Lehren und Lernen

Mehr soziale Präsenz bei Online-Meetings

Weiterbildungsblog - 16. April 2021 - 9:37

Auch wenn dieser Blog langsam zur Zweigstelle des eBildungslabors von Nele Hirsch zu werden droht: Ihre Artikel sind in diesen Tagen zu interessant, um sie an dieser Stelle nicht zu verlinken. Jetzt hat sie für eine Veranstaltung mit dem Multimedia Kontor Hamburg zehn Vorschläge festgehalten, „wie Lehrende ihre soziale Präsenz in Online-Meetings verstärken können“. Es ist eine Essenz bzw. Aktualisierung früherer Beiträge von Nele Hirsch. Aber das ist ja gerade das Schöne: Wir entwickeln alle täglich neue Strategien und Ideen, um aus den gegebenen Rahmenbedingungen das Beste herauszuholen.

Hier die Kapitelmarken des Beitrags, der von einer kurzen Checkliste und einem Video eingerahmt wird: 1. Transparenz herstellen; 2. Interaktion ermöglichen; 3. Moderation/Verantwortung abgeben; 4. Teilnehmende vernetzen; 5. Input (und Austausch) flippen; 6. ‘Aufrunden’; 7. Hybridität anerkennen; 8. Abwechslung ermöglichen; 9. Internetquatsch nutzen.
Der zehnte Vorschlag ist wohl zwischen Workshop und Verschriftlichung verlorengegangen …
Nele Hirsch, wb-web, 14. April 2021

Bildquelle: Aleks Marinkovic (Unsplash)

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Micro-videos: What are they? How to make them sticky? How to deliver? Good interface? How to make them?

Weiterbildungsblog - 15. April 2021 - 8:39

Es sind keine neuen Erkenntnisse, eher pragmatische Hinweise, die uns Donald Clark hier präsentiert: Kurze Videos liegen im Trend (siehe TikTok). Ihre Stärke ist das Motivieren und Sensibilisieren. Nach dem Video sollte es weitergehen. Das LMS ist kein guter Hafen. Netflix setzt Trends. Mit dem Smartphone kann es losgehen.   

Hier seine Empfehlungen, „to make ‘em stick“:
„- Surprise with a question, counterintuitive point or dramatic statement. …
– Take it slow. Learning needs attention and the mind needs time to digest ideas. …
– Summarise at the end. …
– Calls to action. Make them go off and DO something, then report back on what they did and what they found easy and difficult.
– Leave them hanging… that’s what a good video TV series will do…
– Follow up with some active learning using the narration from the video.“
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 14. April 2021

Bildquelle: Hermes Rivera (Unsplash)

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The Surprising Power of Peer Coaching

Weiterbildungsblog - 14. April 2021 - 23:29

Die AutorInnen beschreiben die Vorteile von Peer Coaching-Prozessen gegenüber einem One-on-One-Coaching: die Vielzahl der Perspektiven, die Vorteile einer sicheren und vertrauensvollen Umgebung, die Möglichkeit, bestimmte Fähigkeiten zu trainieren und auszuprobieren – vom Zuhören bis zu Kritik und Feedback. Es geht um Leadership Development. Aber alle aufgezählten Hinweise erinnern mich an den Rahmen, den Working Out Loud-Circles für genau solche Fragen bieten … (via Jane Hart)
Brenda Steinberg und Michael D. Watkins, Harvard Business Review, 14. April 2021

Bildquelle: Papaioannou Kostas (Unsplash)

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Personalisierte Kompetenzentwicklung zwischen Technologie-Unterstützung und Selbstregulation – scil Entwicklungspartnerschaft 2021

Weiterbildungsblog - 13. April 2021 - 18:15

Christoph Meier hat sich im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft, die jetzt startet, noch einmal die Kursbibliotheken von Degreed und LinkedIn Learning angesehen. Auf der einen Seite ist er ganz angetan von den Möglichkeiten, die diese Plattformen und Bibliotheken bieten. Aber sie haben auch, wenig überraschend, ihre Grenzen: Sie bieten zum Beispiel keine Standortbestimmungen, helfen nicht beim Setzen eigener Lernziele, und sie können (natürlich) den spezifischen Kontext der Lernenden nicht einbeziehen. „Betrachtet man die in diesen Bibliotheken und Plattformen abgebildeten Lernpfade und Kurse etws genauer, dann wird deutlich, dass hier die Gefahr besteht, dass nur träges Wissen aber keine Handlungskompetenz entwickelt wird.“

Hier, so Christoph Meier, müssen Lernende, Führungskräfte und Learning Professionals aktiv werden und Brücken schlagen. Man könnte vielleicht, von einer anderen Seite auf diese Lernbibliotheken schauend, die Bedeutung von Praxis, Projekten und Erfahrungen sowie den Wert von Communities, Peer-to-Peer-Lernen und Erfahrungsaustausch ergänzen.
Christoph Meier, scil-blog, 11. April 2021

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Flipped-Vernetzung

Weiterbildungsblog - 9. April 2021 - 11:17

In Online-Veranstaltungen bleibt die Vernetzung der Teilnehmenden oft auf der Strecke. Vor allem dann, wenn es sich um Konferenzen, also einmalige Events, handelt. Nele Hirsch spielt deshalb in diesem Beitrag einige Varianten einer Vorab-Vernetzung durch. Daher auch die Anlehnung an den Flipped Classroom. Ihre Vorschläge hat sie in folgende Kapitel sortiert und näher erläutert:

1. Vorgezogene Vorstellungsrunde …
2. Impulsfrage und Antworten …
3. Fragen/ Themen sammeln …
4. Freiwillige suchen …
5. Gemeinschaftserlebnisse schaffen …
6. Bastel- und Bauprojekte …
7. Mentor:innen-Programm …
8. Peer-to-Peer Lerngruppe …

„Auch wenn ‘Zoom-Fatigue’ nach gut einem Jahr Corona-Pandemie in Deutschland sehr verständlich ist, so fällt mir bei der Vorbereitung von online-Veranstaltungen doch immer wieder auf, wie vieles sich noch besser gestalten und neu erkunden lässt. Für das Thema Flipped-Vernetzung gilt das in jedem Fall.“
Nele Hirsch, eBildungslabor, 7. April 2021

Bildquelle: Chris Potter (flickr, CC BY 2.0)

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Communities, Challenges, Curiosity, and Coaches — A Corporate Learner in 2030

Weiterbildungsblog - 9. April 2021 - 8:17

Für das von Stefan Güldenberg, Ekkehard Ernst und Klaus North herausgegebene und in diesen Tagen erschienene Werk „Managing Work in the Digital Economy. Challenges, Strategies and Practices for the Next Decade“ durfte ich einen kleinen Essay beisteuern. Hier das Abstract:

„In 2030, many companies will no longer run Learning & Development departments. Instead, the focus will be on the 4 C’s: Communities, Challenges, Curiosity, and Coaches. More self-responsibility for one’s own development, more involvement in communities and practical projects, and continuous feedback from superiors, peers, and experts. A short journey into the future gives first insights into their implementation.“

Robes J. (2021) Vignette: Communities, Challenges, Curiosity, and Coaches — A Corporate Learner in 2030. In: Güldenberg S., Ernst E., North K. (eds) Managing Work in the Digital Economy. Future of Business and Finance. Springer, Cham

Bildquelle: Markus Winkler (Unsplash)

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Own your learning – Selbstreguliertes Lernen

Weiterbildungsblog - 8. April 2021 - 20:18

„Hinter dem Begriff „selbstreguliertes Lernen“ verbirgt sich mehr als wir üblicherweise im Blick haben“, schreibt Christoph Meier. Und er zeigt am Beispiel der Reflexionen eines Studierenden und eines Modells des selbstregulierten Lernens, welche Gestaltungsaspekte hier mitgedacht werden müssen – von der Methodenauswahl bis zur Steuerung sozialer Prozesse. Eigentlich verdient dieser Beitrag von Christoph Meier eine längere Würdigung, aber die muss ich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

„Wenn die Erwartung formuliert wird, dass sich Studierende oder Beschäftigte Themen und Inhalte anhand von Texten, WBT oder den Materialien in einer LXP selbst erarbeiten, dann müssen wir auch im Blick behalten, welche Kompetenzen und Ressourcen dies erfordert. Und wir müssen darauf achten, ob sie tatsächlich in der Lage sind, selbstreguliert Inhalte in effektiver und effizienter Weise zu erarbeiten – und welche Unterstützung hier vielleicht erforderlich ist… „

Bildquelle: Christoph Meier

Christoph Meier, scil/ Blog, 29. März 2021

Bildquelle: Stephanie Valencia (Unsplash) 

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Digitale Bildungsnachweise – Der Stand 2020 in Deutschland und Europa

Weiterbildungsblog - 8. April 2021 - 11:29

Es erleichtert die Lektüre dieser 24 Seiten, das vorweg, wenn man Berührungspunkte mit dem Thema hat. Zwar ist der Ausgangspunkt relativ klar und einfach: Es geht um die Ablösung unserer klassischen, papiergebundenen Zeugnisse und Zertfikate durch digitale Bildungsnachweise, also „Digital Credentials“ (DC), ein Thema, an dem seit zehn Jahren kräftig, wenn auch meist im Hintergrund geschraubt wird. Doch in den hier vorgestellten Projekten stehen technische Standards, Konventionen und Schnittstellen im Vordergrund, die über nationale Grenzen hinweg ausgehandelt werden müssen.

Das Dokument versucht eine Übersicht und stellt zuerst „übergreifende politische Projekte“ und anschließend „fokussierte Bottom-up-Projekte“ vor. In die letztgenannte Kategorie fallen auch die Stichworte „Badges“ und „Blockchain“, die mich besonders interessiert haben. Wer hier eine komprimierte Aufzählung aktueller Stakeholder und Projekte sucht, wird fündig. Der Autor weist zudem auf einige Punkte hin, die sich in der Diskussion quasi unter der Hand festgesetzt haben, zum Beispiel die Lesart von Badges als „Microcredentials“.

Hier ein Auszug aus dem Kapitel „Ausblick“:
„Entscheidend für die nachhaltige Einführung digitaler Bildungsnachweise wird sein, wie eindeutig und stark die Incentives für die drei wichtigsten Stakeholder in diesem Prozess – Lernende, Bildungsanbieter und Arbeitgeber – herausgearbeitet werden können. …
– die vereinfachte Sichtbarmachung und Verwaltung individueller Lernleistungen für Lernende, etwa in OnlinePortfolios und Wallets,
– die bessere Vermarktung von Bildungsangeboten für Anbieter, etwa durch automatische Vorschlagssysteme, und
– erleichterte bzw. zielgenauere Recruiting-Prozesse für Arbeitgeber durch vereinfachtes Matching von Stellen mit Bewerber:innen.“
Robert Rentzsch, Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin, Februar 2021

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Making the Massive Intimate: Building a Lasting Learning Community

Weiterbildungsblog - 8. April 2021 - 8:50

Ein Erfahrungsbericht und ein lesenswerter Artikel: Die Autorin beschreibt, wie sich ihr klassisch ausgerichteter Massive Open Online Course in edX in eine Learning Community entwickelt hat, die über das formale Kursende hinaus Bestand hatte. Dabei hatte sie gar nicht die Intention, das vorgegebene Format aufzubrechen. Sondern sie ist mehr ihrem pädagogischen Instinkt (und einigen Leitideen) gefolgt. Alles andere hat sich im Laufe der Zeit ergeben, denn der Kurs, ein Spanisch-Kurs zur Prüfungsvorbereitung, wurde mehrmals wiederholt.

Drei Faktoren, so schreibt sie zurückblickend, waren für diese Richtungsänderung ausschlaggebend: „… hacking the LMS, repositioning my role as an instructor, and letting go of control.“ Darauf geht sie in ihrem Beitrag näher ein, um abschließend festzustellen: „What started as a course to prepare students for a standardized test ended up as a means of fostering connections — linguistic, cultural, personal and professional — thereby suggesting the creative potential of online education.“

Ach ja, und schließlich erinnert sie sich und uns an die Möglichkeiten, die in Online-Formaten wie MOOCs bzw. cMOOCs stecken.
„In conclusion, my experience with this MOOC has led me to believe that there is still a great potential for this type of course. They may not have achieved their lofty goals of democratizing education, and their completion rates are not high, but they can have other positive outcomes. The diversity in the student population and the intrinsic motivation of the learners allow for gains that many of us educators did not predict. In addition to the age and cultural diversity there was also a diversity of learning goals. If we look beyond a traditional model of education, one rooted in a fee-per-credit system, there is perhaps no need to “complete” a course.“

Ich würde hier am liebsten noch weitere Sätze zitieren, aber bremse mich einmal …
Molly Monet-Viera, Hybrid Pedagogy, 7. April 2021

Bildquelle: Jon Tyson (Unsplash)

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Kamera an oder aus? Das ist hier die Frage. Entscheidungsanregungen für die Online-Lehre

Weiterbildungsblog - 31. März 2021 - 22:45

Was in der Erwachsenenbildung oder in Arbeitsmeetings meist keine Frage ist, ist in der Hochschullehre seit März letzten Jahres ein wiederkehrendes Thema: die ausgeschalteten Kameras der Studierenden. Widerstrebende Interessen prallen hier aufeinander. Eine Lösung enthält der vorliegende Beitrag auch nicht. Aber er bietet eine Grafik zur Entscheidungsfindung an. Auf ihr sehen Lehrende, dass bestimmte Ziele wie das Beobachten von Fähigkeiten, eine aktive Beteiligung oder eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls nicht nur über eingeschaltete Kameras erreicht werden können.

Die Grafik stammt ursprünglich von Lindsay Masland vom Center for Academic Excellence der Appalachian State University. Und der Beitrag verlinkt auf weitere Artikel zum Thema.
Katharina Fischer, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 31. März 2021

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ENC133 – mmb-Institut und DFKI mit Ulrich Schmid

Weiterbildungsblog - 31. März 2021 - 10:47

Das mmb Institut, „Denkwerkstatt und Impulsgeber für die Innovation von Bildung und Lernen“, ist ja an vielen Bildungsprojekten und -diskussionen hierzulande beteiligt – beratend, konzipierend, moderierend, evaluierend. Die Spanne reicht von Blended Learning über Augmented Reality bis zur Künstlichen Intelligenz in der Bildung. Hinzu kommen eigene Reports wie die jährlich erscheinenden Trend- und Branchenmonitore. Von daher lohnt sich das Gespräch (59:25 Min.) zwischen Ulrich Schmid (mmb) und Thomas Jenewein (SAP), das mit KI und dem KI-Campus beginnt und bei persönlichen Lernroutinen endet.
Education NewsCast, openSAP, Episode 133, 29. März 2021

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Makers, Marketplaces and MOOCs. The Anatomy of Online Course Platforms.

Weiterbildungsblog - 30. März 2021 - 22:50

Die Analysten von HolonIQ haben die globale „online course platform landscape“ vermessen und sind zu einem interessanten Schaubild gekommen. „Interessant“, weil sie große Plattform- und Kurs-Anbieter sowie kleinere Entwicklungsumgebungen auf eine einzige Matrix platziert haben. Unterschiede machen sie an der unterschiedlichen „Content Strategy“ und „Distribution Strategy“ der einzelnen Unternehmen fest. „Zunehmende Überlappungen“ lautet ihr Fazit.

Die vier „Online Course Platform“-Modelle lauten: Maker, Marketplace, DIY und MOOC. Zur Kategorie „Marketplace“ werden beispielsweise Anbieter wie LinkedIn Learning oder Udemy gezählt. „MOOC“ umfasst unter anderem Coursera, edX und FutureLearn, also auch Anbieter, die sich schon lange vom MOOC-Label verabschiedet haben. Und „DIY“ meint klassische Lernplattform-Anbieter wie Moodle oder Blackboard.

„Online Course Platforms (OCP’s) have evolved markedly since the original LMS technology provided a platform for delivering content and learning online. 20 years later, a thriving market has emerged, offering a variety of options for learners and four dominant, but increasingly overlapping models.“
HolonIQ, 18. März 2021 

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Digitalisierungsgrad der Bevölkerung erreicht neuen Höchststand: Vor allem Junge und gut Gebildete fühlen sich als GewinnerInnen der Digitalisierung

Weiterbildungsblog - 29. März 2021 - 19:09

Eigentlich wollte ich den Blog diese Woche schon in die Osterferien schicken, aber nun sind doch noch einige Nachrichten eingelaufen, die ich hier kurz festhalten will. Dazu gehört auch der D21-Digital-Index, das „jährliche Lagebild zur digitalen Gesellschaft“, das von der Initiative D21 e. V. herausgegeben wird. In der Pressemitteilung aus dem Februar heißt es einleitend:

„Die Nutzung digitaler Anwendungen und Dienste stieg im durch Corona geprägten Jahr 2020 deutlich an – sowohl im Privaten als auch im Berufsleben, dort insbesondere bei Bürotätigkeiten. Alltägliche Aktivitäten verschoben sich stärker in den digitalen Raum, ob Kultur, Bildung, Kommunikation, Unterhaltung, Einkaufen oder Arbeit. Besonders stark stieg die Nutzung von Streamingdiensten (plus zwölf Prozentpunkte), digitalen Lernangeboten (plus elf Prozentpunkte) und von Sprachassistenten an (plus elf Prozentpunkte). Der Anteil der Menschen, die im Homeoffice arbeiteten, verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 32 Prozent (59 Prozent bei Bürojobs).“

Einen wiederkehrenden Schwerpunkt der Studie (68 Seiten) bildet natürlich die Untersuchung des Digitalisierungsgrads der Bevölkerung. Hier fließen auch die digitalen Kompetenzen der Befragten als ein Baustein ein. Konsequenterweise orientiert sich ihre Darstellung jetzt am DigComp, dem europäischen Rahmenmodell für digitale Kompetenzen. Darüber hinaus enthält die Studie drei thematische Schwerpunkte: Digitales Arbeiten, digitaler Unterricht und digitale Gesundheit. Hier finden sich viele weitere Daten, Hinweise und Empfehlungen.
Initiative D21 e.V., Pressemitteilung, 24. Februar 2021

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Chatbots in der (Hochschul-)Lehre

Weiterbildungsblog - 29. März 2021 - 10:23

Mit „künstlichen Interaktionspartner*innen“, „intelligenten digitalen Assistenzsystemen“ oder einfach „Chatbots“ beschäftigt sich diese Ausgabe des fnma Magazins. Vier kurze Beiträge widmen sich dem Schwerpunktthema. Es geht um eine Systematisierung von Einsatzfeldern in Lehre und Verwaltung, einen „Studicoachbot“ sowie einen Evaluationsansatz zum Einsatz von Chatbots. Die Projekte, zu denen die Stichworte gehören, sind gerade angelaufen. Bis wir erste Erfahrungsberichte erwarten dürfen, wird also noch etwas Zeit verstreichen. 
fnma Magazin 01/2021, 26. März 2021

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Domain of One’s Own

Weiterbildungsblog - 26. März 2021 - 21:50

Jede/r Lernende erhält von der Schule oder Hochschule, die er/ sie besucht, einen persönlichen Webspace, der frei genutzt werden kann. Als private Ablage oder für offen zugängliche Beiträge. Am Ende der Ausbildung können alle Inhalte und Medien mitgenommen und weiter verwendet werden. Die Idee von Domain of One’s Own (DoOO) ist 2012 an der University of Mary Washington entstanden. In Deutschland hat das Projekt meines Wissens noch keine Nachahmer gefunden. Jetzt hat sich die Hamburg Open Online University (HOOU) auf den Weg gemacht, ein Projekt gestartet und in einem Workshop darüber berichtet. Karlheinz Pape war von der Idee ganz begeistert und hat sie gleich mit dem Jahresmotto der CLC, „Wissen teilen“, verknüpft.
Karlheinz Pape, Corporate Learning Community, 25. März 2021

Bildquelle: https://domain-of-ones-own.de

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Die Zukunft der Personalentwicklung

Weiterbildungsblog - 26. März 2021 - 15:49

Es geht um einen „radikalen Wandel“, so Werner Sauter, um den Übergang von „fremdorganisierter, seminaristischer Personalentwicklung zur selbstorganisierten Werte- und Kompetenzentwicklung“. Was diesen Übergang notwendig macht, was Bausteine des geforderten Werte- und Kompetenzmanagements sind und welche neuen Rollen die Beteiligten (Mitarbeitende, Teams, Führungskräfte, Personalentwicklung) hier einnehmen, wird in diesem Beitrag beschrieben.

„Lernkonzeptionen mit zunehmender Selbstorganisation und Eigenverantwortung der Mitarbeiter haben zur Folge, dass die heutigen Personalentwickler entweder ihre Rolle verlieren oder sich zu Werte- und Kompetenzmanagern wandeln.“
Werner Sauter, Blog, 21. März 2021

Bildquelle: Aziz Acharki (Unsplash)

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Data Literacy – schön wär’s!

Weiterbildungsblog - 25. März 2021 - 14:42

Es beginnt als Plädoyer für mehr Data Literacy bzw. Datenkompetenz. Und die allgegenwärtige COVID-19-Pandemie liefert Gunter Dueck natürlich ausreichend Anschauungsmaterial. Und so kommen zur Datenkompetenz ganz schnell noch Urteilskraft und Plausibilitätssinn hinzu. Kurz: Bildung und kritisches Denken.
Gunter Dueck, MERTON – Onlinemagazin des Stifterverbandes, 22. März 2021

Bildquelle: Mika Baumeister (Unsplash)

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EdTech-Kompass – Orientierung bei Bildungstechnologie-Unternehmen

Weiterbildungsblog - 24. März 2021 - 17:27

Das Hochschulforum Digitalisierung hat jetzt einen EdTech-Kompass veröffentlicht. Dazu heißt es: „Im europäischen Vergleich verzeichnet Deutschland relativ wenig Unternehmensgründungen im Bildungsbereich. Dennoch bieten auch heute schon innovative Start-ups Lösungen und sinnvolle Werkzeuge für digitale Lehre an. Dieses Potenzial will das Hochschulforum Digitalisierung mit dem EdTech-Kompass sichtbar machen.“

Mit dem Kompass kann ich zwischen Schulbildung, Hochschulbildung, Beruflicher Bildung und Lebenslangem Lernen wählen. Habe ich einen Bereich ausgewählt, zum Beispiel „Berufliche Bildung“, erscheinen verschiedene Kategorien: Bildungsmanagement, Dienstleistungen, Gamification, Kommunikation, Lehrevaluation, Lern-App, Lernplattform und Umfragesystem. In den einzelnen Kategorien finden sich, Stand heute, zwei oder drei Lösungen, die dann steckbriefartig vorgestellt werden, meist auch mit einem kurzen Erklärvideo. Man kann wohl weitere EdTech-Unternehmen, die in den EdTech-Kompass aufgenommen werden sollen, vorschlagen.

Es gibt übrigens auch ein Diskussionspapier zum Thema („EdTech-Start-ups und Bildungsinstitutionen zusammenbringen“, 9 S.), das die Lage aus Sicht der Hochschulen beschreibt und Herausforderungen und Handlungsempfehlungen enthält.
Barbara Wagner, Hochschulforum Digitalisierung, 24. März 2021

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Google-Zertifikate: Angriff auf die klassische Hochschule?

Weiterbildungsblog - 23. März 2021 - 16:47

„Müssen sich die Hochschulen angesichts neuer Abschlüsse, die Google jetzt anbietet, bald warm anziehen?“ Konkret geht es um die sechs-monatigen Ausbildungen zum Data Analyst, Project Manager und UX Designer, mit denen der IT-Konzern vor einigen Monaten an die Öffentlichkeit gegangen ist. Das gut moderierte und geschnittene Video versammelt einige Antworten auf diese Frage. Sie stammen von Manuel Dolderer (CODE-University), Oliver Janoschka (Hochschulforum Digitalisierung), Johannes Heinlein (edX) und Monika Gross (HRK).

Für die Hochschulen, so der Tenor der Befragten, heißt es: Offen sein für neue Entwicklungen und Anforderungen, aber kein Grund, alles über Bord zu werfen. Manuel Dolderer plädiert für einen sympathischen Disclaimer, der über dem Google-Angebot stehen sollte. Sinngemäß: „Dieser Kurs wird dir helfen, in sechs Monaten einen Job zu finden; aber dieser Kurs bereitet dich nicht darauf vor, in zehn Jahren mit den dann aktuellen Herausforderungen umzugehen.“
Stifterverband/ Michael Sonnabend, YouTube, 11. März 2021     

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From Headache to Helpful — Teachers on Using TikTok in the Classroom

Weiterbildungsblog - 23. März 2021 - 8:36

Die Zeile, die mich in diesem Bericht anspricht: „… teachers are finding creative ways to meet students where they are“. Genau, das wäre auch hierzulande eine schöne Idee. Und die damit verbundene Perspektive ist natürlich nicht auf LehrerInnen und TikTok beschränkt. TikTok, für den Fall der Fälle, ist eine Video-basierte Social Media-Plattform, die gerade unter Jugendlichen sehr beliebt ist.

„So what does it look like to meet students where they are when that place is TikTok? According to members of the #TeachersOfTikTok and #learnonTikTok communities — common hashtags that educators use, with 7.6 billion views and 77.2 billion views, respectively — teachers are using the platform to craft bite-sized micro lessons or assignments, learn from colleagues, start TikTok clubs, and connect with students.“
Paige Tutt, Edutopia, 19. März 2021

Bildquelle: Hello I’m Nik (Unsplash)

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