1 | 2 | 3 | 4 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | ®
aufsteigend sortieren Textkörper
Beschneiden Abtrennen von Rändern um gleichmäßige Kanten und ein bestimmtes Endformat zu erzielen. Das B. ist u.a. ein Arbeitsschritt bei der Buchherstellung, wenn der Buchblock oben, vorne und unten beschnitten wird (Dreiseitenbeschnitt).
Beschichtungsrinne

ist ein Gerät zum Auftragen der Kopierlösung auf den Schablonenträger.

Beschichtungsrinnen werden auch als Hohlrakel, Wannenrakel, Winkelrakel oder Kipprakel bezeichnet, einzig gültig ist jedoch die Bezeichnung Beschichtungsrinne.

Beschichtungsrinnen werden in zu den Rahmen passenden Breiten hergestellt.  

Beschichtungsrinne dient der Aufnahme der Kopierschicht und zum gleichmäßigen Auftragen der Kopierschicht.
Beschichtung bezeichnet die Herstellung der Schablone (Beschichten mit Flüssigschicht oder Filmübertragung). Es gibt verschiedene Arten der Siebbeschichtung:
  • Manuelle Beschichtung (Beschichtung von Hand)
  • Maschinenbeschichtung
  • Direktfilm-Übertragung
Bernoulli-Box

Von dem Schweizer Daniel Bernoulli entwickeltes Laufwerk für Wechselplatten. In den vergangenen Zeiten der relativ geringen Festplattenkapazitäten, waren diese (von aussen) auswechselbaren Festplatten ein wahrer Segen.

Berichtsheft Der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Der Ausbildender hat das Berichtsheft regelmäßig durchzusehen und zu unterschreiben als Nachweis für die IHK. Die Inhalte des Berichtsheftes sollen wahrheitsgemäß niedergeschrieben werden.
Benutzerprofil Beinhaltet die Rechte und Möglichkeiten eines Benutzers innerhalb eines Netzwerkes. Hier wird festgehalten wann, wo und was der Benutzer alles machen darf.
Benutzeroberfläche Unter diesem Begriff wird das Erscheinungsbild eines Betriebssystems oder Programmes nach dem Aufstarten verstanden. Sind die Bedienungselemente sinnvoll und verständlich angeordnet, spricht man von einer bedienerfreundlichen oder aufgeräumten Benutzeroberfläche. (vergl.: Shell)
Benutzerkonto (vergl.: Account)
Benutzerkennung

Identifikation eines Anwenders in einem Netz oder Online - Dienst. Abhängig vom Anbieter handelt es sich hierbei um eine eindeutige Benutzernummer, den richtigen Namen des Benutzers oder ein Pseudonym.

Benetzung Verhalten einer Flüssigkeit auf einer festen Oberfläche. Man beurteilt die B. danach, wie stark sich ein Tropfen der Flüssigkeit auf der Oberfläche ausbreitet. Je stärker sich der Tropfen ausbreitet (z.B. Öl auf Metall) desto stärker ist die B. In der Buchbinderei ist die gute B. eines Werkstoffes durch einen Klebstoff Voraussetzung für eine stabile Verklebung. Siehe auch Adhäsion, Kleben
Benetzbarkeit

Fähigkeit eines Stoffes, eine Flüssigkeit mehr odere weniger gut anzunehmen. Die Benetzung ist für den Druckprozess und die Veredelung von Druckproduzkten von erheblicher Bedeutung. Der aufzutragende Stoff (z.B. Druckfarbe, Lack) muss gut aufgenommen und auf dem Material fixiert (haftend, haltbar) werden können.

Beispiele:

  • Löschpapier muss eine sehr gute Benetzung (hohe Saugfähigkeit) für Flüssigkeiten aufweisen.
  • Zeitungsdruckpapier nimmt Druckfarbe gut an, lässt aber Tinte beim Schreiben auf dem Papier verlaufen.
  • Schreibpapier ist gut zu bedrucken und gut mit Tinte zu beschreiben.
  • Kunststoffolien können nur mit speziellen Druckfarben bedruckt werden. Beim Schreiben auf Folien sind spezielle Folienfarbstifte erforderlich, damit ein dauerhaftes Beschriften möglich ist. 
Benchmark

Bedeutung: Massstab. Das sind kleine Programme, mit deren Hilfe man die Leistungsfähigkeit eines Computers testen kann. Hiermit ist natürlich auch ein Leistungsvergleich möglich. Die Schnelligkeit der einzelnen Rechner wird an diverser Hard- oder Software getestet.

Belobigungsstempel Belobigungsstempel sind Stempel zum Einsatz in der Schule, die Vermerke des Lehrers für die Schüler enthalten (z.B. Smiley).
Belichtung

Lichtquelle

Belichtet wird mit einer starkem Lichtquelle, die einen hohen UV-Anteil aufweist. Heute verwendet man dazu so genannte Metallhalogenid-Lampen mit einer Leistung von 3000 bis 6000 Watt. Die Belichtungszeit ist abhängig von der Gewebefeinheit, der verwendeten Kopierschicht und der Dicke der Beschichtung. Je tiefer die Gewebefeinheit ist (je dicker die Schichtdicke), desto länger muss belichtet werden. Im Hobbybereich kann auch versucht werden, das beschichtete Sieb mit einem Fotoscheinwerfer oder einer Quecksilberdampflampe zu belichten, allerdings sollten dazu Diazo-Kopierschichten verwendet werden denn Fotopolymerschichten benötigen stärkeres UV-Licht.

Kopiervorlage

Als Kopiervorlage wird ein transparenter Film benötigt, auf dem das Bildmotiv in sehr guter Deckung (lichtundurchlässige Schwärzung) abgebildet ist. Das Bildmotiv muss seitenrichtig (nicht spiegelverkehrt) und positiv sein. Der Film darf nur transparente und schwarze Bildstellen aufweisen, aber keine halb deckenden „Graustufen“. Die Filme werden in Druckereien oder Reprofirmen hergestellt. Folien, die mit einem Laserdrucker oder Fotokopiergerät ausgedruckt werden, eignen sich für den Hobbybereich oder für Motive, die keine Feinheiten aufweisen (nur Texte, Flächen), allenfalls müssen hier sogar zwei gleiche Folien deckungsgleich aufeinander geklebt werden, damit eine gute Lichtundurchlässigkeit erreicht wird.

Belichtungsvorgang

Vor der Belichtung wird der Film auf die Druckseite des beschichteten Siebes aufgelegt. Die Schicht des Films muss in Kontakt zur Schichtseite des Siebes liegen („Schicht auf Schicht“), damit es nicht zu einer Unterstrahlung feiner Details kommen kann. Nun wird das Sieb in ein spezielles Kopiergerät (Belichtungsgerät) gelegt, welches durch Vakuum das Sieb mit dem Film fest auf eine Glasscheibe presst. Durch die Glasscheibe hindurch wird nun das Sieb belichtet. Durch die Belichtung wird die Kopierschicht wasserfest – diejenigen Stellen der Kopierschicht, die durch den deckenden Film vor dem Licht geschützt sind, bleiben hingegen wasserlöslich. Nach dem Belichten wird das Sieb auf beiden Seiten mit einer Handbrause und lauwarmem Wasser benetzt und das Druckbild ausgewaschen. Dabei werden alle nicht belichteten Stellen der Kopierschicht freigewaschen. Das Auswaschen kann auch mit einem Hochdruckgerät erfolgen, allerdings bei nicht allzu starkem Wasserstrahl. Mit einem Wassersauger wird das Wasser von der Sieboberfläche entfernt, und das Sieb getrocknet. Nach dem Trocknen werden auffällige Fehlerstellen im Sieb mit einem „Siebfüller“ retuschiert.

Zur erstmaligen Ermittlung der richtigen Belichtungszeit sollte mit einem „Testsieb“ eine Stufenbelichtung gemacht werden. Durch unterschiedliche Belichtungszeiten (Stufen) auf dem „Testsieb“ kann festgestellt werden, welches die optimale Belichtungszeit ist.

Belichtung

Produkt aus Beleuchtungsstärke und der Beleuchtungsdauer (Zeit). Einheit: Luxsekunde (lxs).

Belichtung Einwirken von Licht auf lichtempfindliche Schichten.
Belichterauflösung

Siehe Auflösung, Belichter, Rasterelement, Tonstufen.

Belichterauflösung Belichter für Filme und/oder Offsetdruckplatten arbeiten mit einer wesentlich höheren Auflösung, ca. 3000 dpi. Die am Belichter eingestellte lpi-Zahl (lines per inch) gibt die Rasterweite an, mit der später gedruckt werden soll.
Belichter

Auch Recorder genannt. Ausgabesystem für digital gespeicherter Text- und Bilddaten als einzelne Druckseiten auf Film, ausgeschossen im Druckformat auf Druckplatten oder direkt auf eine in der Druckmaschine befindliche Druckform oder eine Bildträgertrommel im Digitaldruck.

Bei früher eingesetzten Kathodenstrahlbelichtern wurde in der Regel jedes einzelne Zeichen (z.B. ein Buchstabe) aus vertikalen Belichter- bzw. Scanlinien aufgebaut.

Heute eingesetzte Laserbelichter (auch: Imagesetter) zeichnen dagegen in der Regel seitenorientiert mit horizontalen Scanlinien auf. Dabei wird jedoch jede einzelne Scanlinie vom RIP aus mikroskopisch feinen Pixeln als kleinsten Belichtungseinheiten (Spots) aufgebaut.

Belichter

Ein Belichter ist ein hoch auflösendes Ausgabegerät. Innerhalb des Gerätes wird sensibilisiertes Material (Film oder Druckplatte) mit einem Laserstrahl belichtet. 

Man unterscheidet zwischen Flachbettbelichter, Innentrommelbelichter (Indrumbelichter) und Außentrommel- oder Rotationsbelichter.

Beleuchtungsstärke

Verhältnis aus dem auf eine Fläche auftreffenden Lichtstroms zu der Größe der beleuchteten Fläche. Die physikalische Einheit der Beleuchtungsstärke ist Lux (lx). Beispiel: Das Sonnenlicht hat im Sommer eine Beleuchtungsstärke von 100.000 lx.

Beleuchtungsart

Eine einfallende Lichtstrahlung, deren spektrale Zusammensetzung bekannt ist.

Beispiel:
Beispiel:
Beilage Zwei- oder mehrseitiges Druckerzeugnis, das lose in ein Produkt (z.B. Zeitung, Zeitschrift) eingelegt wird.
Beikleber Zwei- oder mehrseitiges Druckerzeugnis, das an bestimmter Stelle an, auf oder in ein Produkt geklebt wird.
Beihefter Zwei- oder mehrseitiges Druckerzeugnis, das inhaltlich nicht zum Hauptprodukt gehört, mit ihm im Bund aber fest verbunden wird, so durch Klebebinden, Fadenheften oder Drahtrückstichheften.
Beihefter

Prospekte und andere Druckerzeugnisse, die fest z.B. in einer Zeitschrift eingeheftet werden.

Behördenstempel Als Behördenstempel bezeichnet man Stempel, auf denen der Name der Behörde erscheint, und die nach besonderer Anweisung erstellt werden. Dies sind z.B. Kassenanweisungen für die Stadtkasse und Briefkopf-Stempel.
Behavioral Targeting Auslieferung werblicher Online-Anzeigen anhand der Analyse des Verhaltens des Kunden über einen längeren Zeitraum. Wenn der Kunde sich z.B. mit Versicherungsseiten beschäftigt, wird dieses vergangene Surfverhalten genutzt, umm möglichst bevor er irgendwo seinen Abschluss tätigt, das eigene zum Surfverhalten passende Produkt ausgeliefert.
Begazen Verstärken des Buchblockrückens mit Gaze.
Begazen

Das Anbringen eines Gazestreifens am Rücken eines Buchblocks zur Erhöhung des Festigkeit und Steifheit.

Befehlssatz Alle Befehle, die von einem Programm, vom Prozessor oder von einer Programmiersprachen unterstützt werden.
Befehlsinterpreter Als Befehlsinterpreter wird ein ausführbares Programm des Betriebssystems (z.B. COMMAND.COM in MS-DOS) bezeichnet, das Befehle über die Tastatur entgegennimmt, sie auf syntaktische Richtigkeit prüft und an die Systemdateien IO.SYS bzw. BIOS.SYS zur Ausführung weiterleitet. Siehe auch Shell.
Bedruckstoff

Ist ein Überbegriff für alle Werkstoffe, die in einem Druckverfahren bedruckt werden können. Der Siebdruck ist in Bezug auf mögliche Bedruckstoffe, eines der vielfältigsten Druckverfahren.

Zu den klassischen Bedruckstoffen im Siebdruck zählen Materialien, wie Kunststoffe (z.B. PVC, Polyäthylen, Polypropylen, Polycarbonate, Acryl...), Karton, Papier, Selbstklebefolie, Textilien, Leder, Filz, Glas, Holz, Metall u.v.m.

Selbst der Druck auf dreidimensionale Körper (Körperdruck) ist möglich.

Seiten