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OEM

Abk. für: Original Equipment Manufacturer, zu deutsch: Original-Gerätehersteller. Hersteller von Produkten, der entweder Geräteteile, Geräte oder komplette Systeme von einem anderen Unternehmen für bestimmte eigene Produkte übernimmt und diese unter eigenem Namen verkauft.

Offline Geräte/Maschinen eines Systems stehen nicht in direkter Verbindung miteinander.
Offline Reader Ein Computerprogramm, dessen Aufgabe darin besteht, während einer Online-Verbindung Web-Sites und E-Mails aus dem Netz auf den jeweiligen lokalen PC zu laden. Nach Beendigung der Online-Verbindung kann der mit dem Offline Reader arbeitende Anwender die zuvor aus dem Netz gefischten Informationen von seiner Festplatte laden, in Ruhe lesen und wenn nötig offline weiterbearbeiten. Vorteil: Reduzierung der Online-Zeiten und Senkung der Online-Gebühren. Solche Reader sind bei den bekanntesten Internetbrowsern bereits fest eingebaut.
Offpage Faktoren, die das Ranking in einer Suchmaschine beeinflussen und von dem Betreiber einer Webseite nicht direkt beeinflusst werden können. Dazu gehören zum Beispiel eingehende Links.
Offsetdruck

Erfunden um 1905 von den Amerikanern W. Rubel und C. Hermann, basierend auf dem Flachdruckverfahren. Der Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren, d.h. die Druckplatte druckt nicht direkt auf das Papier, sondern auf ein Gummituch, welches die Farbe an den Bedruckstoff weitergibt.

Offset-Druckmaschinen gibt es für verschiedene Druckformate und einer unterschiedlichen Anzahl an Farbwerken. Es gibt Offset-Maschinen mit 10 Farbwerken, das bedeutet, dass 10 verschiedene Farben in einem Druckvorgang gedruckt werden können. Meistens ist aber in einer solchen Maschine eine Wendetrommel integriert, so dass in einem Druckgang beide Seiten des Bogens jeweils 5-farbig bedruckt werden können.
Oft ist zusätzlich noch eine Lackiereinheit angeschlossen für die Druckveredelung, oder ein Trockner, damit direkt nach dem Druck weiterverarbeitet werden kann

Eine weitere Unterscheidung gibt es noch in der Form des Papiereinzugs – ob Bogen (Bogenoffset) eingezogen werden, oder ob das Papier von der Rolle kommt (Rollenoffset).

Offsetdruck

Flachdruckverfahren, das indirekt im Rotationsprinzip auf einzelne Bogen oder auf Rollenpapier druckt. Der Offsetdruck ist das heute dominierende, sehr vielseitig eingesetzte Druckverfahren. Ein Druckwerk besteht aus einem Plattenzylinder, einem Gummituchzylinder und einem Druckzylinder sowie einem Feuchtwerk und einem Farbwerk.

Die Offsetdruckplatte ist auf dem Plattenzylinder zu befestigen und standgerecht einzurichten. Nach dem Feuchten und Einfärben der Druckplatte werden Bildstellen auf einen mit einem Gummituch bespannten Übertragungszylinder, Gummituchzylinder genannt, und von dort auf den Bedruckstoff gedruckt.

Druckmaschinen unterscheiden sich grundsätzlich in:
– Bogen-Offsetdruckmaschinen und
– Rollen-Offsetdruckmaschinen.

Im Bogen-Offsetdruck werden Einfarben-, Mehrfarben- und Schön- und Widerdruckmaschinen eingesetzt. Bei einem Durchlauf durch die Druckmaschine druckt eine Einfarben-Druckmaschine eine Druckfarbe auf eine Bogenseite, eine Mehrfarben-Druckmaschine druckt Nass-in-Nass mehrere Druckfarben (entsprechend der Anzahl der Druckwerke von 2 bis 8 Farben) nacheinander auf eine Bogenseite. Schön- und Widerdruckmaschinen bedrucken beide Seiten des Bogens, die meisten dieser Druckmaschinen sind umstellbar und damit als Mehrfarben-Druckmaschine einzusetzen.

Im Rollen-Offsetdruck wird eine „endlose“ Papierbahn, von einer Rolle abgewickelt, beidseitig mehrfarbig in einem Maschinendurchlauf bedruckt. Das Druckwerk arbeitet bei Akzidenz-Druckmaschinen nach dem Gummi-Gummi-Prinzip. Zwei Plattenzylinder und zwei Gummituchzylinder bilden eine Einheit für den beidseitigen Druck, dabei dient ein Gummituchzylinder dem anderen gleichzeitig als Druckzylinder. Die Papierbahn läuft zwischen beiden Gummituchzylindern durch und wird beidseitig mit einer Druckfarbe (Heatset-Druckfarbe) bedruckt.

Nach dem Druck ist bei Druckmaschinen für hochwertigen Qualitätsdruck (Akzidenzen, Werbung, Kataloge, Bildbände u. a.) vor dem Falzapparat ein Heißlufttrockner mit anschließender Kühlung integriert.

Die Papierbahn wird verarbeitungsfähig getrocknet und gekühlt, dadurch erhält der Druck einen typischen Glanz. Viele mehrfarbige Akzidenz- und Werkdruckaufträge in mittleren und größeren Auflagen lassen sich im Rollen-Offsetdruck wirtschaftlich und in hervorragender Qualität produzieren.

Vorteile des Rollen-Offsetdrucks gegenüber dem Bogen-Offsetdruck:
– sehr hohe Druckleistung,
– beidseitig mehrfarbiger Druck in einem Durchlauf,
– hohe Brillanz beim Druck mit Heatset-Druckfarben und Einsatz eines Trockners,
– Druck auf Papiere mit geringer Flächenmasse möglich (Papiergewichte ab etwa 50 g/m2),
– produziert wird ein gefalztes, ggf. auch geheftetes Endprodukt (je nach Art und Seitenzahl).

Einsatzbereiche des Bogen-Offsetdrucks: Akzidenzdrucksachen aller Art wie Geschäftspapiere, Formulare, Werbedrucksachen, Prospekte, Plakate; außerdem Landkarten, Ansichtskarten, Etiketten, Verpackungen (Papier, Karton) und Noten.

Im Rollen-Offsetdruck mit integrierter Druckweiterverarbeitung werden gedruckt: Broschuren und Bücher aller Art z.B. Taschenbücher, Telefonbücher, Romane, Bildbände; mehrfarbige Prospekte, Kataloge und Zeitschriften (sehr hohe Auflagen und Seitenumfänge werden im Tiefdruck produziert), Zeitungen.

Offsetkorrektur Korrektur bei Schriften in kleinen Graden, die das Zusammenfallen von zusammenlaufenden Strichen bei Schriften vermeidet.
Offsite vgl. Offpage
Ohr Typografisches Detail, dass sich zum Beispiel am kleinen g von klassizistischen Antiquas befindet.
Öko-Audit

Seit 1995 geltendes Umwelt-Audit-Gesetz, nach dem sich Unternehmen einer freiwilligen Umweltprüfung unterziehen können und daraufhin ein Zertifikat erwerben. Ziel ist es, den Umweltschutz in den Unternehmen laufend zu verbessern.

Durchführungsphasen sind:

1. Ist-Soll-Vorgaben des Unternehmens. Unternehmensinterne Prüfung, ob alle betreffenden Umweltvorschriften eingehalten werden. Es wird ein Umweltmanagementsystem entwickelt und dokumentiert. Dabei werden konkrete Ziele, die Organisation und Handlungsgrundsätze definiert.

2. Zertifizierung. Ein zugelassener Gutachter kontrolliert die internen Prüfungen sowie das Umweltmanagementsystem und erteilt ggf. das Zertifikat.

3. Veröffentlichung: Die Zertifizierung kann veröffentlicht werden.

Öko-Audit

Seit 1995 geltendes Umwelt-Audit-Gesetz, nach dem sich Unternehmen einer freiwilligen Umweltprüfung unterziehen können und daraufhin ein Zertifikat erwerben. Ziel ist es, den Umweltschutz in den Unternehmen laufend zu verbessern.

Durchführungsphasen sind:

1. Ist-Soll-Vorgaben des Unternehmens. Unternehmensinterne Prüfung, ob alle betreffenden Umweltvorschriften eingehalten werden. Es wird ein Umweltmanagementsystem entwickelt und dokumentiert. Dabei werden konkrete Ziele, die Organisation und Handlungsgrundsätze definiert.

2. Zertifizierung. Ein zugelassener Gutachter kontrolliert die internen Prüfungen sowie das Umweltmanagementsystem und erteilt ggf. das Zertifikat.

3. Veröffentlichung: Die Zertifizierung kann veröffentlicht werden.

Oktalsystem Genauso, wie es möglich ist, ein Zahlensystem auf den Ziffern 0 und 1 aufzubauen, kann man auch auf anderen Ziffernfolgen Zahlensysteme aufbauen. Die Zahlen aus dem Zahlensystem zur Basis 8 heissen Oktalzahlen. Die Oktalzahlen benutzen nur die Ziffern von 0 bis 7. Genau wie im Dezimalsystem, werden beim Zählen die Ziffern der niedrigsten Stelle solange erhöht, bis die höchste Ziffer erreicht ist, in diesem Fall also die 7, und danach wird die nächsthöhere Stelle um eins erhöht und so weiter. Damit ist die Oktalzahl 10 identisch mit der Dezimalzahl 8. Der Vorteil des oktalen Zahlensystems besteht in der leichten Umrechenbarkeit von Oktalzahlen in Binärzahlen und umgekehrt. Weil die Oktalzahlen ,,handlicher`` sind als ihre binären Äquivalente, werden sie gern zur Darstellung von Bytes verwendet. 0 = 000 1 = 001 2 = 010 3 = 011 4 = 100 5 = 101 6 = 110 7 = 111 Jede Oktalziffer kann als dreistellige Binärzahl dargestellt werden. Die Umrechnung einer Oktalzahl in eine Binärzahl erfolgt dadurch, dass die den Ziffern entsprechenden Binärzahlen aneinandergehängt werden. Umgekehrt kann aus einer Binärzahl eine Oktalzahl gemacht werden, indem die Binärzahl in Gruppen zu je drei Bits zerlegt wird und dann für jede Gruppe die entsprechende Oktalziffer eingesetzt wird. Auf diese Weise können also Binärzahlen in handliche Stücke zerlegt werden. (vergl.: Binärsystem).
OLE Object Linking and Embedding. Zu deutsch etwa Objekt Verknüpfung und Einbindung . Eine von Microsoft entwickelte und in Windows eingebaute Technik, um Daten eines Programmes in einem anderen Programm einzufügen. Damit kann z.B. eine Excel-Tabelle in ein WinWord-Dokument eingebettet werden. Werden die in der Tabelle dargestellten Daten später in Excel verändert, so wird das WinWord-Dokument automatisch angepasst, da ja eine Verknüpfung vorhanden ist. Dasselbe gilt auch für Grafiken, welche in irgend einem Verzeichnis abgelegt sind. Die Grafik bleibt an ihrem ursprünglichen Standort, im aufrufenden Programm ist einzig ein Link zum Verzeichnis dieser Grafik notiert.
Oleophil Oberflächeneigenschaften aufgrund von Grenzflächeneffekten, öl- bzw. farbannehmend.
Oleophob Wie Oleophil, jedoch öl- bzw. farbabweisend.
On-the-fly ÑWährend des Flugesì- Bezeichnung für einen Vorgang, der während eines Anderen praktisch gleichzei-tig und ohne sichtbare Verzögerung ausgeführt wird.
One-pass-Technik

Auch Single-pass-Technik genannt. Bei der Bilddatenerfassung farbiger Vorlagen mit einem Flachbettscanner werden bei einem Scandurchlauf alle drei Filterkanalfarben Rot, Grün und Blau erfasst. Geräte mit der Three-pass-Technik erfassen die zur Farbseparation erforderlichen einzelnen Filterfarben in jeweils einem separaten Scandurchlauf, sie benötigen also die dreifache Zeit zur Bilddatenerfassung.

One-shot-kamera Digitalkamera, die mit einer Belichtung die Grundfarben RGB und die Helligkeit erfasst.
Online Geräte/Maschinen stehen in direkter (Daten-)Verbindung miteinander.
Online

Teilsysteme (sogenannte Peripheriegeräte) in einer computergesteuerten Produktionstechnik arbeiten direkt mit der Zentraleinheit zusammen, die dabei sämtliche Datenübertragungen steuert. Beispiel: Bildschirm und Laserdrucker arbeiten direkt mit der Zentraleinheit (Rechner).

Online-Dienst Online-Dienste - z.B. CompuServe, T-online, MSN oder AOL - bieten eigenständige (proprietäre) Netze an mit eigenständiger Software, Foren und anderen Kommunikationsmöglichkeiten. Alle Online-Dienste haben E-Mail-Gateways und andere Übergänge zum Internet. Im Gegensatz zum Online-Dienst bieten Internet Service Provider (ISP) nur den Zugang zu den Internet-Diensten.
Online-Marketing Unter „Online-Marketing“ wird die absatzpolitische Verwendung elektronisch vernetzter Informationstechnologien (Internet, Mobilfunk, interaktives Fernsehen) verstanden, um unter deren technischen Rahmenbedingungen (Rechnerleistung, Vernetzung, Digitalisierung, Datentransfer) die Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik mit Hilfe der innovativen Möglichkeiten der Online-Kommunikation (Virtualität, Multimedai, Interaktivität und Individualität) marktgerecht zu gestalten. Quelle: Kollmann, Tobias: Online-Marketing. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2007, S. 57.
Onpage Faktoren, die das Ranking in einer Suchmaschine beeinflussen und von dem Betreiber einer Webseite durch die Optimierung dieser selbst beeinflussbar sind.
Onsite vgl. Onpage
Onsite-Befragung Befragung der Nutzer z. B. zur User Experience direkt auf der Webseite. Die Onsite-Befragungen werden entweder regelmäßig von wenigen nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Nutzern erbeten oder für einen begrenzten Zeitraum geschaltet.
Opazität Maß für die Lichtundurchlässigkeit von Papier, besonders wichtig beim beidseitigen Bedrucken. Opazität wird sowohl durch die Zugabe von Füllstoffen wie Kaolin, Talkum oder Titandioxid als auch durch einen höheren Holzanteil erreicht, dadurch scheint das Druckbild der Vorderseite nicht auf die Rückseite durch und das Papier ist ausreichend opak.
Opazität

Lichtundurchlässigkeit an transparenten Werkstoffen. Eine Fläche ist dann 100% opak, wenn kein Licht hindurch gelassen wird. Das Gegenteil der Opazität ist die Transparenz.

Opazität /opak Allgemeine Bezeichnung für die Undurchsichtigkeit.
Opentype Ein von Adobe und Microsoft angekündigtes Schriftformat, das nicht nur Type-1 und Truetype in einem einzigen Format vereinigen, sondern auch die bei den PostScript-Schriften übliche Zweiteilung in Bildschirm- und Druckerschriften beenden soll.
Operator Bedienperson, deren Aufgabe es ist, ein gesamtes Computersystem oder ein bestimmtes Gerät (z.B. einen Scanner, dann Scanner - Operator) zu warten, zu betreuen und zu bedienen.
Operatoren Begriff aus dem Information Retrieval: Sonderbefehle bei Sucheingaben, z. B. AND, OR, NOT, wie »Quarterhorse UND Zucht«
OPI Open Prepress Interface, ist eine Software die Bilder für ein Layoutprogramm zunächst in niedriger Auflösung erzeugt und einsetzt, und erst wenn sie bei der Belichtung (Film, Platte), in hoher Auflösung gebraucht werden, automatisch durch ihre hochaufgelösten Originaldaten ersetzt. (OPI für Ñarme Leuteì ist DCS).
OPI

Open Prepress Interface. Schnittstellensystem zum Einsatz von OPI-Servern. Beispiel: Ein digital hochaufgelöstes Bild wird in einem leistungsfähigen Rechner eingelesen, eine niedrigauflösende Kopie an die Arbeitsstation weitergegeben und dort positioniert. Für die Ausgabe ersetzt der OPI-Server automatisch das Bild durch das hochaufgelöste, gespeicherte Originalbild.

Opt-In Opt-in (von englisch to opt (for something) ‚optieren‘, ‚sich für etwas entscheiden‘) ist ein Verfahren aus dem Permission Marketing, bei dem der Endverbraucher Werbekontaktaufnahmen vorher – meist durch E-Mail, Telefon oder SMS – explizit bestätigen muss. Sein Gegensatz ist ein – in vielen Fällen rechtlich unzulässiges –Opt-out-Verfahren. Quelle: Wikipedia.org, Opt-in.
Opt-Out Opt-out (von englisch to opt (for something) ‚optieren‘, ‚sich für etwas entscheiden‘) ist ein im B2C-Marketing unzulässiges Verfahren, bei dem der Verbraucher bewusst die Genehmigung zur werblichen Kontaktaufnahme abschalten muss. Das Gegenstück ist das Opti-In-Verfahren.
Optical Character Recognition

Siehe auch unter OCR.

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