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Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends
Aktualisiert: vor 42 Minuten 26 Sekunden

Wie Künstliche Intelligenz im Studium helfen kann – Fernuni Hagen probiert es

15. November 2019 - 22:57

Die Fernuniversität Hagen scheint prädestiniert, wenn es um die Erforschung Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich geht: 75.000 Studierende, die permanent digitale Spuren hinterlassen. Diese Daten will man nun analysieren, um herauszufinden, wann Studienverläufe erfolgreich sind und wann sie zu Abbrüchen führen. Ein weiteres Ziel ist die Personalisierung des Studienverlaufs und des Lernangebots. Unterstützt wird die Fernuniversität bei diesem Projekt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). 5:24 Minuten.
Campus & Karriere, Deutschlandfunk, 15. November 2019

Kategorien: Lehren und Lernen

Open Badges: Zeigen Sie, was Sie können!

14. November 2019 - 22:26

Mit der Schlagzeile wirbt jetzt auch die Haufe Akademie für die „neue Form der Zertifizierung“! „Mit unseren Open Badges bieten wir als erster Anbieter betrieblicher Weiterbildung in Deutschland vollwertig digitale Zertifikate, die Sie auch in Ihren digitalen Profilen nutzen und über soziale Netzwerke teilen können – und das einfach und sicher. So können Sie unkompliziert Ihre Qualifikationen zeigen. Und verantwortliche Entscheider in Unternehmen können leichter und schneller erkennen, über welches Know-how ihre Mitarbeiter bereits verfügen.“

„Open Badges“ heißt, dass die Abzeichen mit Metadaten versehen sind, die die erbrachten Leistungen überprüfbar machen. Überhaupt „Badges“: Als ich diesen Freitag auf dem 10-jährigen Jubiläum des Berufsverbands für Online-Bildung (bvob) wieder einige Trends hochhalten durfte, gab es auch zu diesem Stichwort die meisten Wortmeldungen! (hier meine Slides)
Haufe Akademie, November 2019

Bildquelle: Haufe Akademie

Kategorien: Lehren und Lernen

„Ein radikaler Gegner des Mainstreams“

12. November 2019 - 8:31

So viel Zeit muss sein. Hans Magnus Enzensberger feiert seinen 90. Geburtstag. Sein „Baukasten zu einer Theorie der Medien“ (1970) ist ein Meilenstein und enthält Ideen, die erst mit dem Web 2.0, Social Media und „user-generated content“ wieder auf die Agenda kamen, doch in der Regel ohne an die Tradition kritischer Öffentlichkeit anzuknüpfen. In diesem Interview darf Alexander Kluge über seine Begegnungen mit Hans Magnus Enzensberger sprechen. Ein Grund mehr, es hier zu verlinken.
Stephan Karkowsky, Interview mit Alexander Kluge, Deutschlandfunk Kultur, 11. November 2019

Bildquelle: Felix König (Wikimedia, CC BY 3.0)

Kategorien: Lehren und Lernen

CDU und Weiterbildungsplattform Masterplan.com starten heute eine parteiinerne Pilotphase für nationales Mega-Projekt

11. November 2019 - 14:43

Die Überschrift wird klarer, wenn man auch die zweite Schlagzeile liest: „Masterplan für MILLA“. MILLA, das war eine Schlagzeile aus dem November 2018, als Mitglieder der Unionsfraktion, allen voran Thomas Heilmann, eine Plattform für ein  „Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle“ ankündigten. Ich überspringe jetzt einige Zwischenschritte, unter anderem die Verkündung der Nationalen Weiterbildungsstrategie im Sommer, und komme zur heutigen Meldung:

„Die CDU hat gemeinsam mit Masterplan.com, der Plattform für lebenslanges Lernen, ein Programm für digitale Weiterbildung entwickelt. Der rund 8-stündige Kurs zur Digitalisierung startet heute in die Pilotphase und soll als Vorbild für das im Dezember auf dem Parteitag verabschiedete Konzept für das bundesweite Weiterbildungsangebot MILLA (Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle) dienen.“

Man hält also Kurs. Nach wie vor ist von „eine Art Netflix der Weiterbildung für sämtliche Bürger“ die Rede. Masterplan.com existiert erst seit 2017 und scheint mit diesem Projekt auf die Überholspur zu wechseln. An den acht Stunden Videolektionen ist viel Politprominenz beteiligt, vor allem aus dem Unionsumfeld. Das Vermarktungs- und Vernetzungskonzept wirkt stimmig.
Masterplan, Pressemitteilung, 5. November 2019

Bildquelle: Ankush Minda (Unsplash)

 

Kategorien: Lehren und Lernen

Wie kommt die Bildung zum Lerner – Wie MOOCs, Blockchain, KI und Big Data den Lernprozess auf den Kopf stellen

8. November 2019 - 9:55

Andreas Wittke (TH Lübeck) hat wieder eine interessante Übersicht über den Wandel des Lehrens und Lernens erstellt und auf dem Forum DistancE-Learning in Berlin präsentiert. Das Forum stand unter dem Motto „Künstliche Intelligenz und Bildung“, und diese Stichworte stehen auch im Fokus dieser Übersicht. Ich habe zwei Punkte für mich festgehalten: Zum einen den Link auf eine Vorstellung des Verbundprojekts „IMPactDigital“, das nützliche Hinweise zur Blockchain-Technologie enthält („Dein digitales Zertifikat in der Blockchain“); und zum anderen das Bedürfnis, an der einen oder anderen Stelle in dieser Abfolge technologischer Umwälzungen einmal innezuhalten und zu fragen, ob und wie hier Lernprozesse „auf den Kopf“ gestellt werden.

Für Andreas Wittke jedenfalls scheint der Weg klar: „Wie wir dahinkommen: Wir befreien uns von allen bisherigen Vorstellungen über Bildung, Hochschulen und Weiterbildung (denn sie sind ohne das Internet entstanden …).“
Andreas Wittke, SlideShare, 7. November 2019   

Wie kommt die Bildung zum Lerner – Wie MOOCs, Blockchain, KI und Big Data den Lernprozess auf den Kopf stellen from Andreas Wittke

Kategorien: Lehren und Lernen

Kompetenzen sichtbar machen mit Open Badges

7. November 2019 - 18:01

Die HFD Community Working Group Kompetenz-Badges hat ihren Abschlussbericht vorgelegt (49 Seiten). Und die Crux der Sache liegt schon in der Beschreibung von Open Badges als „digitale Kompetenznachweise“, die immer wieder im Bericht herangezogen wird. Da heute jeder Aussteller selbst bestimmt, wofür er einen Badge herausgibt, können Badges „digitale Kompetenznachweise“ sein, sie müssen es aber nicht. Zum Beispiel, wenn der Veranstalter eines BarCamps allen TeilnehmerInnen nur für die Anwesenheit einen Open Badge ausstellt.

Wie auch immer: Die „Sichtbarmachung von Kompetenzen … im Kontext der vernetzten Bildung in der digitalisierten Welt“ ist ein großes Thema. Deshalb hat die Arbeitsgruppe eine Reihe von Gesprächsrunden mit VertreterInnen aus Wirtschaft, Hochschule sowie der Open Badge-Community moderiert und ausgewertet. Auf Grundlage dieser Gespräche wurden im Anschluss drei Einsatzszenarien für Open Badges entworfen.

Einige Eindrücke aus den Gesprächen: Die Wirtschaft ist skeptisch. PersonalvertreterInnen sehen es pragmatisch („große Probleme mit dem Management von Zertifikaten“; wollen erkennen, „was Menschen wirklich können“). HochschulexpertInnen sind interessiert. 

„Die Arbeit in der HFD Community Working Group zu Open Badges hat einmal mehr gezeigt, dass das Thema digitale Kompetenznachweise (Micro-/Credentials) überaus komplex ist. Stakeholder aus unterschiedlichen Bereichen artikulieren sehr unterschiedliche Erwartungen und haben auch unterschiedliche Ansichten und Bedenken gegenüber der Thematik.“ (S. 34)
Ilona Buchem, Dominic Orr, Christine Brunn, Hochschulforum Digitalisierung, Arbeitspapier Nr. 48, Berlin, Oktober 2019 (pdf)

Kategorien: Lehren und Lernen

Vom Podcastverweigerer bis zum Heavy Listener – Auswertung unserer Podcastumfrage

7. November 2019 - 8:29

Noch einmal das Hochschulforum Digitalisierung. Dort hat man kürzlich (Oktober) eine Umfrage zur Podcastnutzung durchgeführt. Einige Ergebnisse: Man hört Podcasts vor allem zur Unterhaltung, schätzt eine Länge zwischen 15 und 60 Minuten sowie interessante Themen und gute SprecherInnen. Aber das Herzstück solcher Umfragen sind natürlich die Lieblingspodcasts der HörerInnen. Ganz vorne: ZEIT Verbrechen, Steingarts Morning Briefing sowie Fest & Flauschig. By the way, auch das HFD produziert drei Podcast-Kanäle …
Katharina Fischer, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 6. November 2019

Bildquelle: Hochschulforum Digitalisierung

Kategorien: Lehren und Lernen

AI, education and training and the future of work

6. November 2019 - 19:38

Graham Attwell hat den Start eines neuen ERASMUS-Projekts protokolliert („Improving skills and competences of VET teachers and trainers in the age of Artificial Intelligence“). Nichts Aufregendes, weil es ja gerade erst gestartet ist. Aber Graham Attwell hat seine Slides und mit ihnen einen Lektüretipp verlinkt: „Artificial Intelligence In Education: Promises and Implications for Teaching and Learning“ (Charles Fadel, Wayne Holmes, Maya Bialik). Lektüre für die Nach-Weihnachtszeit …

„AIED [Artificial Intelligence in Education] includes everything from AI-driven, step-by-step personalized instructional and dialogue systems, through AI supported exploratory learning, the analysis of student writing, intelligent agents in game-based environments, and student support chatbots, to AI facilitated student/tutor matching that puts students firmly in control of their own learning.“
Graham Attwell, Pontydysgu – Bridge to Learning, 5. November 2019

Kategorien: Lehren und Lernen

„Fake-Nachrichten können die Wikipedia-Community nicht beeindrucken“

6. November 2019 - 16:33

Aus den Schlagzeilen ist Wikipedia heute verschwunden. Der Dienst ist einfach da. Und hat doch noch Ziele und eine Agenda. Fake-Nachrichten stehen nicht ganz oben. Eher der Niedergang der Lokalpresse und Diversität der Themen und Stimmen. Und das Wachstum der Wikipedia in den Sprachen der Entwicklungsländer. So Jimmy Wales im Spiegel-Interview. „Für mich ist das die ursprüngliche Vision der Wikipedia, eine Enzyklopädie für alle in ihren eigenen Sprachen anzubieten. Das ist mein Lebenswerk.“
Torsten Kleinz, Interview mit Jimmy Wales, Spiegel Online, 6. November 2019

Kategorien: Lehren und Lernen

Your Interview With AI

5. November 2019 - 21:44

Ein kurzer Blick über den Gartenzaun und ins Recruiting in den USA. Dort berichten Job-Suchende, dass sie die ersten Interviews nicht mehr mit einem menschlichen Gegenüber führen, sondern sich stattdessen auf einer Plattform anmelden, ihre Kamera einschalten und die Fragen des Systems beantworten. „AI-based hiring“ oder „AI-assessed interviews“, heißt der Trend.

Der längere Artikel berichtet über Möglichkeiten und Grenzen der Plattform („HireVue“), über Arbeitgeber, die sie einsetzen, und ob und wie Hochschulen ihre Studierenden auf diese Entwicklung vorbereiten. Schließlich geht es auch darum, was der Einsatz dieser Plattformen für klassische Abschlüsse und Qualifikationen bedeuten könnte.
Lilah Burke, Inside Higher Ed, 4. November 2019 

Bildquelle: Hitesh Choudhary (Unsplash)

Kategorien: Lehren und Lernen

making time for learning

4. November 2019 - 20:57

Hier sind die Merksätze, die ich aus diesem Beitrag von Harold Jarche mitnehme: „… the objective is to optimize the blue (collaborative) activities in order to make time for the green (cooperative) activities“. Denn: „Working collaboratively plus learning cooperatively are essential for sensemaking at the individual and organizational level.“ Was das Optimieren der Zusammenarbeit betrifft, weist Harold Jarche auch gleich auf ein wohlbekanntes Übel: die Zeit, die Menschen in Meetings verbringen.
Harold Jarche, Work is learning & learning is the work, 24. Oktober 2019

Bildquelle: Harold Jarche

Kategorien: Lehren und Lernen

Blended Learning Models

4. November 2019 - 8:55

Zur Einordnung: Die sieben Blended Learning-Modelle, die auf den Seiten des Blended Learning Universe (ein Projekt des Clayton Christensen Institute) beschrieben werden, stammen aus dem schulischen Umfeld. Hier rotieren Schüler zwischen Stationen und wechseln zwischen verschiedenen Labs, Breakout Rooms und Collaborative Rooms. Ein Modell ist natürlich der bekannte Flipped Classroom, andere heißen Station Rotation, A La Carte oder Enriched Virtual.

Wenn ich daran denke, dass Blended Learning seit Jahren im mmb-Trendmonitor die Liste der wichtigsten Lernformen anführt: Vielleicht wäre es eine interessante Aufgabe, solche Modelle einmal aus der Sicht der betrieblichen Weiterbildung (Corporate Learning) zu entwickeln … (via Christoph Meier)
Blended Learning Universe, 2019

Bildquelle: Blended Learning Universe

Kategorien: Lehren und Lernen

MOOChub – der Weg zu neuen digitalen Standards in der Hochschulbildung

1. November 2019 - 20:39

MOOChub heißt: Alle Hub-Mitglieder bieten auf ihren MOOC-Plattformen nicht nur die eigenen Kurse, sondern auch die Kurse aller anderen Hub-Mitglieder an. iMooX (TU Graz) und oncampus (TH Lübeck) leben diese Allianz bereits. Dabei geht es nicht nur darum, das Angebot zu erweitern und Zugänge zu erleichtern. Es geht auch und vor allem darum, Ressourcen und Kompetenzen zu bündeln, um wichtige Fragen gemeinsam zu beantworten: Open Badges, Portfolios, Kompetenzrahmen, Blockchain, KI … Das sind nur einige der Stichworte bzw. Argumente, die Andreas Wittke (TH Lübeck) und Markus Ebner (TU Graz) auf der HFDcon am 21. Oktober in Bonn werbend hochgehalten haben.
Martin Ebner, E-Learning Blog, 31. Oktober 2019

 

MOOChub – der Weg zu neuen digitalen Standards in der Hochschulbildung from Martin Ebner

Kategorien: Lehren und Lernen

Forecasts for 2020

31. Oktober 2019 - 18:56

So, E-Learning-Experte Craig Weiss ist dieses Jahr der Erste, der seinen Hut in den Ring wirft. Deshalb gebührt ihm noch die ganze Aufmerksamkeit. Zur Einordnung: Wenn er Trends nennt, dann hat er erstens Corporate Learning (Unternehmen) und zweitens Learning Management (Plattformen) im Blick. Hier ist seine zentrale Botschaft: „I am going to tell you something. shhh.. here it is – LMSs are here to stay. The market continues to grow at a very strong pace. …“

Vor diesem Hintergrund ist er kritisch gegenüber Entwicklungen, die den Fokus verschieben und das Lernen verwässern. Talent Management oder Performance Management sind aus dieser Sicht eher Ablenkungen. Weitere Stichworte, die er uns für 2020 mitgibt: „Self Assessment for skills“, „Content Curation“, „Content First Strategy“, „Video Auto-Transcripts and Scan Features“, „Learning Experience Platforms“, „Netflix like experience“. Wer Buzzwords mag und freies Assoziieren schätzt, ist hier richtig.
Craig Weiss, elearninfo247.com, 31. Oktober 2019 

Bildquelle: Jen Theodore (Unsplash)      

Kategorien: Lehren und Lernen

Working Out Loud? LernOS? Warum ich als Learning Expert das Original präferiere

30. Oktober 2019 - 20:09

Es gibt Working Out Loud (WOL), das von John Stepper entwickelte Programm, um jene Haltung einzuüben, die mit einem offenen und vernetzten Arbeiten einhergeht. Und es gibt lernOS, ein von Simon Dückert initiiertes „Betriebssystem für Lebenslanges Lernen und Lernende Organisationen“. Beide Programme bzw. Systeme haben miteinander zu tun, teilen die gleichen Ziele, bauen aufeinander auf. Zuerst gab es WOL, dann kam lernOS. WOL hat, gerade in Deutschland, eine große, wachsende Anhängerschaft und wird inzwischen auch in vielen Unternehmen und Organisationen eingesetzt. lernOS gewinnt gerade an Popularität und spricht vor allem die an, die Alternativen zu WOL suchen.

Sabine Kluge hat jetzt versucht, das „Nebeneinander“ dieser sehr ähnlichen Instrumente zu beschreiben. Und mit einer bzw. ihrer Wertung versehen. Simon Dückert hat daraufhin seine Sicht der Dinge geschildert.
Sabine Kluge, LinkedIn/ Pulse, 25. Oktober 2019

Bildquelle: Buecherwurm_65 (Needpix.com)

Kategorien: Lehren und Lernen

eLearning Summit Tour – Thementag „Corporate eLearning“​ in Frankfurt

29. Oktober 2019 - 22:23

Über Corporate MOOCs habe ich schon lange nicht mehr berichten können. Also MOOCs, die Unternehmen für die eigenen Mitarbeitenden entwickeln. Die Union Investment hat jedenfalls in diesem Jahr den Kurs „Fit für die Arbeitswelt 4.0“ durchgeführt und als Gastgeber des „eLearning Summit“ auch darüber berichtet. Dieses und weitere Stichworte zur Summit-Agenda hat Daniel Stoller-Schai in seinem Rückblick festgehalten. 
Daniel Stoller-Schai, LinkedIn/ Pulse, 29. Oktober 2019

Bildquelle: eLearning Journal

Kategorien: Lehren und Lernen

Ein digitales Zeugnis für besondere Talente

28. Oktober 2019 - 21:43

Natürlich geht es um Open Badges. Ilona Buchem, die an der Beuth Hochschule Berlin schon lange mit „digitalen Kompetenznachweisen“ experimentiert, stellt im Interview noch einmal die Idee der Badges vor. Sie sieht hier vor allem eine Chance, studentisches Engagement abseits der Curricula und Lehrpläne sichtbar zu machen. Aber die Interviewern hakt nach: Ob es denn nicht besondere Qualitätskriterien für die Herausgabe von Badges braucht? Schließlich: „Also Open Badges, und alles ist gut?“ Nein, antwortet Ilona Buchem, ob Standards oder technische Schnittstellen, es gibt durchaus noch etwas zu tun.
Thekla Jahn, Gespräch mit Ilona Buchem, Deutschlandfunk/ Campus & Karriere, 21. Oktober 2019

Bildquelle: Beuth Hochschule für Technik Berlin

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Weiterbildung im Internet: Massive Open Online Courses liefern Expertenwissen frei Haus

25. Oktober 2019 - 23:12

Wird es in Deutschland, Österreich und der Schweiz bald nationale MOOC-Plattformen geben, auf die alle Hochschulen dieser Länder ihre offenen Online-Kurse publizieren können? In der Schweiz, das ist die eigentliche Nachricht dieses Artikels, sitzt man derzeit am Aufbau einer solchen Plattform. Im Herbst 2020 soll sie live gehen. Ähnliche Pläne kursieren ja auch in Deutschland und Österreich. Andererseits gibt es hier ja schon oncampus und iMooX
René Donzé, NZZ am Sonntag, 25. Oktober 2019 (Registrierung erforderlich)

Kategorien: Lehren und Lernen

Trends des Lernens in digitalen Zeiten – ein Über- und Ausblick

25. Oktober 2019 - 18:53

Gleich zwei Arbeitsaufträge habe ich auf dem gestrigen DSAG-Thementag Bildung in Eschborn übernommen. DSAG, das vorneweg, steht für die deutschsprachige SAP-Anwendergruppe, mit mehr als 60.000 Mitgliedern aus über 3.500 Unternehmen schon ein größeres Netzwerk. Zuerst durfte ich also einen Aus- und Überblick über das aktuelle Bildungsgeschehen geben (siehe die Slides). Leitplanken für einige Trends und Beispiele bildeten die Kapitel „Bildungsmärkte“, „Bildungsthemen“, „Lerntechnologien“ und „Herausforderungen“. 

Im Anschluss habe ich noch ein Knowledge Café zum Thema „Social Learning“ moderiert. Dafür hatte ich mir im Vorfeld einige Stichworte notiert:

Hier einige Fragen aus den Diskussionen (es waren fünf Café-Runden …):
– Welche Rolle spielen die Unternehmens- und Lernkultur, wenn es um Social Learning (Erfahrungsaustausch, Von- und Miteinander-Lernen) geht?
– Wie kann man zur Nutzung einer Kollaborationsplattform motivieren?
– Wo hört traditionelles Training (als strukturierte Informationsvermittlung) auf bzw. wo fängt das informelle Lernen an? Und wie kann man beides verbinden?
– Sind jüngere Mitarbeitende die „natürlichen“ Träger und Treiber eines netzgestützten Erfahrungsaustauschs?
– Wie passen neue Formate und Methoden wie BarCamps, cMOOCs und Working Out Loud (WOL) ins Bild?

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt eines langen, aber kurzweiligen Tages. Thomas Jenewein (SAP) hat abschließend Statements aller Knowledge Café-ModeratorInnen aufgenommen und gedroht versprochen, sie demnächst als Education NewsCast zu veröffentlichen. Da kommt also noch etwas …
Jochen Robes, SlideShare, 25. Oktober 2019

Trends des Lernens in digitalen Zeiten – ein Über- und Ausblick von Jochen Robes Bildquelle: Jase Ess (Unsplash)

Kategorien: Lehren und Lernen

Special Issue: Open Universities: Past, Present, and Future

24. Oktober 2019 - 23:19

50 Jahre sind seit der Gründung der Open University in UK vergangen. 60 – 80, je nach Definition, Open Universities gibt es heute weltweit. Doch das Modell ist nicht mehr unumstritten. Viele Hochschulen sind durch tiefe Krisen gegangen. MOOCs und andere Online-Plattformen machen ihnen den Rang streitig. Das ist der Hintergrund, vor dem dieses Themenheft der International Review of Research in Open and Distributed Learning (IRRODL) entstanden ist. Es umfasst 13 Artikel. Ein Beitrag von oder über die Fernuniversität in Hagen ist nicht darunter. Aber diese interessante SWOT-Analyse habe ich im Editorial von Ross Paul und Alan Tait gefunden:

International Review of Research in Open and Distributed Learning (IRRODL), Vol 20, Nr. 4, Oktober 2019

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