenlos und in der Produktion bezahlt sein!“

Weiterbildungsblog - 5. Dezember 2019 - 17:16

Auf das neue Buch von Jöran Muuß-Merholz, „Barcamps & Co.“, hatte ich ja bereits hingewiesen. Nun ist das Buch ja offen und frei (kostenlos) verfügbar, so dass sich die Frage aufdrängt, wie es denn finanziert wurde, wer wie an dem Buch verdient und welcher Aufwand mit diesem Weg verbunden ist.

Hier zwei Zitate von Jöran Muuß-Merholz, die hoffentlich auf das gesamte Interview neugierig machen:
„Das Buch ist ein gutes Beispiel dafür, dass bei OER die Nutzung des Materials kostenlos sein kann und gleichzeitig die Produzenten dafür bezahlt werden.“

„Wenn man praktisch mit OER arbeitet, dann stellt man schnell fest, dass jede zusätzliche Auflage bei der Lizenzierung [die über CC BY hinausgeht; JR] viel Arbeit in der Nachnutzung mit sich bringt.“
Gabi Fahrenkrog, Interview mit Jöran Muuß-Merholz, OERinfo – Informationsstelle OER, 4. Dezember 2019

Bildquelle: Collage Jöran mit Buch, Foto: Chris Dies, Agentur J&K – Jöran und Konsorten für OERinfo, Informationsstelle OER, CC BY 4.0 (mit Anpassungen)

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I don’t want to learn

Weiterbildungsblog - 4. Dezember 2019 - 10:00

Ein lesenswerter Artikel: Warum reagieren wir abwehrend, wenn wir von der Notwendigkeit des Lernens, des lebenslangen Lernens hören? Es ist, so Gina Ebner nach einem Moment der Selbstreflexion, auch eine Frage der Formulierung …

„Let’s change the narrative on continuing vocational education and training, and adult education. Let’s stop telling people that they have to learn/train/upskill/reskill. At the workplace, let’s talk about the great opportunity that planned learning will bring and not that ‘we have to do a training’. In fact, let’s have more workplace learning during working hours to ease the pressure on the employees.

Let’s change our arguments to how much joy learning can bring; how many benefits there are, even if they are not financial; that it’s not a task, but an interesting and rewarding activity.

Let’s enjoy and promote all kinds of learning.
Learning can make you happy.“
Gina Ebner, EPALE (Electronic Platform for Adult Learning in Europe), 11. November 2019

Bildquelle: EPALE

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By The Numbers: MOOCs in 2019

Weiterbildungsblog - 4. Dezember 2019 - 6:32

Die Zahl der Kurse und Lernenden, sie steigen auch im achten Jahr weiter, berichtet der MOOC-Informationsdienst Class Central. Wobei man sich schwer tut, verlässliche Zahlen der populären chinesischen Anbieter zu erhalten. Und es gibt noch mehr Online-Degrees und Microcredentials, aber nicht mit dem Schwung des letzten Jahres, als Dhawal Shah von der „second wave of MOOC Hype“ und „the year of MOOC-based degrees“ sprach. Weitere MOOC-Reports sollen zum Abschluss des Jahres folgen.
Dhawal Shah, Class Central/ MOOC-Report, 2. Dezember 2019

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Microlearning – Lust und Neugier als Basis von LERNEN

Weiterbildungsblog - 3. Dezember 2019 - 9:55

Am Anfang vieler Bildungsinitiativen steht häufig die Frage: Wer macht eigentlich mit? Denn im Alltag nicken zwar alle, wenn sie nach der Bedeutung des Lernens gefragt werden. Aber dann gibt es immer Gründe, doch bei bestehenden Routinen und Prioritäten zu bleiben. Und ganz oben steht natürlich der Zeitmangel.

Vor diesem Hintergrund stellt Harald Schirmer (Continental) ein Microlearning-Konzept vor: Maximal 5-minütige Impulse, die Neugier wecken, einen „Aha-Effekt“ auslösen, inspirieren, Lust auf mehr machen. Kurze, selbsterstellte Videos bieten sich da an. Das Enterprise Social Network kann ein hervorragender Ort sein, um Microlearnings zu publizieren, aufzurufen, zu sammeln und zu kommentieren. Aber auch jeder Jour Fixe.

Harald Schirmer bzw. Continental stehen noch am Anfang. Sein erstes Fazit: „Seit einigen Monaten sind die Microlearning weltweit bei Continental im Einsatz, sehr wirksam in Abteilungsmeetings, Führungskräfterunden, im Revers Mentoring, als globale Lern-Inspiration oder als Video in unserer aktuellen #Passion2Learn Campagne. Es wurden relativ schnell weit über 100 Microlearning gesammelt, beschrieben oder als Video skalierbar geteilt.“

Abschließend fragt er, was noch fehlt, was unklar ist oder besser beschrieben werden sollte. Hier meine spontanen Zurufe, die irgendwie alle um den Punkt „das Lernen sichtbar machen“ kreisen:

– Struktur: Könnte jedes ML mit einem kleinen „Call to Action“ schließen? Was will ich – als Kreativer – als Nächstes tun? Was können andere tun, wenn sie das Thema interessiert? Suche ich MitstreiterInnen?
– Kampagne: Die populärsten ML könnten prämiert werden, sie könnten der Aufhänger für ein größeres „Microlearning“-Event sein – vor Ort oder virtuell.
– Gamification/ Motivation: Das Teilen von ML (oder das aktive Aufnehmen und Weiterentwickeln eines Themas) könnte mit dem Erwerb von Badges verbunden werden.
– Nachhaltigkeit: Kann man die ML thematisch clustern, könnte man sie als Indikatoren für größere Kampagnen oder Initiativen lesen. Als bottom-up-Bildungsbedarfsanalyse …
– Nachhaltigkeit: Man könnte die Kreativen nach 8 Wochen interviewen und fragen, welchen Spuren das ML bei ihnen oder in ihrem Umfeld hinterlassen hat.
– Organisation: Könnte man Beispiele für ML-Formate präsentieren und beschreiben (wenn man nicht beim Video stehenbleiben will)?
Harald Schirmer, Blog, 26. November 2019  

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Augmentationsstrategien und Personalentwicklung

Weiterbildungsblog - 3. Dezember 2019 - 7:03

Das scil-Team hat wieder die Ergebnisse eines Innovationskreises, an dem die Schweizerische Post, SBB und ZF Friedrichshafen teilgenommen haben, in einem Abschlussbericht (63 S.) dokumentiert. Der Fokus des Innovationskreises lag dieses Mal auf dem Zusammenspiel von Menschen und Smart Machines sowie seinen Konsequenzen für Personalmanagement und -entwicklung. Augmentation steht dabei für eine Perspektive, die verschiedene Strategien dieses Zusammenspiels diskutiert.

„Im Rahmen der gemeinsamen Arbeit wurden eine ganze Reihe von Arbeitshilfen entwickelt, die einzelne Aufgaben und Schritte in diesem Gesamtprozess unterstützen. Angefangen von Ressourcensammlungen zur Orientierung und Sensibilisierung der Beschäftigten (sowie ggf. auch der Führungskräfte) über Analysewerkzeuge, Raster zur Entwicklungsplanung oder Hilfen zur Pulsmessung bzw. Veränderungsbegleitung bis hin zu einem Raster für die Wirkungsmessung.“

Der Arbeitsbericht kann kostenfrei bestellt werden.
Christoph Meier, swiss competence center for innovations in learning (scil), scil Arbeitsbericht 30, November 2019

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Video for learning – 15 things the research says – some may shock you…

Weiterbildungsblog - 2. Dezember 2019 - 18:39

Die heutige Begeisterung für Video, so Donald Clark, ist die eine Sache. Aber als Bildungsexperten sollten wir wissen, welche Regeln für den Video-Einsatz in Lernprozessen gelten. Unzählige wissenschaftliche Studien helfen da weiter. Einige Ergebnisse und Erfahrungen zählt Donald Clark in seinem Beitrag auf. Zum Beispiel: „Keep videos at 6 minutes or less – the less the better.“ Oder: „Should you give learners control of video? Yes.“ Und: „For subjects that are semantically rich, getting rid of the face is a good thing as it reduces cognitive load.“ Oder: „The smaller the screen the less you learn.“ 

15 Punkte. Die meisten Erkenntnisse kommen weniger überraschend als es der Titel des Beitrags andeutet. Viele Erkenntnisse müssen auch nicht absolut gelesen werden, da uns Videos heute ja nicht unmittelbar und isoliert begegnen, sondern als Bausteine von Plattformen, Webseiten, Prozessen, Aufgaben, kurz: Lernumgebungen. Trotzdem kann man natürlich vieles falsch machen.
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 30. November 2019

Bildquelle: Charles PH (Unsplash)  

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Vom E-Learning zum Lernen in der digitalisierten, vernetzten Gesellschaft – Jochen Robes im Gespräch

Weiterbildungsblog - 2. Dezember 2019 - 11:13

In eigener Sache: Am 16. Dezember werde ich noch einmal in Leipzig sein. Auf dem Christmas Special zum HR Innovation Day, zu dem mich Peter M. Wald eingeladen hat. Dort werde ich auch einen Workshop moderieren. Zum Aufwärmen habe ich einige Fragen des Gastgebers beantwortet. Sie betreffen (natürlich) den Workshop, aber auch aktuelle Lerntrends, neue Herausforderungen für Personaler, die Rolle digitaler Werkzeuge und, ja, „Lern Hacks“.
Peter M. Wald, Interview mit Jochen Robes, Leipziger-HRM-Blog, 1. Dezember 2019

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Fit2Learn: Learning How to Learn

Weiterbildungsblog - 29. November 2019 - 20:57

Silvia Rosenthal Tolisano schreibt: „The key to learning how to learn is to find examples, ideas, skills, projects, challenges, framework to get fit, develop your strength and test your abilities in learning how to learn for the 22nd century!“

Dafür hat sie eine kurze Roadmap und Infografik entwickelt (eigentlich ist es mehr ein Trainingplan). Sie reicht von 1. Mental Training (Mindshift) bis 6. Events (Challenges) und erinnert etwas an das PKM-Modell (Seek > Sense > Share) von Harold Jarche.
Silvia Rosenthal Tolisano, Langwitches, 24. November 2019

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Wie Erklärvideos den Unterricht auf den Kopf stellen

Weiterbildungsblog - 28. November 2019 - 14:38

Es geht natürlich um den „Flipped Classroom“. Für einige Schulen und Lehrer ein vielversprechender Einstieg in die Digitalisierung des Lernens an deutschen Schulen. Von diesen Einzelfällen wird hier berichtet. Auch die Namen von Christian Spannagel und Jürgen Handke fallen. Flipped Classroom, so wird ein Lehrer zitiert, ist kein Selbstläufer. Auch Video-Schauen will gelernt sein. Aber es kann ein Einstieg in das selbständige Lernen sein.
Anna Günther und Paul Munzinger, Süddeutsche Zeitung/ SZ.de, 28. November 2019

Bildquelle: Oliver Tacke (flickr)

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Barcamps & Co. – Peer to Peer-Methoden für Fortbildungen

Weiterbildungsblog - 27. November 2019 - 7:48

Ich will in den nächsten Wochen meinen Stapel ungelesener Bücher angehen. Zum Einstieg habe ich mir „Barcamps & Co.“ von Jöran Muuß-Merholz ausgewählt. Es richtet sich in erster Linie an alle, die selbst ein Barcamp veranstalten wollen. Sie finden alles in diesem Buch – von der detaillierten Beschreibung des Formats, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Beispielen aus der Barcamp-Geschichte bis zu Zusatzmaterialien und Vorlagen zum Download. Dazu muss man wissen, dass der Autor, Jöran Muuß-Merholz, auf diesem Gebiet zu Hause und selbst als Barcamp-Veranstalter und -Moderator aktiv ist. Vor allem die OERcamps, das „Treffen der Praktiker*innen zu digitalen und offenen Lehr-Lern-Materialien im deutschsprachigen Raum“, sind seine Spielwiese.

Barcamps, so der Autor in seiner Einleitung, stehen wie kaum ein anderes Lernformat für Selbstfortbildungen und Peer-to-Peer-Lernen:
„Das Barcamp ist radikal an den Lernenden orientiert und von ihnen verantwortet und stellt in seiner Reinform tatsächlich alle Grundannahmen der alten Welt der Fortbildungen in Frage und auf den Kopf. Insofern können wir von einer Revolution der Fortbildung sprechen.“ (S.16) In diesem Sinne sind Barcamps „Unkonferenzen“, die die klassische Rollenteilung von Lehrenden bzw. Experten und Lernenden aufheben: „Die Lernenden nehmen ihre Fortbildungen in die eigenen Hände und bilden sich selbst fort.“ (S.17)

Zwei weitere Punkte habe ich mir in der Einleitung angestrichen: Zum einen den Hinweis, dass Barcamps die traditionelle Weiterbildung nicht einfach ablösen oder ersetzen. Barcamps erweitern vielmehr unsere Möglichkeiten, von und mit anderen zu lernen. Und zum anderen, so Jöran Muuß-Merholz, gibt es nicht das eine Format Barcamp. Im Gegenteil. Es gibt einen Pool an Erfahrungen, die das Buch beschreibt. Und dann setzen sich Barcamp-Interessierte dran und entwickeln ihr eigenes Camp!

Aus: Muuß-Merholz, 2019, S.15/16

Ich muss nun zugeben, dass mich vor allem das dritte Kapitel des Buches interessiert hat. Hier werden „10 weitere Formate für P2P-Fortbildungen“ vorgestellt. Von Hackathons & Booksprints, über Wissensblogs, Pecha Kucha, Twitter & Blogs, Meetups, bis zu MOOCs & Learning Circles. Für alle Formate gibt es einen kurzen Steckbrief, Beispiele, Tipps und Links. Wer also beim Barcamp nicht stehenbleiben möchte, findet hier eine nützliche Übersicht und sicher noch die eine oder andere Anregung.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich habe mir das Buch als Hardcover gegönnt, aber „Barcamps & Co.“ gibt es auch als kostenlosen Download. Als Open Educational Resource (OER) steht es unter einer freien Lizenz und lädt zum Kopieren und Weitergeben ein. Danke!
Jöran Muuß-Merholz, Weinheim, Basel: Beltz, 2019, 238 Seiten     

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LOA044 Applaus für KPIs mit Katharina Krentz

Weiterbildungsblog - 26. November 2019 - 12:47

Informelles Lernen, Erfahrungen teilen, sich vernetzen sind Ziele, die sich viele Unternehmen auf die Fahnen schreiben. Und Working Out Loud, BarCamps, interne Communities zahlen natürlich auf diese Ziele ein, nicht wahr? Wenn das so ist, dann ist die Frage nach belastbaren Zahlen, den sogenannten Key Performance Indicatoren (KPIs), natürlich naheliegend. Und diese Fragen, so Katharina Krentz (Bosch) zum Einstieg in diesen Podcast, werden heute häufiger gestellt.

Stichwort Working Out Loud (WOL): Wie hat man sich bei Bosch mit dieser Anforderung auseinandergesetzt? Eine Weile reichten die durchweg positiven Rückmeldungen der WOL-Teilnehmenden. Jetzt schaut man sich die einzelnen Anwendungsfälle von WOL an und überlegt, ob und wie man hier Wirkungen messen kann. Zum Beispiel, in dem man die Aktivitäten von WOL-Teilnehmenden mit den Aktivitäten von Mitarbeitenden ohne WOL-Erfahrung vergleicht. Aber, so die Botschaft des interessanten Podcasts, die Spurensuche hat gerade erst begonnen … 

Der Podcasts ist übrigens am Rande des diesjährigen WOL-Camps in Berlin entstanden. Weitere Informationen und Links finden sich in den ausführlichen Shownotes.
Simon Dückert, Cogneon, 25. November 2019

Bildquelle: Adeolu Eletu (Unsplash)

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A Universal Definition of Microlearning

Weiterbildungsblog - 25. November 2019 - 18:16

Ich gebe es zu: Der Titel hatte mich angesprochen. Als ich gemerkt hatte, dass der Artikel nur auf ein jüngst erschienenes Buch aufmerksam machen wollte, war ich schon halb durch. Aber das Buch, „Microlearning: Short and Sweet“ von Karl M. Kapp und Robyn A. Defelice, könnte sich lohnen. Versprochen werden „learning theories and research behind microlearning“, ein Rahmenmodell mit sechs Kategorien („pensive, performance-based, persuasive, post-instruction, practice-based, preparatory/preparation“) und schließlich „guidance for creating a strategy to determine if microlearning is the right approach in any given context“. Nun ist Karl M. Kapp ein bekannter Lernexperte, der sich mit Arbeiten über den Einsatz von Games/ Gamification in Lernkontexten einen Namen gemacht hat. Für die ruhigen Tage?
Ryann Ellis, Association for Talent Development (ATD), 22. November 2019  

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WOLC19 Working Out Loud Camp 2019 – Rückblick

Weiterbildungsblog - 22. November 2019 - 21:32

Die deutschsprachige Working Out Loud-Community hat (sich) diese Woche in Berlin gefeiert. Das dritte Working Out Loud-Camp, John Stepper, WOL Masterclasses, BarCamp-Sessions und vieles mehr. Wunderbar in Wort und Bild protokolliert von Harald Schirmer. Wer schon etwas tiefer in das Thema eingetaucht ist, mag sich in dem Zusammenhang vielleicht auch gleich den Podcast mit Simon Dückert und Sabine Kluge anhören, die eine Gelegenheit genutzt haben, um WOL und learnOS etwas zu sortieren. Harmonisch, aber noch nicht abgeschlossen … 
Harald Schirmer, Blog, 21. November 2019

Bildquelle: https://transformation-maker.space/event/working-out-loud-camp-2019

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Learning Analytis: Einsatz an österreichischen Hochschulen

Weiterbildungsblog - 22. November 2019 - 21:05

Das Whitepaper (24 S.), erstellt von einer Arbeitsgruppe des Forum Neue Medien in der Lehre Austria, will eine „erste Orientierung“ geben und ein „gemeinsames Verständnis“ schaffen. Von einer Definition und Abgrenzung von Learning Analytics, über Herausforderungen und Beispiele für Learning Analytics an österreichischen Hochschulen (Stichworte lauten u.a. Learning-Analytics-basierende Lernsysteme, Audience-/Student-Response-Systeme, Testanalyse, Dashboards, Leistungsmonitoring, durchgehende Begleitung), geht es in lesbarer Form zu Argumenten und Empfehlungen.

„Learning Analytics umfasst die Analyse, Darstellung und Interpretation von Daten aus Lehr- und Lernsettings mit dem Zweck, dass Lernende ihr Lernen unmittelbar verändern können.“
Philipp Leitner u.a., Forum Neue Medien in der Lehre Austria, November 2019

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Lernen durch Videos – Empirische Befunde zur Gestaltung von Erklärvideos

Weiterbildungsblog - 21. November 2019 - 21:47

Ich glaube, über die Popularität von Erklärvideos muss an dieser Stelle nichts mehr gesagt werden. Doch welche Merkmale von Erklärvideos wirken sich eigentlich positiv auf den Lernerfolg aus? Um diese Frage zu beantworten, haben die AutorInnen 24 Studien ausgewertet. Folgende Elemente scheinen auf den Lernerfolg einzuzahlen:

– der Einsatz interaktiver Elemente („den Lernenden wird eine aktive und individuelle Verarbeitung der Videoinhalte ermöglicht, indem die Erklärung an unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten oder kognitive Voraussetzungen angepasst werden kann“),
– die Videoperspektive („das Video sollte aus Sicht des Erklärenden gedreht werden“),
– das Alter der erklärenden Person („Lernende scheinen älteren Erklärenden eine höhere Expertise zuzuschreiben“),
– die Videodauer („Empirische Befunde legen eine maximale Länge von sechs Minuten nahe“),
– das Design („Zudem wirkt sich die wahrgenommene Ästhetik und Nutzerfreundlichkeit des Designs auf die Emotionen, die Motivation und den Lernerfolg der Lernenden aus).

Der Beitrag führt die Elemente mit Blick auf die ausgewerteten Studien weiter aus und enthält zudem eine umfangreiche Literaturliste.
Stefanie Findeisen, Sebastian Horn und Jürgen Seifried, MedienPädagogik, 1. Oktober 2019

Bildquelle: Hermes Rivera (Unsplash)

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So greift Wikipedia-Gründer Jimmy Wales Facebook an

Weiterbildungsblog - 21. November 2019 - 13:22

Es gibt eine Reihe von Nachrichtendiensten und Artikeln, die in den letzten Tagen auf WT.Social, das neue soziale Netzwerk von Wikipedia-Gründer  Jimmy Wales, hingewiesen haben. Einen Link habe ich herausgepickt. Die wichtigsten Eckdaten des Artikels: Über 200.000 Nutzer haben sich bereits angemeldet. Jetzt geht es nur noch auf die Warteliste, oder man registriert sich als zahlender Sponsor. Ein Experiment …

„WT Social soll ausschließlich über freiwillige Spenden der Nutzer finanziert werden. „Wir werden niemals deine Daten verkaufen“, heißt eines der Versprechen. … Die Qualität der Inhalte solle dadurch gesteigert werden, dass alle Nutzer jeden Eintrag bearbeiten oder löschen können.“

Hier mein aktueller Status: „You are number 233.315 on the waiting list …“
Arvid Kaiser, manager magazin, 20. November 2019

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Zur Dominanz von US-Plattformen

Weiterbildungsblog - 20. November 2019 - 20:46

„Seecontainer für die Bildung“: Ein Appell zur Zusammenarbeit und für die Entwicklung offener Standards in der Bildung. Christien Bok ist Educational Innovation Manager bei SURF, einer niederländischen Bildungskooperative. Was sie fürchtet, ist eine Dominanz großer Plattformen im Bildungsbereich, getragen von den Big Five (Apple, Facebook, Google, Amazon, Microsoft) oder Anbietern wie Coursera oder Udemy. Denn diese Anbieter sind nicht am Schutz von Werten wie Privatsphäre, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Transparenz, Gleichheit und demokratischer Kontrolle interessiert. Deshalb braucht es Gegengewichte in Form von internationalen Vereinbarungen und offenen Standards. Anwendungsfelder, die Christien Bok nennt: die Identität der Studierenden, die Zertifizierung und Validierung von Lernleistungen, Studiendaten. Gute, wichtige Punkte!
Christien Bok, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 20. November 2019

Bildquelle: Moritz Kindler (Unsplash)

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