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Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends
Aktualisiert: vor 1 Stunde 15 Minuten

Corporate Learning: Wer befreit das Lernen? #clc19ko

30. September 2019 - 12:30

Am besten hat mir der Satz gefallen, dass das Corporate Learning Camp „Experimentierlabor und hochwertiger Austausch“ ist. Denn um Experimentierräume geht es auch in einem Projekt des BMAS, in dem ich gerade stecke („ALLE im digitalen Wandel“). Aber Herwig Kummer hat noch weitere Stichpunkte vom #clc19ko in Koblenz mitgenommen: da ist das Motto „Lernen braucht Netzwerke“, das sowohl den Austausch auf dem Camp als auch unseren Arbeitsalltag so trefflich charakterisiert. Und dann noch die Frage, die Herwig Kummer immer wieder vor Ort begegnet ist: „Wie bringen wir Lernen in den Alltag?“

„Wenn sich 300 Menschen selbstorganisiert über Lernen und Entwickeln austauschen, vernetzen und gemeinsam lernen, dann ist wieder CorporateLearningCamp.“
Herwig Kummer, personaleum, 27. September 2019

Kategorien: Lehren und Lernen

Recent Work in Connectivism

27. September 2019 - 18:25

Der Urheber, George Siemens, versprach 2004 nichts weniger als eine neue Lerntheorie, legte aber in den folgenden Jahren sein Augenmerk auf die pädagogische Praxis und organisierte eine Reihe von Massive Open Online Courses (MOOCs). So blieben viele Fragen zur Theorie offen. MOOC-Partner Stephen Downes ist jetzt hingegangen und hat sich 44 Artikel, die 2018 in offen zugänglichen Quellen zum oder über den Connectivismus publiziert wurden, näher angeschaut:     

„This article surveys recent literature on the topic, grouping it into themes, and developing an understanding of current perspectives in connectivism. It surveys current perspectives and criticisms of connectivism, views of connectivism as a pedagogy and as a theory of learning, recent evidence supporting connectivism, and a wider understanding of connectivism as it is developing today.“

Er nennt seine Literaturstudie bewusst einen „Schnappschuss“. Sein Fazit: „Critics of connectivism may remain, but on the whole, it appears that connectivism, in 2019, is being broadly and usefully applied.“
Stephen Downes, European Journal of Open, Distance and E-Learning, 26. September 2019

Kategorien: Lehren und Lernen

Chapter 11.4 Open pedagogy

27. September 2019 - 9:44

Tony Bates hat der Neuauflage seines Online-Werkes „Teaching in a Digital Age“ ein weiteres Kapitel hinzugefügt. In diesem Fall versucht er, für Open Pedagogy neben Open Educational Practices und Open Educational Resources einen Platz zu finden. Dabei helfen ihm eine Reihe von aktuellen Diskussionsbeiträgen, aber auch Rückgriffe auf Konzepte, die zum Beispiel die Entstehungsgeschichte der Open Universities begleitet haben, Kurz: eine lohnenswerte Lektüre.

Seine abschließende Empfehlung: „… what should drive open educational practices and use of OERs should be a broader vision of teaching and learning that focuses on the knowledge and skills students need in a digital age. OER should be embedded in a wider concept of pedagogy than just ‘open’ pedagogy.“
Tony Bates, Online Learning and Distance Education Resources, 13. September 2019

Bildquelle: Teaching in a Digital Age

Kategorien: Lehren und Lernen

Der lange Weg zu E-Klausuren, digitalen Vorlesungen und KI im Hörsaal

26. September 2019 - 7:08

Unter dem Stichwort „Digitalisierung an Hochschulen“ versucht der Artikel einen kurzen, mutigen Überblick. Im Mittelpunkt steht die Einführung von E-Klausuren an verschiedenen Hochschulen. Einige, so heißt es,  experimentieren sogar schon mit Künstlicher Intelligenz und Virtual Reality. Leidensdruck ist da: „Das gesamte Semester würden Studierende mit Computern arbeiten, um dann ihre Klausuren mit Stift und Papier zu schreiben.“ Wobei – aber hier fehlt dem Artikel der Raum und die Tiefe – bestimmte Lehr- und Prüfungsformen durch ihre Digitalisierung nicht besser werden.

Aber ich zitiere den Artikel auch, weil die Beispiele vor allem aus Berliner Hochschulen stammen. Und ich am Mittwoch in den Räumlichkeiten der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) war, auf dem historischen Areal des Campus Wilhelminenhof (hier gibt es eine Audiotour zur Geschichte). Der Anlass war die Fachtagung „Digitale Medien in der betrieblichen Praxis“ im Rahmen des Projekts „CoLearnET“. Dort durfte ich einen Impulsvortrag halten („Wohin geht die Reise? Das Digitale im Arbeits- und Lernalltag“). Danke. 
Markus Lücker, Tagesspiegel, 8. September 2019

Bildquelle: HTW Berlin/ Alexander Rentsch (CC BY-SA 3.0)

Kategorien: Lehren und Lernen

Bruchrechnen für alle!

25. September 2019 - 19:42

Wer diesen Erfahrungsbericht eines Mathelehrers aus Uelsen liest, wird sich vielleicht an den Weg von Salman Khan (Khan Academy) erinnern. In beiden Fällen wurden Lernvideos (Mathe) auf YouTube gestellt, und in beiden Fällen wurden die Filmer vom Erfolg ihres Handelns überrascht. Heute ist Kai Schmidt („Lehrerschmidt“) bei 1.800 Lernvideos angekommen, hat über 20 Millionen Menschen die Grundlagen der Mathematik erklärt und freut sich über 200.000 Follower.

„Doch warum liegen meine Lernvideos bei YouTube und nicht auf dem Schulserver oder einem Bildungsserver? Ist eine kommerzielle Plattform, die darauf ausgelegt ist, dass die Zuschauer möglichst lange Videos schauen, nicht die falsche Umgebung für pädagogische Inhalte?“
Kai Schmidt, taz, 6. September 2019  

Bildquelle: https://www.lehrer-schmidt.de

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7 Dinge, die ich auf dem IOM Summit 2019 über Digitale Transformation gelernt habe

24. September 2019 - 15:13

Parallel zur Zukunft Personal hat ja in Köln der IOM Summit stattgefunden, die Konferenz zu Digital Workplace und Digitaler Transformation (und ich wüsste jetzt spontan nicht, wo Lernthemen besser aufgehoben wären …). Jedenfalls war Gabriel Rath (OstseeSparkasse Rostock) dort, also auf dem Summit, und hat sich folgende Punkte auf die Merkliste geschrieben: 

1. Face to Face schafft Vertrauen. …
2. Otto Normal will vielleicht gar kein New Work. …
3. Wir müssen erst am „Humus“ arbeiten. …
4. Niemand möchte mitgenommen werden. …
5. Weg von der Zeitung. …
6. Es gibt kein Ziel. Es geht um den Weg. …
7. Fragen stellen statt Anweisungen geben. …

Fürs Kleingedruckte bitte bei der Quelle nachschlagen.
Gabriel Rath, Zwischen Daddymodus und Digital Life, 19.September 2019

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YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?

23. September 2019 - 14:42

Den Weg der Volkshochschulen in die Digitalisierung verfolge ich ja schon eine ganze Weile. Von daher hat es mich sehr gefreut, dass mich die VHS Hunsrück in Kirchberg eingeladen hatte, im Rahmen ihrer Veranstaltung zur Langen Nacht der Volkshochschulen zu sprechen. Dabei habe ich wieder zehn Lernbeobachtungen präsentiert und mit den Anwesenden diskutiert. Aufmerksame LeserInnen dieses Blogs werden die Stichworte wiedererkennen. Für alle anderen stelle ich die Slides hier gerne zur Verfügung.
Jochen Robes, SlideShare, 20. September 2019

 

YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen? von Jochen Robes   Bildquelle: Deutscher Volkshochschulverband

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EdTech Made in Germany – verloren im Systemlabyrinth?

20. September 2019 - 11:45

Die EdTech-Szene in Deutschland ist klein: Nur 3,6 Prozent aller Startups sind im Bildungsbereich aktiv (Startup Monitor). Hier setzt der Beitrag an. Zuerst konstatiert Mike Raschke, dass es gerade im Hochschulbereich genügend Aufgaben gäbe, die nach innovativen Lösungen suchen. Dann fragt er nach den Gründen, die ein Zusammenkommen von Hochschulen und Startups hierzulande häufig verhindern. Am Ende konstatiert auch er: „Das deutsche Hochschulsystem funktioniert nach einer Logik, die jungen, agilen Start-ups konträr entgegensteht. Hochschulen und Start-ups sprechen nicht dieselbe Sprache, verstehen sich nicht.“

Was es deshalb braucht, so Mike Raschke: „spezifische Hilfestellungen in Form von Inkubationsprogrammen“. Es empfiehlt sich, parallel noch einmal die Beiträge von Ulrich Schmid (mmb) und Andreas Wittke (TH Lübeck) zum gleichen Thema zu lesen. Oder in das Dossier „EdTech“ des Hochschulforums hineinzuschauen.
Mike Raschke, Hochschulforum Digitalisierung, 19. September 2019

Bildquelle: Austin Distel (Unsplash)

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Was war, was ist, was wird? Trends im Lehren und Lernen in digitalen Zeiten

20. September 2019 - 10:49

Drei Tage Zukunft Personal in Köln liegen hinter mir. Da ich vor allem auf unserer Bühne, der Digital Learning Experience, aktiv war, kann ich zu den großen Strömungen und Trends der Messe bzw. des Faches wenig sagen. Die Impulse, die ich über unsere ReferentInnen auf der Bühne und über Gespräche auf den Gängen eingefangen habe, werde ich an späterer Stelle noch einmal eingehen. Hier aber schon einmal der Link auf die Unterlagen meines Beitrages, mit dem wir auch den Bereich Digital Learning Experience am letzten Tag abgeschlossen haben: vier kurze Nachrichten bzw. Beispiele und ein Überblick mit vier ausgewählten Herausforderungen.
Jochen Robes, SlideShare, 19. September 2019

Was war, was ist, was wird? Trends im Lehren und Lernen in digitalen Zeiten von Jochen Robes Bildquelle: Zukunft Personal Europe

Kategorien: Lehren und Lernen

Corporate Learning Camp 2019: Lieber gemeinsam lernen

20. September 2019 - 0:27

Momentan jagt ein Termin den anderen, so dass ich mit dem Berichten und Nachbereiten kaum hinterherkomme. So war ich letzte Woche natürlich auch auf dem Corporate Learning Camp in Koblenz (#CLC19KO) und habe viele vertraute Gesichter wieder getroffen und viele wertvolle Gespräche geführt. Aber für ein Resümee verweise ich lieber auf diesen schönen Beitrag von Sylvia Lipkowski. Sie bringt für Interessierte die Idee des Camps gut rüber, geht aber auch auf die Besonderheiten dieser zehnten Auflage ein. Wie zum Beispiel die „Assemblies“, die Gelegenheiten für einen längeren Austausch über einzelne Themen boten. Schließlich verweist sie auf ein Thema, das aus ihrer Sicht viele Teilgebende in Koblenz umgetrieben hat: die Suche nach einer neuen Lernkultur bzw. nach Wegen ihrer Umsetzung.

Viele weitere Informationen und Berichte zum bzw. über den #CLC19KO finden sich übrigens auf den Seiten der Corporate Learning Community.
Sylvia Lipkowski, managerSeminare/ Blog, 19. September 2019

Bildquelle: Sessionplan des #CLC19KO

Kategorien: Lehren und Lernen

Top 200 Tools for Learning 2019

18. September 2019 - 23:43

In der 13. Auflage gibt es Jane Hart’s jährlichen Überblick jetzt schon! Wer sich mit dem Thema „Bildungs- und Lerntechnologien“ auseinandersetzt, findet hier wie immer viele Impulse. Über die Jahre ist ja die Zusammenstellung selbst gewachsen. Jane Hart listet jetzt 200 Tools auf und teilt diese noch einmal in drei Kategorien ein:
„- Top 100 Tools for Personal & Professional Learning (PPL100) – the digital tools used by individuals for their own self-improvement, learning and development
– Top 100 Tools for Workplace Learning (WPL100) – the digital tools used to design, deliver, enable and/or support learning in the workplace.
– Top 100 Tools for Higher Education (EDU100) – the digital tools used by educators and students in colleges and universities.“

Im Moment gibt es nur die „nackten“ Listen. Wie schon in den letzten Jahren findet sich ein ausgewiesenes Lernwerkzeug bzw. Lernangebot mit LinkedIn Learning erst auf Platz 13. Und Microsoft Teams hat auf den ersten Plätzen den größten Sprung nach vorne getan (um 16. Plätze von 27 auf 11). Weitere und konkretere Lesehilfen von Jane Hart werden sicher in den nächsten Tagen folgen.
Jane Hart, Top Tools for Learning, 18. September 2019

Bildquelle: Jane Hart

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Initiative Future of Work gestartet

18. September 2019 - 21:56

Zum Start der Zukunft Personal Europe haben die Unternehmen spring Messe Management, Haufe, Design Offices, Detecon, IBM und TriCAT die Initiative „Future of Work“ gestartet. Ziel der Initiative ist es, „praxisnahe Handlungsanweisungen mit einem realistischen Blick auf die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln“.

Auch wenn der Start etwas holprig war („Zukunft Personal: Twitter-Häme für Initiative Future of Work“) und man sich fragen mag, ob New Work noch eine Initiative braucht: die zum Start der Initiative vorgelegten „10 Thesen zur Zukunft der Arbeit“ sind interessant, weil sie die „Lernende Organisation“ in den Mittelpunkt stellen. Folgende Thesen unterstreichen diese Ausrichtung unmittelbar, andere zahlen mittelbar darauf ein:

2. Fördern Sie die digitale Employability ihrer Mitarbeiter!
3. Verankern Sie das Lernen in der Unternehmenskultur!
4. Schaffen Sie eine Arbeitgebermarke, die lebenslanges Lernen beinhaltet!
Christoph Pause, Haufe, 17. September 2019

Bildquelle: Hannah Wei (Unsplash)

Kategorien: Lehren und Lernen

Meine Lieblings Podcasts zu Weiterbildung, Lernen und NewWork

17. September 2019 - 20:17

Die meisten Podcasts, die Thomas Jenewein (SAP) hier aufzählt, kreisen um das Digitale und die digitale Transformation im Allgemeinen. Aber vielleicht ist ja gerade der Blick über den Tellerrand für Bildungsexperten genau das Richtige. Ansonsten bleibt noch der Verweis auf den SAP Education Newscast, mit dem Thomas Jenewein und Christoph Haffner seit Anfang 2018 auf Sendung sind. Weitere Edu-Podcasts finden sich übrigens auf edufunk.
Thomas Jenewein, LinkedIn/ Pulse, 14. August 2019

Kategorien: Lehren und Lernen

What Is Social Learning? 6 Essential Elements Of A Successful Social Learning Strategy

16. September 2019 - 20:30

Nach einem kurzen Hinweis, dass Social Learning nicht mit Social Media gleichzusetzen ist, kommt der Artikel zur Sache. Hier die sechs Punkte:
„1. Facilitates In-House Knowledge Sharing …
2. Incorporates Live Models That Foster Real-World Application …
3. Includes Gamification Elements To Motivate Employees And Boost Collaboration …
4. Grabs Employee Training Participants’ Attention By Building Interesting And Eliminating Distractions …
5. Makes The Most Of Social Media To Foster Meaningful Exchange …
6. Includes Visual Reinforcement Tools To Improve Knowledge Retention …“

Social Learning, daran lässt der Artikel keinen Zweifel, wird von Bildungsexperten und Trainern angestoßen und moderiert.
Christopher Pappas, eLearning Industry, 15. September 2019

Kategorien: Lehren und Lernen

Chapter 8.7c Artificial intelligence

14. September 2019 - 0:36

Tony Bates überarbeitet gerade sein Online-Werk „Teaching in a Digital Age“. Die zweite Auflage soll auch ein Kapitel über Künstliche Intelligenz enthalten. Einen ersten Entwurf stellt er hier zur Diskussion. Im ersten Teil dieses Kapitels definiert er, was Künstliche Intelligenz eigentlich bedeutet, setzt Kriterien und nennt Beispiele. Im zweiten Teil wirft er einen kritischen Blick auf diese Beispiele. Das führt ihn zu zwei Erkenntnissen:

a) Zum einen steckt in vielen KI-Beispiele gar nicht KI, weil sie eines oder mehrere der gesetzten Kriterien nicht erfüllen, konkret: „… very few so-called AI applications in teaching and learning meet the criteria of massive data, massive computing power and powerful and relevant algorithms.“

b) Zum anderen sieht Tony Bates nicht, dass und wie KI derzeit bei der Entwicklung der so wichtigen Future Skills wie Critical Thinking, Problem-solving oder Creativity unterstützen kann. Denn der Schwerpunkt vieler Beispiele und Anwendungen liegt auf „content presentation and testing for understanding and comprehension“ und zielt auf effizientere Prozesse in der Weiterbildung.

Sein Fazit ist also eher ernüchternd. „Big Data“ ist heute noch die Schwelle, die KI nehmen muss. Aber Tony Bates deutet auch an, wer diese Schwelle nehmen kann:

„In education, AI is still a sleeping giant. ‘Breakthrough’ applications of AI for teaching and learning are probably not going to come from the mainstream universities and colleges, but from outside the formal post-secondary system, through organizations such as LinkedIn, lynda.com, Amazon or Coursera, that have access to large data sets that make the applications of AI scalable and worthwhile (to them).“
Tony Bates, Online Learning and Distance Education Resources, 13. September 2019

Bildquelle: Teaching in a Digital Age
 

 

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„Digital Literacy“ – Erweiterung unseres Dossiers

13. September 2019 - 21:58

Ich habe nicht alle Beiträge im Detail studieren können, aber das Dossier sieht auf den ersten Blick sehr nützlich aus. Die wb-web-Redaktion hat hier versucht, „möglichst viele Angebote und Informationen für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung zusammenzutragen und aufzubereiten“. Konkret: ein Wissensbaustein „Internetrecherche und Wissensmanagement“, verschiedene Blogbeiträge sowie umfangreiche Hintergrundinformationen zu den Begriffen „Digital Literacy“ und „Digitale Grundbildung“, Lehrmaterialien zur digitalen Grundbildung sowie eine Liste mit Netzwerken und Akteuren.
wb-web, News, 12. September 2019

Bildquelle: USA-Reiseblogger (pixabay)

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KI trifft Bildung – 6. scil Trend- & Community Day 2019

12. September 2019 - 20:36

Eine sehr anschauliche und (wie immer) ausführliche Zusammenfassung des 6. scil Trend- & Community Days hat Christoph Meier geschrieben. Ich möchte fast sagen: Langsam werden die Beispiele für das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und Bildung konkreter. So wurden vor Ort unter anderem algorithmenbasierte Empfehlungssysteme, Chatbots, teilautomatisierte Feedback- und Korrektur-Programme sowie ein humanoider Roboter (Lexi/ Pepper) vorgestellt und diskutiert. 

Bildungsverantwortliche, so Christoph Meier mit Blick auf diese Entwicklungen,
„- … müssen sich auf KI einlassen;
– sie müssen in der Lage zu sein, anderen Orientierung zu diesem Thema und den Folgen für Kompetenzentwicklung zu geben;
– und sie sollten allgemeine Leitlinien zum Einsatz von KI kennen und berücksichtigen“.
Christoph Meier, scil-blog, 11. September 2019

Bildquelle: scil

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Learning In The Flow Of Work: Now Available For HR

11. September 2019 - 7:22

Josh Bersin hat seine Idee von „Learning in the Flow of Work“ weiter vorangetrieben. Es gibt jetzt die „Josh Bersin Academy for MS Teams“. Unternehmen können sie installieren, und ihren Mitarbeitern stehen dann die Inhalte der JBA direkt über bzw. in Teams zur Verfügung. „Learning in the Flow of Work“ ist also ein Produkt, ein Geschäftsmodell. Josh Bersin stellt zwei Szenarien vor:

„First, a professional wants to learn something quickly on the job“: Er oder sie kann dann direkt in Teams auf die Online-Bibliothek der JBA zugreifen.

„Second: Professionals Want To Break Out From A Learning Program To Collaborate“: Sie können in Teams ein Thema diskutieren, auch mit Nicht-Abonnenten der JBA. Sogenannte „Conversation Starters“ ermuntern sie dazu.

Ein interessantes Angebot. Ob die Schnittstelle in MS Teams auch für weitere Anbieter und ihre Bibliotheken offen ist, bleibt abzuwarten. Josh Bersin deutet jedenfalls an, dass die beiden vorgestellten Einsatzszenarien nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Und er lehnt sich noch weiter aus dem Fenster: „Third, and even more important, is the way workforce productivity platforms like Microsoft Teams, Slack, Salesforce, and Workplace by Facebook are turning into learning platforms.“
Josh Bersin, 10. September 2019

Bildquelle: Josh Bersin Academy

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Chatting with Chatbots

10. September 2019 - 7:46

Ich weiß nicht, wie es hierzulande aussieht, aber in den Staaten scheint es ein Thema zu sein: der Einsatz von Chatbots an den Hochschulen. Wobei es in den genannten Beispielen ausdrücklich nicht um die Lehre, sondern um die täglichen Fragen des studentischen Lebens geht. Aber die wiederum können sehr vielfältig sein.

Was berichtet also der Artikel? Dass Bots immer umfassender werden („… from admissions to student affairs, career services and even test prep“) und dass Personalisierung der nächste große Schritt ist. Zwei Anbieter werden prominent genannt (AdmitHub, Ivy.ai). Auch Eliza taucht natürlich auf. Schließlich: „Alexander would like to see more institutions doing their own research into how students respond to chatbots.“
Lindsay McKenzie, Inside Higher Ed, 6. September 2019

Bildquelle: Markus Spiske (Unsplash)

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Digital Learning Platforms In, LXP out

9. September 2019 - 23:17

Craig Weiss schreibt: „Too many vendors are using learning experience as part of their pitch, their SEO to attract consumers who do not want an LMS.  Not because they may not need one, but because they are receiving mixed messages.“ Und weil das Branding so konfus ist und weil niemand mehr weiß, wo genau das LMS (die Lernplattform) aufhört und das LXP (die Learning Experience-Plattform) anfängt, schlägt er ein Rebranding vor. Digital Learning Platforms. Wer das Spiel mit Trends, Brands und Bezeichnungen liebt, sollte sich diesen Expertenbeitrag antun.
Craig Weiss, The Craig Weiss Group, 19. August 2019

Bildquelle: geralt (pixabay)

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