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Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends
Aktualisiert: vor 34 Minuten 48 Sekunden

Beyond the hype: Clubhouse für Hochschulen

22. Januar 2021 - 22:29

„Clubhouse ist eine audiobasierte Social-Networking-App“, schreibt Amy Pradell. Ich hatte noch nicht das Vergnügen, aber die übrige Welt scheint in dieser Woche nichts anderes getan zu haben. Obwohl man ja eine Einladung und ein iPhone benötigt, um einzusteigen.

Wie funktioniert also Clubhouse? „Als Mitglied kann man „Gesprächsräume“ eröffnen und verschiedene Themen diskutieren oder Diskussionen mitverfolgen. Wie bei einem Live-Podcast kann jede/r im Publikum dann „auf die Bühne“ kommen.“

Was ist gut? „Mit dem Fokus auf eine inhaltlich anspruchsvolle Diskussionskultur und das gesprochene Wort birgt Clubhouse deutlich mehr Potenzial für die Wissenschaftscommunity als andere neue Netzwerke wie TikTok, die eher auf Unterhaltung abzielen.“

Was ist schlecht? „Datenschutz. Datenschutz. Datenschutz. Oder: Das Leben in der Grauzone“

Wie könnte es weitergehen? Das wird sich noch zeigen müssen. Vielleicht als Ergänzung formaler Bildungsveranstaltungen … vielleicht für Professor*innen als Influencer*innen (aber das hat schon mit Blogs nicht funktioniert). Also: „Unsere Empfehlung lautet: Abwarten und von Clubhouse lernen!“
Amy Pradell, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 22. Januar 2021

PS: Amy Pradell ist natürlich nicht die Einzige, die über Clubhouse geschrieben hat. Auch Thomas Jenewein (SAP) hat laut nachgedacht („Use cases for using the Clubhouse App, the new audio social network“). Und Simon Dückert („#Clubhouse, Trend Audio und meine 10-Jahres-Regel“) …

Bildquelle: Matt Botsford (Unsplash)

Kategorien: Lehren und Lernen

Effektiver lernen an der Digital-Uni

21. Januar 2021 - 10:48

Eigentlich ist es nur eine Ankündigung: Mitte des Jahres 2022 soll es in Frankfurt die Tomorrow University geben. Man will den aktuellen Schwung der Digitalisierung nutzen, um einen Fuß in die Tür zu bekommen: angesagte Studiengänge (IT, Design, Marketing), digital aufrufbare Inhalte, personalisiertes Lernen und „Challenges“, also „an der Realität orientierte Aufgaben, die in Gruppenarbeit gelöst werden müssen“. Von Studiengebühren ist im Artikel nicht die Rede, aber die darf man sich sicher dazudenken. Spontan: Ein Angebot, angesiedelt zwischen MOOC und Business School, das mit starken Partnern vielleicht eine Nische findet. Aber wohl nicht die Frankfurt Open Online University …
Daniel Schleidt, faz.net, 20. Januar 2021

Bildquelle: Stefen Tan (Unsplash)

Kategorien: Lehren und Lernen

Lebenslanges Lernen fördern – Chancen der Digitalisierung nutzen

20. Januar 2021 - 11:28

Fünf Eckpfeiler, an denen sich eine „zukunftsorientierte Strategie für Lebenslanges Lernen“ orientieren kann, zeigen die beiden acatech-AutorInnen auf:

1) Lernförderliche Arbeitsumgebungen schaffen …
2) Implementierung intelligenter Lernsysteme fördern …
3) Lernfitness und Selbstwirksamkeit der Mitarbeitenden fördern …
4) Expertise der Wissenschaft mit Steuerungs- und Gestaltungskompetenzen der Unternehmen verbinden …
5) Zukunftsorientierte Weiterbildung flankieren …

Weitere Stichworte des Beitrages sind: hybride Kompetenzen, KI für die Bildung, Lernfitness-Trainings gegen Motivations- und Umsetzungsdefizite und ein nationales Kompetenz-Monitoring. Das Lebenslange Lernen wird hier in ein engmaschiges Netz bildungsökonomischer Notwendigkeiten eingespannt und mit der Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland verknüpft. Es fehlt – auch wenn es möglicherweise den Rahmen eines strategieorientierten Papers überschreitet – ein kleiner Gegenpol, der Lust aufs Lebenslange Lernen macht … 

Der Beitrag findet sich in Kapitel 2 „Bildung & Personalentwicklung“ des Sonderbands „Zukunft der Arbeit“. Der gesamte Band mit insgesamt 122 Beiträgen ist unter einer offenen Lizenz online verfügbar.
Thomas Lange und Luise Ortloff, in: Jens Nachtwei & Antonia Sureth (Hrsg.): Sonderband Zukunft der Arbeit (HR Consulting Review, Bd. 12), November 2020, S. 161 – 164 (via Researchgate) 

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YouTube-Videos ohne Werbung im Kurs einsetzen

20. Januar 2021 - 9:31

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich zu dieser kleinen und nützlichen Handreichung gekommen bin. Christina Bliss erklärt hier, wie man mit dem Tool „video.link“ ein Video aus seinem Ursprungskontext (zum Beispiel YouTube) nehmen und in einem separaten Fenster anzeigen kann – ohne nervige Werbung, Empfehlungen oder sonstige Kanalinfos. Und ein kurzes Erklärvideo zu video.link gibt es auch (von Nina Toller).
Christina Bliss, wb-web, Januar 2021

Kategorien: Lehren und Lernen

What is machine learning? – A beginner’s guide

19. Januar 2021 - 23:10

Noch einmal KI: Die ExpertInnen von FutureLearn haben eine gute Einführung in Machine Learning geschrieben. Es beginnt mit einer Definition: „We can think of machine learning as the science of getting computers to learn automatically. It’s a form of artificial intelligence (AI) that allows computers to act like humans, and improve their learning as they encounter more data.“

Es folgen begriffliche Abgrenzungen (Algorithms, Artificial intelligence, Deep learning) und Kapitel über „The basics of machine learning“, „The main types of machine learning algorithms“, „What is machine learning used for?“, „Examples of machine learning“, „What types of careers and jobs use ML?“, „What skills do I need to get started with machine learning?“ und „Getting started with machine learning“. Ein weiterer Artikel über den Unterschied zwischen Machine Learning und Deep Learning wird angekündigt.
FutureLearn/ Blog, 15. Januar 2021

Bildquelle: FutureLearn

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Kann KI die Hochschulbildung revolutionieren? Ein Interview mit Claudia de Witt

19. Januar 2021 - 12:14

Ein ausführliches Interview über Einsatzfelder und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung. Relativ spät kommt die Frage, auf die ich sehnsüchtig gewartet habe: „Können Sie ein konkretes KI-bezogenes-Szenario nennen, welches jetzt schon Realität in der Hochschulbildung ist?“ Leider folgt hier keine konkrete, anschauliche Antwort im Sinne von: „Wenn Studierende heute an der FernUni eine Information über xy in der Datenbank z suchen, dann …“ oder „Wenn Lehrende eine Übung in Moodle erstellen, dann …“

Stattdessen wird auf laufende Forschungsarbeiten an Szenarien eines personalisierten Studiums verwiesen. Man arbeitet zum Beispiel an einem Automatic Assessment Tool (AAT) und einem Intelligent Feedback to Student Exercices (IFSE). Im ganzen Interview werden viele weitere, spannende Forschungsfelder genannt. Um sie mit Leben zu füllen, so meine Interpretation, müssen Lernprozesse und -aktivitäten jedoch noch viel weiter und umfassender digitalisiert werden, als dies heute der Fall ist. Und die Datenspuren müssen in einem System zusammenfließen. Wie diese Anforderungen erfüllt werden können, wird im Interview nicht so richtig deutlich.
Lavinia Ionica, Gespräch mit Claudia De Witt, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 18. Januar 2021

Bildquelle: Franki Chamaki (Unsplash)

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Empower Future Learning

18. Januar 2021 - 14:49

Karlheinz Pape hat diesen Link letzte Woche in die Runde geworfen. Die Berner Fachhochschule (BFH) wirbt hier für eine Ausbildung zu „Future Learning Coaches“. Die Ausbildung enthält wichtige Bausteine, die ich heute bei jeder Bildungsinitiative begrüßen würde: 

Zum einen die Umsetzung als „agiles Lernen“, wie es in dieser Ankündigung zum Ausdruck kommt: „Die Lehrperson plant semesterweise ihre Weiterbildungsschwerpunkte, realisiert entsprechende Ziele selbstgesteuert, bespricht sich regelmässig in einem ‚Working Out Loud – Circle‘ (WOL Feedback) und reflektiert die Entwicklung in einem ePortfolio.“ 
Und zum anderen die Weitergabe der gewonnenen Erfahrungen, die die Ausbildung gleich mitdenkt : „Damit das Projekt eine möglichst grosse Breitenwirkung an der Basis erzielt, werden wir uns nicht auf die einzelnen Lehrpersonen konzentrieren, sondern bilden geeignete Lehrpersonen zu ‚Future Learning Coaches‘ aus, welche die Umsetzungsstrategie an der eigenen Schule entwickeln und die angedachten neuen Weiterbildungsformen vor Ort umsetzen.“
Digital Lab der Berner Fachhochschule (BFH), November 2020

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HR Predictions for 2021: Transformation At Scale

15. Januar 2021 - 22:54

Nach dem Ausfüllen einer kurzen Registrierung darf man diesen Report (13 Seiten) lesen. Er umfasst zwölf Thesen – von 1. „There Is a New War for Talent“ bis 12. „HR Will Be a Center of Innovation“. Wie jedes Jahr gibt Josh Bersin eine Richtung vor. Dieses Mal also mit Blick auf COVID-19 und die Digitalisierung „Transformation at Scale“: „We’ve learned how to transform – both ourselves and our companies. It’s no longer a mystery how to “become digital” or “reorganize for growth” – we just did it. In 2021 it’s time to institutionalize what we’ve learned and focus on the need to scale.“

Der Report selbst ist die Fortschreibung bekannter Trends und Themen, zum Beispiel Employee Experience, Agility und Wellbeing. Wie immer bildet die fortschreitende Digitalisierung von HR bei Josh Bersin den roten Faden und wie jedes Jahr sind vor allem die Schaubilder dieses Reports ein Gewinn.

Zwei Thesen nehmen unmittelbar auf Learning & Development Bezug. Da heißt es zum einen „6. Heavy Focus on Skills Leads to Strategic Focus on Capabilities“. Hier wirbt Josh Bersin für eine bestimmte Sichtweise auf die Geschäfts- und Personalentwicklung („capabilities“) und damit mehr oder weniger versteckt auch für die hauseigene „Capability Academy“.

Unter dem Stichwort „7. L&D Will Be Disrupted“ packt er dann all die laufenden Plattform-Entwicklungen und -Diskussionen wie LMS, LXP, LRS und MS Teams, die es mit Blick auf die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse zu sortieren gilt: „I predict the learning market will be a hot space in 2021, and I encourage you to take some time and create a project to build a solid three- to five-year roadmap for your L&D infrastructure, content, and organization strategy.“
Josh Bersin, Blog, 15. Januar 2021

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Wikipedia as OER: the “Learning with Wikipedia” project

15. Januar 2021 - 10:27

Passend zum aktuellen 20. Geburtstag: An der Universität Padua gibt es seit 2017 das „Learning with Wikipedia“-Projekt. Seitdem haben 30 Lehrende und 1.200 Studierende über alle Fachbereiche hinweg mit Wikipedia als Lernumgebung gearbeitet. Der Artikel stellt diese Aktivitäten in den größeren Zusammenhang von Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP) und reflektiert die Kompetenzentwicklung, die hier aus Sicht der Lehrenden und Studierenden stattgefunden hat. Was man alles mit Wikipedia in Hochschulkursen anstellen kann, spiegelt diese kurze Aufzählung von Lehr-/ Lernaktivitäten gut wider:

Und dann habe ich noch mitgenommen, dass man in Padua sehr gut vorbereitet und sehr systematisch die Arbeit mit Wikipedia aufgenommen hat – auch, um sich vor späteren Enttäuschungen zu schützen.

Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Journal of e-Learning and Knowledge Society erschienen, die sich ganz dem Thema „Open Teaching“ widmet.
Corrado Petrucco und Cinzia Ferranti, in: Journal of e-Learning and Knowledge Society, Vol 16, No 4, 21. Dezember 2020

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Das Wikipedia Versprechen

15. Januar 2021 - 5:17

Am 15. Januar 2001 ging Wikipedia an den Start. Jetzt, zum 20. Geburtstag, ist eine Reihe von Dokumentationen erschienen. Unter anderem eine auf Arte, die ich mir angeschaut habe und hier verlinke. Es ist ein unterhaltsamer Überblick, der Wikipedianer und KritikerInnen zu Wort kommen lässt und Erfolge wie Herausforderungen einer globalen Enzyklopädie schildert. Aber irgendwie auch nur ein Startpunkt, von dem aus man gerne einzelne Fragen und Themen vertiefen möchte.

So wird zum Beispiel der Einsatz von Bots auf Wikipedia angesprochen – und zwar von Bots, die Artikel schreiben. Oder es wird kurz erwähnt, dass es heute gar nicht mehr so einfach wie damals ist, etwas zu schreiben oder zu editieren. Und dann gibt es noch die Themen und Ideen, für die Wikipedia steht, wie zum Beispiel „user-generated content“ oder „Zugang zu Wissen“, deren Bedeutung und Wirkungsgeschichte aber über Wikipedia hinausgeht.

„Wikipedia beginnt mit einem Versprechen: Die Wissensproduktion, die über Jahrtausende in den Händen von Eliten lag, wird radikal demokratisiert; jeder kann mitschreiben, unabhängig von Bildungsgrad oder Herkunft. Ist das Onlineprojekt die wahrgewordene Utopie? Die Dokumentation blickt ins Innenleben von Wikipedia. Zu Wort kommen vor allem sie: die „Wikipedianer“. Autor*innen aus Deutschland, Frankreich, Ghana, Südafrika, den USA und weiteren Ländern – die Menschen hinter der Fassade der Website …
Wurde das Wikipedia Versprechen eingelöst? Was ist Wikipedia 20 Jahre nach der Gründung: konservativ oder radikal? Eine Internet-Neuauflage der eurozentrischen Wissensproduktion oder ein wahrhaft globales Projekt?“

Arte, 4. Januar 2021 (via YouTube)

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Stephen Downes: A Personal Learning Platform

14. Januar 2021 - 6:24

Creative Commons hat eine Reihe von „Lightning Talks“ auf YouTube veröffentlicht, alle weniger als zehn Minuten lang. Stephen Downes stellt in seinem Vortrag seine „personal learning platform“ vor, aber es geht weniger um seine Plattform, mehr um die mit ihrer Hilfe umgesetzte Idee von „Aggregate, Remix, Repurpose, Feed Forword“. Diese Bausteine stellen einen Prozess dar, ähnlich dem Seek – Sense – Share von Harold Jarche. Stephen Downes: „This to me is probably the best explanation of how I think we should be using open educational resources in learning.“

 
Cable Green, YouTube, 30. Dezember 2020

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Ten Facts You Need to Know About Micro-Credentials

13. Januar 2021 - 11:26

Eine gute Übersicht zum Thema „Micro-Credentials“ hat Contact North (Kanada) hier zusammengestellt. Zwei Punkte möchte ich an dieser Stelle festhalten: zum einen den Verweis auf ein Dokument des European MOOC Consortium (EMC) „… suggesting that microcredentials represent the equivalent of 100-150 hours study time at a university or college level.“ Und zum anderen die Unternehmen, die in der Übersicht als Herausgeber von Micro-Credentials erwähnt werden: EY, Amazon, CISCO, Siemens, IBM.
TeachOnline.ca, Contact North, 9. Dezember 2020

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Die Zeit im Online-Lernen. Über kurze Einheiten, Moments of Needs und Selbstorganisation

12. Januar 2021 - 8:46

„Haben Sie Lust, ihren Blick auf die Zeit mit uns zu teilen?“ bin ich vor einigen Monaten von der Redaktion des Fachjournals „Magazin erwachsenenbildung.at“ gefragt worden. Ich habe spontan zugesagt, denn natürlich setzt das Stichwort „Zeit“ auch bei mir sofort unzählige Gedanken und Ideen frei. Am Ende waren es fast zu viele, obwohl ich mich auf ein naheliegendes Spielfeld, das Online-Lernen, begrenzt habe. Hier habe ich schlussendlich einen kleinen Bogen gespannt, mehr assoziativ als akademisch, von den ersten Erfahrungen mit E-Learning in den 1990er Jahren bis zu aktuellen partizipativen und community-orientierten Lernformaten. Und dabei habe ich natürlich versucht, nie die Zeit aus dem Auge zu verlieren …

Hier die Zusammenfassung meines Beitrags durch die Redaktion:
„Im vorliegenden Essay reflktiert der Autor entlang seiner langjährigen beruflchen Erfahrungen den Aspekt der „Zeit“ in Verbindung mit digitalen Bildungsangeboten. Er stellt sich dabei kritisch die Frage, welche Auswirkungen die Digitalisierung im Bildungsbereich auf den Begriff, die Bedeutung und Bewertung der „Lernzeit“ hat. Wo etwa gewinnen oder verlieren Lernende im selbstgesteuerten Lernprozess Zeit? Ist der zeit- und  ortsunabhängige Zugriff auf Lernressourcen im Netz ein Indikator für Zeiteffiienz beim Lernen? Der Autor verbindet seine Überlegungen mit Gedanken zu digitalen Formaten sowie deren Zeitdimension und beleuchtet u.a., wie digitale Trends im Bildungsbereich, beispielsweise das Microlearning, vor dem Hintergrund verdichteter Zeitstrukturen der Gegenwart zu bewerten sind und ob sie tatsächlich das Problem des Mangels an Zeit zum Lernen lösen. Schließlich plädiert der Autor für Zeiträume zur Reflexion, damit Lernende Lernziele und Lernzeit selbstbestimmt miteinander in Einklang bringen können. (Red.)“

Anzumerken ist noch, dass nicht nur mein Artikel, sondern die gesamte Ausgabe mit dem Schwerpunktthema „Erwachsenenbildung und Zeit“ online zur Verfügung steht (CC BY 4.0). Und ein Blick in das Inhaltsverzeichnis macht schnell deutlich, welche spannenden und unterschiedlichen Anknüpfungspunkte das Thema für die Erwachsenenbildung bietet!
Jochen Robes, in: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs. Ausgabe 41, 2020. Wien (pdf)   

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Kollaboration im virtuellen Raum

12. Januar 2021 - 8:41

Noch im alten Jahr ist diese Ausgabe des fnma Magazins erschienen (Forum Neue Medien in der Lehre Austria). Themenschwerpunkt bildet die Kollaboration im virtuellen Raum. Wie immer vermitteln kurze Impulse und Erfahrungsberichte erste Eindrücke. Es geht unter anderem um kollaborative Video-Annotationen, virtuelle Lernwelten (Virtual Reality), virtuelle Hochschul-Konferenzen, interaktives Online-Peer-Feedback und viele Tools, die in den letzten Monaten auf diesem Feld zum Einsatz kamen. Das Ganze wird eingerahmt von Vereinsnachrichten und Meldungen, vieles aus dem OER-Umfeld, ein Bereich, in dem das Forum und seine Mitglieder besonders aktiv sind.
fnma Magazin 04/2020, 18. Dezember 2020

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Die Corporate Learning Community 2021

11. Januar 2021 - 6:34

Das Kernteam der Corporate Learning Community hat sich im Dezember 2020 getroffen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick nach vorne werfen. Karlheinz Pape hat protokolliert und einige Eckpunkte für 2021 in diesem Beitrag zusammengefasst. Stichworte sind unter anderem die nächsten Corporate Learning Camps, die regionalen Communities, regelmäßige Corporate Learning Meetups, das Onboarding neuer Mitglieder sowie das Nachdenken über Badges in der Corporate Learning Community. Bei den Badges und den regionalen Communities habe ich meinen Hut in den Ring geworfen, die Themen werden also an dieser Stelle in den nächsten Monaten häufiger auftauchen. Ein neues Jahresmotto gibt es übrigens auch. Es heißt (in einer vorläufigen Version) „Wissen teilen ist Macht“. Aber das ist noch nicht „schön“, deshalb sind Vorschläge, es „griffiger zu formulieren“, herzlich willkommen (siehe „CLC-Jahresmotto “Wissen teilen ist Macht” besser formulieren“).
Karlheinz Pape, Corporate Learning Community, 1. Januar 2021

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Weihnachten 2020

21. Dezember 2020 - 8:53

Was für ein Jahr … Jetzt heißt es erst einmal durchatmen. Der Weiterbildungsblog verabschiedet sich in die Winterpause. Ich wünsche frohe Weihnachten, ein gesundes, neues Jahr und freue mich auf ein Wiedersehen in 2021!
Euer/ Ihr Jochen Robes

Bildquelle: Annie Spratt (Unsplash)

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Neues von der Europäischen Kommission: Fahrplan und Empfehlungen für Micro-Credentials veröffentlicht

18. Dezember 2020 - 22:28

Ich verlinke hier ganz pragmatisch (Weihnachts-Endspurt …) auf diesen Teaser des Hochschulforum Digitalisierung. Der Report der Arbeitsgruppe, „A European approach to microcredentials – Output of the microcredentials higher education consultation group – Final report“ (Dezember 2020, 36 S.) – will vor allem ein gemeinsames Verständnis des Spielfeldes „Microcredentials“ vermitteln und eine Roadmap für weitere Arbeitsschritte darlegen. 

„A microcredential is a proof of the learning outcomes that a learner has acquired following a short learning experience. These learning outcomes have been assessed against transparent standards.

The proof is contained in a certified document that lists the name of the holder, the achieved learning outcomes, the assessment method, the awarding body and, where applicable, the qualifications framework level and the credits gained. Microcredentials are owned by the learner, can be shared, are portable and may be combined into larger credentials or qualifications. They are underpinned by quality assurance following agreed standards.“ (S. 10)

Das Zauberwort in diesem Report lautet „Standards“. Nur wenn es anerkannte Standards gibt, können Microcredentials zu einer europaweiten Währung im Bildungsbereich werden. 
Hochschulforum Digitalisierung, 18. Dezember 2020 

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Trends, Highlights und Erfahrungen – das mmb-Team blickt zurück auf das Jahr 2020

18. Dezember 2020 - 11:09

Zeit der Jahresrückblicke, auch beim mmb-Institut. In neun kurzen Beiträgen lassen sie das vergangene Jahr Revue passieren. Auf ihrer Liste stehen: der Datenschutz, die Kultusministerkonferenz, die Messung von Medienkompetenzen, Videokonferenzsysteme, Homeoffice, KI&Education  und die Frage nach einer nationalen Bildungsplattform, die sie so gerne weiterverfolgen möchten …
mmb-Institut, 17. Dezember 2020

Bildquelle: Evie S. (Unsplash) 

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Wie findet man offene Webtools zum Lehren und Lernen?

17. Dezember 2020 - 23:01

Offene Webtools, schreibt Nele Hirsch, sind „Online-Werkzeuge, die direkt im Browser genutzt werden und für die sich mindestens Lernende nicht anmelden müssen … Man muss nichts installieren, sich nicht registrieren und auch nicht direkt etwas dafür bezahlen.“

Aber gute offene Webtools sind oft nicht einfach zu finden. Hier ihre Tipps:
„- Best-Of Tools nutzen …
– Bildungssuchmaschinen und -Plattformen nutzen …
– Auf Coding-Plattformen recherchieren …
– Selbst Lerner*in sein …
– Persönliches Lernnetzwerk aufbauen …“

Und ich möchte als weitere Option ergänzen: den Newsletter von Nele Hirsch abonnieren.
Nele Hirsch, OERinfo, 17. Dezember 2020

Bildquelle: Mitch (flickr)

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Digitalisierung der Hochschullehre. Aspekte und Perspektiven der Transformation

17. Dezember 2020 - 12:00

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber der Blick auf das Inhaltsverzeichnis hat mich neugierig gemacht. Die Überschriften der Beiträge lassen vermuten, dass die geführten Diskussionen nicht nur für Hochschulen interessant sind. Also verlinke ich das eBook (CC BY-NC-SA 4.0) hier und lege es auf den Lesestapel für Weihnachten (der allerdings auch gerade anwächst …).
Markus Deimann und Timo van Treeck (Hrsg.), DUZ Open, 2020

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